CH247116A - Glühkathode. - Google Patents

Glühkathode.

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CH247116A
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CH
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cathode
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Fides Gesellschaft Beschraenk
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Fides Gmbh
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    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
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    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
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    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
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Description


      Einrichtung        zur        Zündung    und Erregung von     Mutatoren.       Es     ist    bei ein- und     mehranodigen        Muta-          toren        bekannt,    zur     Aufrechterhaltung    des       Kathodenfleckes    dauernd einen Erregerlicht  bogen zu unterhalten, der jeweils bei Inbe  triebsetzung mit einer besonderen Zündvor  richtung neu     gezündet    wird.

   Zur     Speisung     des Erregerlichtbogens mit Wechselstrom  sind mindestens zwei Erregeranoden und bei       Speisung    mit     Gleichstrom        mindestens    eine  Erregeranode nötig.

   Ausserdem ist     es    be  kannt,     einanodige        Mutatoren    mit einem       Widerstandszünder        derart        zu:        steuern,    dass  mit Hilfe eines an den Zünder angelegten  Spannungsstosses der     Kathodenfleck    in jeder       Periode    neu gezündet     wird.    Bei der ersten  Methode besteht der Nachteil, -dass nament  lich bei     einanodigen        Mutatoren    der Erreger  lichtbogen, beeinflusst durch starke Potential  schwankungen der Anode,     unerwünscht    ver  löscht.

   Die zweite Methode hat den Nachteil,  dass zur periodischen     Zündung    des     Licht-          bogens    verhältnismässig hohe Steuerleistun  gen erforderlich sind.  



       Gegenstand    der Erfindung ist eine Ein  richtung zur Zündung und     Erregung    von       Mutatoren,    bei der als Zündelektrode     ein     in die     Kathodenflüssigkeit        eintauchender          Widerstandszünder    dient, bei welcher die  erwähnten Nachteile vermieden werden, in  dem erfindungsgemäss die     Widerstandszünd-          elektrode    mit einer Erregeranode in Hauben  form zu einem     Konstruktionsteil    mit der  Kathode zugekehrtem Haubenrand vereinigt       i,

  St.       In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der     Erfindung    schematisch in     Fig.    1  im     Längsschnitt    durch die     Zünd-    und Erre  gereinrichtung dargestellt.     Fig.    2 zeigt ein  Diagramm der     Zünd-    und     Erregerspannung.     



  Mit 1 ist die     Bodenplatte    der Kathode  eines     Mutators    und mit. 2 das Kathoden  quecksilber bezeichnet. Die Zündelektrode 4  und die Erregeranode 5 sind mit Hilfe des       Stromzuführungsbolzens    3 und der Isolation  8 vakuumdicht durch die Kathode hindurch  geführt. Der     Durchführiuigsbolzen    dient  gleichzeitig als Träger der     Zünd-    und     Erre-          gereinrichtung.    Die aus Graphit bestehende  Erregeranode stellt eine Haube mit der  Kathode zugekehrtem Rand 6 dar. Die Zünd  elektrode     ist    im Innern der Haube befestigt.

    Die     äussere    Mantelfläche der Haube ist mit  einem isolierenden Überzug 7 versehen.  



  Die     Wirkungsweise    der Einrichtung ist  folgende:  Durch Anlegen einer genügend hohen,  kurzzeitigen     Zündspannung        ez        (Fig.    2)     wird     an der Stelle, wo der Zünder 4     in    das Katho  denquecksilber 2 eintaucht, ein Kathoden  fleck gezündet. Infolge des hohen     Ohmschen     Widerstandes des Zünders fliesst nach der  Entstehung des     Kathodenfleckes    nur noch  ein Bruchteil des Stromes über den Zünder,  während der     grössere.    Teil in Form eines  Lichtbogens von der Haube 5 direkt auf den       Kathfldenfleek    fliesst.

   Der Lichtbogen wird  dabei     als        Ansatzpunkt    den     untern    Rand 6  der Haube bevorzugen, weil dieser nahe am      Kathodenquecksilber liegt. Es wird daher       eine    ganz kleine Spannung genügen, um  den Lichtbogen aufrechtzuerhalten. Dieser  Lichtbogen eignet sich als Erregerlichtbogen.  Das Einsetzen der nicht gezeichneten Anode  wird in bekannter Weise mit Hilfe der Gitter  steuerung eingestellt. Der Verlauf der an  zulegenden Zünd-     bezw.        Erregerspannung     ist in     Fig.    2 in Abhängigkeit der Zeit auf  gezeichnet.

   Zur Zeit     t1    wird dem     Zünder    eine  hohe     Spanungsspitze        aufgedrückt,    im Mo  ment     t2    nach erfolgter Zündung genügt eine  kleine     Spannung    zur Aufrechterhaltung des  Erregerlichtbogens.  



  Um zu verhindern, dass der Ansatzpunkt  des Erregerlichtbogens an der Haube vom       Punkt    6 nach oben     klettert,    ist die     Isolier-          kappe    7 vorgesehen.  



  Die Vorteile der     beschriebenen    Anord  nung sind vor allem Unempfindlichkeit ge  genüber Potentialschwankungen der Anode,       weil    sich die     Zünd-    und Erregereinrichtung  praktisch auf Kathodenpotential befindet.  Der Zünder ist nur zur Einleitung des Er  regerlichtbogens benötigt, so dass die Höhe  der     Zündleistung        praktisch    ohne Bedeutung       ist.     



  Die     Zünd-    und Erregereinrichtung gemäss  der     Erfindung    ist sowohl für     einanodige    als  auch für     mehranodige        Mutatoren    verwend  bar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Zündung und Erregung von. Mutatoren, bei der- als Zündelektrode ein in die Kathodenflüssigkeit eintauchender Widerstandszünder dient, dadurch gekenn zeichnet" dass die Widerstandszündelektröde mit einer Erregeranode in Haubenform zu einem Konstruktionsteil mit der Kathode zugekehrtem Haubenrand vereinigt ist.
    UNTERANSPRüCHE -1. Einrichtung nach- Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Stromzulei=- tung zum Zünder und zu der mit ihm ver einigten Erregeranode gemeinsam ein isoliert durch die Kathode hindurchgeführter Leiter dient. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch =1, dadurch gekennzeichnet, dass die isoliert durch die Kathode geführte Zuleitung als Träger der kombinierten Zünd-. und Erre- gereinrichtung dient.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die äussere Man- telfläche der haubenförmigen Erregeranode mit einem isolierenden Überzug versehen ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet; dass die haubenförmige Erregeranode aus Graphit besteht.
CH247116D 1944-01-14 1944-01-14 Glühkathode. CH247116A (de)

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