CH249141A - Apparat zum Befeuchten von Postmarken und andern Aufklebstücken. - Google Patents

Apparat zum Befeuchten von Postmarken und andern Aufklebstücken.

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CH249141A
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CH
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pump
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Scheitlin Alexander
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Scheitlin Alexander
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M11/00Hand or desk devices of the office or personal type for applying liquid, other than ink, by contact to surfaces, e.g. for applying adhesive

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  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description


  Apparat zum Befeuchten von Postmarken und andern     Aufklebstücken.       Der erfindungsgemässe Apparat zum Be  feuchten von     Postmarken    und andern Auf  klebstücken besitzt einen beweglichen Teil,  z. B. eine Schwenkkappe, mit für die Auf  klebstücke     bestimmter    Auflagestelle und eine  Pumpe,     welche    durch Bewegen jenes Teils       betätigt    werden     kann.,    um aus einem Behäl  ter     Flüssigkeit    gegen erwähnte Auflagestelle  zu fördern.  



  Infolge dieser Bauart und Wirkungsweise  kann der erfindungsgemässe Apparat     unter     Anfeuchten der .gummierten Seite von Post  marken und     sonstigen        Aufklebstücken    mit  einer Hand bedient werden, so dass man die  andere Hand frei hat und mit .derselben z. B.  der mit dem     Aufklebstück    zu versehende  Gegenstand, z. B. ein Briefumschlag oder  ein Paket, gehalten werden kann. Diese Ge  brauchsweise des Apparates ist auch. dann       mö.glieeh,    wenn der Apparat. sich in verhält  nismässig grossem Abstand vom Benutzer  befindet; es genügt, dass dieser ihn mit aus  gestrecktem     Arm        bezw.    Hand erreichen kann.

    Der Apparat ermöglicht ein gleichmässiges  Befeuchten der gummierten Fläche von An  klebstücken mit Wasser ohne Gefahr, dass  die Hände durch     Klebstoff    beschmutzt oder  durch Wasser feucht werden.  



  In der     Zeichnung    ist ein     Ausführungs-          bei6piel    des     Erfindungsgegenstandes        veran-          sehaulieht.     



       Fig.    1 zeigt einen     senkrechten        Längs-          @chnitt.     



       Fig.    2 ist eine Oberansicht zu     Fig.    1, und       Fi.g.    3 zeigt eine     Queransicht.       Es bezeichnet 1 einen flachen,     rechteck     gen Behälter für     Wasser,    das nach Weg  nahme eines Gewindepfropfens 2 in den Be  hälter 1 eingefüllt werden kann.     In    den  Wasserbehälter 1     ist    eine     stehende    Luft  pumpe 3     fest    eingesetzt, die mittels einer  Schwenkkappe 4 in Betrieb gesetzt werden  kann.

   Die Pumpe 3 besitzt einen von einer  Schraubenfeder 30     aufwärts    gedrückten  Kolben     31.,    der infolge dieser Federwirkung  durch seine     Stange    32 an der     Schwenkkappe4     ansteht, die     mittels    eines Achsbolzens 33 an  einem auf dem Behälter 1 vorhandenen Auf  satz 34 drehbeweglich     gelagert    ist.

   Infolge  erwähnter Federwirkung wird die Schwenk  kappe 4 für gewöhnlich in der in     Fig.    1  in vollen Linien gezeichneten Ruhelage ge  halten, in welcher sie auf der dem Achsbol  zen 33 abgekehrten Seite     mittels    einer     untern     Klaue 35 gegen einen äussern Randflansch       des    Aufsatzes 34 ansteht. Im Wasserbehäl  ter 1 befindet sich .ein an den Enden     ab-          gewinkeltes    Steigrohr 9. dessen untere Mün  dung am Boden des     Wasserbehälters    1 ist.

    Nahe der obern Mündung des     Steigrohres    9  endigt das vom untern Ende des Zylinders  der Luftpumpe 3 ausgehende Rohr 8, dessen  entsprechende Mündung mit einer     Düse        aus-          gerüstet    ist. Die Pumpe 3, ist durch ihren  Zylinder in einer Öffnung eines Trag  flansches 86 befestigt, an dem     mittels    eines       Winkelstückes        .37        auch    ,das Steigrohr 9 und  das Rohr 8 mit seinem freien     Endteil    fest  gemacht sind.

   Der     Tragflansch    36, welcher  eine in der Decke     des        Wasserbehälters    1 vor-      gesehene Öffnung überbrückt, ist     durch    zwei       Schrauben        3!8    lösbar auf dem     Waseerbehäl-          ter    1     befestigt.        Die    Schwenkkappe 4 besitzt  eine Öffnung 39,     die-    von einem Sieb 7 über  deckt ist.  



  Durch Niederdrücken der     Schwenk-          kappe    4     mit    der einen Hand wird aus der  Pumpe 3 Luft durch das Rohr 8 hindurch  getrieben. Durch die     infolgedessen    an der       obern        Mündung    des     Steigrohres    9 entste  hende     Saugwirkung    entströmt dem Steigrohr  9 aus dem Behälter 1 aufsteigendes Wasser,

         welches    in der mittels des     Aufsatzes    34 und  der Schwenkkappe 4 gebildeten Kammer 6  von dem aus dem     Blaerohr     &  kommenden       Luftstrahl    zerstäubt und gegen das gegen  überliegende Sieb 7 geworfen wird. Das  Sieb 7 dient als     Auflagestelle    für das zu  benetzende     Aufklebstück,    welches so auf  gelegt wird, dass seine     gummierte        Seite        bezw.     Fläche dem Sieb 7 und somit dem durch  dasselbe     hindurchdringenden        Spritzwasser     zugekehrt ist und demgemäss benetzt wird.

    Nach Loslassen der Schwenkkappe 4 kommt  die Luftpumpe 3 wieder in Ruhezustand, so  dass die     Wasserzerstäu'bung    in der     Spritz-          kammer    6 aufhört, worauf an Stelle des       bespritzten        Aufklebstückes    ein anderes zu       befeuchtendes        Aufklebstück    auf das Sieb 7  aufgelegt werden kann.

   Das Spritzen kann  so oft wiederholt werden, bis der Wasser  vorrat im Behälter 1 verbraucht     ist;    es wird  dann von neuem Wasser in den Behälter 1       einefüllt.    In     Fig.    1     ist    die Schwenkkappe 4       strichpunktiert    in einer     Tieflage    angedeutet.  



  Es ist ohne weiteres     verständlich,    dass  das     Niederdrücken    der Schwenkkappe 4 und  somit die     Inbetriebsetzung    des Apparates mit  der gleichen Hand geschehen kann, welche  das     -Aufklebstück,    z. B. eine     Postmarke,     hält, so dass man die andere Hand für andere  Zwecke frei hat.  



  Nachdem die Klaue 35 der Schwenk  kappe 4 durch     vorübergehendes        enteprechen-          des    Zurückdrängen des     Randflanssches    des  Aufsatzes 34 über     diesen    Randflansch ge  bracht worden ist,     kann    die Schwenkkappe 4       zurückgesähwenkt    werden, so dass der Zu-    gang zum Tragflansch 36 frei wird.

   Alsdann  kann     dieser    Tragflansch 36 mit der Luft  pumpe 3     und    dem Steigrohr 8     bezw.    der       Spritzvorrichtung    weggenommen werden, sei  es für     Kontroll=        bezw.        Reinigungszwecke     oder auch behufs Ersetzung von Teilen.  



  Als Sieb     ist        eine        Platte    von einer Dicke       gewählt,    in     weleher        die    verhältnismässig  engen Sieblöcher Kanäle bilden, in denen, sich  nach Aufhören des     Bespritzens    mit Wasser  aus     denn    Behälter 1 am Sieb vorhandenes       Wasser    infolge     Kapillarwirkung    ansammelt.

    In der Folge kann aus den Sieblöchern     durch     Abstreichen     eines        Aufklebstückes    auf der  Siebplatte vorrätiges Wasser     abgesaugt    und  somit das     Aufklebstück    benetzt werden, ohne  dass die Schwenkkappe 4     bewegt,    also ohne       ,dass    die     Luftpumpe    in     Betrieb    besetzt     wird.     Zweckmässig ist es auch, wenn die     Siebplatte     nicht eine glatte Oberseite besitzt,     sondern     diese z.

   B. durch Hämmern etwas     gerauht    ist,  um ein unerwünscht starkes Haften des     Auf-          klebstückes        beim    Abstreichen auf der Sieb  platte zu vermeiden.  



  Die Schwenkkappe könnte     gegebenenfalls          durch    einen     verschiebbar        geführten        Bewe-          gungsteilersetzt    werden.     Statt    indirekt durch  die Luftpumpe könnte die Schwenkkappe  oder gegebenenfalls der sie     ersetzende    ver  schiebbar     geführte        Bewegungsteil        unmittel-          barer        Federwirkunz        unterstellt        sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Apparat zum Befeuchten von Postmarken und' andern Aufklebstü@cken,gekennzeichnet durch einen beweglichen Teil mit für die Aufkleb-stücke bestimmter Auflagestelle und durch eine Pumpe, welche durch Bewegen jenes Teils betätigt werden kann, um aus einem Behälter Flüssigkeit gegen erwähnte Auflageztelle zu fördern. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da durch die Pumpe aus dem Behälter Flüssigkeit einer Spritzvorrich- tung und dadurch genannter Auflagestelle zugeführt werden kann. 2. Apparat nach Patentaus pruoh und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine am PumpenkolbAn wirksame Federkraft bestrebt ist, den zur Inbetriebsetzung der Pumpe dienenden beweglichen Teil in Ruhe lage zu halten.
    ä. Apparat nach Patentanspruch und Un- teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Inbetriebsetzung der Pumpe dienende bewegliche Teil durch eine einer Federwir kung unterstellte Schwenkkappe gebildet ist. 4. Apparat nach Patenta,nsprueh und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Betätigung der Pumpe dienende be wegliche Teil verschiebbar geführt und einer Federwirkung unterstellt ist. 5.
    Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss der zur Betätigung der Pumpe dienende be wegliche Teil an der für die Aufklebstücke vorgesehenen Auflagestelle ein Sieb auf weist, in dessen Löcher Wasser durch Kapil- larwirkung haftet. & . Apparat nach Patentanspruch und Un- teransprüohen 1. und 5, dadurch gekennzeich net, dass die Oberseite des Siebes geraüht ist. 7.
    Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe und die Spritzvorrichtung an einem gemeinsamen Tragflansch angeordnet sind, mittels welchem sie lösbar am Flüssig keitsbehälter angebracht sind.
CH249141D 1944-09-29 1944-09-29 Apparat zum Befeuchten von Postmarken und andern Aufklebstücken. CH249141A (de)

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