CH264209A - Sockel für Grubenpfeiler. - Google Patents

Sockel für Grubenpfeiler.

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CH264209A
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/02Non-telescopic props
    • E21D15/06Non-telescopic props with parts joined by a lock, with or without slight axial adjustability
    • E21D15/12Non-telescopic props with parts joined by a lock, with or without slight axial adjustability with locking devices located near head or foot

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Description


      Sockel    für Grubenpfeiler.    Bekanntlich wird beim derzeitigen Berg  bau unter Tag in der Regel nur noch die un  mittelbare Arbeitsstelle durch die Abstützung  der Decke gegen Einstürzen mittels entspre  chender Gerüste gesichert, die meistens aus  in sieh aufgeschichteten     Holztraversen    be  stehen, in welche besondere Stahlsockel einge  gliedert sind. Diese sind so beschaffen, dass  sie ein nachfolgendes Abbauen des Gerüstes  unter dem. Gesteinsdruck ermöglichen.

   Zu  diesem Zwecke bestehen diese Sockel minde  stens aus zwei gleitbar übereinander gelager  ten Keilstücken, die in der Gebrauchslage  durch eine Kupplungsstange lösbar verbun  den sind, so dass durch Auslösen der Kupp  lung das obere Keilstück unter dem Eigenge  wicht und dem auf ihm lastenden Druck auf  der Schrägfläche des untern Keilstückes mit  entsprechender     Beschleunigung    herunterglei  tet und die darauf lastenden     Traversen    und  das ganze Gerüst. einstürzt.

   Um nun zu ver  hindern, dass die Kupplung ungewollt vor  zeitig, eventuell sogar bei abgenutzten Sockeln,  selbsttätig ausgelöst. wird, ist die     KupplungJ-          stange    gegen ein die Entkupplung herbeifüh  rendes Anheben ihres ans der     Stirnwand    des  obern Keilstückes herausragenden Kopfes  durch ein besonderes Sicherungsglied gesi  chert. Bei einer bekannten     Ausführungsform     besteht dieses Sicherungsglied aus einem in  einer Führung des obern Keilstückes oberhalb  der Kupplungsstange hindurchgeführten Rie  gel.

   Zum Lösen der Sicherung muss also vorerst       dieser    Riegel herausgezogen werden, bevor    man die     Kupplungsstange    anheben und damit  die     Entkupplung    herbeiführen     kann.    Norma  lerweise erfolgt das Anheben der Kupplungs  stange durch Schlag auf die Unterseite des  herausragenden     Kupplungsstangenkopfes,    was  mittels eines geeigneten     Werkzeuges    aus siche  rer Entfernung vom betreffenden Sockel er  folgen kann, so dass der Bedienende durch  das nachfolgende Einstürzen des Gerüstes  nicht betroffen wird.

   Da nun jedoch, wie vor  erwähnt,     besonders    bei     abgenützten    Sockeln,  oder     unter    sehr starkem Druck ein selbsttäti  ges Lösen der Kupplung beim. Fehlen der       Sicherging    im Bereiche der Möglichkeiten  liegt, ist natürlich bereits der vorerwähnte       Entsieherungsvorgang    mit der Gefahr des       ummittelbar    nachfolgenden, ungewollten     Ent-          kuppelns    verbunden.

   Das für die     Entsicherung     erforderliche Herausziehen des genannten  Riegels, welches überhaupt durch einen even  tuellen Druck der Kupplungsstange beinahe       verunmögliebt    wird,     bedingt    jedoch ein An  fassen des Riegels unmittelbar durch die Hand  des Bedienenden, so dass sieh dieser also bei  diesem Vorgang in unmittelbarer Nähe des  betreffenden Sockels aufhalten muss und sich  eventuell nicht schnell genug zurückziehen  kann, um nicht von einer sofort nachfolgen  den, ungewollten Entkupplung mit nachfol  gendem Einsturz des Gerüstes in Mitleiden  schaft gezogen zu werden.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun  die erwähnten     :4Iissstände    zu unterbinden. Sie  betrifft einen Sockel für     Grubenpfeiler    aus      zwei gleitbar übereinander gelagerten Keil  stücken, die in der eingekuppelten Lage durch  eine     Kupplungsstange    lösbar gehalten sind,

    welche nach     Auslösen    einer     Sicherung        durch          Anheben    des an der Stirnwand des     obern    Keil  stückes     hervorstehenden    Kopfes in die     Ent-          lnipplungsstelliuig    bewegbar     ist.    Der Sockel  ist dadurch     gekennzeichnet,    dass der Kopf der       Kupplungsstange    ein mit einem Sicherungs  glied     zusammenarbeitendes,

      bei     eingerückter          Sicherung    aus der Unterseite des     Kupplungs-          stangenkopfes        herausragendes    Steuerglied auf  weist, das Ganze derart, dass durch Ausüben  eines Schlages auf die Unterseite des Kopfes       nacheinander    vorerst durch Hochdrücken des  Steuergliedes - die     Entsicherung    der Kupp  hmgsstange und anschliessend das     Ausrük-          ken    der Kupplung     erfolgt.    Hierdurch wird  es also möglich, die     Auslösung    der     Sicherung     in genau der gleichen Weise,

   also aus sicherer  Entfernung, wie das     Entkuppeln.    durchzu  führen, und zwar durch dieselbe Manipulation  in     ein-    und     demselben        Arbeitsgang,        in    der       erforderlichen        zeitlichen        Hintereinanderschal-          tung    beider Vorgänge.  



  Die     beiliegende    Zeichnung     veranschaulicht     ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes.  



       Fig.    1     zeigt    eine Seitenansicht des Sockels  im     Mittelschnitt,        in    der eingekuppelten Lage.       Fig.    2 zeigt eine Seitenansicht nach erfolg  ter     Entkupplung    und Heruntergleiten des  obern Keilstückes.  



       Fig.    3 zeigt einen Grundruss zu     Fig.         ,     teilweise im Schnitt.  



  Das in der     eingekuppelten    Lage gemäss       Fig.    1 auf der Schwelle 1 aufgesetzte untere  Keilstück 2 trägt auf     seiner    schrägen Keil  fläche 3 das obere Keilstück 4, das mittels  der schrägen Leisten 5 auf der genannten  Gleitbahn 3 aufruht. Wie aus     Fig.    3 ersicht  lich, ist die Gleitbahn 3 durch einen mittleren  Längsschlitz 6 durchbrochen, der im     obern          Teil    durch den Steg 7 überbrückt ist.

   In  diesem Schlitz 6     ist    die     Kupplungsstange    8       mittels        seines    eigenen Lagerauges 11     -um    den       Befestigungsbolzen    9 vertikal     schwenkbar    ge  lagert.. Der Bolzen 9 ist in den am Unterteil    2 rückwärts vorgesehenen Lageraugen 10 ge  lagert. Das Lagerauge 11 der Kupplungs  stange 8 weist oben eine Nase 11' auf, die mit  der     Rückseite    des Steges 7     zusammenarbeitet.     



  Der Boden 12 des obern     Keilstückes    4 be  sitzt im     blittellängsschlitz    13 (siehe     Fig.    3  eine     Führung,    die sich teilweise auch     in    die       Rückwand    14 erstreckt     und    durch den die       Kupplungsstange    8     hindurchgeführt    ist. Das  Ende der Kupplungsstange 8 ist mit einem  Kopf 15 versehen.

   Der     Schlitz    6 und die       Durchbrechung    13 sind Sehmäler ausgebildet  als der Kopf 15, so dass der Kopf in der Stel  lung der Teile nach den     Fig.    2 und 3 als  Arretierung für das obere Keilstück 4 dient.  



  Die Stirnwand 16 des obern     Keilstückes     4 ist unten mit zwei vorstehenden Ansätzen  17 versehen, welche die Fortsetzung der Be  grenzungswände für den Schlitz 13 bilden  und deren Vorderkanten 17' in der Gebrauchs  lage der Teile gemäss     Fig.    1 die Anlage bilden  für die Schultern 15' des Kopfes 15, so dass       also    in     dieser,

          ü1        Fig.    1 dargestellten Lage die  beiden     Keilstüeke    2 und 4 durch die     Kupp-          lungsstange    8     gekuppelt    sind     iuid    dadurch  ein     Heruntergleiten    des obern Keilstückes 4  verhindert     wird.       An der Stirnwand 16     sind    zwei Lager  augen 18     symmetrisch        zum        Schlitz    12 ange  ordnet, zwischen denen sich das durch den  Bolzen 18'     angelenkte    Sicherungsglied 19 be  findet,

   das in der in     Fig.    1 dargestellten  Sicherungslage sich     strebenartig    in der im       untern    Ende des Kopfes 15 der Kupplungs  stange 8 befindlichen     sehlitzartigen    Vertie  fung stützt. Der Kopf 15 ist im Bereich der  schlitzartigen     Abstützstelle    mit einer Durch  brechung 20 versehen, in die ein     bolzenförmi-          ges    Steuerglied 21 heb- und senkbar von  unten hineinragt.

   Dieses liegt mit seinem       obern    Kopf vermöge seines Eigengewichtes  auf einem- mittleren Kragen der Bohrung     2\_,'     auf und ragt mit     seinem    untern Kopf aus  der     Unterfläche    des Kopfes 15     heraus.    Es ist,       wie    ersichtlich, so ausgebildet, dass es beim       Hochdrücken    durch die     Durchbrechimg    20  hindurch das     Sicherungsglied    19     ausser    Ein-      griff mit dem     Kupplungsstangenkopf        1-)     bringt.  



  Wird also, ausgehend von der eingekuppel  ten Lage nach     Fig.    I, auf die Unterseite des       Kopfes    15 ein Schlag ausgeübt, dann hat diese  Manipulation     vorerst    das Hochdrücken des  Steuergliedes 21 und damit. das Hochschlagen  des     Sicherungsgliedes    19 zur Folge, wodurch  die     Kupplungsstange    8 freigegeben wird. Nach  vollständigem Eindrücken des Steuergliedes  21 trifft der Schlag unmittelbar die Unter  seite des Kopfes 15, wodurch die Kupplungs  stange 8 um den Bolzen 9 hochgeschwenkt  wird. Infolgedessen gelangen die Schultern  75' des Kopfes 15 aus dem Bereich der An  sätze 17 heraus, wodurch die Kupplung der  beiden Keilstücke 2 und 4 gelöst wird.

   Das  obere Keilstück 4 gleitet nun infolge seines  Eigengewichtes und des auf seiner Decke<B>23</B>  lastenden Gerüstdruckes auf der Gleitbahn 3  mit entsprechender     Beschleunigung    hinunter,  fängt sich jedoch mit der Rückwand 14 und  den den Schlitz 13 begrenzenden Teilen des  Bodens 12 an den genannten     Schultern    15'  des Kopfes 15, so dass das obere Keilstück 4  in     unmittelbarer    Nähe des untern Keilstückes  2 verbleiben muss und nicht, wie dies bei be  kannten Ausführungen bisheriger Sockel der  Fall war,

   durch die bei seinem     Herunterglei-          ten    angenommene     kinetische    Energie weit all  geschleudert werden kann und dadurch ver  loren gehen und Gefährdungen herbeiführen  kann. Es hat sich herausgestellt, dass selbst  die Verbindung beider Keilstücke durch     eine     Kette als Sicherung gegen Fortschleudern  nicht genügt, da eine solche Kette unter Um  ständen     reissen    kann.  



  Um nun den Bolzen 9, an dem die Kupp  lungsstange 8     befeftigt    ist, gegen die beim  Eintreten grosser Gesteinsdrücke entstehen  den Deformationen oder eventuelle     Absche-          rung    zu schützen, ist eine Entlastung des  Bolzens 9 dadurch vorgesehen, dass die Nase  11' sich durch Biegung des Bolzens 9 im ein  gekuppelten Zustand an die rückwärtige  Kante des Steges 7 des untern Keilstückes  anlegt. Diese     Nase    11' ist so     massiv        bemessen,     dass sie ohne Überbeanspruchung die gesam-         ten    auftretenden Kräfte aufzunehmen ver  mag.

   Es ist dies auch noch aus dem Grunde  wichtig, weil der Bolzen 9 auch noch     andern     Zwecken dienen kann, nämlich der Verbin  dung zweier     benachbarter    Sockel durch eine  Distanzstange, so dass also der     Bolzen    9 auch  noch weiteren Kräften ausgesetzt ist. Es kann  jedoch auch in diesem Falle der Steg 7 als  obere Begrenzung der     rückwärtigen    Öffnung  im Keilstuck 3 und damit als Anschlagleiste  für die Nase 11' des Lagerauges 11 dienen.  



  Wie aus     Fig.    2 und 3 ersichtlich, ist das  untere     Keilstiiek    2 neben der Gleitbahn 3 mit:  einer nach oben vorspringenden Leiste 23  versehen, um herabstürzende Gerüstteile ohne  Beschädigung der Kupplungsstange 8 aufzu  fangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sockel für Grubenpfeiler, bestehend aus zwei gleitbar übereinander gelagerten Keil stücken, die in der eingekuppelten Lage durch eine Kupplungsstange lösbar gehalten sind, welche nach Auslösen einer Sicherung durch Anheben eines an der Stirnwand des obern Keilstückes hervorstehenden Kopfes in die Entkupplungsstellung bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Kopf der Kupplungs stange ein mit einem Sicherungsglied. zusam menarbeitendes, bei eingerückter Sicherung aus der Unterseite des Kupplungsstangen kopfes herausragendes Steuerglied aufweist, das Ganze derart,
    dass durch Ausüben eines Schlages auf die Unterseite des Kopfes nach einander vorerst durch Hochdrücken des Steuergliedes die Entsicherung der Kupp lungsstange und anschliessend das Ausrücken der Kupplung erfolgt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Sockel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsglied mit seinem obern Ende an der Stirnwand des obern Keilstückes angelenkt und in der Siche rungslage st.rebenartig mit dem untern Ende auf dem Kopf der Kuppelstange abgestützt ist. 2.
    Sockel nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf der Kupplungsstange im Bereich der Abstützstelle eine Durchbr echung aufweist, in die das Steuerglied von unten hineinragt, welches so ausgebildet und angeordnet ist,
    dass es bei seiner Entsicherungsbewegimg durch die Durchbrechimg hindurch das Sicherungs glied ausser Eingriff mit dem KupphLngs- stangenkopf bringt. 3.
    Sockel nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsstangenkopf eine Bohrung auf weist, in der das bolzenartig ausgebildete Steuerglied heb- und senkbar gelagert ist, dessen oberer Kopf mit dem mntern Ende des Sicherungsgliedes zusammenarbeitet. 4.
    Sockel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Hindurchführen der Kupplungsstange im Boden des obern Keilstückes befindliche Durchbrechung schmä ler ausgebildet ist, als der Schubstangenkopf, so dass der Kopf bei ausgelöster Kupplung als Arretierung für das obere Keilstück dient. 5.
    Sockel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Hindurchführen der Kupphzngsstange in der Keilfläche des untern Keilstückes befindliche Öffnung oben durch eine Anschlagleiste so begrenzt ist, und däss das Lagerauge der Kupplungsstange, durch welches ein Befestigungsbolzen hin durchgeführt ist, oben mit einer so bemessenen Nase versehen ist, dass zur Entlastung des Befestigungsbolzens in der Kupplungslage bei einer Verbiegung desselben die Nase an der Anschlagleists anliegt. 6.
    Sockel nach Patentanspruch, dadureh gekennzeichnet, dass das untere Keilstuck neben der Gleitbahn für das obere Keilstück eine nach oben vorspringende Schatzleiste aufweist, um herabstürzende Gerüstteile ohne Beschädigung der Kupplungsstange auffan gen zu können.
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