DE617185C - Verfahren zur Herstellung eines Puzzolanzementes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Puzzolanzementes

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DE617185C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/12Natural pozzuolanas; Natural pozzuolana cements; Artificial pozzuolanas or artificial pozzuolana cements other than those obtained from waste or combustion residues, e.g. burned clay; Treating inorganic materials to improve their pozzuolanic characteristics
    • C04B7/13Mixtures thereof with inorganic cementitious materials, e.g. Portland cements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Puzzölanzementes Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines - Puzzolanzementes, der im wesentlichen aus Portlandzement oder einem anderen hochkalkigen und bei hoher Temperatur gebrannten Zement und gebranntem Ton besteht.
  • Es wurde gefunden, daß die in dem fertiggebrannten, noch glühenden Brenngut, z. B. Portlandzementklinker, enthaltene Wärme ausreicht, um eine hinreichende Menge Ton in geeigneter Weise zu brennen. Nach dem neuen Verfahre erfolgt das Brennen des Tones unter Ausnutzung der im heißen, fertiggebrannten Brenngut, z. B. Portlandzementklinker, enthaltenen Wärme.
  • Die Klinkerwärme wird grundsätzlich zwar allgemein ausgenutzt, jedoch zu anderen Zwecken, und zwar insbesondere zur Vorwärmung der Verbrennungsluft oder zu Trokkenzwecken.
  • Es ist auch bekannt, daß Tone durch Brennen bei bestimmten, relativ niedrigen Temperaturen das Maximum an Hydraulizität erreichen. Es ist aber in der Zementindustrie bei normalen Ofenanlagen bisher nur unter Umständen, die die Kontinuität des Fabrikationsbetriebes und die Qualität des Erzeugnisses in Frage stellten, möglich gewesen, Ton bei den erforderlichen niedrigen Temperaturen zu brennen. Jedenfalls sind bisher stets zwei getrennte Fabrikationsgänge erforderlich gewesen, um einen Puzzolanzement der gekennzeichneten Art zu erzeugen, nämlich das Brennendes, Zementes und das Brennen des Tones.
  • Das neue Verfahren ermöglicht das Brennen von Ton in technisch einwandfreier und für die Durchführung im kontinuierlich arbeitenden Großbetrieb, insbesondere Drehrohrofenbetrieb, geeigneter Weise und bewirkt die Zusammenlegung zweier bisher getrennter Fabrikationsgänge in einen einzigen Fabrikationsgang, indem der rohe Ton dem glühenden, den Ofen verlassenden Klinker zuggesetzt, durch die in diesem enthaltene Wärme gebrannt und alsdann mit dem Klinker zusammen vermahlen wird.
  • Im allgemeinen ist es zweckmäßig, den Ton durch Trockenmaßnahmen von seiner Grubenfeuchtigkeit zu befreien und zu zerkleinern. Der so vorbereitete rohe Ton wird beispielsweise am Brennerende eines Drehofens dem heißen Klunker kurz vor dessen Abgang in die Kühltrommel zugeführt. Die Kühltrommel wird so gestaltet oder durch eine geeignete Vorrichtung ersetzt, daß die Wärme gehalten wird und das Gemenge von Klinker und Ton hinreichend langte Zeit in ihr verbleibt. Mist Rücksicht auf die Art und Menge des zugesetzten .Tones kann der rohe Ton gegebenenfalls auch in feuchtem Zustand oder an einex Stelle zugesetzt werden, an der der aus dem Ofen austretende oller ausgetretene Klinker eine tiefere Temperatur angenommen hat.
  • Das Gemenge aus Klinker und gebranntem Ton wird alsdann in üblicher Weiset gegebenenfalls unter Zusatz von Kalk, auf Zementfeinheit vermahlen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines Puzzolanzementes, der im wesentlichen aus Portlandzement oder einem anderen hochkalkigen und bei höher Temperatur gebrannten Zement und gebranntem Ton besteht, dadurch gekennzeichnet daß der @aUe, nötigenfalls getrocknete Ton dem gluhenden Klinker bei oder kurz vor oder nach dem Verlassen des Ofens zugesetzt, dabei durch die in dem Klinker enthaltene Wärme gebrannt und alsdann mit dem Klinker zusammen vermahlen- wird.
  2. 2. Verfahren mach Anspruch I, dadurch gekenneichnet, daß das Verfahrenserzeugnis vor der Vermahlung einen Zusatz von h@ratisiertem Kalk erhält.
DES111436D 1933-10-24 1933-10-24 Verfahren zur Herstellung eines Puzzolanzementes Expired DE617185C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE744064C (de) * 1937-07-25 1944-01-13 Phil Nat Hans Ernst Schwiete D Verfahren zur Herstellung von Mischzementen
DE837388C (de) * 1947-05-14 1952-04-28 British Oxygen Co Ltd Verfahren zur Trennung von Luft

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DE744064C (de) * 1937-07-25 1944-01-13 Phil Nat Hans Ernst Schwiete D Verfahren zur Herstellung von Mischzementen
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