CH277618A - Gerät zum Einfädeln eines Fadens in das Öhr einer Nadel. - Google Patents

Gerät zum Einfädeln eines Fadens in das Öhr einer Nadel.

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CH277618A
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B87/00Needle- or looper- threading devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


  Gerät zum Einfädeln eines Fadens in das Öhr einer Nadel.    Gegenstand vorliegender     lirfindting    ist  ein Gerät zum Einfädeln eines Fadens in das  Öhr einer Nadel.  



  Das     erfindungsgemässe        Einfädelgerät    ist  gekennzeichnet durch einen in einem Gehäuse       längsversehiebbaren,    durch das     öhr    der Nadel  zu stossenden     Einfädler,    in dessen     Wirkungs-          bereieh    das Gehäuse     hintereinanderliegende     Mittel zum Einsetzen der Nadel und zum.  Einlegen eines Fadens aufweist.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt eine beispiels  weise     Ausführungsform    des Erfindungsgegen  standes.  



       Fig.    1. ist. ein Längsschnitt durch das Ein  fädelgerät.  



       Fig.    2 ist eine Draufsicht. desselben.  



       Fig.    3 veranschaulicht in grösserem Mass  stab den     Einfädler    im     Moment,    wo er durch  das Nadelöhr gestossen wird.  



       Fig.        -1        zeigt    den durch das Nadelöhr durch  gestossenen     Einfädler    in seiner     Endstellung,     und       Fig.    5 veranschaulicht den     Einfä.dler    nach  dem Durchziehen des Fadens.  



  Das Gehäuse 1 des     Einfädelgerätes    hat  eine     Zylinderbohrung    2, welche durch zwei  kleinere, zu ihr koaxiale Bohrungen 3 und 3'  bis an die Stirnseite 4 des Gehäuses, das aus  einem Kunststoff oder einem andern Material  bestehen kann, verlängert ist. In der Nähe  der Stirnseite 4 ist im Gehäuse eine über die  ganze Breite des letzteren verlaufende     (Fig.    2)       Ausnehmung    5 vorgesehen, die sich von der  Aussenseite des Gehäuses bis in den Bereich    der Bohrung 3 erstreckt     (Fig.   <B>1),</B> welch letz  tere zum Teil den Weg für den     Einfä.dler    6  bildet.

   Die     Ausnehmung    5 bildet ein     ?Mittel     zum Einlegen des einzufädelnden Fadens. Auf  der der     Stirnfläehe    4 entgegengesetzten Seite der       Ausnehmung    5 hat das Gehäuse 1. eine Boh  rung 7, die eine von der Mantelfläche des  Gehäuses 1 zum Weg 3, 3' des     Einfädlers    sieh  erstreckende Führung zum Einsetzen einer  Nadel darstellt. Die Bohrung 3 reicht bis zur  Bohrung 7, während die Bohrung 3' die Boh  rung 7 mit der Bohrung 2 verbindet.

   Der  Durchmesser der Bohrung 3' ist. kleiner als  derjenige der Bohrung 3 und nur um einige       1/10o    mm grösser als die Höhe des     Einfädlers.     Wenn nun der     Einfädler    6, dessen Anord  nung weiter unten beschrieben ist, aus seiner  Ausgangslage     (Fig.    1) nach links verschoben  wird, gelangt er zuerst. in den Bereich der  Führung 7 und erst nachher in die     Ausneh-          mung    5.

   Zwischen der Führung 7 und der       Ausnehmung    5 ist eine zweite Führung 8  zum Einsetzen einer     Nähmaschinennadel    vor  gesehen, die aus einer gegen die     Ausnehmung     hin offenen, in den Weg des     Einfädlers    3  mündenden Nut 9 und aus einer auf der der  Nut 9 entgegengesetzten Seite des Weges 3  liegenden Blindbohrung 10 besteht. Wünscht  man das Gerät nur für Handnähnadeln zu  verwenden, so kann man die Führung 8 weg  lassen. Dies könnte aber auch mit der Füh  rung 7 geschehen, falls man mit dem Gerät  nur Fäden in     Nähmaschinennadeln    einfädeln  will.

   Das Gehäuse 1 hat weiter noch einen      Schlitz 11 und eine     Ausnehniung    12, deren       Zweck    weiter unten beschrieben wird.  



  Der     Einfädler    6, der an seinem freien Ende  als Haken ausgebildet ist, ist in eine Bohrung  13 eines Kolbens 14 eingesteckt und in die  sem mittels einer Stellschraube 15 gegen Her  ausfallen gesichert. Der abgesetzte Kolben 14  ist in der gleichfalls abgesetzten     Zylinder-          bohruxig        '-I    verschiebbar. Auf der     Schulter    16  der Zylinderbohrung und auf der Schulter 17  des Kolbens 2 stützt. sieh eine Druckfeder 15  ab, die das Bestreben hat, den Kolben     1.1    in  die in     Fig.    1. dargestellte Ausgangslage zu  bewegen.

   Der Kolben 14 hat eine Querboh  rung 19, in welcher ein     Kölbehen    20 mit       einem    Druckstift 21 geführt ist. Eine sieh       ain    Ende der Bohrung 19 und am     Kölbehen     20 abstutzende Feder 22 hat das Bestreben,  das     Kölbehen    20 gegen die seitlich des Schlit  zes 11 liegenden Teile der Wandung der Boh  rung 2 anzupressen. In     Pig.    1 liegt der  Druckstift 21. an der Kante 23 des Schlitzes  11 an und dient so als Anschlag, der ein gänz  liches Austreten des Kolbens 1.4 aus dem Ge  häuse 1 nach rechts in     Fig.    1. unter der Wir  kung der Feder 1.8 verhindert..

   Die     Ausneh-          mung    12 hat einen kreisrunden Querschnitt,  der dem Querschnitt des     -Kölbchens    20 ent  spricht. Ist. der Kolben 14 in seiner linken       Endstellung,    so wird das     Kölbehen    20 von der  Feder 22 in die     Ausnehmung    12 eingedrückt  und verhindert ein Zurücklaufen des Kolbens  unter Wirkung der Feder 1.8 in die Ausgangs  lage der     Fig.    1.

   Das     K        ölbchen    20 dient also       aueli    als     entriegelbares        Arretiermittel    für den  Kolben 14 und indirekt für den     Einfädler    6.  Drückt man in der     obengesehildertenEudlage     des     Kolbens    auf den Stift 21, so tritt (las       Kölbehen    20 aus der     Ausnehmung    12 aus, und  die Feder 18 bringt den Kolben 14 in die  Ausgangslage der     Fig.        1..     



  Das Einfädeln mit     Hilfe    des dargestellten  Gerätes kann auf folgende Weise geschehen.  Man bringt eine Nadel 24 in die Bohrung 7  mit. dem Öhr 25 nach unten. Die Nadel 24  stösst dann auf dem Grund der Bohrung 7 an,  wobei das Öhr 25 sich auf der Höhe des Ein-    Adlers 6 befindet.

   Dabei hat man nicht etwa  darauf zu achten, (lass die     Durchtrittsöffnung     des     Öhrs    genau in der Achsrichtung des     Ein-          fädlers    6 liegt.     Sowohl    die Abrundungen des       hakenförmigen    Vorderendes des     Einfädlers    6  als auch des Öhrs 25 gestatten eine Drehung  der Nadel durch den     Einfädler    6, so dass die       Durehtrittsöffnung    des     Öhrs    in die     Aehsrieh-          tun,-    des     Einfädlers    6 zu liegen kommt.

   Aus       Fig.        0'        erkennt    man,     dalJ    eine solche Drehung  der Nadel unter dem Druck des     Einfädlers     leicht     niög'lieli    ist.     Naelidein    der     Einfädler    6  durch das Öhr     '_':

  5    der Nadel 24 gestossen  wurde, drückt man den Kolben 14 weiter nach  links bis das     Kölbehen    20 in die     Ausneh-          niung    12     einsprin@,t.    Dann     liat    der     Einfädler     6 die Lage nach     Fig.    4. Er tritt also durch  die     Ausnehinun-    5     liindureli    und in den links  dieser     Ausnehmung    liegenden Teil der Boh  rung 3 ein.

   Nunmehr fährt     inan    mit dem ein  zufädelnden Faden 26 von der offenen Seite       (Fing.    1) der     Ausnehmung    5 her in diese ein,  bis er auf dein     Einfädler    6 aufliegt.

   Her  nach drückt     man    auf den Stift 21, um den  Kolben 1.4 von der     Arretierung    zu befreien,       worauf    der Kolben 14 unter der Einwirkung  der Feder 1     \i    in die     Ausgangslage    nach     Fig.    1       zurückspringt.    Das     liakenförinige    Ende des       Einfädlers    6     nininit    den Faden 26 mit und  zieht. ihn beim     Dureligan    - durch das Öhr 5       dureli    dieses hindurch in die kleine Bohrung  3'.

       Fig.5        veranseliaulieht    die nunmehrige  Stellung des     Einfädlers    6 und zeigt, dass der  Faden 26 durch das Öhr 25     hindureligeht.    In  der     Bohrun-    3' wird der Faden festgehalten.  L     m    den Faden freizugeben, bewegt man den  Kolben 14 und     finit        ihni    den     Einfädler    6 in       Fig.    5 gesehen so weit von rechts nach links,  bis der Faden aus dem     hakenförmigen    Ende  des     Einfädlers        gehoben         -erden    kann.

   Nach  her zieht man die Nadel     2-1    mitsamt dem ein  gefädelten Faden 26 durch die Bohrung 7       naeli    oben.  



  Will man mit dem     gezeigten        Einfädelgerät     einen Faden in eine in eine     \ähinasehine    ein  gesetzte Nadel einfädeln, so fährt man mit  dein Gerät     entweder        voni    Ende 27 oder vom  Ende 28 der     Ausnehinung   <B>5</B> aus gegen die      Nadel zu, und im Bereich der Nut 9 fährt  man dann mit dem Gerät in axialer Richtung,  so dass die Nadel in die Nut 9 eintritt.

   Her  nach hebt man das Gerät so lange, bis das  untere Nadelende auf dem Grund der Blind  bohrung 10     anstösst.    Nun liegt das Öhr auf  der Höhe des     Einfädlers    6 und zum Einfädeln  des Fadens in diese     Nähmaschinennadel    geht       inan    min genau gleich vor, wie dies im     Zu-          sammenhang    mit, einer Handnähnadel oben  beschrieben wurde.

   Will man das     Einfädel-          gerät    nach dem Einfädeln wegnehmen, so  macht     inan    mit diesem die umgekehrten der       obengeschilderten    Bewegungen, um die Nadel  aus der Blindbohrung 1.0, aus der Nut 9 und  aus der     Ausnehmung    5 freizumachen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gerät zum Einfädeln eines Fadens in das Öhr einer Nadel, gekennzeichnet durch einen in einem Gehäuse längsverschiebbaren, durch das Öhr der Nadel zu stossenden Einfädler, in dessen Wirkungsbereich das Gehäuse hin tereinanderliegende Mittel zum Einsetzen der Nadel und zum. Einlegen eines Fadens auf weist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass das Mittel zum Einlegen eines Fadens aus einer von der Aussenseite des Gehäuses bis in den Bereich des Weges des Einfädlers sieh erstreckenden Ausnehmung besteht, die gegenüber mindestens einer von der Mantelfläche des Gehäuses bis zum Weg des Einfädlers sich erstreckenden, ein Mittel zinn Einsetzen der Nadel bildenden Führung so angeordnet ist, dass bei Verschiebung des l:infädlers aus seiner Ausgangslage dieser zuerst in den Bereich der Führung und erst naehlier in die Ausnehmung gelangt.
    Z. Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung aus einer in den Weg des Einfädlers einmündenden Bohrung besteht. 3. Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung mindestens zum Teil aus einer . gegen die Ausnehmung hin offenen, in den Weg des Einfädlers mün denden Nut besteht. 4. Gerät nach Unteransprneh 2, gekenn zeichnet durch eine zweite, zwischen der ersten Führung und der Ausnehmung liegende Füh rung zum Einsetzen der Nadel, welche zweite Führung mindestens zum Teil aus einer gegen die Ausnehmung hin offenen, in den Weg des Einfädlers mündenden Nut besteht.
    5. Gerät nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung sich auf der der Nut entgegengesetzten Seite des Weges des Einfädlers durch eine Blindbohrung fortsetzt. 6. Gerät nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Führung sich auf der der Nut entgegengesetzten Seite des Weges des Einfädlers durch eine Blindbohrung fortsetzt. 7. Gerät näeli Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einfädler einen Haken aufweist und an einem federbelasteten in einer Bohrung des Gehäuses verschiebbaren Kolben befestigt ist. B.
    Gerät nach Unteranspruch 7, gekenn zeichnet durch entriegelbare Arretiermittel, die den Kolben jeweils in seiner eingedrück ten Stellung, in der der Einfädler im Be reiche der Ausnehmung liegt, feststellen. 9. Gerät nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretiermittel auch ein Anschlagmittel für den federbelasteten Kol ben in seiner Ausgangslage bilden.
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