DE661189C - Rueckstromventil mit kegelfoermigem Ventilkoerper - Google Patents

Rueckstromventil mit kegelfoermigem Ventilkoerper

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DE661189C
DE661189C DEL91248D DEL0091248D DE661189C DE 661189 C DE661189 C DE 661189C DE L91248 D DEL91248 D DE L91248D DE L0091248 D DEL0091248 D DE L0091248D DE 661189 C DE661189 C DE 661189C
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DE
Germany
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valve
hose
valve body
housing
conical
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Expired
Application number
DEL91248D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Litz
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C4/00Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave
    • A62C4/02Flame traps allowing passage of gas but not of flame or explosion wave in gas-pipes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Lift Valve (AREA)
  • Check Valves (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Rückstromventil mit kegelförmigem Ventilkörper Es sind Rückstromventile für Acetylenschweißanlagen bekannt, die zwischen der den Durchgang von Explosionsflammen verhindernden Sicherung und dem Entwickler angeordnet werden und dem Zwecke dienen, das Zurückschleichen von Sauerstoff in den Entwickler zu verhüten.
  • Bei einer besonderen Bauart solcher Rückstromventile bestehen diese aus einem beweglichen und in der Schließstellung auf einem Ventilsitz ruhenden Ventilkörper, wobei zwischen dem Ventilkörper und dem Ventilsitz zwecks Abdichtung eine Gummischeibe o. dgl. angebracht .ist.
  • Solche Ventile müssen, wenn sie der unerläßlichen Bedingung genügen sollen, auch den Durchgang ganz allmählich zurückschleichenden Sauerstoffes zu verhindern, schon im Ruhezustand, also ohne nennenswerten Sauerstoffgegendruck, dicht schließen. Dies hat man versucht, durch die Anordnung einer kräftigen, den Ventilkörper 'in die Schließstellung drückenden Feder zu erreichen, welche :Maßnahme jedoch den Übelstand im Gefolge hat, daß während der ganzen Dauer des regelrechten Betriebes, d. i. bei in der Arbeitsrichtung durchströmendem Acetylengas, dieser Federdruck zwecks Offenhaltung des Ventils stetig überwunden werden muß. Man hat daher auch vorgeschlagen, zwecks Herabsetzung des erforderlichen Federdruckes auf ein Mindestmaß die Auflagestelle des Ventilkörpers auf dem Gummi scharfkantig (schneidenartig) zu gestalten.
  • Dies hat aber wieder zur Folge, daß bei hohen Gegendrücken, insbesondere bei schlagartigen Explosionen, die Gummidichtung zerdrückt oder zerschnitten wird. -.
  • Es ist nun schon ein Ventil für Fahrradluftschläuche bekanntgeworden, welches die erwähnten Mängel nicht aufweist. Dieses bekannte Ventil hat einen kegelförmigen Ventilkörper, dessen Ventilsitz aus einem Gummischlauch besteht, der auf einen Rohrstutzen eines in das Ventilgehäuse einschraubbaren Einsatzes aufgezogen ist. Bei diesem bekannten Ventil wird die Abdichtung dadurch bewirkt, daß das Schlauchstück infolge der durch den Ventilkegel bewirkten Aufweitung an die Innenwandung des Gehäuses gepreßt wird. Jedoch auch diese Bauart würde für den vorliegenden Zweck noch unbrauchbar sein, da eine Sauerstoffrückstromsicherung auch den heftigen Schlägen einer Explosion in der Brennerleitung ausgesetzt ist, in welchem Falle der Gummischlauch an seinem freien Ende bei schlagartigem Zusammenpressen zwischen zwei Metallteilen zerstört und seinen eigentlichen Zweck der Abdichtung auch für unter ganz geringem Druck zurückstrebenden Sauerstoff-nicht mehr erfüllen würde.
  • Die Erfindung stellt sich nun die Aufgabe, diese bekannte Bauart für die Verwendung als Sauerstoffrückstromventil für Schweißanlagen geeignet zu machen. Dies wird dadurch erreicht, daß der das freistehende Schlauchstück tragende Rohrstutzen als abgeschrägter Anschlag für den Ventilkörper ausgebildet und daß zwischen dem Schlauchstück und dem Gehäuse des Rückstromventils ein derartiger Abstand vorgesehen ist, daß in der Schließstellung des Ventils eine Berührung zwischen dem Schlauchstück und dem Gehäuse vermieden wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Abb. i zeigt die Ruhestellung, Abb. a die Betriebsstellung und Abb. 3 die Schließstellung.
  • Es ist a das Ventilgehäuse mit dem abschraubbaren Gaseinlaß b und .dem Gasauslaß c. In einem auf dem mit abgeschrägtem Rand versehenen Rohrstutzen d aufgezogenen Schlauchstück e ist der kegelförmige Ventilkörper f mit den Führungsspindeln g und lt zentrisch gelagert. Der lichte Durchmesser des Schlauchstückes ist geringer als derjenige des Ventilkörpers f an seinem oberen Rande, so daß dieser sich im Ruhezustand gemäß der Abb. i durch sein Eigengewicht, welches noch durch die leichte Feder i unterstützt werden kann, auf den oberen Rand des Schlauchstückes e auflegt. Dieses Schlauchstück e ragt über den oberen Rand des Rohrstutzens g um einige Millimeter freistehend hinaus. Die Wandstärke des Schlauchstückes ist so dick bemessen, daß es .durch den Druck des Ventilkörpers, auch bei auftretendem Gegendruck, nicht zusammenknickt, sondern sich trichterförmig aufweitet.
  • Weiter ist zwischen dem freistehenden Teil des Schlauches e und dem Gehäuse a des Rückstromventils so viel Spielraum belassen, daß auch bei tiefster Lage des Ventilkörpers f gemäß der Abb.3 und damit verbundener größter Aufweitung des Schlauchstückes noch keine Berührung desselben mit dem Innenmantel des Gehäuses a auftritt.
  • Die Arbeitsweise des neuen Ventils ist nun wie folgt. In der Ruhestellung nach Abb. i liegt der Ventilkörper f auf dem zweckmäßig scharf gehaltenen Innenrand des Schlauchstückes e auf. Dank der freien Beweglichkeit des vorstehenden Schlauchendes nach allen Richtungen gleichen sich hierbei etwaige Ungenauigkeiten des oberen Schlauchrandes leicht selbsttätig aus. Solche Ungenauigkeiten können vorkommen bei etwas unrunder Form des Schlauches oder nicht genau rechtwinkliger Lage des Schlauchrandes.
  • Im Falle einer Explosion in der Brennerleitung wird der Ventilkörper zwar in die Schließstellung geschleudert, findet jedoch am freien Ende des Rohrstutzens d einen festen metallischen Anschlag (s. Abb. 3), und die gasdichte Abdichtung in dieser Schließstellung wird nicht durch Einklemmen des Gummischlauches zwischen metallischen Körpern bewirkt, sondern in der Weise, daß er gleichmäßig an den Ventilkörper f, den Rohrstutzen d und damit auch an den gasundichten Berührungsring der Metallkörper d und f angeschmiegt wird. Erwähnt sei hier noch, daß sich auch bei plötzlicher Bewegung des Ventilkörpers in die Schließstellung das Hineingleiten des Kegels in den freistehenden Teil des Schlauches, diesen trichterförmig aufweitend, vollzieht, da das Betriebsgas den Gummi und das Metall stets unter Feuchtigkeit hält und bekanntlich nasser Gummi auf nassem Metall sehr leicht gleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rückstromventil mit kegelförmigem Ventilkörper, dessen Ventilsitz aus einem Gummischlauch besteht, der auf einen Rohrstutzen eines in das Ventilgehäuse einschraubbaren Einsatzes aufgezogen ist, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verwendung als Sauerstoffrückstromventil für Schweißanlagen der das freistehende Schlauchstück (e) tragende Rohrstutzen (d) als abgeschrägter Anschlag für den Ventilkörper (f) ausgebildet und daß zwischen dem Schlauchstück und dem Gehäuse (a) des Rückstromventils ein derartiger Abstand vorgesehen ist, daß in der Schließstellung des Ventils eine Berührung zwischen dem Schlauchstück und dem Gehäuse vermieden wird.
DEL91248D 1936-10-04 1936-10-04 Rueckstromventil mit kegelfoermigem Ventilkoerper Expired DE661189C (de)

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DE (1) DE661189C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088306B (de) * 1953-11-05 1960-09-01 Kromschroeder Ag G Membrangesteuerter Gasdruckregler

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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