CH282945A - Verfahren zur Darstellung eines (+)-Acetylpanthenols. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines (+)-Acetylpanthenols.

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CH282945A
CH282945A CH282945DA CH282945A CH 282945 A CH282945 A CH 282945A CH 282945D A CH282945D A CH 282945DA CH 282945 A CH282945 A CH 282945A
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CH
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acetylpanthenol
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water
dimethyl
aminopropanol
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Inventor
F Hoffmann- Aktiengesellschaft
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides
    • C07C233/01Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
    • C07C233/16Carboxylic acid amides having carbon atoms of carboxamide groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms having the nitrogen atom of at least one of the carboxamide groups bound to a carbon atom of a hydrocarbon radical substituted by singly-bound oxygen atoms

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung eines     (+)-Acetylpanthenols.       Durch die     schweiz.    Patentschrift Nr. 227706  ist die Herstellung des     Panthenols    [3-(2',4'  1)ioxy-3',3'-dimethyl     -butyryl        )-aminopropanol-          (7    )1 bekanntgeworden.

   Diese Verbindung  kann nur von vereinzelten Mikroorganismen       aii    Stelle der     Pantothensäure    verwertet wer  den, zeigt aber bei der Verabreichung per os  am     ZVarmblüter    die Wirkung der     Pantothen-          säure        (Burlet,    Zeitschrift. für Vitaminfor  schung,     Bd.    14 [1944], S. 318).

   Auch bei per  eutaner Zufuhr behebt     Panthenol    die bei       pantothensäurefreier    Ernährung auftretenden  Mangelsymptome     (Pfaltz,    Zeitschrift für     Vit-          aminforschungiBd.13        [19-13],    S.236), doch ist  die     lAipoidlöslichkeit    des     Panthenols    gering.  



  In den     2'-Acylpanthenolen        [3-(2'-Acyloxy-          3',3'-dimethyl-4'-oxy    -     butyryl)        -aininopropa.nol-          (l    ) ] wurden nun Verbindungen gefunden, die  bei     peroraler    Zufuhr     Pantothensäurewirkung     zeigen und die sich ausserdem, dank ihrer  physikalischen Eigenschaften, vorzüglich für  die     percutane    Applikation eignen.

   Die frag  lichen Ester zeigen eine gegenüber der     nicht-          acylierten    Verbindung mit steigender     C-Zahl     wachsende     Lipoidlöslichkeit.    Die Wasserlös  lichkeit nimmt, wie sich zeigte, entsprechend  ab, bleibt aber immer noch gross genug, um  ein Verkleben und Verschmutzen der Haut zu  verhindern. Auch die Ester mit Säuren mit.  einer Eigenwirkung (wie z. B.     Salicylsäure,          Linolsäure,    Nikotinsäure) zeichnen sich bei       percutaner    Applikation durch     Geruchlosigkeit     und das Fehlen von Reizwirkungen aus.

      Die     2'-Acylpanthenole    können     erfindungs-          memä.Z    dadurch gewonnen werden, dass man ein       u-Acyloxy-,ss,fl-dimethyl-y-butyrolacton    mit 3  Aminopropa.nol-(l.) umsetzt.

   Als     Aeylradikale     kommen beispielsweise in Frage die Reste ge  sättigter und ungesättigter Fettsäuren, von  substituierten oder     unsubstituierten    aromati  schen,     araliphatischen    oder     heteroeyelisehen          Carbonsäuren.    Die Umsetzung kann bei Zim  mertemperatur oder bei erhöhter Temperatur  durchgeführt werden; zur Erzielung einer  guten     Durchmischung    der Ausgangsmateria  lien ist in manchen Fällen die Verwendung  eines     inerten    Lösungsmittels (z. B. Benzol, To  luol,     Essigsäureäthylester,    Äther, Chloroform,  Aceton) zu empfehlen.

   Beim Arbeiten ohne  Lösungsmittel kann das gewünschte     Acylpan-          thenol    in sofort verwendbarer Form erhalten  werden. Bei Verwendung eines Lösungsmittels  wird der Ester auf einfache Weise durch mit  sehen, Abgiessen oder Einengen gewonnen.  



  Die neuen Verbindungen sind teils fest,  teils ölig. Die Ester mit niederen     aliphatischen     Säuren sind im Hochvakuum uniersetzt destil  lierbar und mit Wasser in jedem Verhältnis  mischbar, ohne der     Verseifung    zu unterliegen.  Mit steigender     C-Zahl    der verwendeten Säure  nimmt die Wasserlöslichkeit ab. Alle unter  suchten     Acylpanthenole    waren in den ge  bräuchlichen organischen Lösungsmitteln lös  lich.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Darstellung eines     (+)-Ace-          tylpanthenols,    welches dadurch gekennzeich-           net    ist, dass     (-)-a-Acetoxy-j3"8-:dimethyl-y-bu-          tyrolacton    mit     3-Aminopropanol-(1)    umgesetzt  wird.  



  Das so erhaltene     (+        )-Acetylpanthenol    sie  det unter 0,005 mm bei 168 bis 170  C und  stellt ein farbloses, ziemlich dickflüssiges, mit  Wasser mischbares, in Äthylalkohol leicht, in  Äther ziemlich leicht lösliches Öl dar.  
EMI0002.0007  
   (für c = 3 in Wasser).  Es soll als Arzneimittel verwendet. werden.  <I>Beispiel.:</I>       1_72        Gewichtsteile        (-)-a-Acetoxy-f,        f-dime-          thyl-y-butyrolacton    werden mit 75 Gewichts  teilen     3-Aminopropanol-(1)    vermischt. Die  Umsetzung erfolgt unter Selbsterwärmung.

      Nach dem Abklingen der Erwärmung wird zur  Vervollständigung der Reaktion bei Zimmer  temperatur 24 Stunden stehengelassen. Man  erhält so das     (+)-Acetylpanthenol    als farb  loses<B>01.</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung eines (+)-Ace- tylpanthenols, dadurch gekennzeichnet, dass (-)-a-Aeetoxy-ss,f-dimethyl-y -butyrolaeton mit 3-Aminopropanol-(1.) umgesetzt wird. Das so erhaltene (+)-Acetylpanthenol sie det unter 0,005 mm bei 168 bis 1.70 C und stellt ein farbloses, ziemlich dickflüssiges, mit Wasser misehbares, in Äthylalkohol leicht, in Äther ziemlich leicht lösliches Öl dar. EMI0002.0023 (für e = 3 in Wasser).
CH282945D 1948-06-25 1948-06-25 Verfahren zur Darstellung eines (+)-Acetylpanthenols. CH282945A (de)

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