CH270331A - Kompressor, insbesondere für Kühlanlagen. - Google Patents

Kompressor, insbesondere für Kühlanlagen.

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CH270331A
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CH
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cylinder
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crankcase
gases
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Bracht Armand
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Bracht Armand
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B31/00Compressor arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description


  Kompressor, insbesondere für Kühlanlagen.    In den bekannten Kühlanlagen nimmt der  Kompressor eine wichtige Stelle ein. Er saugt  die im Verdampfer entstehenden Gase an,  verdichtet. sie und führt sie dem Kondensator  zu, woselbst sie verflüssigt werden, um in  diesem Zustande unter Vollzug eines geschlos  senen Kreislaufes schliesslich wieder zum Ver  dampfer zu     gelangen.     



  Ein gutes Arbeiten des     Kompressors    hängt  vor allem von seiner     Schmierung    ab. Es  kommt jedoch in diesen Anlagen vor, dass das  Schmieröl sich z. B. mit dem als Medium ver  wendeten     Chlormethyl        (CH?Cl)    vermischt und  Schaum bildet, der den geschilderten Kreislauf  durchläuft, wodurch das Niveau des Öls im  Kurbelgehäuse des Kompressors sinkt und die  mit Hilfe dieses Öls vorgenommene Schleuder  schmierung der Lager nicht mehr gewährlei  stet wird.  



  Es ist bereits versucht. worden, durch Ein  schaltung eines     Ölabscheiders    die Öltropfen  aufzufangen und dem Kurbelgehäuse zurück  zuführen. Die bestehenden Einrichtungen  sind aber umständlich und verteuern die An  lage.  



  Erfindungsgemäss ist, die mit dem Kurbel  gehäuseinnenraum kommunizierende Sauglei  tung so verlegt., dass die     Schmiermittelstrah-          len    nicht. mehr, wie bisher, in die Saugleitung  dringen, so dass nur relativ geringe Mengen  Schmiermittel über die Saugleitung in die  Zylinder gelangen.  



  Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht  eine beispielsweise Ausführung des Erfin-         dungsgegenstandes    in acht Abbildungen. Es  zeigen       Fig.l    den Kompressor im Längsschnitt,       Fig.    2 die     Draufsicht    des Zylinderblockes,       Fig.    3 den Zylinderblock gemäss Schnitt  nach Linie     A-B    in     Fig.    2,       Fig.    4 einen Zylinderkopf im Schnitt mit  Ventilsitz in grösserem Massstab,       Fig.    5 ein Ventil im Schnitt gemäss einem  Durchmesser,       Fig.    6 eine Einzelheit des in     Fig.    5 darge  stellten Ventils,

         Fig.    7 und 8 Einzelheiten der Stopfbüchse  der Antriebswelle des     Kompressors.     



  Entgegen der üblichen Anordnung sind  die Zylinder nicht mehr auf dem Kurbel  gehäuse     aufgesetzt,    sondern liegen zum Teil  versenkt in diesem, wobei der für die Ver  dichtung bestimmte Teil aussen liegt, um  einen     Wärmeaustausch    mit der umgebenden  Luft zu gewährleisten und einen solchen mit  den kühlen Gasen im in das Innere des Kur  belgehäuses verlegten Ansaugteil tunlichst zu  vermeiden.  



  In     Fig.    1 sind die Zylinder mit 1 und 2  bezeichnet; 3 und     -1    sind die Kolben, die  durch Pleuelstangen und Exzenter 5 und 6  mit der Antriebswelle 7 verbunden sind. Der       Zy        linderbloek    8 und das Kurbelgehäuse 9  sind aus einem Guss.

   Die Eintrittsöffnung  der Saugleitung 10     (Fig.3)    ist versenkt im  Zylinderblock angeordnet, so dass während der  stets im Pfeilsinne 11 erfolgenden Drehung  der Antriebswelle 7, die durch Schleudern      hervorgerufenen     Schmierölstrahlen    in     hich-          tung    der Pfeile 12 die Gehäusedecke und die  im Gehäuse zum Teil     versenkten        Zylinder-          blockwandtuigen    treffen und dadurch an der  Saugleitung vorbeigehen, so dass nur geringe  Mengen von Schmieröl über die Saugleitung  in die     Zylinder    eindringen.

   Der grösste Teil  fällt     in    den     als        Ölwanne        ausgebildeten    Kurbel  gehäuseunterteil 13 zurück.    Die     Ventile        (Fig.5)    werden je     in    einen  Sitz 14     (Fig.    4) des     einen    bzw. andern der bei  den     Zylinderköpfe    eingesetzt, mit. deren In  nenräumen die     Saugleitung    10 durch die Ka  näle 15     in    Verbindung steht.

   Sie sind kreis  förmig und besitzen eine in der Mitte     eine          Bohrung    17 aufweisende, auf die Sitzfläche  14' aufgelegte Metallmembran 16, auf die     eine          ebenfalls    im Sitze 14     liegende    Platte 18 ge  setzt ist. Die Membran 16 kann sich in der  Mitte verformen und die Kanäle 19 der Platte  18 versperren. Während des Ansaugens gibt  die elastische Membran 16 den von den Ka  nälen 19     kommenden    Gasen den Weg durch       dUe    Öffnung 17 zu den     Zylindern    frei.  



  Während der Verdichtung wird die Mem  bran 16 gegen die Platte 18 gepresst und       verschliesst    die Kanäle 19. Die unter Druck  befindlichen Gase gelangen durch die Öff  nung 17     in    die Durchbohrung 20 der Platte  19     und    wirken auf das Metallplättchen 21,  das in der ebenfalls im Sitze 14 angebrach  ten Scheibe 22, die dessen Hub beschränkt,  eingesetzt ist.

   Das Plättchen 21 wirkt als Ven  tilplättchen, und zwar so, dass während des  Ansaugens die     in.    der     Zylinderachse    liegende       Öffnung    20 versperrt wird, aber während der       Verdichtungsperiode    die Gase durch die Aus  nehmungen 21'     (Fig.6)    ausströmen können.  



  Zwischen der Platte 18     und    der Scheibe  22 ist ein     Dichtungsring    23 angeordnet, um  ein Abströmen der Gase von der Verdich  tungsstelle nach der     Ansaugstelle    zu unter  binden. Der Vorteil dieser Anordnung be  steht- darin, dass jedes Nachstellen des Ven  tils wegfällt. Das Ganze     wird    von einer auf  dem Zylinderkopf 8 aufgeschraubten Haube  24 überdeckt und festgehalten. Das Ausein-         andernehmen    und der     Zusammenbau    des  Ventils ist leicht durchführbar,     wenn    bei  spielsweise die Sitzflächen nach längerem Be  trieb nachgeschliffen werden müssen.  



  Die Stopfbüchse der Antriebswelle 7       (Fig.    7 und 8) ist derart angeordnet, dass ihr  Dichtungsmaterial 27 vor der schädlichen Ein  wirkung des Öls geschützt ist. Sie ist auf  einem keine     Bunde    aufweisenden Wellenteil  konstanten     Durchmessers        angeordnet.    In die  sen Wellenteil     ist    eine     ringförmige    Nute 25       eingefräst,    in der zwei     Ringscheibenhälften     26 und 26'     eingelegt    sind.

   Das Dichtungs  material 27 ist zwischen diesen     zwei        R.ing-          scheibenhälften    und einer Hülse 28 einge  klemmt und wird über diese mittels der  Druckfeder 29 gegen das Drucklager 30, 31,  32 der Stopfbüchse gepresst; hierbei wird das  Öl ebenfalls von dem Dichtungsring 32 fern  gehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kompressor mit Schleuderschmierung, ins besondere für Kühlanlagen, dadurch gekenn zeichnet, dass der zum Teil im. Kurbelgehäuse 'versenkt angeordnete Zylinderblock die mit dem Kurbelgehäuseinnenraum kommunizie rende Saugleitung gegen Eindringen von durch die Schleuderschmierung erzeugten Schmiermittelstrahlen schützt und dadurch das Schmiermittel nur in relativ geringen Mengen über die Saugleitung in die Zylin der eintreten lässt, und dass der für die Kom pression bestimmte Teil der Zylinder nach aussen verlegt ist,
    um den Wärmeaustausch mit den kühlen Gasen in dem nach innen ver legten Ansaugteil zu vermindern. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kompressor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das im Zylinder kopf angebrachte, durch eine Abschlusshaube festgehaltene Ventil eine biegsame Membran besitzt, deren Verformung während der An. saugperiode den Weg für den Eintritt der Gase in den Zylinderkopf freigibt, aber die sen Weg während der Verdichtungsperiode versperrt, und dass ein in seiner Hubhöhe beschränktes Plättchen als Druckventil wirkt, das in der Sehliesslage den in der Zylinder achse liegenden Gaskanal abschliesst.
    2. Kompressor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Dichtungs material in der Stopfbüchse des Antriebs wellenlagers gegen die schädliche Einwirkung des Schmiermittels dadurch geschützt wird, dass es zwischen zwei in einer Ringnut eines Wellenteils von konstantem Durchmesser ein gelegten Ringscheibenhälften und einer Hülse gelagert ist und über diese gegen ein Druck lager der Stopfbüchse gepresst wird.
CH270331D 1948-01-24 1949-01-17 Kompressor, insbesondere für Kühlanlagen. CH270331A (de)

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