CH259172A - Gerät zum Verbinden von Drähten. - Google Patents
Gerät zum Verbinden von Drähten.Info
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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Description
Gerät zum Verbinden von Drähten. Die Erfindum, betrifft ein Gerät zum <B>en</B> Verbinden von Drähten, z.B. gemäss dem im St#hweizeri,s(,#lien Patent Nr. 25012,4 an gegebenen Verfahren.
Das Gerät gemäss vorliegender Erfindung zur Verbindung von Drähten durch elektri sches Verschmelzen ist gekennzeichnet durch ein Gehäuse mit einer Offnung zum Ein führen eines Paares von miteinander zu ver bindenden Drähten, Elektro#den, einen, Schal ter zum Unterbrechen der elektrischen Ver bindung zwischen der einen Elektrode und dem Netz, sowie durch Organe zum Fest halten des eingeführten Drälitepaares in einer Stellung' in (kr es die Elektroden berührt.
Man erkennt, dass, #durcb ein derart aus- ,gebildetes Gerat die Augen de.
<B>D</B> s Schweissers, gegen Funken, welche beim Schliessen eines Stromkreises. über die Drähte auftreten kön nen, abgegehirmt sind.
Zwei Aueführungsbeispiele des Erfin- dungisgeggenstandes sind na,chstehend an Hand der Zeichnung näher beschrieben.
Die Fig. <B>1</B> und 2 zeigen ein für Tisüh- montage bestimmtes Gerät zur Ver6indung von dÜnnen Drähten, wie sie in Jektrisehen Relaisspulen verwendet werden, und die Fign <B>3</B> und 4. ein Handggerät für die Verbindum, von Drähten mit etwas grösserem Durehm-esser, als in Relaisspulen verwendet werden.
In dLer Fig. <B>1</B> ist das, Gerät in der Stel lung gezeigt, in der es für die Einführung eines Paares von Drähten bereit ist, wobei ein Teil des Gehäuseo weggelassen ist, während die F:,#"". 2 das Gerät in; geschlossener Stellung zeigt. Mit<B>11</B> ist ein kastenförmiges Gehäuse aus Isoliermaterial bezeichnet, wellebes einen Klappdeckel<B>10,</B> aufweist, der normalerweise durch eine Feder<B>9,</B> in seiner geöffneten Stel- lurig gehalten wird.
Das Gehäuse<B>11</B> ist mit Ansätzen 14 versehen, durch,die #däis Gehäuse auf einen Werktis#e,h aufgesehraubt werden kann. Der Deckel<B>10</B> ragt über das Gehäuse <B>11</B> hinaus, wie das in Fi--. 2 'gezeigt ist, wo durch für den Benützer leine leichte Betäti- 7 uu ng durch einen, Finger möglich ist.
Auf kl dem innern Bodendes Gehäuses ist eine Koh- lenellektrode 2 befestigt, -welche über ein Wi- dIerstands-cleinent <B>8</B> von einigen Ohm mit einem Kontaktblock<B>15</B> verbunden ist. Neben der Elektrode 2, befindet sieh ein Kontakt 4, welcher durch ein Metallblatt<B>7</B> mit einem Kontaktbloek 12 verbunden ist.
Auf dem Kontaktbl(w,k 12 ist eine metallische Blatt feder<B>6</B> isoliert von diesem montiert, aufderen untern Seite ein Kontakt,<B>5</B> und auf deren Kobern Seite eine K4h1,ene,1,ektrod#-- <B>1</B> befestigt el ist. Am Deckel<B>10</B> ist ein Block<B>3</B> befestigt, welcher bei o-eschlossenem Deckel<B>3</B> gegen die tD 2n Elektrode drückt.
In den Seitenwänden des Gehäuses sind Einsochnitte <B>10,</B> zur Einfüh- run-, von zu versichmelzenden, Drähten vor- "esehen, und die Elektroden<B>1</B> und' 2; sind bezüglich dieser Einschnitte so angeordnet, dass die in die Ein6,ch#nitte eingeführten Drälite über die beiden Elektroden zu liegen kommen. Die Kontaktblöcke 12; und.<B>15</B> sind mit einer geeigneten Speisestromquelle ver bunden, z.
B. mit der Sekundärseite eines Abwärtstransformators, dessen Primär6eite mit dem Netz verbunden ist.
D-a3 dargestellte Gerät ist zum Verbinden von Drähten von '/, bis '/", mm Durch- Messer geeignet. Zur H.erst & lung einer Ver bindung zwischen zwei Drähten werden diese vorerst miteinander verdrillt, wobei es jedoch nicht nötig ist, äe Enden abzuschneiden. Das Dralitpaar wird in,die Einsss'hnitte 1,3 einge führt und der Deckel mit einem Finger ge schlossen.
Der Block<B>3,</B> presst das Drahtpaax gegen die Elektrode<B>1,</B> und -der Druck auf diese Elektrode schliesst,die Kontakte 4 und <B>5.</B> Dieelektrische Speioestromquelle wird auf -diese Art zwischen die, Elektroden<B>1</B> und- 2 anges-p-hIlossen, und ein Strom fliesst durch die.
Drä,lite, w--q-cher,dieise zum Stlimpilzen bringt, wodurch --in Kügelchen oder eine Perle ent steht, welche die Drähte verbindet und da durch die Speisuggo unterbrieht, wie dies, im Patent Nr. 250124 beschrieben ist.
Die Schlie ssung des Deckels hält also die zu versthmel- zenden Drälite in ihrer Lage und schaltet die Speisung ein. Zusätzlich,dient der Deckel als Lielltbogena'bischirmung und. schirmt #die Augen des Bedienungsmannes# gegen er zeugte Funken ü;b.
Die Elektroden<B>1</B> und# 2 und der Block<B>3</B> werden vorzugsweise aus Kohle hergestellt, je- ,doch können auch Wolfram oder andere Me- t,alle mit hohem Schmelzpunkt verwendet werden.
Obwohl das CTerät in einer für die Mon- tagge aui einem Werktisch geeigneten Form dargestellt wurde, ist eig klar, dass' es auch andere Formen annehmen kann. Beispiels weise 'könnte. es einen Pistolenhandgriff auf- weis#en, und der Deckeq l(0 könnte mit Hilfe ein-es Hebels geschlossen werden.
Die Fig. <B>3</B> und 4 zeigen ein Gerät, weil-ehee für die elektrische Verschmelzung von Dräh ten von<B>V,</B> bis, ungefähr l/, mm Durch- meisser verwenclef, werden.'kann. Die Fig. <B>3</B> zeigt dieses Gerät, wobei Teile des Gehäuses und des Handfgriffes weggeWs- sen wurden,
und die Fig. 4 zeigt einen Teil der Fig. <B>3</B> in grösserem -äfassstab. Ein Hand- ,griff <B>13</B> trägt. zwei Kontaktschuhe 8"die mit einer geeigneten elektristhen Speiseistrom- quelle verbunden sind. Einer dieser Schulie trägt ein Metallblatt<B>19,</B> welches sieh in j Richtung des vordern Endes,des- Gerätes aus dehnt, und welches einen Kontakt<B>3</B> trägt.
Unter,dem Kontakt<B>3</B> ist ein Isolierhileck be festigt, -an welchem ein metallischer, eine Blattfeder<B>1-7</B> tragender Teil<B>16</B> b,efestiot ist. Der Teil<B>16</B> trägt einen Kontakt<B>3u,</B> Üer un mittelbar unter dem Kontakt<B>3</B> anigeordnet ist, diesen aber normalerweise nieht berührt. Der Block<B>18</B> trägt auch eine DraM.festhalte- varrichtung, welche in grösserem Massstab in Mg. 4 dargestellt ist.
Diese Vorrichtung be steht aus zwei festen Teilen, 2 und einem, zwi- sehen ihnen gleitenden Teil<B>9.</B> Die Teile 2 weisen Ölffnungen 110, und der Teil<B>9</B> eine, Öffnung<B>115</B> auf, welche normalerweise gegen über den öffnungen <B>10</B> verschoben ist. Ein Hebel<B>6</B> ist am Teil<B>9</B> befestigt und so aus gebildet, dass er bei seiner Betätigung den Teil<B>9</B> entgegen der Feder 14 bewegt und die Öffnungen<B>10</B> und <B>15.</B> zum Zusammenfallen bringt.
Die Blattfeder<B>17</B> trägt eine Kohlen- elektrode <B>1,</B> welche gegenüber den Öffnungen <B>10</B> liegt. Das, Blatt<B>17</B> hat:da.s Bestreben, sich vom Teill, <B>16</B> -v"#egmbewe!gen. Jedoeh ist seine Bewegung in dieser Richtung durch eine Öffnung im Blatt<B>17</B> hindurchführende Schraube 20 begrenzt, welche in den Teil,<B>16</B> eingeschraubt ist und mit einer Mutter<B>5</B> an,die-sem 'befestigt ist.
Die Bewe gung -des Blattes<B>17</B> gegen den Teil<B>16-</B> ist #durch. eine Schraube 4 begrenzt, welche in Üen Teil<B>16</B> ein-gesehraubt ist und durch eine Mutter 4a gehalten wird. Der untere Kon- toktschuh <B>8</B> ist im Innern des. Handgriffes mit den Teilen 2 verbunden.
Eine Midhüllung 12, wdlelie durch Hand griff<B>13</B> getragen wird, umgibt die Teile<B>16</B> und' 2. Der Handgriff<B>13</B> besteht aus zwei Hälften, welche clur-Q*h, Sehrauben und Mut- tern zusammengehalten werden, welche in Vertiefungen in der einen Hälfte passen, Im Gebrauch werden die zu verbindenden Drähte vorzugiswei-se zuerst miteinander ver drillt und auf gleiehe Länge abge-sehnitten. Es ist jedoch nicht wesentlich, dass die Drähte miteinander verdrillt werden,
sie können auch parallel und nahe beieinander angeordnet werden. Der Hebel<B>6</B> wird dann,-betätigt, um die Öffnun", <B>1.5</B> im Teil<B>9</B> mit den Ölffnungen <B>10</B> zum Zusammenfallen<B>zu</B> bringen, und dile zu verbindenden Drähte werden in diese Ölff- nano-en ein.,reführt, bis sie cemen die Elek- n el # t' trode <B>1,</B> anstossen und diese dabei soweit,
als mög#Ii,ch zurückstossen. Der Hebel wird dann losgela2#s-en, und der Teil<B>9</B> presst die Drähte gegen die Teile<B>29.</B> Der Knopf<B>7</B> wird dann gedrückt, wodurch die elektrische Speise- stromquelle mit der Elektrode<B>1</B> verbunden wird.
Die Verschmelzumr erfol-t in der Weise, dass die an der Koblenelektrode lie genden Draliteinden zusamniensehmelzen, wo- ,durch sich die Elektrode<B>1</B> vom Teil<B>16</B> we n bewegen kann, bis-sie durchdie Schraube 20 aufgehalten wird.
Durch das weitere Zusam- men,sehmelzen der Drahtenden wird der Stromkreis unterbrochen, da die Drähte nieht mehr in Kontlakt mit der Elektrode<B>1</B> stehen. Der Hebel<B>6</B> wird betäti--t und die Drähte werden zurückgezogen.
Das in den Fig. <B>3</B> und, 4 dargestellte Gü- rät ist für das Verschmelzen von Leitern in elektrischen FernmeIdekabeln oder ähnliche Verwendungen geeignet, bei denen die Ver- wündung von Lötzinn unerwünscht ist.
Es ist klar, dass da,s im Zusammenhan.-- mit den Fig. <B>3</B> und 4 beschriebene Gerät so abgeändert werden kann, dass es für Werk- tis;P-hmoiit,a#"-;e geeignet ist.
Jedes Ader beiden beschriebenen Geräte ist für die Verschmelzung von Kupferdrähten oder Widerstandsdrähten oder von Kupfer drähten mit Widerstandsdrähtten geeignet; für Messing-, Eisen- oder Aluminiumdrähte <B>*</B> t jedoch eine epezielle Behandlung erforder- lieb.
Es hat sich gezeigl, dass, Verbindungen, welche durch elektrisches Verschmelzen her- O#estellt werden, eine feine Struktur des Me- n talles über die anze Masse, in weIcher die zwei Drähte zusammengeschmolzen sind, auf weisen, und diese Masse ist frei von Hohl räumen, während bei Verschmelzung über der Gasflamme die Masse ein crobes kristallines Gefüg,e und viele Hohlräume und Gasein- seh#'lüs,se aufweist.
Claims (1)
- PATEINTANSPRUCH -. Gerät zum Verbinden von Drähten durch elektrische Verschmelzung gekennzeichnet <B>-</B> t' <B>3 hl</B> durch ein Gehäuse mit einer Öffnung zum Einführen eines Paares von miteinander zu verbindenden Drähten, Elektroden, einen Schalter zum Unterbrechen der elektrischen Verbinduno, zwischen der einen Elektrode ZD und dem Netz, sowie durch Organe zum Fest halten des e#ingeführten Drähte-pa:ares ineiner Stellung, in der es die Elektroden berührt.<B>in</B> UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Gerät nach Pat,-nta#nspruch, dadurch "eliennzeiülin,et, dass das Gehäuse mit einem Klappdeckel versehen ist, an welchem zum Festhalten des Drähtepaares an den Elektro den ein Klemmstück befestigt ist.'). Gerät nach rnteranspruch, <B>1,</B> dadurch 0-. kennzeichnet, dass der Schalter beim Sehlie- #e Ben des Deckel,-, die Verbindun-, der einen Elektrode mit dem Netz bewirkt. <B>3.</B> Gerät nach Unteranspruch '2, dadurch 0.el,-ü#nlizei-chnet"dass der Stromkreis von einer n der beiden Elektroden über einen im Gehäuse angeordneten Widerstand führt. 4.Gerät nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch Z, (Yekennzeiehnet, dass der Klappdeckel im Ruhezustand des Gerätes mittels, einer Fe der inder geöffne-ten Stellung gehalten wird. <B>5.</B> Crerät nach Patentanspruch, dadurch 0,e <B>"</B> 1-,en,nzeich#net, dass1 das Gehäuse mit Mitteln zur Montage auf einer Werkbank, versehen ist.<B>6.</B> Gerät nach Unteranspruellt <B>1,</B> dadureb, gekennzeichnet, dass (lag Gehäuse einen Pi- std#l#e-n,c,riff mit einem Hebel zum Sehliessen .des <B>1)</B> eckels aufweist.<B>7.</B> Gerät nach Patentanspruch, gekennzeiell- net durch eine in der Richtung, in welcher das Drähtepaa.r einzuführen ist, zwischen zwei Amselilägen bewegliehe Elektrode, weil- che mit dem Schafter verbunden ist.<B>8.</B> Gerät nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch g g ekennzeichnet, #dhss die bewegliehe Elek- trode auf einer Blattfeder befestigt ist, wel che in der Rullestelqung an dem einen An schlag anltieg . <B>91.</B> Gerät nu,ch Unteranz--pru-ch <B>8,</B> dadurch "e#k,ennz,a-iclinet,dass es# mit einem Handgriff versehen ist, welcher ein-en Hebel zum Be tätigen eines K#emmel-ementea für die mit einander zu versühmelzenden Drähte auf weist. <B>10.</B> Gerät nassh Unteranspruch<B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass, im Griff auGli,der Schal ter zwiss.6hen Netz undeiner Elektrode unter gebracht ist
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