CH248709A - Stehender Feuerbüchskessel. - Google Patents
Stehender Feuerbüchskessel.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22B—METHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
- F22B13/00—Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body
- F22B13/02—Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body mounted in fixed position with the boiler body disposed upright
- F22B13/023—Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body mounted in fixed position with the boiler body disposed upright with auxiliary water tubes inside the fire-box, e.g. vertical tubes
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Description
Stehender Feuerhüehskessel. Die Erfindung betrifft einen stehenden Feuerbüchskessel nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes. Gemäss der Erfindung sind in dem zwischen dem Sammlerbehälter und dem Vorwärmer vorgesehenen Spalt schräg gestellte Zungen so eingebaut, dass sie den abziehenden Rauchgasen einen Drall erteilen und sie dadurch in innigere Berüh rung mit dem Vorwärmer bringen.
Durch die genannten Zungen werden auch der Gasweg, also die Einwirkungszeit der Rauchgase auf die Heizfläche, und die Gasgesehw4ndigkeit vergrössert. Zweckmässig sind die Zungen durch solche anderer Nei gung ersetzbar, um damit beide Umstände den jeweiligen Verhältnissen anpassen zu können.
In der Zeichnung ist der Erfindungs gegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 einen senkrechten Schnitt entlang der Kesselachse, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie I-I der Fig. 1, Fig. 3 eine Einzelheit in Abwicklung und Fig. 4 die zweite Ausführungsform. Der Kessel besitzt einen zylindrischen Hohlmantel a, b, der unten und oben durch ringförmige Böden c und d verschlossen ist.
Von oben ragt in den durch den Hohlmantel begrenzten Raum e ein als Dampfsammler dienender Sammlerbehälter f mit seinem untern Ende hinein. Dessen unterer Teil ist einerseits durch Rohre g mit dem obern Teil und durch auf die Bodenfläche ver teilte, gebogene Rohre lt mit dem untern Teil des Hohlmantels a, b verbunden. Die Rohrre g sind durch eine Trennwand i (siehe Fig. 4) in zwei Teile getrennt.
Durch den obern Teil strömt Dampf aus dem Hohl mantel<I>a, b</I> in den Dampfsammler<I>f</I> und durch den untern Teil Wasser aus dem Sammler in den ersteren zurück.
Der Aussendurchmesser des Dampfsamm lers f ist derart bemessen, dass zwischen ihm und der Innenwand a des Hohlmantels ein Ringspalt solcher Grösse verbleibt, dass durch ihn die Rauchgase fortgeleitet und Reinigungswerkzeuge eingeführt werden können.
Auf dem Hohlmantel a, b ruht ein zweiter als Wasservorwärmer dienender Behälter p. Zwischen diesem und der Aussenseite des Dampfsammlers ist ein ringförmiger Spalt o solcher Weite vorgesehen, dass die Rauch gase durch ihn abgeführt werden und ihre Wärme sowohl an den Behälter p als auch an den Dampfsammler f abgeben.
Da, sowohl der Behälter p als auch der Dampfsammler f mit Rücksicht auf die Ge samthöhe des Kessels nur eine beschränkte Heizfläche bieten können, so ist durch ent sprechende Massnahmen dafür gesorgt, dass wenigstens eine innige Berührung der Rauch gase mit dem Behälter p gesichert ist.
Zu diesem Zwecke sind im untern Teil des Ringspaltes o vier schraubenförmig ge staltete Zungen r vorgesehen, die mittels Gestängen q am obern Rand des Behälters p angehakt sind, wie dies in Fig. 3 in Ab wicklung dargestellt ist.
Durch Einhängen von Zungen mit anderer Neigung kann der zwischen ihnen gebildete Gasquerschnitt y verändert und damit die Gasgeschwindigkeit und die Länge des Gasweges, also die Ein- wirkungszeit der Rauchgase, den jeweiligen Verhältnissen angepasst werden.
Ausserdem erteilen diese Zungen den Rauchgasen eine Drallbewegung, die sie, infolge der Zentri- fugalwirkung, in innigere Berührung mit der Innenwandung des Behälters f bringen, wo durch ein erheblich verbesserter Wärmeüber gang erreichbar ist.
Die Abfuhr der Rauchgase erfolgt tan- gential. Zu diesem Zwecke ist die eine Zunge r' bis an den obern Rand des Ringspaltes o weitergeführt. Die Aussenwand des BeUäl- ters p ist nach oben verlängert; sie dient also noch als Heizfläche; ebenso ragt der Mantel des Dampfsammlers in entsprechen der Weise nach oben.
Es entsteht dadurch oberhalb des Ringspaltes o und des Behälters <I>p</I> ein Ringraum u, der oben durch Deckel abgeschlossen werden kann, nach deren Ent- fernung der Ringraum für die Reinigung zugänglich ist.
An einer Stelle ist der über den Behälter p hinausragende Teil .seines Aussenmantels durchbrochen und mit einem Rauchgasabzug z versehen, der auf diese Weise mit dem Ringraum u in Verbindung steht. Der Ring- rauen u ist durch eine Platte w unterteilt.
Diese schliesst sich einerseits an das obere Ende der Zunge r' und anderseits an die entsprechende Anschlusskante des Abzuges z an. Die Rauchgase erhalten somit auch im Ringraum u eine entsprechende Drehbewe gung, wie dies in Fig. 2 durch Pfeile an gedeutet ist. Dadurch erhält man keinerlei Rauchgasumlenkungen, die nicht auch gleich zeitig zur Wärmeabgabe ausgenutzt wür den, so dass auch bei mässigen Zugverhält- nissen relativ hohe Leistungen des Kessels erzielt werden können.
Wie übrigens in Fig. 3 gestrichelt dar gestellt ist, können die Zungen r" gewisser massen schwertförmig gestaltet sein, das heisst sie können mit einem Griff versehen und wie ein Schwert in den Ringraum o eingesteckt und zu Reinigungszwecken aus diesem wieder herausgezogen werden.
In Fig. 4 ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in Anwendung bei einem Querrohrkessel dargestellt. Hier ist der Be hälter<I>p</I> von einem Mantel <I>m</I> umgeben. Zwischen beiden ist ein Ringraum x von solcher Grösse vorgesehen, dass durch ihn die Rauchgase hindurchtreten können.
Diese treten dann aus dem mit Zungen (in der Zeichnung nicht dargestellt) versehenen Ringspalt o in den Ringraum x über und bestreichen somit auch die Ober- und Aussen seite des Behälters p und geben an ihn Wärme ab. Die Rauchgase entweichen durch einen Abzug z' in den Schornstein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stehender Feuerbüchskessel nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zwischen dem Sammlerbehälter (f) und dem Vorwärmer (p) vorgesehenen Spalt (o) schräg gestellte Zungen<I>(r,</I> r', <I>r")</I> so eingebaut sind, dass sie den abziehenden Rauchgasen einen Drall erteilen und sie dadurch in innigere Berüh rung mit dem Vorwärmer bringen. UNTERANSPRüCHE 1.Stehender Feuerbüchskessel nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen auswechselbar sind. 2. Stehender Feuerbüchskessel nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Zungen (r") von oben einsteckbar sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH248709T | 1944-06-09 | ||
| CH243201T | 1949-05-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH248709A true CH248709A (de) | 1947-05-15 |
Family
ID=25728791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH248709D CH248709A (de) | 1944-06-09 | 1944-06-09 | Stehender Feuerbüchskessel. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH248709A (de) |
-
1944
- 1944-06-09 CH CH248709D patent/CH248709A/de unknown
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