DE961373C - Gasabdichtung fuer Elektroden von elektrischen Reduktionsoefen geschlossener Bauart - Google Patents
Gasabdichtung fuer Elektroden von elektrischen Reduktionsoefen geschlossener BauartInfo
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- DE961373C DE961373C DES30122A DES0030122A DE961373C DE 961373 C DE961373 C DE 961373C DE S30122 A DES30122 A DE S30122A DE S0030122 A DES0030122 A DE S0030122A DE 961373 C DE961373 C DE 961373C
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/02—Details
- H05B7/12—Arrangements for cooling, sealing or protecting electrodes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
AUSGEGEBEN AM 4. APRIL 1957
S 30122 VIIId/2i h
geschlossener Bauart
Die Erfindung bezieht sich, auf eine Anordnung
zur Gasabdichtung für Elektroden von elektrischen Reduktionsofen geschlossener Bauart.
Eine hinreichend gasdichte Elektrodenidürch»-
führung bei elektrischen Reduktionsofen, geschilossener
Bauart wurde bisher durch verschiedene Maßnahmen zu erreichen! versucht, von denen jedoch keine voll zufriedenstellende Ergebnisse gezeitigt
hat. Bei den bisher angewandten Lösungen ergeben, sich die bekannten Unzulänglichkeiten, wie
Entzündung des Gasas und übermäßige Erwärmung des Deckengewölbes und des Traggarüstes
der Elektroden.
Um diese Unzulänglichkeiten zu beseitigen, wurde bereits vorgeschlagen, besondere Dichtungen
von entsprechender im allgemeinen zylindrischer Foirm statt an der Elektrode selbst, an metallenen
Teilen vorzusehen, die aus dien stromzuführenden Klemmen selbst bestehen könneni und die Elektroden,
umgeben. Dichtungen, die an der Elektrode selbst anliegen, eignen sich für einen guten Abschluß hauptsächlich deswegen nicht, weil die
Elektrode meist eine unregelmäßige Oberfläche hat. Es verblieb jedoch immer noch dlas Problem des
hinreichend gasdichten Abschlusses, zwischen den metallenen Teilen und der Elektrode, das noch
keine zufriedenstellendie Lösung gefunden hat, auch
wenn die Elektrode keine Relativbewegung in bezug auf die metallenen Teile ausführt.
Es wurden auch schon halbfeste Ausführungen für den Gasabschluß vorgeschlagen, die während
der Regulierung des Ofens fest und während der Vrerlängerung der Elektrode beweglich sind, aber
auch wenig zufriedenstellende Resultate ergeben haben.
ίο Eine Anordnung zur Verbesserung der Elektrodenabdichtung
für elektrische öfen zeigt z. B. die deutsche Patentschrift 496377. In dieser er-.
fährt jedoch die obere, als Stopfbüchse ausgeführte Abdichtung, besonders bei Verwendung in Reduktionsöfen.
mit Soederberg-Elektroden, mit der Zeit
eine gewisse Abnutzung, die besonders auf die unvermeidlichen Ungleichmäßigkeiten, in der Form
der Elektrode zurückzuführen ist. Es entstehen daher Gasverluste und Gasentzündungen, insbesonr
ao dere bei Gasen mit hohem Gehalt an Kohlenoxyd'. Außerdem sei darauf hingewiesen, daß sowohl
bei weiteren bekannten Anordnungen, das in das Schmelzbad eingebrachte Gut häufig keine einwandfrei
gleichmäßige Verteilung um die Elek-• 35 trode aufweist, so daß letztere einer Biegebeanspruchung
ausgesetzt ist und zerbrechen kann. Die vorliegende Erfindung, die eine neuartige
Anordnung für eine aus reichende Gasabdichtung der Elektroden von elektrischen Reduktionsöfen
geschlossener Bauart darstellt und mit einer die Elektrode umgebenden Rinne ausgestattet ist, die
mit hitzebeständigem fein unterteiltem Material gefüllt ist, beseitigt die obengenannten Nachteile
dadurch, daß die Rinne an den Stromzuführungsklemmen
angeordnet und von zwei winkelig geformten, koaxialen Ringteilen gebildet ist, deren
Bodenteile sich überlappen und. damit geringe gegenseitige Radialverschiebungen der beiden
Rinnenteile zulassen.
Die die Stromzuführungsklemmen bildenden
Teile sind vorteilhaft so geformt, daß die zwischen ihnen vorhandenen Zwischenräume Labyrinthe
bilden, die. geeignet sind, das in der Rinne enthaltene Dichtungsmaterial zurückzuhalten, wodurch
zugleich auch der Gasabschluß zwischen den einzelnen Stromzuführungsklemmen erzielt wird
und dafür eine besondere Dichtung entfällt.
Durch die Anordnung gemäß der Erfindung, nach welcher die Gasabdichtung an den Stromzuführungsklemmen.
angeordnet ist, werden letztere gegenüber anderen bekannten. Ausführungsformen dem Schmelzbad genähert, wodurch die Biegebeanspruchung
der Elektrode erheblich herabgesetzt wird.
Die Erfindung ist im folgenden in einer bevorzugten Ausführungsform an Hand der Zeichnung
beschrieben.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt entlang
der Elektrodenachse, in
Fig. 2 sind die die Stromzuführungsklemmen bildenden Teile, zwischen denen ein Gasabschluß
gemäß der Erfindung vorgesehen ist, in abgewickelter Darstellung wiedergegeben.
In Fig. ι ist mit 1 die zylindrische Elektrode
bezeichnet, die vom Haltezylinder 2 umgeben ist, mit dem mittels der nur durch strichpunktierte
Linien angedeutetem Aufhängung 3 die Stromzuf
ührungsklemmeni4 verbunden sind. Diese Klemmen werden an die Elektrode 1 in bekannter Weise
durch nicht dargestellte Druckorgane angepreßt, die im Ring 5 vorgesehen sind, der die Stromzuführungsklemmen
umgibt und den Zylinder 6 trägt. Zwischen letzterem und der Ofendecke/ ist eime geeignete Abdichtung 8 an. sich bekannter und
daher nur schematisch dargestellter Ausführuing angeordnet. Auf dem Ring 5 ist vorzugsweise
durch Schweißung ein, ringförmiges aus Boden, und
Seitenwand bestehendes Teil 9 befestigt. Auf jedem Klemmenteil 4 der Stromzuführung ist ein
Winkelstück 10 mit einer zum Boden des Teiles 9 im wesentlichen parallelen Fläche befestigt, das
zusammen mit dem Teil 9 eine Rinne bildet, die die Klemmen 4 umgibt. Diese besitzen seitliche Vorsprünge
11, 12 (Fig. 2) und Einschnitte 13, 14, die
ineinandergreifend eine Art Labyrinth 15 in den Zwischenräumen 16 zwischen den Klemmen 4
bilden. In die Tasse 9, 10 ist Sand. 17 eingefüllt,
der auch in die Zwischenräume 16 eindringt und das Labyrinth 15 ausfüllt, so>
daß dieses einen hinreichend gasdichten Abschluß zwischen je zwei go benachbarten Klemmteilen herstellt. Das den Verschluß
bildende Material 17 kann auch durch Glas-, wolle, Schlacke, Asbest, Späne oder anderes für
diese Zwecke übliches Material in feiniverteiltem Zustand gebildet sein. Die Teile 9, 10 können
zweckentsprechend gekühlt und magnetisch isoliert oder aus unmagnetischem Material hergestellt sein.
Die beschriebene Anordnung ermöglicht, außer einem hinreichenden Gasverschluß zwischen Elektrode
und Zylinder 6, kleine Bewegungen der Stromzuführungsklemmen in senkrechter und waagerechter Richtung·, die für die Inbetriebnahme
des Ofens nötig sind. Sie erlaubt auch eine relative Bewegung zwischen der Elektrode, den Aufhängeteilen und dem Verschluß des Ofengewölbes.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Anordnung zur Abdichtung der Elektroden, von. elektrischen Reduktionsofen ge- no schlossener Bauart mit einer die Elektrode umgebenden Rinne, die mit hitzebeständigem, fein unterteiltem Material, beispielsweise Sand, gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne an den Stromzuführungsklemmen angeordnet ng und von zwei winkelig geformten koaxialen Ringteilen, gebildet ist, deren Bodenteile überlappen und damit geringe gegenseitige Radialverschiebungen der beiden Rinnenteile zulassen.
- 2. Anordnung nach Anspruch, 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ringteil (10) aus Sektoren zusammengesetzt ist, die je von. einer Stromzuführungsklemmei (4) getragen werden.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das andere, äußere Ringteil auf der Ringstütze (5) sitzt, welche die An-preßorgane für die Stromklemmen (4) enthält und am Tragzylinder (2) aufgehängt ist.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführungsklemmeni seitliche Vorsprünge und1 Einschnitte aufweisen, die so geformt und. angeordnet sind, daß zwischen ia zwei benachbarten Stromzuführungsklemmen ein Labyrinth gebildet wird,, worin sich das in der Ddchtungsrinne enthaltene Material ansammelt und am Durchfallen gehindert wird und so die Zwischenräume zwischen dem Klemmen abdichtet.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 496 377.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© «09 620/384 5.56 (609 853 3.57)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT961373X | 1948-04-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE961373C true DE961373C (de) | 1957-04-04 |
Family
ID=11332616
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES30122A Expired DE961373C (de) | 1948-04-14 | 1952-09-07 | Gasabdichtung fuer Elektroden von elektrischen Reduktionsoefen geschlossener Bauart |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE961373C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE496377C (de) * | 1925-05-21 | 1930-04-22 | Siemens & Halske Akt Ges | Elektrodenabdichtung fuer elektrische OEfen |
-
1952
- 1952-09-07 DE DES30122A patent/DE961373C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE496377C (de) * | 1925-05-21 | 1930-04-22 | Siemens & Halske Akt Ges | Elektrodenabdichtung fuer elektrische OEfen |
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