DE510362C - Verfahren zur Herstellung von Spritzpistolen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Spritzpistolen

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DE510362C
DE510362C DEL76750D DEL0076750D DE510362C DE 510362 C DE510362 C DE 510362C DE L76750 D DEL76750 D DE L76750D DE L0076750 D DEL0076750 D DE L0076750D DE 510362 C DE510362 C DE 510362C
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Germany
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spray guns
spray
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Spritzpistolen Die Erfindung betrifft ein vereinfachtes Verfahren zur Herstellung von Spritzpistolen.
  • Bekannte Spritzpistolen werden aus mehreren Hauptteilen und vielen einzelnen Bestandteilen durch gegenseitiges Verschrauben oder Verlöten zusammengebaut. Bei einer solchen Herstellungsart werden die Apparate teuer und besonders an den Vereinigungsstellen empfindlich, weil sich diese im Gebrauch abnutzen. Dazu kommt die von vielen Farbspritzpistolen her bekannte unangenehme Tatsache, daß nach dem Zerlegen des Gerätes viele Einzelteile, wie Bolzen, Schrauben, Muttern u. dgl., herumliegen, von denen nur ein Stück verlorenzugehen braucht, um eine ganze Pistole unbrauchbar zu machen.
  • Nach der Erfindung werden demgegenüber folgende Vorteile gewonnen: Verbilligung der Herstellung, wesentliche Herabsetzung der Zahl der lösbaren, daher verlierbaren Einzelteile, Verminderung der Zahl der abzudichtenden Verbindungsstellen, starre und stabile Bauart, Verminderung von Verlusten an Strömungsenergie im Inneren der Pistole und dadurch Verbesserung der Leistungsfähigkeit.
  • Nach der Erfindung werden die fertigen, in ihrer Anzahl auf das Geringste beschränkten Einzelteile der Spritzpistole aus Metall hergestellt und durch Gießen oder Umpressen mit einem leichten Material in an sich von anderen Gegenständen her bekannter Weise mit dem Hauptkörper verbunden. Bei der Herstellung von Spritzpistolen ist die Technik auf der Anwendung von Löt-, Bohr- und Dreharbeit stehengeblieben. Die Einführung des Verbundgusses für dieses Gebiet bedeutet die überwindung von entgegenstehenden Schwierigkeiten und die Beseitigung eines Vorurteils. Die Spritzpistole ist nach dem Gießen oder Pressen des Hauptkörpers in der Hauptsache fertiggestellt und bedarf nur noch einer geringen weiteren Bearbeitung. Die Kanäle, die schräg oder parallel zueinander oder umeinander herum verlaufend das Innere der Pistole durchziehen, werden nach der Erfindung aus dünnwandigen, der Abnutzung widerstehenden Metallrohren hergestellt, die in dem Hauptkörper verbleiben und gebogen sein können, um Kanäle umeinander herumzureiten. Ecken und plötzliche Richtungsänderungen der die Pistole durchströmenden Mittel werden durch solche schlanken Krümmungen vermieden, es wird Strömungsenergie gespart und dadurch die Pistolenleistung verbessert.
  • Ein nach dem neuen Verfahren hergestellter Spritzpistolenkörper ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel im Längsschnitt schematisch dargestellt.
  • Ein Oberteil a bildet zusammen mit einem Handgriff b den Körper einer Spritzpistole, die flüssiges Spritzgut mit Hilfe von zugeleiteter Preßluft zerstäuben soll. Die Teile a und b bestehen aus einem Leichtmetall, z. B. Elektron, das um die übrigen, mit c, f, g, la und i bezeichneten Bestandteile der Spritzpistole tierumgegossen wurde und dadurch einen durch Guß oder Pressen hergestellten Mantel bildet. Von diesen Teilen ist ein Messingrohr c achsengleich im Oberteil angeordnet. Es dient als Leitbehälter für das Spritzgut und hat bei d Innengewinde zum Aufschrauben einer nicht mitgezeichneten Ventileinrichtung und bei e zum Aufschrauben des ebenfalls nicht mitgezeichneten sogenannten Farbventilsitzes. An dem Rohr c ist ein seitlicher Messingrohrstutzen g mit oberem Außengewinde angebracht, um z. B. einen kleinen Spritzgutbehälter bekannter Art aufschrauben zu können. Am Vorderende des Oberteils a ist achsengleich mit ihm ein mit Innengewinde versehener Ring f angeordnet. Er dient zum Aufschrauben einer nicht mitgezeichneten Düse, die die Zerstäubermündung bildet. Für die Zuleitung der Preßluft zu dieser Düse dient ein dünnes Messingrohr h, das den Oberteil und den Griff der Pistole mit großem Krümmungsradius so durchzieht, daß die durchströmende Preßluft nur geringen Widerstand bei der so erzeugten Richtungsänderung erleidet. Quer zur Oberteilachse ist ferner ein eisernes Röhrchen i eingegossen, das als Lager für die Schwenkachse des nicht mitgezeichneten Fingerabzug-Nebels für die Betätigung des Spritzgutventils dient.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Spritzpistolen,, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Pistolenkörper zu vereinigenden Einzelteile in an sich bekannter Weise in einem leichten Metall eingegossen oder mit einem anderen Material, z. B. einem Dielektrikum, umpreßt werden, das den Pistolenkörper bildet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbohrungen oder Kanäle des Pistolenkörpers aus dünnwandigen geraden oder gekrümmten Metallrohrstücken hergestellt werden, die im Pistolenkörper verbleiben. Spritzpistole, dadurch gekennzeichnet, daß die aus verschiedenen Materialien bestehenden Einzelteile im Pistolenkörper eingegossen oder durch Umpressen mit einem Material vereinigt sind, und daß die Bohrungen oder Kanäle aus eingegossenen oder umpreßten geraden oder gekrümmten, dünnwandigen Metallrohrstücken bestehen.
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