CH246733A - Einrichtung zur Herstellung von umhüllten Elektroden für die elektrische Lichtbogenschweissung. - Google Patents
Einrichtung zur Herstellung von umhüllten Elektroden für die elektrische Lichtbogenschweissung.Info
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Description
Einrichtung zur Herstellung von umhüllten Elektroden für die elektrische Lichtbogenschweissung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung zur Herstellung von um hüllten Elektroden für die elektrische Licht bogensehweissung, mit einer Vorrichtung zur Zuführung des Kernes, einer Presse für die Zuführung der für die Umhüllung bestimm ten Paste und einer Düse, welche den äussern Durchmesser der Umhüllung bestimmt, da durch gekennzeichnet,
dass die Achsen eines Zuführungsrohres für den gern und einer Zuführungsleitung für die Paste in einem spitzen Winkel zusammenlaufen, und dass der Abstand der Austrittsöffnung für den gern von der den äussern Durchmesser der Umhüllung bestimmenden Düse regulierbar ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Längsansicht, teilweise aufge schnitten und, mit abgehobener Kappe über der Düse.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A und Fig. 3 ebenfalls ein Schnitt nach der Linie B-B in Fig. 1.
Die Zuführungen der beiden miteinander zu einer umhüllten Schweisselektrode zu ver bindenden Stoffe, nämlich -1;;s Kernes und der für die Bildung der Umhüllung be stimmten Paste, geschehen getrennt vonein ander. Der Schweissstab 1 wird (zeichnungs gemäss) oben durch ein Rohr. 2 eingeführt. Dieses endigt unten im Stabführungskopf 3, dessen Austrittsöffnung 4 so kalibriert ist, dass der Stab 1 praktisch ohne Spiel darin geführt ist.
Das hierfür bestimmte kali brierte Mundstück ist, da es einem starken Verschleiss ausgesetzt ist, leicht auswechsel bar. Eine Auswechslung muss aber auch statt finden können, wenn von einem Querschnitt der Schweissstäbe auf einen andern überge gangen werden soll. Das Stabführungsrohr 2 ist oben in einem zweiten Rohr 5 gehalten, so dass es in diesem axial verschiebbar ist.
Der Stabführungskopf 3 ragt in den Düsen körper 6 hinein; derart, dass die Austritts- öffnung 4 im Kopf 3 und die Düse 7 im Dü senkörper 6 koaxial sind. Gemäss dem Bei spiel nach Fig. 1 ist der Stabführungskopf 3 der Innenwandung des Düsenkörpers 6 ent sprechend halbkugelförmig. Es, kann aber auch jede andere zweckmässige Querschnitts form verwendet werden. Der Abstand zwi schen der Austrittsöffnung 4 des Kapfes 3 und der Düse 7 ist veränderbar und kann somit entsprechend der Struktur der Paste; welche zur Herstellung der Umhüllung verwendet wird, reguliert werden.
Zu dieser Regulierung dienen folgende Mittel: Das obere Ende des Rohres 5 ist mit einem " Gewinde versehen, auf welches eine Überwurfmutter 8 .aufge schraubt ist. Das Stabführungsrohr 2 ist da, wo es oben aus dem Rohr 5 austritt, mit einem Bund 9 versehen, über welchen die Mutter 8 greift. Beim Herunterschrauben dieser Mutter 8 wird das Rohr 2 nach un ten gedrückt und damit der Stabführungs kopf 3 an die Düse 7 herangebracht.
Soll der Abstand zwischen der Düse 7 und dem Stab führungskopf 3 vergrössert werden, so genügt es; dass die Überwurfmutter 8 hochgeschraubt und damit vom Bund 9 entfernt wird. Dann bewirkt der hydraulische Druck der Paste auf die Unterseite des Stabführungskopfes 3 ein Aufwärtspressen desselben, bis der Bund 9 wieder an der Innenseite der Mutter 8 an liegt.
Der Düsenkörper 6 ist am untern Ende eines den Stabführungskopf 3 umschliessen den Stutzens 10 an einem dessen unteres Ende umgebenden Flansch 11 mittels Schrauben 12 befestigt: Zwischen dem Kopf 3 und der In nenwand des Stutzens 10 ist ein den ersten allseitig umgebender freier Raum 13 vor handen, durch welchen die Umhüllungspaste der Düse 7 zugeleitet wird. Oberhalb des Stutzens 10 befindet sich eine gegen die Achse des den Schweissstab 1 führenden Rohres 2 geneigte Zuführungsleitung 14 für die Paste.
Die Praxis hat gezeigt, dass die günstigsten Ergebnisse hinsichtlich Qualität wie auch Quantität sich ergeben, wenn der Winkel zwischen den Achsen des Stabzulei- tuugsrohres 2 und der Zuleitung 14 für die Paste zwischen 10 und 15 liegt.
Die Zuführungsleitung 14 für die Paste mündet in den Raum 13 des Stutzens 10, an dessen untern Ende sich die Paste mit dem Schweissstab vereinigt. Oberhalb dieser Lei tung schliesst sich der Presszylinder 15 mit dem darin befindlichen. Kolben 16 an. Um Revisionen an den von der Paste durchflos- senen. Teile leicht vornehmen zu können, ist der Stutzen 10 mit der Zuführungsleitung 14 in einer Ebene durch die Achsen dieser bei den Organe in zwei Hälften geteilt, welche Flanschen 17 besitzen, die mit Schrauben bolzen 18 zusammengehalten sind.
Es ist vor teilhaft, für den Presszylinder 15 einen mög lichst grossen Durchmesser und damit einen grossen Inhalt vorzusehen, damit mit einem einzigen Kolbenhub möglichst viele Elektro den hergestellt werden können.
Um eine allseitig gleichmässige Umhül lung des Schweissstabes zu sichern, ist es not wendig; dass die Paste von allen Seiten gleichmässig und insbesondere unter gleichem Druck den Stabführungskopf 3 umfliesst. Um dies zu gewährleisten, ist es. vorteilhaft, das Rohr 2 im Stutzen 10 und in der die Paste zuführenden Leitung 14 mit Leitflü- geln 19 und 20 zu versehen, welche die Paste mit dem kleinstmöglichen Reibungswider stand-gleichmässig um den Stabführungskopf 3 verteilen.
Damit wird auch eine Stauung der Paste im Raum 10 vermieden.- Mindestens der eine dieser Flügel 19 kann zur Abstüt zung des Rohres 2 an der Innenwand des Stutzens 10 verwendet werden. Es ist vorteil haft noch weitere solche Stützstreben 21 vor zusehen, um eine genaue Zentrierung des Stabführungskopfes 3 in bezug auf die Düse 7 sicher zu stellen. In den Fig: 1 und 2 sind zwei solcher Streben 21 angedeutet, so dass die Distanzhaltung des Kopfes ,3 von der In nenwand des Stutzens 10 von drei Seiten her gesichert ist.
Mittels der Einrichtung können als gerne wahlweise auf die Elektrodenlänge zuge schnittene Stäbe oder aber auch von einem Ringe abgezogene Drähte umhüllt werden, welche. erst nach .der Umhüllung auf die richtige Elektrodenlänge geschnitten werden.
Es sind ferner voneinander unabhängige Mittel für die Regulierung der Zufuhr der Stäbe oder des Drahtes einerseits und .der Paste anderseits vorgesehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Herstellung von umlhüll- ten Elektroden für- die elektrische Licht- bogenschweissung, mit einer Vorrichtung zur Zuführung des Kernes, einer Presse für die Zuführung der für die Umhüllung bestimm ten Paste und einer Düse, welche den äussern Durchmesser der Umhüllung bestimmt, da durch gekennzeichnet, dass die Achsen eines Zuführungsrohres:für den gern und einer Zuführungsleitung für die Paste in einem spitzen Winkel zusammenlaufen, und dass der Abstand. der Austrittsöffnung für den Kern von der den äussern Durchmesser der Um hüllung bestimmenden Düse regulierbar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Zuführung des Kernes ein Rohr auf weist, welches am Austrittsende des Kernes einen Führungskopf trägt, dessen Austritts öffnung mit der den äussern Durchmesser der Umhüllung bestimmenden Düse koaxial ist und ein auswechselbares Mundstück be sitzt.2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regulierung des Abstandes der Aus- trittsöffnung am Führungskopf von der Düse das in einem Rohr axial verschiebbare Füh rungsrohr oberhalb des erwähnten Rohres einen Bund besitzt, der von einer auf dem äussern Rohr aufgeschraubten Überwurfmut ter übergriffen wird, derart, dass durch Her unterschrauben dieser Mutter der Abstand zwischen dem Führungskopf und der Düse verkleinert wird und beim Hochschrauben der Überwurfmutter das Führungsrohr zu folge des Pastendruckes bis zum Anschlag des Bundes an der Überwurfmutter hinauf gestossen wird.3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Achsen des Zuführungsrohres für den gern und der Zu führungsleitung die Paste in einem Winkel von 10 bis 15 zusammenlaufen. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsrohr für den gern Leit- flügel besitzt, um die Paste mit dem kleinst möglichen Reibungswiderstand gleichmässig um den Führungskopf zu verteilen.5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gek3mi- zeichnet, dass mindestens ein Leitflügel zur Stützung des Zuführungsrohres in einem Stützen dient, und dass an diesem Rohr zur Zentrierung ausserdem noch Stützstreben an gebracht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH246733T | 1945-09-09 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH246733D CH246733A (de) | 1945-09-09 | 1945-09-09 | Einrichtung zur Herstellung von umhüllten Elektroden für die elektrische Lichtbogenschweissung. |
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1945
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