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Pulverzerstäuber
Die Erfindung betrifft einen Pulverzerstäuber mit einem das Pulver beinhaltenden Behälter und einem Pumpwerk, wobei der Handgriff zum Halten und Führen des gesamten Gerätes und der Handgriff zur Betätigung des Pumpwerkes derart einander gegenüberliegend angeordnet sind, dass beide Handgriffe stets mit einer einzigen Hand bedient werden können.
Gemäss weiteren Kennzeichen der Erfindung weist das Pumpwerk eine Feder auf, die im
Inneren einer den Pulverbehälter durchsetzenden
Hülse angeordnet ist, wobei die Feder den Kolben des Pumpwerkes stets in der vom Handgriff des Gerätes entfernten Endlage hält. Die Feder besitzt eine solche Vorspannung, dass das gesamte
Gerät gehalten und geführt werden kann ohne dabei das Pumpwerk betätigen zu müssen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der
Erfindung in einer Ausführungsform beispiels- weise dargestellt.
Mit 1 ist der Handgriff zum Halten und Führen des gesamten Gerätes bezeichnet, 2 stellt den
Handgriff zur Betätigung des Pumpwerkes dar.
Dieses besteht im wesentlichen aus einem starren
Kolbenteil 15 und Membranteilen 6, die bei 20 am Gehäuse des Pulverzerstäubers fest angeordnet sind. Die genannten Kolbenteile werden durch die Feder 3, die in einer Hülse 5 des Pulver- behälters 4 spielt, in der unteren Endlage ge- halten. Der Deckel des Pulverbehälters 4 ist mit 18 und der Boden mit 19 bezeichnet. 17 ist eine Versteifungsplatte, an der sich die Feder 3 abstützt, die ihrerseits durch den mit dem
Kolbenteil15 verschraubten Bolzen 16 und dessen
Federteller 22 gehalten ist.
Zum Zerstäuben von Pulver muss dieses vorerst nach Abnehmen des Verschlusses 9 in den Pulverbehälter J gebracht werden. Hierauf setzt man den Verschluss 9 nach Art eines Bajonett- verschlusses wieder auf, die Gummischeibe 10 dichtet im Zusammenwirken mit der Wandung des Einfülltrichters 21 in genügender Weise diesen Raum ab. Das Gerät ist jetzt gebrauchs- fertig.
Will man nun Pulver zerstäuben, so fasst man das Gerät mit einer einzigen Hand derart, dass der Daumen den Handgriff 1 und die übrigen vier Finger den Handgriff 2 umgreifen. Durch
Anheben des Handgriffes 2 in die gestrichelt gezeichnete Lage, wird durch das Ansaugventil
Luft in das Gerät hereingesaugt. Entspannt man dann die Hand, so wird der Kolben 15, 6 unter der Wirkung der Feder 3 nach abwärts gezogen, das Ventil 11 schliesst sich und das druckventil 12 öffnet sich, so dass der Luftstrom das Pulver in Behälter 4 aufwirbelt und über die Öffnung 14 durch das Rohr 7 und die Düse 8 mitreisst. Dlirch dauerndes Pumpen kann man dann einen praktisch ununterbrochenen Pulverstrahl zur Verteilung bringen.
Gleichzeitig führt bzw. schwenkt man den Pulverzerstäuber derart, dass das Pulver an die gewünschten Stellen gelangt. Durch ein Verschwenken und Festklemmen des Rohres 7 am Behälter und durch ein Verdrehen der Düse 8 hat man es in der Hand, das Gerät auch zum Bestäuben sonst schwer zugänglicher Stellen verwendbar zu machen. Dies ist z. B. zur Ungeziefervertilgung, zum Bestäuben von Mauernischen, engen Zwischenräumen unter Möbeln u. dgl. von Vorteil. Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass sowohl das Pumpwerk selbst, wie auch das Führen des Gerätes stets mit einer Hand allein bewerkstelligt werden kann ; man hat so z. B. beim Besteigen von Leitern in vorteilhafter Weise die andere Hand stets frei. Die Vorspannung der Feder 3 ist nach den bereits erwähnten Gesichtspunkten gewählt.
Die Erfindung ist auf das dargestellte Ausführungsbeispiel nicht beschränkt. Vor allem kann das Pun1pwerk auch einen durchwegs starren Kolben aufweisen, der in einem Zylinder aufund abgleitet. Das Gerät ist zur Ausgabe von allen möglichen Pulversorten verwendbar, insbesondere jedoch dazu geeignet, in der Landwirtschaft zur Schädlingsbekämpfung und auch sonst zur Ungeziefervertilgung Verwendung zu finden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Pulverzerstäuber mit einem das Pulver beinhaltenden Behälter und einem Pumpwerk, dadurch gekennzeichnet, dass der Handgriff (1), zum Halten und Führen des gesamten Gerätes und der Handgriff (2) zur Betätigung des Pump- werkes derart einander gegenüberliegend an- geordnet sind, dass beide Handgriffe (1, 2) stets mit einer einzigen Hand bedienbar sind.
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