CH249141A - Apparat zum Befeuchten von Postmarken und andern Aufklebstücken. - Google Patents
Apparat zum Befeuchten von Postmarken und andern Aufklebstücken.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43M—BUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B43M11/00—Hand or desk devices of the office or personal type for applying liquid, other than ink, by contact to surfaces, e.g. for applying adhesive
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- Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
Description
Apparat zum Befeuchten von Postmarken und andern Aufklebstücken. Der erfindungsgemässe Apparat zum Be feuchten von Postmarken und andern Auf klebstücken besitzt einen beweglichen Teil, z. B. eine Schwenkkappe, mit für die Auf klebstücke bestimmter Auflagestelle und eine Pumpe, welche durch Bewegen jenes Teils betätigt werden kann., um aus einem Behäl ter Flüssigkeit gegen erwähnte Auflagestelle zu fördern.
Infolge dieser Bauart und Wirkungsweise kann der erfindungsgemässe Apparat unter Anfeuchten der .gummierten Seite von Post marken und sonstigen Aufklebstücken mit einer Hand bedient werden, so dass man die andere Hand frei hat und mit .derselben z. B. der mit dem Aufklebstück zu versehende Gegenstand, z. B. ein Briefumschlag oder ein Paket, gehalten werden kann. Diese Ge brauchsweise des Apparates ist auch. dann mö.glieeh, wenn der Apparat. sich in verhält nismässig grossem Abstand vom Benutzer befindet; es genügt, dass dieser ihn mit aus gestrecktem Arm bezw. Hand erreichen kann.
Der Apparat ermöglicht ein gleichmässiges Befeuchten der gummierten Fläche von An klebstücken mit Wasser ohne Gefahr, dass die Hände durch Klebstoff beschmutzt oder durch Wasser feucht werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs- bei6piel des Erfindungsgegenstandes veran- sehaulieht.
Fig. 1 zeigt einen senkrechten Längs- @chnitt.
Fig. 2 ist eine Oberansicht zu Fig. 1, und Fi.g. 3 zeigt eine Queransicht. Es bezeichnet 1 einen flachen, rechteck gen Behälter für Wasser, das nach Weg nahme eines Gewindepfropfens 2 in den Be hälter 1 eingefüllt werden kann. In den Wasserbehälter 1 ist eine stehende Luft pumpe 3 fest eingesetzt, die mittels einer Schwenkkappe 4 in Betrieb gesetzt werden kann.
Die Pumpe 3 besitzt einen von einer Schraubenfeder 30 aufwärts gedrückten Kolben 31., der infolge dieser Federwirkung durch seine Stange 32 an der Schwenkkappe4 ansteht, die mittels eines Achsbolzens 33 an einem auf dem Behälter 1 vorhandenen Auf satz 34 drehbeweglich gelagert ist.
Infolge erwähnter Federwirkung wird die Schwenk kappe 4 für gewöhnlich in der in Fig. 1 in vollen Linien gezeichneten Ruhelage ge halten, in welcher sie auf der dem Achsbol zen 33 abgekehrten Seite mittels einer untern Klaue 35 gegen einen äussern Randflansch des Aufsatzes 34 ansteht. Im Wasserbehäl ter 1 befindet sich .ein an den Enden ab- gewinkeltes Steigrohr 9. dessen untere Mün dung am Boden des Wasserbehälters 1 ist.
Nahe der obern Mündung des Steigrohres 9 endigt das vom untern Ende des Zylinders der Luftpumpe 3 ausgehende Rohr 8, dessen entsprechende Mündung mit einer Düse aus- gerüstet ist. Die Pumpe 3, ist durch ihren Zylinder in einer Öffnung eines Trag flansches 86 befestigt, an dem mittels eines Winkelstückes .37 auch ,das Steigrohr 9 und das Rohr 8 mit seinem freien Endteil fest gemacht sind.
Der Tragflansch 36, welcher eine in der Decke des Wasserbehälters 1 vor- gesehene Öffnung überbrückt, ist durch zwei Schrauben 3!8 lösbar auf dem Waseerbehäl- ter 1 befestigt. Die Schwenkkappe 4 besitzt eine Öffnung 39, die- von einem Sieb 7 über deckt ist.
Durch Niederdrücken der Schwenk- kappe 4 mit der einen Hand wird aus der Pumpe 3 Luft durch das Rohr 8 hindurch getrieben. Durch die infolgedessen an der obern Mündung des Steigrohres 9 entste hende Saugwirkung entströmt dem Steigrohr 9 aus dem Behälter 1 aufsteigendes Wasser,
welches in der mittels des Aufsatzes 34 und der Schwenkkappe 4 gebildeten Kammer 6 von dem aus dem Blaerohr & kommenden Luftstrahl zerstäubt und gegen das gegen überliegende Sieb 7 geworfen wird. Das Sieb 7 dient als Auflagestelle für das zu benetzende Aufklebstück, welches so auf gelegt wird, dass seine gummierte Seite bezw. Fläche dem Sieb 7 und somit dem durch dasselbe hindurchdringenden Spritzwasser zugekehrt ist und demgemäss benetzt wird.
Nach Loslassen der Schwenkkappe 4 kommt die Luftpumpe 3 wieder in Ruhezustand, so dass die Wasserzerstäu'bung in der Spritz- kammer 6 aufhört, worauf an Stelle des bespritzten Aufklebstückes ein anderes zu befeuchtendes Aufklebstück auf das Sieb 7 aufgelegt werden kann.
Das Spritzen kann so oft wiederholt werden, bis der Wasser vorrat im Behälter 1 verbraucht ist; es wird dann von neuem Wasser in den Behälter 1 einefüllt. In Fig. 1 ist die Schwenkkappe 4 strichpunktiert in einer Tieflage angedeutet.
Es ist ohne weiteres verständlich, dass das Niederdrücken der Schwenkkappe 4 und somit die Inbetriebsetzung des Apparates mit der gleichen Hand geschehen kann, welche das -Aufklebstück, z. B. eine Postmarke, hält, so dass man die andere Hand für andere Zwecke frei hat.
Nachdem die Klaue 35 der Schwenk kappe 4 durch vorübergehendes enteprechen- des Zurückdrängen des Randflanssches des Aufsatzes 34 über diesen Randflansch ge bracht worden ist, kann die Schwenkkappe 4 zurückgesähwenkt werden, so dass der Zu- gang zum Tragflansch 36 frei wird.
Alsdann kann dieser Tragflansch 36 mit der Luft pumpe 3 und dem Steigrohr 8 bezw. der Spritzvorrichtung weggenommen werden, sei es für Kontroll= bezw. Reinigungszwecke oder auch behufs Ersetzung von Teilen.
Als Sieb ist eine Platte von einer Dicke gewählt, in weleher die verhältnismässig engen Sieblöcher Kanäle bilden, in denen, sich nach Aufhören des Bespritzens mit Wasser aus denn Behälter 1 am Sieb vorhandenes Wasser infolge Kapillarwirkung ansammelt.
In der Folge kann aus den Sieblöchern durch Abstreichen eines Aufklebstückes auf der Siebplatte vorrätiges Wasser abgesaugt und somit das Aufklebstück benetzt werden, ohne dass die Schwenkkappe 4 bewegt, also ohne ,dass die Luftpumpe in Betrieb besetzt wird. Zweckmässig ist es auch, wenn die Siebplatte nicht eine glatte Oberseite besitzt, sondern diese z.
B. durch Hämmern etwas gerauht ist, um ein unerwünscht starkes Haften des Auf- klebstückes beim Abstreichen auf der Sieb platte zu vermeiden.
Die Schwenkkappe könnte gegebenenfalls durch einen verschiebbar geführten Bewe- gungsteilersetzt werden. Statt indirekt durch die Luftpumpe könnte die Schwenkkappe oder gegebenenfalls der sie ersetzende ver schiebbar geführte Bewegungsteil unmittel- barer Federwirkunz unterstellt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCH: Apparat zum Befeuchten von Postmarken und' andern Aufklebstü@cken,gekennzeichnet durch einen beweglichen Teil mit für die Aufkleb-stücke bestimmter Auflagestelle und durch eine Pumpe, welche durch Bewegen jenes Teils betätigt werden kann, um aus einem Behälter Flüssigkeit gegen erwähnte Auflageztelle zu fördern. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da durch die Pumpe aus dem Behälter Flüssigkeit einer Spritzvorrich- tung und dadurch genannter Auflagestelle zugeführt werden kann. 2. Apparat nach Patentaus pruoh und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine am PumpenkolbAn wirksame Federkraft bestrebt ist, den zur Inbetriebsetzung der Pumpe dienenden beweglichen Teil in Ruhe lage zu halten.ä. Apparat nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Inbetriebsetzung der Pumpe dienende bewegliche Teil durch eine einer Federwir kung unterstellte Schwenkkappe gebildet ist. 4. Apparat nach Patenta,nsprueh und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Betätigung der Pumpe dienende be wegliche Teil verschiebbar geführt und einer Federwirkung unterstellt ist. 5.Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss der zur Betätigung der Pumpe dienende be wegliche Teil an der für die Aufklebstücke vorgesehenen Auflagestelle ein Sieb auf weist, in dessen Löcher Wasser durch Kapil- larwirkung haftet. & . Apparat nach Patentanspruch und Un- teransprüohen 1. und 5, dadurch gekennzeich net, dass die Oberseite des Siebes geraüht ist. 7.Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe und die Spritzvorrichtung an einem gemeinsamen Tragflansch angeordnet sind, mittels welchem sie lösbar am Flüssig keitsbehälter angebracht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH249141T | 1944-09-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH249141A true CH249141A (de) | 1947-06-15 |
Family
ID=4467346
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH249141D CH249141A (de) | 1944-09-29 | 1944-09-29 | Apparat zum Befeuchten von Postmarken und andern Aufklebstücken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH249141A (de) |
-
1944
- 1944-09-29 CH CH249141D patent/CH249141A/de unknown
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