CH282926A - Automatische Kupplung an Schienenfahrzeugen mit Mittelpuffern. - Google Patents
Automatische Kupplung an Schienenfahrzeugen mit Mittelpuffern.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
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- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
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Description
Automatische Kupplung an Schienenfahrzeugen mit Mittelpuffern. Für Schienenfahrzeuge sind automatische Kupplungen bekannt, bei welchen an jedem der zu kuppelnden Fahrzeuge mindestens ein mit einer schrägen Auflauffläche versehener und in bezug auf die vertikale Längsmittel ebene der Fahrzeuge nach der Seite verscho bener Kupplungshaken vorhanden ist, so dass beim Zusammenschieben zweier Fahrzeuge deren Kupplungshaken nebeneinander vorbei greifen. An jedem Fahrzeug ist ferner ein Kupplungsbügel angeordnet, der zum Ent- kuppeln der Fahrzeuge um eine horizontale und der zugehörigen Fahrzeugstirnseite par allele Achse nach oben schwenkbar ist und beim Zusammenschieben zweier Fahrzeuge durch die schräge Auflauffläche des Kupp lungshakens des andern Fahrzeuges jeweils automatisch angehoben wird, bis er hinter der Nase dieses Kupplungshakens einfallen kann. Bei einer bekannten Ausführungsform die ser automatischen Kupplung ist je an den Kupplungsbügeln ein Mittelpuffer vorhanden, der im gekuppelten Zustand der Fahrzeuge mit dem entsprechenden Mittelpuffer des an dern Fahrzeuges zur Anlage kommt. Beim Entkuppeln der Fahrzeuge werden die Mittel puffer samt den Kupplungsbügeln hochge schwenkt. Diese automatischen Kupplungen haben den Nachteil, dass sie beim Rangieren das Ab stossen von Fahrzeugen nicht gestatten, da die Kupplung während der Fahrt selbstverständ lich nicht gelöst werden kann und weil bei gelöster Kupplung keine Puffer zum Abstossen in der Wirkungslage sind. Die vorliegende Erfindung will diesen Nachteil beheben. Sie betrifft eine automa tische Kupplung an Schienenfahrzeugen mit Mittelpuffern und besteht darin, dass am Schaft jedes Kupplungshakens eine Anschlag fläche derart angeordnet ist, dass bei anein- andergestossenen Fahrzeugen und hochge stellten Kupplungsbügeln mit Puffern die schräge Auflauffläche des am einen Fahrzeug angeordneten Kupplungshakens an der An schlagfläche am Schaft des andern Fahrzeuges anliegt, um bei hochgeschwenkten Kupp lungsbügeln und Puffern das Abstossen der Fahrzeuge voneinander zu ermöglichen. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist in der beigefügten Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die zum Verständnis der Erfindung wesentlichen Teile der Kupplung in Seitenan sicht und teilweise im senkrechten Schnitt, wobei die mit den Mittelpuffern versehenen Kupplungsbügel in hochgeschwenktem Zu stand mit strichpunktierten Linien angedeu tet sind, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1, wobei der eine Kupplungsbügel vollständig weggelassen und der andere in nach unten geschwenkter Lage gezeigt ist. An jeder Stirnseite der zu kuppelnden Fahrzeuge, die in der Zeichnung selbst nicht dargestellt sind, befindet sich ein waagrecht vorstehender Kupplungshaken 10, 10a, des sen hinteres Schaftende derart federnd im Rahmen des betreffenden Fahrzeuges abge stützt ist, dass der Schaft zum Auffangen von Stössen gegen das Fahrzeug nachgeben kann. Der Kupplungshaken weist ausser einer Na se 11, 11a, welche zum eigentlichen Kuppeln dient, eine schräge Auflauffläche 12, 12a, auf, welche das automatische Herbeiführen des Kupplungszustandes ermöglicht. Aus Fig.2 ist ersichtlich, dass die Kupplungshaken we nigstens in ihrem vordern, wirksamen Teil in bezug auf die senkrechte Längsmittelebene der Fahrzeuge nach der Seite verschoben sind, so dass sie beim Zusammenschieben der Wa gen seitlich aneinander vorbeigreifen, wenn sich die Wagen auf einem praktisch geraden Schienenstück befinden. Am Schaft jedes Ha kens ist mittels einer waagrechten und par allel zur Stirnfläche des betreffenden Fahr zeuges verlaufenden Achse 13, 13a ein Kupp lungsbügel 14, 14a nach oben schwenkbar be festigt. Die Stege 15, 15a dieser Kupplungs bügel fallen beim Kuppeln der Fahrzeuge hin ter den Nasen 11a bzw. 11 der Kupplungs haken des andern Fahrzeuges ein. Jeder Kupplungsbügel trägt einen Halbpuffer 16, 16a, welche Puffer sich bei gekuppelten Fahr zeugen in der senkrechten Mittellängsebene derselben treffen. In der bisher beschriebenen Ausbildung ist die Kupplung bekannt. Nun ist beim ge zeichneten Ausführungsbeispiel im Sinne .der Erfindung am Schaft jedes Kupplungshakens 10 bzw. 10a eine Anschlagfläche 17 bzw. 17a vorhanden, gegen welche die Auflauffläche 12a bzw. 12 des Kupplungshakens des andern Fahrzeuges zur Anlage kommen kann, wie es in Fig.1 deutlich ersichtlich ist. Die Anschlag- flächebefindetsich je an einem am Kupplungs haken vorhandenen Block 18, 18 a, welcher auch die Achse 13 bzw. 13a des Kupplungs bügels lagert. Die Anschlagflächen 17 und 17a befinden sich je zwischen dem freien, wirk samen Ende des zugeordneten Hakens und der Achse 13 bzw. 13a des benachbarten Kupplungsbügels, und sie liegen je in einer Ebene, welche um den gleichen Winkel gegen die Axe der Kupplungshakenschäfte geneigt ist wie die Ebene, in welcher die schrägen Auflaufflächen 12a bzw. 12 am andern Kupp lungshaken liegen, so dass beim Abstossen der Fahrzeuge die Anschlagflächen und die Auf laufflächen je aneinanderliegen, wie aus Fig.1 erkennbar ist. Der Kupplungshaken 10, 10a und der zugeordnete Block 18, 18a bestehen aus einem Stück in Stahlguss. Sollen beim Rangieren zwei Wagen von einander abgestossen werden, so löst man zu nächst durch Hochschwenken der Kupplungs bügel 14, 14a die Kupplung, wobei auch die Mittelpuffer 16, 16a ausser Wirkung gelangen. Beim Stossen des einen Wagens übernehmen in der Folge die Auflaufflächen 12, 12a mit den Anschlagflächen 17a bzw. 17 die Rolle der Puffer, so dass das Abstossen gleichwohl erfolgen kann. Zu diesem Zwecke sind die Hakenschäfte genügend steif ausgebildet, um den hierbei auftretenden Vertikalkräften widerstehen zu können und nicht unzulässig gebogen zu werden. Bei einer weiteren, nicht gezeigten Aus führungsform könnte die Anschlagfläche 17, 17a anstatt an einem Block 18, 18a an einer seitlich am Schaft des Kupplungshakens 10 bzw. 10a angeordneten Platte vorhanden sein, die gegen die Axe des Hakenschaftes um den gleichen Winkel geneigt ist wie die Ebene, in welcher die schräge Auflauffläche 12a bzw.12 liegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Automatische Kupplung an Schienenfahr zeugen mit Mittelpuffern, wobei an jedem. der zu kuppelnden Fahrzeuge mindestens ein mit einer schrägen Auflauffläche versehener, in bezug auf die vertikale Längsmittelebene der Fahrzeuge nach der Seite verschobener Kupp lungshaken vorhanden ist und die Mittelpuf fer je an einem Kupplungsbügel angeordnet sind, der zum Entkuppeln der Fahrzeuge um eine horizontale und der zugeordneten Fahr zeugstirnseite parallele Achse nach oben schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Schaft jedes Kupplungshakens eine An schlagfläche derart angeordnet ist,dass bei aneinandergestossenen Fahrzeugen und hoch geschwenkten Kupplungsbügeln mit Puffern die schräge Auflauffläche des am einen Fahr zeug angeordneten Kupplungshakens an der Anschlagfläche am Schaft des andern Fahr zeuges anliegt, um bei hochgeschwenkten Kupplungsbügeln und Puffern das Abstossen der Fahrzeuge voneinander zu ermöglichen. UNTERANSPRÜCHE 1. Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anschlagfläche jedes Kupplungshakens in einer Ebene liegt, welche um den gleichen Winkel gegen die Axe der Kupplungshakenschäfte geneigt ist wie die Ebene, in welcher die schräge Auflauf fläche an den Kupplungshaken der andern Fahrzeuge liegt, so dass beim Abstossen der Fahrzeuge die Anschlagfläche und die Auf lauffläche aneinanderliegen. 2.Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anschlagfläche zwischen dem freien Ende des Kupplungs- hakens und der den Kupplungsbügel tragen den Achse angeordnet ist. 3. Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anschlagfläche an einer seitlich des Schaftes jedes Kupp lungshakens angeordneten Platte vorhanden ist. 4. Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Anschlagfläche an einem seitlich des Schaftes jedes Kupp lungshakens vorhandenen Block angeordnet ist. 5. Kupplung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die den Kupplungsbügel tra gende Achse in dem die Anschlagfläche aufwei senden Block des Kupplungshakens gelagert ist. 6.Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Kupplungs haken mit dem die Anschlagfläche aufweisen den Teil aus einem Stück in Stahlguss besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH282926T | 1950-08-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH282926A true CH282926A (de) | 1952-05-15 |
Family
ID=4483893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH282926D CH282926A (de) | 1950-08-25 | 1950-08-25 | Automatische Kupplung an Schienenfahrzeugen mit Mittelpuffern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH282926A (de) |
-
1950
- 1950-08-25 CH CH282926D patent/CH282926A/de unknown
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