CH274367A - Gasabdichtungseinrichtung für die Elektrodendurchführung an einem elektrischen Reduktionsofen geschlossener Bauart. - Google Patents

Gasabdichtungseinrichtung für die Elektrodendurchführung an einem elektrischen Reduktionsofen geschlossener Bauart.

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CH274367A
CH274367A CH274367DA CH274367A CH 274367 A CH274367 A CH 274367A CH 274367D A CH274367D A CH 274367DA CH 274367 A CH274367 A CH 274367A
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CH
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ring
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Azioni Siemens Societa Per
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Siemens Spa Italiana
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
    • H05B7/103Mountings, supports or terminals with jaws
    • H05B7/105Mountings, supports or terminals with jaws comprising more than two jaws equally spaced along circumference, e.g. ring holders

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Description


      Gasabdiehtungseinrichtung    für die     Elektrodendurchführung    an einem elektrischen  Reduktionsofen geschlossener Bauart.    hie vorliegende Erfindung bezieht sieh  auf eine Anordnung zur Gasabdichtung für  die     Elektrodendurchführung    an einem elek  trischen Reduktionsofen     geschlossener    Bau  art. Die     Glasabdichtung    rund um die Elek  troden in elektrischen Reduktionsöfen ge  schlossener Bauart wurde bisher durch ver  schiedene     Massnahmen    zu erreichen versucht,  von denen     jedoeli    keine .vollständig zufrie  denstellende Ergebnisse gezeitigt hat.

   Tat  sächlieli ermöglichen die bisher angewandten  Lösungen einen nur teilweisen     Verschluss,     wobei die bekannten. Unzukömmlichkeiten,  wie     Entzündun        o-    des Gases und     übermässige          Erwärmun        g    des Deckengewölbes und des  Traggerüstes der Elektroden, vielfach nicht  zu vermeiden sind.  



  ihn diese     L        nzuköinmliehkeiten    zu     besei-          tigeti,    wurde bereits vorgeschlagen, besondere  Dichtungen von entsprechender, im     allgernei-          nen    zylindrischer Form statt an der Elek  trode selbst. an metallischen Teilen vorzu  sehen, die aus den den Strom zuführenden.  Klemmen selbst bestehen können und die  Elektroden umgeben. Zu diesem     Zwecke    wer  den unter anderem Ringsektoren aus feuer  festem, meist keramischem Material. verwendet,  die am Boden eines die Klemmen umgeben  den Trichters angeordnet sind und durch ihr  eigenes Gewicht gegen die Klemmen anliegen.

    Auch     uni    die Klemmen gewickelte Asbest-    schnüre sind     versuelit    worden. Die Anord  nungen lassen aber immer noch das Problem  des gasdichten Abschlusses zwischen den       Klemmen    offen. Durch den Gegenstand der  vorliegenden Erfindung erfährt auch dieses  Problem eine     zufrieclenstellende    Lösung. Die  Anordnung gemäss .der Erfindung besitzt  einen tassenförmigen Teil, der die auf einer  Elektrode sitzenden     Stromzuführungsklein-          men    umgibt, vorzugsweise auf denselben auf  sitzt, und mit fein unterteiltem Material, bei  spielsweise Sand, gefüllt ist.  



  Die die     Stromzuführungsklemmen    bilden  den Teile sind vorteilhaft so geformt,     dass    die  zwischen ihnen vorhandenen Zwischenräume       Labyrinthe    bilden, die geeignet sind, das in  der Tasse enthaltene Dichtungsmaterial     zii-          rüelkzulialten,    wodurch zugleich auch ein Gas  abschluss zwischen den. einzelnen     Stromfüh-          iungsklemmen    erhalten wird, so dass eine  eigene Dichtung hierfür entfällt.  



  Die Erfindung ist im folgenden in einer  bevorzugten Ausführungsform an Hand der  Zeichnung beschrieben.     Fig.    1 zeigt einen       senkrechten    Schnitt, entlang der Elektroden  aehse. In     Fig.    2 sind die die     Stromführungs-          klemmen    bildenden Teile, zwischen denen ein       Casabsehluss    vorgesehen ist, in abgewickelter  Darstellung wiedergegeben. In     Fig.1    ist mit  7. die zylindrische Elektrode bezeichnet, die      vom Haltezylinder 2 umgeben ist, mit den  mittels der Aufhängungen 3 die     Stromzufüli-          rungsklemmen    4 verbunden sind.

   Diese Klem  men werden an die Elektrode 1 in bekannter  eise durch nicht dargestellte Druckorgane       angepresst,    die im Ring 5 vorgesehen sind,  der die     Stromzuführungsklemmen    umgibt  und den Zylinder 6 trägt. Zwischen letzterem  und dem     Deekengewölbe    7 ist eine geeignete  Abdichtung     ä        üblicher    Art angeordnet. Auf  dem Ring 5 ist vorzugsweise durch     Sehwei-          ssung    ein ringförmiger, aus Boden und Sei  tenwand bestehender Teil 9 befestigt.

   Auf  jedem     Klemmenteil    der Stromzuführung ist  ein Winkelstück 10 mit einer zum Boden des  Teils 9 wesentlich parallelen Fläche befestigt,  das zusammen mit dem Teil 9 eine Tasse bil  det, die die Klemmen umgibt. Diese besitzen  seitliche Vorsprünge 11, 12 (siehe     Fig.    2) und  Einschnitte 13, 14, die     ineinandergreifend     eine Art Labyrinth 15 in den Zwischenräu  men 16 zwischen den Teilen 4 bilden.

   In die  Tasse 9, l.0 ist Sand 17 eingefüllt, der auch  in die     Zwischenräume    16     eindringt    und      < las     Labyrinth 15 ausfüllt, so dass dieses einen       gasdiehten    Abschluss zwischen je zwei be  nachbarten     Klemmenteilen    herstellt. Das den  V     erschluss    bildende Material 17 kann auch  durch Glaswolle, Schlacke, Asbest, Späne  oder anderes für diese Zwecke übliches Ma  terial in feinverteiltem Zustand gebildet sein.

    Die Teile 9, 10 können     zweekentspreehend    ge  kühlt und     magnetiseh    isoliert oder aus     un-          magnetischem        (dianiagnetiseliem)    Material  hergestellt sein.    Die beschriebene     Anordnung    ermöglicht.  ausser einem vollkommenen     Gasversehluss        zwi-          schen    Elektrode und Zylinder 6 Bewegungen  der     Stromzuführungsklemmen    in     senkreeliter     und waagrechter     Riehtung,    die für die In  betriebnahme des Ofens nötig sind.

   Sie er  laubt auch eine relative Bewegung zwischen  der Elektrode, den Aufhängeteilen und dem  Verschluss des Ofengewölbes.  



  Die beschriebene Dichtung ist sehr leicht       instandzuhalten    und kann jederzeit rasch ab  montiert und wieder eingebaut werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Gasabdichtung für die Elektrodendurehführun, an einem elektri schen Reduktionsofen gesehlossener Bauart, gekennzeichnet durch einen tassenförmigen Teil, der die auf einer Elektrode sitzenden Stromzuführungsklemmen umgibt und mit hitzebeständigem, fein unterteiltem Material gefüllt ist. UN TERAN SPRCC HE 1.
    Anordnung naeli Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass der tassenförmige Dichtungsteil mit Sand gefüllt ist. 2. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeiehnet, da1') die Stromzufüh- rungsklemmen seitliche Vorsprünge haben, die gegenseitig ineinandergreifend in den Zwischenräumen zwischen den @tromzu@üh- rungsklemnien Lagerungsstellen für (las in der Dichtungstasse enthaltende, fein unter teilte Material bilden. 3.
    Anordnen ,-- nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, da!.) die Stromzufüh- rungsklemmen. seitliche Einschnitte haben und dass Vorsprünge und Einschnitte so ge formt und angeordnet sind, dass zwischen je zwei benachbarten Stromzuführungskleinmen ein Labyrinth entsteht, in dem sieh das fein unterteilte Material der Diehtungstasse an sammelt.
    4. Anordnung naeh Patentanspruch, da durch gel@eiinzeieliiiet, da13 die @ichtung:sta sse <B>t</B> aus zwei ringförmigen Teilen besteht, von denen der eine von einer von der Elektrode unabhängigen Stütze und der andere von den stromzuführenden Klemmen getragen ist. 5.
    Anordnung nach Unter ausprucli 4, da durch gekennzeichnet, dass der von den Stromzuführungsklenimen getragene ringför mige Teil aus mehreren Sektoren zusammen- gesetzt ist, von denen jeder je einem Klem- nienteil zugehört. 6.
    Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der eine ringför- mige Teil der Dichtung aus einem Boden und einer Seitenwand besteht und der andere Teil aus einer zum Boden des erstgenannten Teils wesentlich parallelen Pläelie gebildet ist, der- art, dass beide Teile zusammen eine Tasse bilden. 7.
    Anordnung naeh Unteranspruch 4, da- diirc 1i gekennzeiehnet, dass der erstgenannte ringförmige Teil. vom Ring getragen ist, der die Anpressorgane für die Stromzuführungs- klemmen enthält.
CH274367D 1948-04-14 1949-03-31 Gasabdichtungseinrichtung für die Elektrodendurchführung an einem elektrischen Reduktionsofen geschlossener Bauart. CH274367A (de)

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