DE683240C - Zugstrangkupplung - Google Patents

Zugstrangkupplung

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Publication number
DE683240C
DE683240C DER102613D DER0102613D DE683240C DE 683240 C DE683240 C DE 683240C DE R102613 D DER102613 D DE R102613D DE R0102613 D DER0102613 D DE R0102613D DE 683240 C DE683240 C DE 683240C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hook
pendulum ring
holes
socket pin
coupling
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Expired
Application number
DER102613D
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Richter
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Individual
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/01Traction couplings or hitches characterised by their type
    • B60D1/04Hook or hook-and-hasp couplings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Zugstrangkupplung, bei der an einem winklig gebogenen Kuppelhaken ein nach unten hängender Pendelring am Hakenschaft angebracht ist, dessen Schwingung nach vorn und oben durch einen Anschlag am Hakenende begrenzt ist. Solche Kupplungen haben sich in der Praxis bewährt, sie haben aber den Nachteil, daß bei gespanntem Zugstrang ein Entkuppeln sehr schwierig ist, da man, um das Endkettenglied aus dem Haken ausheben und den Pendelring in seine Entsicherüngsstellung bringen zu können, den Zugstrang um ein beträchtliches Stück an den Haken heranziehen muß.
Durch die vorliegende Erfindung soll es ermöglicht werden, ein Entkuppeln auch bei gespanntem Zugstrang leicht vorzunehmen, ohne daß die Sicherung der Kupplung im Gebrauch beeinträchtigt wird, und es besteht ihr kennzeichnendes Merkmal darin, daß das Gelenk des Pendelringes leicht lösbar ausgebildet ist und daß der freie Hakenschenkel derartschräg nach vorn und oben gerichtet ist, daß nach Lösen der Gelenkverbindung durch den auf das Kupplungsglied wirkenden Zug das Entkuppeln selbsttätig erfolgt.
Bei den bekannten Zugstrangverbindungen, die ein Entkuppeln durch Herausziehen des Gelerikbolzens ermöglichen, lastet die Zugkraft in voller Höhe unter Vermittlung der Hakenaugen auf dem Gelenkbolzen, und dann ist die beim Herausziehen des Bolzens zu überwindende Reibung so groß, daß ohne Zuhilfenahme eines Hammers und eines Domes der Bolzen aus der Gelenkverbindung nicht herauszubringen ist, und damit verliert eine solche Verbindung die Eigenschaft der leichten Lösbarkeit. Bei der vorliegenden Erfindung lastet dagegen die Zugkraft nicht auf dem Gelenkbolzen, sondern auf dem festen Hakenteil, so daß sie das Herausziehen des Bolzens in keiner Weise behindert.
Ein weiteres kennzeichnendes Merkmal der Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung des Pendelringgelenkes, die ein leichtes und schnelles Lösen der Gelenkverbindung ermöglicht, trotzdem aber Gewähr dafür bietet.
daß ein unbeabsichtigtes Lösen nicht stattfinden kann. Zu diesem Zweck wird für die Gelenkverbindung ein Steckbolzen verwendet, der in bekannter Weise mit einem niederklappbaren Ende versehen ist, und das Neue bei der Verbindung besteht darin, daß dieses niederidappbare Ende eine Rippe aufweist und daß die Hakenschaftbohrumg sowie die Bohrungen der Augen des Pendelringes vo mit dieser Rippe entsprechenden Nuten versehen sind, die nur in einer bestimmten Stellung des Pendelringes zu dem Hakenschaft einerseits und in einer bestimmten Stellung des Steckbolzens zu den Bohrungen andererseits das Durchführen des Steckbolzens durch die Bohrungen gestattet.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung, und zwar veranschaulicht
Abb. ι die neue Kupplung, gekuppelt in Seitenansicht;
Abb. 2 ist eine Draufsicht auf Abb. 1;
Abb. 3 zeigt die Stellung der Teile der Kupplung beim Entkuppeln nach dem Herausziehen des Steckholzens; Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie x-x der Abb. 1 von links gesehen;
Abb. S zeigt einen Schnitt wie Abb. 4 mit angehobenem Steckbolzenende; Abb. 6 zeigt einen Schnitt wie Abb. 4 beim Herausziehen des Steckbolzens aus seinen Bohrungen.
In bekannter Weise ist an dem Hakenende ι der Pendelring 2 um einen Bolzen 3 derart schwingbar angeordnet, daß er sich in der Sicherungsstellung von unten gegen die Nase 4 des Kupplungshakens 5 anlegt und dabei das. Kettenglied 6 der Zugstrangkette sichert.
Gemäß der Erfindung ist der Bolzen 3 als Steckbolzen ausgebildet, so daß. er sich schnell und leicht herausziehen läßt, und der freie Schenkel 7 des Kupplungshakens 5 ist schräg nach vorn und oben gerichtet, so daß, wie aus Abb. 3 ersichtlich ist, nach dem Herausziehen des Bolzens 3 der Pendelring 2 um den Punkt 8 in Richtung des Pfeiles 9 herumgeschwenkt werden kann, worauf das Kettenglied 6 auf der schrägen Fläche 7 des Hakens 5 in Richtung des Pfeiles ι ο selbsttätig abgleitet, die Kupplung also auch bei stark gespanntem Zugstrang ohne jede Mühe gelöst werden kann.
Der Steckbolzen 3 ist mit dem niederklappbaren Ende 11 versehen, das um den Stift 12 des Bolzens 3 schwingbar ist, und ferner weist der Bolzen 3 einen als Gewicht wirkenden Ansatz 13 auf, der den lose in seine Bohrungen eingeführten Bolzen stets in "der Lage nach Abb. 4 zu halten bestrebt ist. Das niederklappbare Ende 11 wirkt in niedergeklapptem Zustand in dem gleichen Sinne wie das Gewicht 13. Dieses niederklappbare Ende 11 weist eine Längsrippe 14 auf. Die Augen 15, ι S des Pendelringes 2 sind mit Nuten 16, r6 versehen, und die Bohrung des Hakenschaftes 1 weist eine Nut 17 auf, und es sind die Nuten 16 und 17 so zueinander angeordnet, daß sie in gleicher Linie liegen, wenn sich der Pendelring 2 in seiner Sicherungsstellung nach Abb. 1 befindet. In dieser Stellung läßt sich also der. Steckbolzen einführen und herausziehen, aber nur dann, wenn er entgegen der Gewichtswirkung des Gewichtes13 und des Bolzenendes 11 in die Stellung nach Abb. 6 gebracht ist. Wird der Bolzen nach dem Einführen in seine Bohrung sich selbst überlassen, so wird er durch das Gewicht 13 in die Stellung nach Abb. 4 bewegt, und das Bolzenende stellt sich dann selbsttätig in die Stellung nach Abb. 4 ein und verhindert allein schon durch seine Querlage in bekannter Weise ein unabsichtliches Herausziehen des Bolzens. Aber auch, wenn durch starke Schläge oder Stöße während der Fahrt sich das Bolzenende 11 in die Stellung nach Abb. 5 bewegt, ist bei der neuen Ausführung des Steckbolzens ein Herausfallen des Bolzens nicht möglich, weil ja die Rippe 14 noch eine Längs verschiebung des Bolzens verhindert. Es muß, um den Bolzen herausziehen zu können, erst das Gewicht 13 entgegen seiner natürlichen Lage in die Stellung nach Abb. 6 gebracht werden; dann liegt die Rippe 14 des Bolzenendes 11 in der Verlängerung der Nuten 16 und 17, und erst jetzt kann der Bolzen 3 in Richtung des Pfeiles 18 (Abb. 6) herausgezogen werden, worauf dann das Gelenkende des Pendelringes 2 freigegeben ist und der Pendelring 2, lediglich durch das Herumschwingen um den Punkt 8 (Abb. 3), in seine Entsicherungsstellung bewegt werden kann, worauf das Kettenglied 6 selbsttätig von dem Kupplungshaken 5 abgleitet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Zugstrangkupplung, bei der an einem winklig gebogenen Kuppelhaken ein nach unten hängender Pendelring am Hakenschaft angebracht ist, dessen Schwingung "o nach vorn und oben durch einen Anschlag am Hakenende begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (3) des Pendelringes (2) leicht lösbar ausgebildet ist und daß der freie Hakenschenkel derart schräg nach vorn und oben gerichtet ist, daß nach Lösen der Gelenkverbindung durch den auf das Kupplungsglied (6) wirkenden Zug das Entkuppeln selbsttätig erfolgt.
  2. 2. Zugstrangkupplung nach Anspruch 1, bei der der für die Gelenkverbindung ver-
    wendete Steckbolzen mit einem niederklappbaren Ende versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das niederklappbare Ende (ii) eine Rippe (14) aufweist und daß die Hakenschaftbohrung sowie die Bohrungen der Augen (15) des Pendelringes (2) mit der Rippe (14) entsprechenden Nuten (17 bzw. 16) versehen sind, die das Durchführen des Steckbolzens durch die Bohrungen nur in einer bestimmten Stellung des Pendelringes (2) zu dem Hakenschaft (1) einerseits und in einer bestimmten Stellung des Steckbolzens (3) zu den Bohrungen andererseits gestatten.
  3. 3. Zugstrangkupplung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckbolzen (3) durch ein Gewicht (13) belastet ist, das ihn, durch seine Bohrungen hindurchgeführt, in seine Sicherungsstellung bringt und ihn in dieser Stellung zu halten bestrebt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER102613D 1938-06-18 1938-06-18 Zugstrangkupplung Expired DE683240C (de)

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DE683240C true DE683240C (de) 1939-11-02

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ID=7420744

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