CH281561A - Vorrichtung zur Entfernung von schlammartigen Verunreinigungen aus Dampfkesseln. - Google Patents

Vorrichtung zur Entfernung von schlammartigen Verunreinigungen aus Dampfkesseln.

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CH281561A
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CH
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Gulowski Katowice Jozef
Sylwester Szcepski Bronislaw
Original Assignee
Gulowski Katowice Jozef
Sylwester Szcepski Bronislaw
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D11/00Feed-water supply not provided for in other main groups
    • F22D11/006Arrangements of feedwater cleaning with a boiler

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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description


  Vorrichtung zur Entfernung von schlammartigen Verunreinigungen aus Dampfkesseln.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Vorrichtung zur Entfernung von schlamm  artigen Verunreinigungen aus Dampfkesseln.  



  Die bisherige Praxis der Entfernung von  schlammartigen Verunreinigungen aus Dampf  kesseln beruht auf der Entfernung dieser  Verunreinigungen nach Massgabe ihrer Ent  stehung sowohl aus den obern wie auch aus  den untern Schichten des Kesselwassers durch  periodische Verbindung von entsprechenden  Leitungen, durch welche die Verunreinigun  gen durch Ventile aus dem Kessel nach aussen  abgeführt werden.  



  Bei diesen bekannten Vorrichtungen ver  schiebt sieh bei der Öffnung des Ventils das       Kesselwasser    mit grosser Geschwindigkeit in  Richtung der Ventilöffnung. Die entstehen  den starken Strömungen verstreuen den  Schlamm von neuem in das Kesselwasser,  statt die bereits stabilisierte Schlammasse in  Richtung des Absehlämmventils zu verschie  ben. Dadurch werden grosse Mengen reinen  Wassers, aber wenig dicker Schlamm entfernt.  Der Grund hierfür liegt darin, dass bei der  Schlammentfernung die zur Erlangung einer  guten Kesselreinigung entscheidenden Fak  toren, nämlich die hohe Spannkraft des Kes  selüberdruckes im Verhältnis zum Aussen  druck, bisher ausser acht gelassen wurden.  



  In bekannten Vorrichtungen blieb die  Tatsache vollkommen unbeachtet, dass in  irgendwelcher Höhe konzentrierte Verunrei  nigungen ausserordentlich empfindlich gegen  jede schnelle Bewegung des Kesselwassers  sind, insbesondere gegen bei Schlammentfer-         nun-sarbeiten    entstehende starke     Strömungen,     und sieh wie Federn verhalten, die selbst bei  sehr gelindem Luftstrom fortfliegen.

   Mit  Rücksicht darauf müssen, wenn eine gute     Ab-          sehlämmung    erlangt werden soll, im Dampf  kessel solche     Bedingungen    geschaffen werden,  dass bei der Entfernung der Verunreinigun  gen aus dem Kessel keine schnellen Wasser  strömungen entstehen und somit, die Strö  mungsgeschwindigkeit der Verunreinigungen  in den entsprechenden     Leitungen    möglichst  klein gehalten wird.  



  Erfindungsgemäss     wird    daher vorgeschla  gen, dass in die     Abschlämmleitungen,    mittels       welchen        die     die sowohl in  den obern als auch in den untern     Sammelein-          richtungen    gesammelt werden, um nach aussen  zu den     Abschlämmventilen    abgeführt zu wer  den, hintereinander angeordnete Drosselvor  richtungen eingeschaltet sind, die nach dem  Prinzip des     Riehtungs-    und Querschnittwech  sels     wirken    und einen sanften     Ausfluss    des       Sehlamm-Wasser-Gemisehes    aus dem Kessel  ermöglichen.  



  Die vorliegende Erfindung ist beispiels  weise näher erläutert in der anliegenden  Zeichnung, die einen vertikalen Schnitt eines       Dampfkessels    mit einer Ausführungsform der  erfindungsmässigen Vorrichtung veranschau  licht.  



  Innerhalb des Kesselkörpers 1 sind in ver  schiedenen Höhen, gewöhnlich auf dem obern       Kesselwasserniv        eau    A und auf dem Boden des  Kesselkörpers, Sammeleinrichtungen für die       Verunreinigungen    angebracht. Zum Entfer-      nen der Verunreinigungen können die erwähn  ten Sammeleinrichtungen in ein     Abschlämm-          system    zusammengefasst werden, oder es kön  nen auch mehrere Abschlämmsysteme vorhan  den sein.

   Das obere Absehlämmsystem besteht  aus einem steifen Rohr 2, welches einerseits  an beliebige Schwimmersammelvorrichtungen,  von denen jede aus einem vorzugsweise voll  kommen geschlossenen Schwimmer 3 und  einem Sammelgefäss 31 besteht, und ander  seits an eine Drosselv orrichtung 4, die mit  einer am Ende mit einem ausserhalb des Kes  sels 1 angebrachten Ventil 6 versehenen     Ab-          sehlämmleitung    5 endet, angeschlossen ist. Die  Verunreinigungen werden in bekannter Weise  in den Sammelgefässen 31 gesammelt, woraus  sie bei Öffnung des Ventils 6 in einer gewis  sen radialen Reichweite von diesen Gefässen  in das Rohr 2 gedrückt werden, wonach sie  durch die Drosselvorrichtung 4 hindurch zu  dem Ventil 6 geführt und dann aus diesem  nach aussen abgeführt werden.  



  Die Drosselvorrichtung 4 besitzt     vorzlugs-          weise    auf verschiedenen Höhen Scheidewände  7 mit Löchern 8, wodurch der die Verunreini  gungen enthaltende Wasserstrom sowohl in sei  ner     Strömungsrichtung    geändert als auch ge  drosselt wird. Diese Verengungen bzw. Er  weiterungen bilden die vorher erwähnten  künstlichen Widerstände, welche die Erlan  gung einer entsprechenden Verminderung der  Strömungsgeschwindigkeit der Verunreini  gungen in den     Abschlämmleitungen    ermög  lichen.  



  Eine ähnliche Konstruktion besitzt das  am Boden des Kesselkörpers 1 angebrachte  und zur Entfernung der in den untern  Schichten des Kessels entstehenden Verunrei  nigungen dienende Abschlämmsystem. Dieses  Abschlämmsystem weist eine gelochte Leitung  9 auf, welche durch Drosselvorrichtungen 10  und 11 hindurch an die Abschlämmleitung 12  angeschlossen ist, welch letztere mit einer  Drosselvorrichtung 13 versehen ist, die der  Drosselvorrichtung 4 entspricht und die     durch     die Abschlämmleitung 14 an das Ventil 15  angeschlossen ist. Das Rohr 14 wird vorzugs  weise durch die in jedem Kessel befindliche    Abschlämumöffnung 16 geführt, wenn die Vor  richtung in einen bereits vorhandenen Kessel  eingebaut wird.

   In neuen Kesseln ist die     Ab-          schlämmöffnung    nicht notwendig, und die  Abschlämmleitung 14 wird an irgendeiner  Stelle des Kesselkörpers nach aussen geführt.  Das Rohr 14 wird vorteilhaft auch ausserhalb  des Kessels mit Drosselvorrichtungen 17 und  18 versehen.  



  Es wurde ferner festgestellt, dass vorteil  hafte Ergebnisse erlangt werden, wenn man  versehiedenwertige Widerstände in verschie  denen Abschnitten des Kessels anwendet.  



  Auch ist festgestellt worden, dass vorteil  hafte Ergebnisse erreicht werden, wenn die  kleinen Öffnungen im Rohr 9 des     Abschlämm-          systems    1 bis 4 mm betragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Entfernung von schlamnl- artigen Verunreinigungen aus Dampfkesseln, die in den obern Schichten des Kessel wassers mit einer Schwimmersammelein- richtung für schwimmende Verunreinigun gen und' in den untern Schichten mit ge lochten Sammelleitungen für am Boden abgesetzte Verunreinigungen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass in die Ab- schlämmleitungen (2, 5, 12, 14), mittels wel chen die Verunreinigungen, die sowohl in den obern als auch in den untern Sammeleinrich- tungen gesammelt werden,
    um nach aussen zu den Abschlämmventilen (6, 7.5) abgeführt zu werden, hintereinander angeordnete Drossel vorrichtungen (4 bzw. 10, 11, 13, 17, 18) ein geschaltet sind, die nach dem Prinzip des Richtungs- und Querschnittwechsels wirken und einen sanften Ausfluss des Schlamm- WaSSer-CremlSehes aus dem Kessel ermöo-- liehen. LNTERANSPRL@CH Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der öffnungen in den gelochten Absehlämm- leitungen (9)
    zwischen 1 und 4 mm beträgt.
CH281561D 1950-02-23 1950-02-23 Vorrichtung zur Entfernung von schlammartigen Verunreinigungen aus Dampfkesseln. CH281561A (de)

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