CH249239A - Einrichtung zum Anzapfen von isolierten Netzleitern. - Google Patents

Einrichtung zum Anzapfen von isolierten Netzleitern.

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CH249239A
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Graf Ernst
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Graf Ernst
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R11/00Individual connecting elements providing two or more spaced connecting locations for conductive members which are, or may be, thereby interconnected, e.g. end pieces for wires or cables supported by the wire or cable and having means for facilitating electrical connection to some other wire, terminal, or conductive member, blocks of binding posts
    • H01R11/11End pieces or tapping pieces for wires, supported by the wire and for facilitating electrical connection to some other wire, terminal or conductive member
    • H01R11/20End pieces terminating in a needle point or analogous contact for penetrating insulation or cable strands

Landscapes

  • Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)

Description


      Einrichtung    zum Anzapfen von isolierten Netzleitern.    Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine     Einrichtung    zum Anzapfen von Netz  leitern. Die erfindungsgemässe Einrichtung  weist ein     klammerartiges    Gerät auf, das, in  ein Maul desselben ragend, wenigstens einen  Dorn besitzt, welcher Dorn an den einen  Leiter eines Energieverbrauchers anzuschlie  ssen ist, das Ganze so, dass beim Fassen des  anzuzapfenden Netzleiters     mit    dem Maul des.  Gerätes der     Dorn    durch die Isolierung des  Netzleiters     hindurchtritt    und Kontakt zwi  schen Netzleiter und Energieverbraucher  herstellt.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist     ein    Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes     dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Ansicht,       Fig.    2 eine Ansicht des klammerartigen  Gerätes von links auf dieses Gerät nach       Fig.    1 gesehen und       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie       II-II    der     Fig.    1 in grösserem Massstab.

    Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel  ist angenommen, dass es sich bei dem     dureb.     die     Anzapfung    einzuschaltenden     Energiever-          braucher    um eine Hilfslampe handelt, die z. B.  an den Netzleiter einer Auto- oder Motorrad  batterie     angeschlossen    werden kann. Mit 1 ist  eine Stablampe bezeichnet, deren eine Leiter 2  mit einer     Kontaktklammer    3 bekannter Art  versehen ist, mit welcher Kontaktklammer  die Lampe 1 an den Nulleiter des elektri-    sehen Netzes, das heisst an Masse des Fahr  zeuges anzuschliessen ist.  



  Der     zweite        Leiter    4 der Lampe 1 ist mit  tels eines     stiftförmigen    Verbindungsstückes  5 mit einem klammerartigen Gerät verbun  den, das zwei Schenkel 6 und 7     aufweist,     die aus Isolierstoff gebildet sind. Die beiden  Schenkel 6 und 7 sind durch eine Feder 8,  die zwischen     ihnen    eingebettet ist und die  mit ihren Enden 9 und 10 die Schenkel 6  und 7 umgreift, zusammengehalten, so dass  die Schenkel 6 und 7 mit ihren Teilen     6a     und 7a     aneinauderliegen.    Durch Einbuchtun  gen 6b und 7b     ist    hier an den Schenkelteilen  6a. und     7a    ein Maul gebildet.  



  Am     Schenkelteil    6a ist in der Zone der  Einbuchtung 6b     ein    Bolzen 11 aus strom  leitendem Material, vorzugsweise Messing,  eingesetzt. Dieser Bolzen 11 hat Aussen  gewinde, ragt aussen aus dem Schenkelteil 6a  heraus und     weist    eine ihn quer durchsetzende  Bohrung 12 auf. In die Bohrung 12 ist der  Verbindungsstift 5 eingesteckt und durch  eine Schraubenmutter 13 am Gerät gesichert.  Im Bolzen 11 ist ein     axialer,    von der Ein  buchtung 6b ausgehender Kanal 14 vor  gesehen, in den     ein        Dorn    in Gestalt einer,  vorzugsweise aus Stahl gebildeten Nadel 15  eingesetzt und durch eine Schraube 16     darin     gehalten ist.

   Die Nadel 15 ist so in den Bolzen  11 eingesetzt, dass sie bis in die     Einbuchtung     7b des Mauls des     Gerätes    ragt.      Am     Gerätschenkelteil    7b     ist    ein Bügel 17       mittels    einer Schraube 18 befestigt, der den       Schenkelteil    6a zwischen     seinen    Enden fasst  und so den Schenkel 6 parallel zum Schenkel  7 bleibend führt.  



  An Stelle des     Verbindungsstiftes    5  könnte auch ein     gabelförmiger    Verbindungs  teil mit der Mutter am Gerät festgeklemmt  werden.  



  Zum Anzapfen eines Netzleiters wird     das          klammerartige    Gerät an den auseinander  stehenden Enden der Schenkel 6 und 7 ge  fasst und zusammengedrückt. Dadurch wer  den entgegen der Wirkung der Feder 8 die  Schenkelteile 6a und 7a     auseinanderbewegt     und das Maul des Gerätes wird geöffnet.  Nachdem das Gerät mit dem Maul über den  in Frage kommenden     Netzleiter    gebracht     ist,     wird mit dem     Druck    auf die Schenkelenden  von 6 und 7 aufgehört, so dass die Feder 8  die Schenkelteile 6a und 7a gegeneinander  bewegt     und    sich das Maul des     Gerätes     schliesst.

   Dabei     dringt    die Nadel 15 durch  die     Isolation    des     Netzleiters        in    diesen     ein,    so  dass über den     Leiter    4 Kontakt     mit    der Stab  lampe 1 hergestellt wird.

   Das durch die Ein  buchtungen     6b        und    7b gebildete Maul ist von  solcher Form und Grösse     gewählt,    dass es       Leiter    verschiedenen Durchmessers in sich  fassen kann, wobei durch entsprechend tiefe  Einstellung der Nadel 15 das     Kontaktmachen     bei jedem der     verschiedenen    Leiterdurch  messer gesichert werden kann.  



  Die     Anwendung        des    die     Parallelführung     der Schenkel 6 und 7 aneinander sichernden  Bügels 17     bestattet    den     einfachen    Gelenk  zusammenbau der Schenkel des Gerätes  durch die nur zwischen die Schenkel gelegte  Feder B.  



       Es    wäre auch denkbar, in jeden der Schen  kelteile 6a,     7a        einen    Dorn in Gestalt einer  Nadel anzuordnen, etwa so-, dass die Nadel  spitzen bei     geschlossenem    Maul des     Gerätes          aneinanderzuliegen    kämen, wobei die     zweite     Nadel ebenfalls mit dem Leiter 4 verbunden  wäre.  



  Die beschriebene     Einrichtung        ermöglicht     einen schnellen und sicheren     Anschlüss    eines    Energieverbrauchers durch     Anzapfung    einer  Netzleitung, was insbesondere für Automo  bilisten und Motorradfahrer von     Bedeutung     ist. Statt der im Ausführungsbeispiel ange  nommenen Lampe     könnte;    auch irgendein an  derer 'Verbraucher in Frage kommen, so z. B.  ein elektrischer Lötapparat.  



  Die beschriebene Einrichtung kann auch  als Kontrollgerät für Netzleiter Verwendung  finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Anzapfen von isolierten Netzleitern, gekennzeichnet durch ein klam merartiges Gerät, das, in ein Maul desselben ragend, wenigstens -einen Dorn aufweist, welcher an den einen Leiter eines Energie verbrauchers anzuschliessen ist, das Ganze derart, dass bei Fassen des anzuzapfenden Netzleiters mit dem Maul des Gerätes der Dorn durch die Isolierung des Netzleiters hindurchtritt und Kontakt zwischen Leiter und Energieverbraucher herstellt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Dorn eine Nadel ist, die in einem Schenkel des Gerätes sitzt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel im Schenkel des Gerätes ver stellbar angeordnet ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass in einem Schenkel des Gerätes ein Bolzen mit einem axialen Kanal und Mit teln zum Anschluss des Leiters des Energie verbrauchers an das Gerät sitzt, in welchem Kanal die Nadel mittels einer Schraube ge halten ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeich net, dass dar Bolzen Aussengewinde aufweist und auf diesem eine Schraubenmutter trägt, so, dass ein gabelförmiger Verbindungsteil des Leiters des Energieverbrauchers mit der Schraubenmutter am Schenkel des Gerätes festgeklemmt werden kann. 5.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Bolzen Aussengewinde und eine ihn quer durchsetzende Bohrung auf weist und auf dem Aussengewinde eine Schraubenmutter trägt, so, dass ein stift- förmiger Verbindungsteil des Leiters des Energieverbrauchers in die Bohrung einge steckt, mit der Schraubenmutter am Schenkel des Gerätes festgeklemmt werden kann. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gerät zwei durch eine Feder zusammengehaltene Schenkel aufweist, die an unter dem Druck der Feder aneinan- derliegenden Schenkelteilen das Maul bil dende Einbuchtungen haben, aus. deren einer heraus die Nadel in das Maul ragt. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und.
    den Unteransprüchen 1, 2 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Feder zwischen den Schenkeln des Gerätes eingelegt ist und mit ihren Enden die Schenkel des Gerätes um greift und dass am einen Gerätschenkel ein Bügel fest ist, der den andern Gerätschenkel parallel zum ersten Schenkel bleibend führt. B. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schenkel des Gerätes aus Isolierstoff bestehen.
CH249239D 1946-11-12 1946-11-12 Einrichtung zum Anzapfen von isolierten Netzleitern. CH249239A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3404340A (en) * 1966-02-11 1968-10-01 Labrie & Labrie Associates Implement for selectively dislodging a single electrical wire from a bundle of insulated electrical wires and circuit testing the same

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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