CH242593A - Verfahren zur Herstellung von Kindermehl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kindermehl.

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CH242593A
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Zikin Laboratorij J Vabic
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Zikin Lab J Vabic
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L7/00Cereal-derived products; Malt products; Preparation or treatment thereof
    • A23L7/10Cereal-derived products
    • A23L7/198Dry unshaped finely divided cereal products, not provided for in groups A23L7/117 - A23L7/196 and A23L29/00, e.g. meal, flour, powder, dried cereal creams or extracts

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Kindermehl.    Es wurden bisher im allgemeinen drei  Arten von     Kindermehlen        hergestellt,    und  zwar: Kindermehl mit roher Stärke als  Hauptbestandteil, ferner Mehl     mit    vollstän  dig     dextrinierter        Stärke    als     Hauptbestandteil     und schliesslich Kindermehl, bei welchem     ver-          mahlene    Backwaren die Grundlage bildeten.

         Im    ersten     Fallwind    nicht geringe f     abri-          kationstechnisehe    Schwierigkeiten bei der Be  reitung reiner Stärke aus den verschiedenen  Getreidearten oder Kartoffeln zu überwin  den, ausserdem ist das erhaltene     Nahrungs;     mittel schwerer verdaulich.  



       Im    zweiten Falle muss die     reime    Stärke  überdies noch     in        besonderen    Anlagen in       Dextrin    übergeführt werden.  



  Im letzten Falle schliesslich wird aus;       reinem    Mehl vorerst ein Gebäck hergestellt,  welches, gemahlen,     die        Grundlage    für das       Kindermehl    bildet; dieses Verfahren, wel  ches zwar     langwierig    ist und grosse Fabri  kationsanlagen erfordert, führte     hinsichtlich       des Nährwertes, zu den bisher günstigsten     Er-          g        ebnissen.     



  Demgegenüber ist es der     Anmelderin    ge  lungen, ein Verfahren     zur    Herstellung -von       Kindermehl    zu finden, mit welchem Erzeug  nisse erreicht werden; die hinsichtlich des  Nahrungswertes. den bekannten gleichartigen       Erzeugnissen    nicht     nachstehen,    welches je  doch     in        fabrikationstechnischer    Hinsicht     we--          sentlich    vereinfacht ist.  



  Das Verfahren     ist    dadurch gekennzeich  net, dass Getreidekörner vorerst in     eine    zur       Dextrinbildung    geeigneten Säure aufquellen  gelassen werden, bis sie zirka 25 % an     Cre-          wicht        zugenommen    haben, worauf     sie    nach  oberflächlicher     Trocknung    einem     Rästprozess,     z.

   B. in üblicher 'Weise, unterworfen und so  dann     vermahlen    werden, wobei so gearbeitet  wird, dass ein Produkt erhalten     wird,    welches  etwa die Hälfte der im Getreide     vorhandenen     Stärke als lösliche     Dextrine    enthält, und dass  schliesslich dem so erhaltenen Produkt den      Geschmack verbessernde Stoffe zugefügt  werden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren kann  beispielsweise wie folgt ausgeführt werden:  Man     trägt    polierten Reis in eine 2%ige  Lösung von     Orthophosphorsäure    ein. Nach  Ablauf von etwa zwölf     Stunden    ist der Reis  vollgesogen, wobei     ,sein    Gewicht um zirka 25  bis 30 %     gestiegen-    ist.

   Sodann     wird    der ge  quollene Reis in der Luft getrocknet, bis er  auf     seiner    Oberfläche nicht mehr nass     er-          scheint,-so    dass er     beim:    nachfolgenden Rösten  nicht an der     Rösttrommel        anbacken    kann.  Schliesslich wird der Reis in einer     üblichen          Kaffee-RÖSttrbmmel    bei     einer    Temperatur  von 125 bis 145  C bis zur tiefgoldenen Farbe  geröstet. Der Geschmack des so erhaltenen  Produktes     ist    etwas süsslich und sein Geruch  ähnelt dem der     frischgebackenen    Brotrinde.

    Der bittere Geschmack, der     ansonst        beim     Rösten     auftritt,        wird    durch- die     Säurebehand-          Iung        vermieden.    Dem so     erhaltenen    Produkt  werden schliesslich     geschmackverbessernde     Stoffe zugefügt.  



  An Stelle der'     Orthophosphorsäure    kann  auch     eine    andere Säure, wie z. B. Salzsäure,  Verwendung finden,     wie    dies bei der Berei  tung von     Dextrin    aus reiner Stärke üblich  ist, wozu jedoch besondere säurefeste Einrich  tungen erforderlich wären. Dagegen kann  man bei     Verwendung    der -Phosphorsäure mit  einfachen betonierten Kufen arbeiten.  



  Ein weiterer Vorteil der Verwendung der  Phosphorsäure     liegt    darin,     dass    ein Teil die  ser Säure verestert wird und - als organisch    gebundene Phosphorsäure     in    den Körper ge  langt.  



  Aus dem Dargelegten geht hervor, dass  mit dem vorliegenden Verfahren ein hoch  wertiges, insbesondere als Kindermehl geeig  netes Nahrungsmittel erhalten     wird,    wobei  das Verfahren in     fabrikationstechnischer    Hin  sicht äusserst einfach ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Kinder mehl, dadurch gekennzeichnet, dass Getreide körner vorerst in einer zur Dextrinbildung geeigneten Säure aufquellen gelassen werden, bis sie zirka 25 % an Gewicht zugenommen haben, worauf sie nach oberflächlicher Trock nung einem Röstprozess unterworfen und sodann vermahlen werden, wobei so gearbeitet. wird, dass ein Produkt erhalten wird, wel ches etwa die Hälfte der im Getreide vor handenen.Stärke als lösliche Dextrine enthält, und dass dem so erhaltenen Produkt schliess lich den Geschmack verbessernde Stoffe zu gefügt werden.
    UNTERANSPR ttCHE 1. Verfahren zur Herstellung von Kinder mehl nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass eine 2 % ige Lösung von Ortho- phosphorsäure verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Salzsäure lösung verwendet wird.
CH242593D 1944-04-28 1944-06-10 Verfahren zur Herstellung von Kindermehl. CH242593A (de)

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