DE902279C - Zuendvorrichtung fuer elektrische Dampfentladungsgefaesse mit fluessiger Kathode - Google Patents
Zuendvorrichtung fuer elektrische Dampfentladungsgefaesse mit fluessiger KathodeInfo
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Description
- Zündvorrichtung für elektrische Dampfentladungsgefäße mit flüssiger Kathode Es, sind elektrische Dampfentladungsgefäße mit flümiger Kathode bekannt, die neiben der Dampffüllung gegebenenfalls auch noch eine GasTüllung, z. B. Edelgasfüllung, aufweisen können und die für jeden einzelnen Stromdurchgang von neuem ger zündetwerden. Zur Zündung werden meist Zündstifte verwendet, welche aus einem leitenden oder, halbleiteniden Material, z. B. Siliziumkarbid, ber stehen und in das, Kathodenmetall eintauchen. Da bei, derartigen: Entladungsgefäßen in. der Sperrphase übqrhaupt keine Entladung im Entladungsgefäß vorhanden isst, so zeichnen sie sich durch hohe Rückzündungssicherheit aus. Nachteilig macht sich jedoch manchmal der Umstand bemerkbar, daß die Zündung aussetzt, obwohl über die Zündelektrode ein Strom fließt, wie er sonst beim Zünden normalerweise auftritt. Dieser Nachteil läßt @sich gemäß der Erfindung beseitigen, wenn man zwei oder mehrere Steuerzünder für die Kathode vorsieht und die Steuerzünder unter den Einfluß des gleichen Zündkommandos, stellt, ihre Stromkreise dabei, jedoch so. weit elektrisch entkoppelt, daß der zu dem einen Steuerzünder fließende Strom keinen wesentlichen Einfluß auf den Zündvorgang an den übrigem Steuerzündern ausübt. Wenn bei einer derartiigen Anordnung der Eine Steuerzünder nicht zündet, dann wird die Entladung durch einen der übrigen Steuerzünder eingeleitet. Wenn man bedenkt, daß die Zahl der Fehlzündungen an sich schon sehr gering ist, so erkennt man, daß bei, der Anwendung mehrerer elektrisch entkoppelter Steuerzünder gemäß der Erfindung die Wahrscheinlichkeit außerordentlich klein ist, daß Fehlzündungen an, mehreren Steuerzündern gleichzeitig auftreten.
- Die elektrische Entkopplung der Stromkreise der einzelnen unter dem Einfluß des gleichen. Zündkommandos, stehenden Steuerzünder kann auf verschiedene Weise durchgeführt werden. Ein einfacherer Weg zur Entkopplung der Zündstromkreise besteht darin, daß man durch Vorschaltwiderstände, z. B. Ohmscher oder induktiver Art, welche vor den einzelnen Steuerzündern. liegen, dafür sorgt, daß sich der Zusammenbruch der Spannung beim Zünden des einen Steuerzünders nicht, oder nicht in vollem Maße auf die weiteren Steuerzünder überträgt.
- Ein Ausführungsbeispiel dieser Art ist in der Fig. i dargcstellt. i ist das: Entladungsgefäß, 2 die Kathode, 3 die Anode; 4 ist die Belastung, 5 eine Wechselspannungsquelle, 6 und 7 sind zwei Steuerzünder bekannter Bauart, die unter Zwischenschaltung der Vorwiderständei 8 und 9 an die geiinei.nsame Zuleitung io angeschlossen, sind. Zwischen die Zuleitung io und die Kathodenzuleitung i i wird die Steuerspannung 12 in an sich bekannter Weise gelegt. Die Widerstände 8 und 9 sind so bemessen, daß die Zündung an einem der Steuerzünder nicht zu einem wesentlichen Zusammen, bruch der Spannung 12 führt. Man kann an Stelle b:sonderer Widerstände 8 und 9 auch den Widerstand der Zündstifte selbst. als Vorwiderstände benutzen. Diese Widerstände, müssen unter den gleichen Gesichtspunkten gewählt werden wie die Widerstände 8 und 9. Von dieser Möglichkeit wird man besondersi dann Gebrauch machen., wenn: man den Steuerzünder aus Karbfiden, beispielsweise Silizium- oder Borkarbid, oder ähnlichen Materialien. verhältnismäßig hohen: Widerstandes herstellt. Man kann in diesem Falle den über der Kathode liegenden und nicht am Zündvorgang beteiiligten Teil des, Zündstiftes mit Isolierstoff umhüllen, um an diesen Stellen ein: Einsetzen der Entladung zu vermeiden. Die Erfindung kommt nicht nur bei einanodigen, sondern auch bei mehranodigen Entladungsgefäßen in Betracht. In diesem Falle kann man jeder Anode mehr als zwei Steuerzünder zuordnen. Es ist leicht einzusehen, daß an Stelle von nur zwei Steuerzündern auch mehr als zwei, z. B. drei oder vier Steuerzünder sinngemäß angewendet «-erden können.
- Bei der Erfindung erhalten die Steuerzünder gleichzeitig die Zündspannung. Sie werden deshalb bei jeder Zündung der Entladung in Betrieb genommen und nutzen sich etwa gleich stark ab. Man kann die Lebensdauer des Gefäßes erhöhen, wenn man dafür sorgt, daß nach dem Einsetzen der Entladung die Steuerspannung selbsttätig beseitigt wird, und zwar insbesondere bei: den Zündelektroden, die sich an der Zündung der Entladung nicht beteiligt haben. Man kann zu diesem Zweck beispielsweise in Abhängigkeit vom Hauptentladungsstrom eine, der Zündspannungsquelle entgegengerichtete Spannung in die Zündstromkreise einführen. Diese Spannung kann man z. B.. mit Hilfe eines mit einer Kathode in. Reihe geschalteten Ohinschen oder induktiven Widerstandes. erzeugen. Ein Ausführungsbeispiel dieser Art ist in Fig.2 dargestellt. Die mit Fig. z übereinstimmenden Teiile tragen die- gleichen Bezugszeichen. Die Zündspannung liefert die- Batterie 13, die mit Hilfe des, Kontaktapparates 1.4 im Augenblick der Zündung über Widerstände 8 und 9 an. die Zündelektroden 6 und 7 angeschlossen wird. Der negative Pol der Batterie 13 ist nicht unmittelbar mitt der Kathode 2 verbunden, sondern über einen Widerstand 15 (Kathodenwiderstand), der so bemessen ist, daß der kurz mach dem Zfndienz der Entladung an ihm auft!retende Spannungsabfall etwa gleich oder größer als. die Spannung der Batterie 13 ist. Durch diese Gegenschaltung wird die Spannung an den Elektroden 6 und 7 kurz nach dein Einsetzen der Entladung beaeitigt.
- Es ist an. sich bekannt, der Kathode eines Entladungsgefäßes miit flüssiger Kauhode mehr als einen Steuerzünder zuzuordnen. Die S:tetierzünder werden in diesem Falle an verschiedene Steuerspannungen gelegt oder zu verschiedenen Zeiten benutzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zündvorrichtung fürelektrische Dampfentladungsgefäße mit flüssiger Kathode, und mehreren der gleichen Kathode zugeordneten Steuerzündern, bei der das Entladungsgefäß für jeden Stromdurchgang mit Hilfe der Stieuerzünder von neuem gezündet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Steiuerz.ünder unter' dem Einfluß des. glaichen Zündkommandos, jedoch in derart elektrisch entkoppelten. Stromkreisen liegen, daß der zu einem Steuerzünder fließende Strom keinen wesentlichen Einfluß auf den Zündvorgang an. den übrigen Steuerzündern ausübt. a. Zündvorrichtung nach Ans pruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Steuerzünder die Steuerspannung über einen eigenen. Vorwiderstand zugeführt wird. 3. Zündvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorwiderstand durch den. Widerstand des SteuerzündstUtes selbst dargestellt wird. Zündvorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden., gekennzeichnet durch Mittel, durch die nach dem Zünden. der Hauptentladung die Spannung an den Steuerzündern vermindert wird. 5. Zündvorrichtung nach Anspruch q., gekennzeichnet durch einen vom Strom der Hauptentladung durchflossenen Widerstand (Ohmscher Widerstand, induktiver Widerstand), an, dem eine die Steuerspannung nach dem Zünden. der Hauptentladung vermindernde Spannung für die Steuerzünderkreiise abgegriffen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE902279C true DE902279C (de) | 1954-01-21 |
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|---|---|---|---|
| DES6776D Expired DE902279C (de) | 1938-04-07 | 1938-04-07 | Zuendvorrichtung fuer elektrische Dampfentladungsgefaesse mit fluessiger Kathode |
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- 1938-04-07 DE DES6776D patent/DE902279C/de not_active Expired
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