CH263902A - Ungebrannter Magnesitstein. - Google Patents

Ungebrannter Magnesitstein.

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CH263902A
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tar
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Magnesitwerke-Actien Veitscher
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Veitscher Magnesitwerke Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B26/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing only organic binders, e.g. polymer or resin concrete
    • C04B26/02Macromolecular compounds
    • C04B26/26Bituminous materials, e.g. tar, pitch

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Ungebrannter     Magnesitatein.       An Stelle     gebrannter        Magnesitsteine    wurde       schon    wiederholt, insbesondere aus     wärmeöko-          nomischen    Gründen, die     Herstellung    und Ver  wendung von ungebrannten     Magnesitsteinen     vorgeschlagen.

   Es handelt sich hierbei     iun          Steine    aus     Magnesitmehl    mit     Bindemitteln.     Zur Härtung der Steine und um dieselben       transportfähig    zu machen, mussten die     Press-          linge    einer     Wärmebehandlung    bei z. B. 150   unterworfen oder mindestens mehrere Tage  trocken gelagert werden, was     unerwünscht    ist..  



       Als        Bindemittel    für die     gebrannte    Magne  sia sind     bereits    verschiedene     organische    Stoffe,  wie z. B.     Melasse,    Leinöl, Zellulose,     Sulfit-          lauge,    aber auch Teer vorgeschlagen worden,  letzterer auch in Verbindung mit andern  feuerfesten Stoffen.

   Es hat sich gezeigt, dass  die Steine, die auf kaltem Wege aus gebrann  ter     Magnesia        mit        Zusätzen    dieser Art herge  stellt wurden, beim Gebrauch im Ofen     nicht     befriedigen, weil diese Steine bei mittleren  Temperaturen mürbe sind und     zufolge    nicht  genügender Dichte vor dem Brennen beim  Gebrauch     überdies    schrumpfen. Ferner ist  das Anwendungsgebiet der bekanntgewor  denen ungebrannten     Magnesitsteine,    auch  wenn es gelingt, diese Nachteile     abzusehwä-          chen,    ein     beschränktes.     



  Die Erfindung betrifft einen ungebrannten       Magnesitstein    mit Teerzusatz, der,     entgegen     den Erfahrungen, die mit     diesem    Bindemittel  gemacht wurden, offenbar vermöge der eigen  tümlichen Zusammensetzung der angewendeten    Teerkomponente mit durchaus befriedigendem  Erfolg     verwendet    werden kann. Erfindungs  gemäss besteht der ungebrannte     Magnesitstein     aus     Magnesitmehl    mit einem Zusatz von 2  bis 8, zweckmässig etwa 3 bis 5 Gewichtspro  zent gemahlenem Hartteer     und    0,5 bis 2,5,  zweckmässig etwa 1     Gewichtsprozent    Weich  teer.

   Steine dieser Art zeigen     sofort    nach der       Pressung    eine derart gute,     zähharte    Bindung,  dass eine Wärmebehandlung bei z. B. 150  C  oder eine längere     Lagerung    zum Zwecke der       Abbindung    entfallen kann. Die     Festigkeit     ist sofort eine so bedeutende, dass die Steine  unmittelbar von der     Presse    weg verkauft wer  den können, wodurch die Lieferzeit verkürzt  wird, Lagerraum bzw. Trockenräume gespart  werden usw. Die Steine sind besonders geeig  net für Elektroöfen, aber auch für     Siemens-          Martin-Öfen    usw.  



  Unter Hartteer wird hier ein Teer ver  standen, welcher bei dem Gasgeneratoren  betrieb anfällt und der nach Abkühlung auf  Zimmertemperatur fest und glänzend     ist,     einen muscheligen Bruch     zeigt,    sich zu Pulver  mahlen lässt und erst bei etwa 60  C     erweicht.     Weichteer ist ein Teer, welcher gleichfalls  bei dem     Gasgeneratorenbetrieb    anfällt, und       zwar    in den kühlen, von den Generatoren weit  ab liegenden Teilen der     Gasleitungen.    Dieser  Teer ist bei Zimmertemperatur mehr oder  minder     flüssig.     



  Zwecks Herstellung der Steine. wird z. B.  der Hartteer als Mehl mit etwa 0 bis 1 mm      Korngrösse der     Magnesitgriindmasse        zugesetzt     und mit derselben innig gemischt. Der Weich  teer wird nach und nach oder abschliessend  und in     möglichst        heissem    Zustand zugegeben.  Das Gemisch     wird    in bekannter Weise mit  einem Druck von etwa 1000     kg/emz    zu Ziegeln       verpresst.    Besonders hoher     Druck    ist von  Vorteil.

   Die Versuche haben ergeben, dass der       Hartteerzusatz        in    der Regel     mindestens   <I>3</I>      7o     zu betragen hat     und    dass bei einem Zusatz  von etwa 5,w, ein Optimum liegt, wobei aber       natürlich    auf die     Beschaffenheit    (Körnung,       Zusammensetzung)    des verwendeten Sinter  magnesitmehls und des Teers Bedacht zu neh  men ist, wofür einfache Versuche genügen.

    Die mit Teerzusatz hergestellten umgebrann  ten     Magnesitsteine    haben sehr gute Kalt  druckfestigkeit und sind im Bedarfsfalle     be-          haubar.       Die Verwendung     wasserfreien    Teers ist er  forderlich,     wenn.        Dolomitteilchen    in der Masse  gegenwärtig sind. Die     Körnungszusammen-          setziu-g    der     Magnesitgrundmasse    richtet sich  nach dem     Verwendungszweek.    Es können  Mehle verwendet werden, welche     ummittelbar     von den Mühlen kommen.

   Zweckmässig ist  die Verwendung von Massen, welche sieh aus  mehreren     Körnungskomponenten    zusammen  setzen, die     bezüglich    Mengenverhältnis und  Körnung aufeinander     abgestimmt    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ungebrannter Magnesitstein, bestehend aus Magnesitmehl und einem Zusatz von Teer, da durch gekennzeichnet, dass der Stein 2 bis 8 Gewichtsprozent gemahlenen Hartteer und 0,5 bis 2,5 Gewichtsprozent Weichteer enthält.
CH263902D 1945-01-26 1946-12-21 Ungebrannter Magnesitstein. CH263902A (de)

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DE263902X 1945-01-26

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