DE686783C - Anordnung zur Erzeugung von selbsttaetigen Kippschwingungen veraenderbarer Amplitude - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung von selbsttaetigen Kippschwingungen veraenderbarer Amplitude

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DE686783C
DE686783C DE1936B0175348 DEB0175348D DE686783C DE 686783 C DE686783 C DE 686783C DE 1936B0175348 DE1936B0175348 DE 1936B0175348 DE B0175348 D DEB0175348 D DE B0175348D DE 686783 C DE686783 C DE 686783C
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DE1936B0175348
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WILHELM BIRMELIN DIPL ING
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WILHELM BIRMELIN DIPL ING
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K4/00Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions
    • H03K4/06Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape
    • H03K4/08Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape
    • H03K4/86Generating pulses having essentially a finite slope or stepped portions having triangular shape having sawtooth shape using as active elements gas-filled tubes or spark-gaps

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  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Anordnung zur Erzeugung von selbsttätigen Kippschwingungen veränderbarer Amplitude In der bekannten selbsttätig arbeitendem, Hittorfschen Kippschwingungsschaltwng mit Hilfe von Glimmlampe, Kondensator und Widerstand tritt in dieser Glimmlampe bei jedem Stromdurchgang ein Spannungsabfall auf. Dieser Spannungsabfall kann in seiner Größe durch Ändern der physikalischen Eigenschaften der Glimmlampe oder durch Hintereinanderschalten mehrerer Glimmstrecken in weiten Grenzen geändert werden (von ungefähr ; o Volt bis zu mehreren tausend Volt).
  • Es galt, diesen stoßweise auftretenden Spannungsabfall in Form einer Kippschwingung nutzbar zu machen.
  • Die Technik bedient sich im allgemeinen der einfachen Kippschwingungsschaltung nach Hittorf in ihren beiden Ausführungen, wo entweder die Glimmlampe als Ladeeinrichtung oder als Entladeeinrichtung benutzt wird, und man erhält damit nur Kippschwingungen mit einer Amplitude entsprechend dem Unterschied zwischen Zünd- und Löschspannung. Deshalb sind Versuche gemacht worden, um diesen Unterschied möglichst hoch zu treiben. Die Amplitude ist jedoch bei den neueren Lampen - ebenso wie bei den alten - nicht veränderlich.
  • Es ist noch .eine weitere Möglichkeit bekannt, Spannungsstöße zu erzeugen, bei der eine Glimmlampe mit einer langgestreckten Elektrode verwendet wird. über dieser Elektrode sitzen räumlich nacheinander Sonden. Wird die Glimmlampe nun mit einem mit Wechselstrom überlagerten Gleichstrom gespeist, so vergrößert sich oder verkleinert sich die Glimmhaut auf der langgestreckten Elektrode im - Rhythmus des überlagerten Wechselstromes. Folglich treten die Sonden zeitlich nacheinander in diese Glimmhaut ein oder aus ihr aus; sie nehmen also nacheinander dasselbe Potential an oder verlieren es wieder. Eine Veränderung der Amplitude der an den Sonden auftretenden Spannung ist daher nicht (Diese Eigenschaft der Glimmlampe, bei sich änderndem Strom das Potential sämtlicher Punkte der Glimmentladung in sehr engen Grenzern konstant zu halben, wird zum Stabilisieren von Stromquellen verwendet.) Die Schaltung ist zudem nicht als selbsttätige Kippschaltung aufgebaut, sondern hat den Nachteil, eine Steuerspannung aus einem Wechselstromgenerator zu benötigen.
  • Die vorliegende Erfindung benutzt zwar ebenfalls eine aus Kondensator, Widerstand und Glimmlampe bestehende Schaltung, bei der die letztere zur Ladung oder Entladung des Kondensators dient, zur Erzeugung selbsttätiger Kippschwingungen veränderbarer Amplitude, ist aber dadurch gekennzeichnet, daß das Spannungsgefälle in der Glimmlampe, die selbst aus einer oder mehreren hintereinandergeschalteben Gasentladungsstrecken besteht, an beliebiger Stelle angezapft ist und zwischen dieser Anzapfelektrode und einem beliebigen anderen Punkt der Schaltung ein die auf der Elektrode auftretende elektrische Ladung ableitendes Schaltelement, insbesondere ein Widerstand, liegt, an dem die. Kippschwingung abge-' nommen wird.
  • Es wird also die selbsttätig arbeitende Hittorfsche Kipps.chwingungsschaltung benutzt zur Erzeugung von mit Amplituden, die unabhängig vom Unterschied Zünd-Löschspannung sind. Die Glimmstrecke ist dabei mit Hilfe von Elektroden angezapft, wodurch erreicht wird, daß bei jedem Entladestromstoß des Kondensators über die Glimmlampe die Elektrode ein gewisses, durch ihre Lage im Glimmlicht festgelegtes Potential erhält. Während der Ladezeit des Kondensators, der Löschzeit der Glimmlampe entlädt sich die Elektrode über ein Schaltglied, das sie mit einem anderen Punkt der Schaltung verbindet, und nimmt ihr ursprüngliches Potential an.
  • Die Anordnung kann also überall- dort Verwendung finden, wo regelmäßig auftretende Spannungsstöße geringer Leistung, jedoch beliebiger Amplitude gebraucht werden.
  • Hierbei ergibt sich der besondere Vorteil der Verwendung einfachster Schaltelemente, insbesondere bei der Glimmlampe, bei der ,es z. B. genügt, zur Erzielung hoher Kippamplituden (bis zu über iooQVolt) nur mehrere Glimmstrecken hintereinanderzuschalten. Dabei werden jedoch .die bekannten Eigenschaften der Hittorfschen Kippschwingungsschaltung gewahrt, nämlich die Synchronisierbarkeit und die Möglichkeit, die Brennzeit der Glimmlampe zu ändern. Zudem kann in bekannter Weise die Eigenschaft des Schaltgliedes, das die Ladung auf der Anzapfelektrode abführt, und damit der zeitliche Verlauf der auftretenden Kippspannung geändert werden.
  • An Hand von Ausführungsbeispielen sei der Erfindungsgegenstand näher erläutert. Es wg#@deuten in den Abbildungen i die Glimm-' I.änip,e, 2 den Kondensator, 3 den Widerstand, A',eine Anzapfelektrode, a; b die Klemmen zur Entnahme der Kippspannung und R das Schaltglied zum Ableiten der elektrischen Ladung. -Abb. i und Abb. 2 geben die beiden grundsätzlich möglichen Schaltungsarten an. In Abb. i ist die Glimmlampe Ladelampe, in Abb.2 hingegen Entladelampe. Abb.3 gibt die Möglichkeit an, unter Verwendung einer einmal geschaffenen Glimmstrecke den Spannungsabfall in der Glimmlampe durch Hintereinanderschalten der Strecken in getrennten Gefäßen zu erweitern. Abb. ¢ zeigt die Hintereinanderscbaltung mehrerer Glimmstrecken in einem einzigen Gefäß.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Erzeugung von selbsttätigen Kippschwingungen veränderbarer Amplitude unter Verwendung einer aus Kondensator, Widerstand und Glimmlampe bestehenden Schaltung bei der die letztere zur Ladung oder Entladung des Kondensators dient; dadurch gekennzeichnet, daß das Spannungsgefälle in der Glimmlampe, die selbst aus einer oder mehreren hintereinandergeschalteten Gasentladungsstrecken besteht; an beliebiger Stelle angezapft ist und zwischen dieser Anzapfelektrode und einem beliebigen anderen Punkt der Schaltung ein die auf der Elektrode auftretende elektrische Ladung ableitendes Schaltelement, insbesondere ein Widerstand, liegt, an dem die Kippschwingung abgenommen wird.
DE1936B0175348 1936-09-01 1936-09-01 Anordnung zur Erzeugung von selbsttaetigen Kippschwingungen veraenderbarer Amplitude Expired DE686783C (de)

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DE (1) DE686783C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2915677A (en) * 1952-12-26 1959-12-01 Ibm Gas tube pulse generator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2915677A (en) * 1952-12-26 1959-12-01 Ibm Gas tube pulse generator

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