CH247157A - Beschickungsvorrichtung für mit festen Brennstoffen betriebene Feuerungsanlagen. - Google Patents
Beschickungsvorrichtung für mit festen Brennstoffen betriebene Feuerungsanlagen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K3/00—Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K2203/00—Feeding arrangements
- F23K2203/002—Feeding devices for steam boilers, e.g. in locomotives
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Description
Beschickungsvorrichtung für mit festen Brennstoffen betriebene Feuerungsanlag Im Hauptpatent ist eine Beschickungsvor- richtung für mit festen Brennstoffen betrie- bene Feuerungsanlagen beschrieben, welche einen Brennstoffaufnahmebehälter und eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Druckluft stromes aufweist,
die derart miteinander in Verbindung gebracht sind, dass mindestens ein Teil des Druckluftstromes als Primär- und zugleich als Förderluftstrom zur Förde rung von Brennstoff nach dem Feuerungs- raum6 der Feuerungsanlage dient.
Die den Erfindungsgegenstand bildende Beschickungsvorrichtung zeichnet sich da durch aus, dass an die Austrittsstelle des Brennstoffaufnahmebehälters ein zur Durch- leitung des Primär- und Förderluftstromes und des von diesem geförderten Brennstoffes dienendes Gehäuse mit einer schwenkbaren Klappe von derartiger Ausbildung ange schlossen ist,
dass'der Luftstrom die Klappe in die Öffnungsstellung dreht, in welcher sie eine derartige Lage einnimmt, da3 sie durch in zur Transportrichtung des Brennstof- fes entgegengesetzter Richtung verlaufende Druckwellen in die Schliessstellung schwenkt und dadurch den Übertritt brennender bezw. brennbarer heisser Gase nach dem Brenn
stoffaufnahmebehälter verhindert.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine bei- spielsweise Ausführungsform eines zur Be- schickungsvorrichtung gemäss vorliegender Erfindung gehörenden Teils dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch diesen Teil und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in. Fig. 1 bei weggenommener Klappe.
Fig. 3 und 4 zeigen in einer Vorder- bezw. in. einer Seitenansicht die Klappe selber in grösserem Massstab.
Fig. 5 und 6 zeigen, ebenfalls in grösserem Massstab und in zwei verschiedenen Ansich- ten, einen Einzelteil und , Fig. 7 und 8 einen weiteren Einzelteil. Ein Gehäuse ist einerends mit einem Rohr- stutzen 2 und am andern Ende mit einem gleichachsig liegenden Rohrstutzen 3 ver sehen.
Der Rohrstutzen 2 steht mit dem nicht gezeichneten Brennstoffaufnahmebehäl- ter der im Hauptpatent beschriebenen Be schickungsvorrichtung in Verbindung, wäh rend der Stutzen 3 über dem Roste einer gleichfalls nicht dargestellten Feuerungs- anlage eingeführt ist. Beide Rohrstutzen 2 und 3 weisen an der Eintritts- bezw. Am- trittsstelle kreisförmigen
Querschnitt auf, während der zwischenliegende Gehäuseteil 1 einen rechteckförmigen Querschnitt besitzt, der aber in bezug auf die beiden Rohrstutzen 2 und 3 unsymmetrisch liegt und dessen Quer- schnitt sich zwischen den beiden Rohrstutzen stetig verändert, derart,
dass der Durchfluss- querschnitt unter der Klappe bei in. die Öffnungsstellung sich drehender Klappe sich vom Werte- Null bis zu einem Maximalwert stetig vergrössert.
Hinter dem Rohrstutzen 2 im erweiterten Teil 1 ist eine Klappe 4 schwenkbar ange ordnet. Diese flappe 4 ist entsprechend dem Gehäusequerschnitt aus einem rechteckförmi- gen Materiad#streifen, zweckmässig aus Blech, gebildet,
dessen eine Schmalseite an einer Stange 5 festgemacht ist. Die Stange 5 weist einerends einen kürzeren Zapfen 6 und an- dernends einen längeren Zapfen 7 auf, die in Bohrungen im Gehäuseteil 1 und in an dem letzteren angebrachten Verstärkungen 8 dreh bar gelagert sind, wobei der Zapfen 7 über seine Lagerstelle hinaus zum Aufstecken eines Gewichtshebels 9 vorsteht.
Dieser Gewichts hebel 9 weist ein Gewinde auf, auf welches ein Gewicht 10 aufgeschraubt ist.
Der Gewichtshebel 9 mit dem aufge schraubten Gewicht 10 wird derart auf dem Zapfen 7 der Klappe 4 festgemacht, dass die letztere, solange keine Förderung von Brenn- stoff und Luft durch das Gehäuse hindurch stattfindet, sich an zwei an den Seitenwänden des Gehäuseteils 1 befindliche, die Schliess stellung bestimmende Anschläge 11 anlegt.
In dieser Schliessstellung nimmt die Klappe eine Schräglage ein, d. h. sie bildet mit der Vertikalen einen spitzen Winkel.
Wird das zur Erzeugung des Druckluft- etromes zur Förderung von Brennstoff nach dem Feuerungsraume dienende Gebläse der BeschickungsvoTrichtung in Gang gesetzt, dann bewegt der in den Rohrstutzen 2 eintre tende, den Brennstoff mitführende Luft strom die Klappe 4 in eine strichpunktiert gezeichnete Öffnungsstellung, um dann nach einer an sich geringfügigen,
praktisch den Durchfluss nicht behindernden Abweichung aus der ursprünglichen Strömungsrichtung durch den- Rohrstutzen 3 aus- und in den Feuerungsraumeinzutreten. Das Verschwen- ken der Klappe 4 aus der Schliessstellung in. eine Öffnungsstellung kann mittels des als Gegengewicht
wirkenden Gewichtes 10 derart einreguliert werden, dass' der Durchfluss'quer- schnitt unterhalb der Klappe gleich ist dem Eintritts- bezw. dem Austrittsquerschnitt im Rohrstutzen 2- bezw. 3.
Zufolge der bauch artigen Erweiterung des Gehäuseteils 1 wird dieser ma=.al erforderliche Durchtritts- quersthnitt bei einer Schräglage der Klappe 4 erreicht,
bei walche-r im. Feuertingsraume der Feuerungsanlage allfällig entstehende und durch den Rohrstutzen 3 in das Gehäuse eintretende Druckwellen die Klappe 4 zur Rückkehr in die Schliessstellung zwingen.
In diesem Falle wird die weitere Brennstoff- förderung nach dem Feuerungsraume wäh rend der Dauer der Wirkung derartiger Druckwellen unterbunden und gleichzeitig der Übertritt brennender oder brennbarer heisser Gase aus dem Feuerungsraume nach dem Brennstoffaufnahmebehälter der Be schickungsvorrichtung,
die eine Entzündung des Brennstoffvorrates und eine Zerstörung der Anlage zur Folge haben würden, un möglich gemacht.
Die Möglichkeit der Änderung des von der Klappe 4 und der Achse des Gewichtshebels 9 eingeschlossenen Winkels sowie der Ände- rung der Lage des Gewichtes auf dem Ge wichtshebel selbst gestattet es ausserdem, gleichbleibender Druck der Förder- und-Ver- brennungsluft vorausgesetzt,
den Offnungs- winkel der Klappe zu verändern und die Öffnungsstellung derart festzulegen, dass der Durchtrittsquerschnitt im Gehäuseteil 1 klei ner ist als der Eintrittsquerschnitt im Rohr stutzen 2..
Die Klappe dient somit nicht nur als Sicherungsorgan in der Beschickungs- vorrichtung, sondern gleichzeitig auch als Regulierorgan zur Regelung der in den Feue- rungsraum geleiteten Luft- und Brennstoff- menge durch Erzielung einer gewissen Stau wirkung vor :der Klappe.
Wie die Fig: 1 zeigt, liegt .die Drehachse der Klappe 4 innerhalb des Gehäuseteils 1 an einer Stelle; welche ausserhalb des Wirkungs bereiches des durch das Gehäuse hindurch- ziehenden Luftstromes sich befindet. Dadurch wird erreicht,
däss sich keine Brennstoffteile an .der Achse oder zwischen der Klappe 4 und der Gehäuseinnenwand festsetzen oder fest klemmen können, was eine Beeinträchtigung der S-chwenkbewegimg der Klappe oder eine Immobilisierung der letzteren zur Folge ha ben würde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Beschickungsvorrichtung für mit -festen Brennstoffen betriebene F'euerwigsanlagen nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet,dass- an die Austritts stelle des Brennstoffaufnahmebehälters ein zur Durchleitung des Primär- und Förder luftstromes und des von diesem geförderten Brennstoffes dienendes Gehäuse mit einer schwenkbaren Klappe von derartiger Aus- bildung angeschlossen ist, dass der Luftstrom die Klappe in die Öffnungsstellung dreht, in welcher sie eine derartige Lage einnimmt,dass sie durch in zur Transportrichtung des Brennstoffes entgegengesetzter Richtung ver laufende Druckwellen in die Schliessstellung schwenkt und dadurch den Übertritt brennen der bezw. brennbarer heisser Gase nach dem Brennstoffaufnahmebehälter verhindert.UNTERANSPRÜCHE: 1. Beschickungsvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mit der schwenkbaren Klappe beider ends je einen Rohrstutzen aufweist, dass diese Rohrstutzen gleichachsig sind und dass zwi schen diesen beiden Rohrstutzen ein in bezug auf deren Achse unsymmetrisch liegendes Ge- häuse vorhanden ist, in welchem die Klappe schwenkbar derart angeordnet ist,dass der Durchflussquerschnitt unter der Klappe bei in die Öffnungsstellung sich drehender Klappe sich vom Werte Null bis zu einem Maximalwert stetig vergrössert, wobei die Durchflussrichtung eine Abweichung von der Achsrichtung erfährt. 2.. Beschickungsvorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Lagerung der Klappe an einer ausserhalb der Durchflussstromes lie genden Stelle des Gehäuses liegt.3. Beschickungsvorrichtung nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Klappe in ihrer Schliessstellung eine van der Vertikalen ab weichende, durch mindestens einen Anschlag begrenzte Schräglage einnimmt, und dass sie so einstellbar ist, dass sie bei Schwenkung in die Öffnungsstellung durch die Vertikal- stellung hindurch dreht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH247157T | 1945-08-06 | ||
| CH241865T | 1948-03-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH247157A true CH247157A (de) | 1947-02-15 |
Family
ID=25728613
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH247157D CH247157A (de) | 1945-08-06 | 1945-08-06 | Beschickungsvorrichtung für mit festen Brennstoffen betriebene Feuerungsanlagen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH247157A (de) |
-
1945
- 1945-08-06 CH CH247157D patent/CH247157A/de unknown
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