CH242579A - Schussspulenfühler-Einrichtung an Lancierwebstuhl. - Google Patents

Schussspulenfühler-Einrichtung an Lancierwebstuhl.

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CH242579A
CH242579A CH242579DA CH242579A CH 242579 A CH242579 A CH 242579A CH 242579D A CH242579D A CH 242579DA CH 242579 A CH242579 A CH 242579A
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CH
Switzerland
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weft
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Huerlimann Albert
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Huerlimann Albert
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/34Weft stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Schussspülenfühler-Einrichtung    an     Lancierwebstuhl.            Die    Erfindung betrifft     eine        S'ähüssspulen-          fühler-Einrichtung    an     einem        Lancierweb-          @stuhl.     



       Bekannte        Sähussspulenfühler-Einrichtun-          gen    eignen sich nur     für        Webstühle,-    bei denen  auf einer Seite des Webstuhls ein einzelliger  Schützenkasten angebracht ist, in welchem  sich regelmässig nach zwei     Umdrehungen    der  Kurbelwelle ein     "Webschützen:

          einfindet,        wel-          eher    in diesem Moment von     einer        Fühlernadel          abgetastet    wird, welche bei leerer     Schüssspule     eine     Abstellvorrichtung    auslöst.  



  Bei einem     Lancierwebstuhl    ist auf beiden  Seiten der Lade je ein mehrzelliger Schützen  kasten angebracht, zwischen denen die Schüt  zen in     unregelmässiger        Reihenfolge        hin-        und          hergeschlagen    werden.

   Würde nun     eine        F'üh-          lernadel    der erwähnten bekannten     Fühler-          Einrichtung        eine    leere     Sckützenkastenzelle     abtasten, so würde der Webstuhl natürlich  sofort abgestellt, ohne dass     eine        Spule    leer  wäre.  



  Die     Schussspulenfühler-Einrichtung        nach     der     Erfindung    eignet sich deshalb für- Lan-         cierwebstühle,    weil das     Fühlorgan    nur dann  in Tätigkeit tritt,     wenn    ein Schützen in der  gerade auf der     Ladenbahnhöhe    befindlichen       Schützenkastenzelle        ist.    Es ist jeder     Sch_üt-          zenkastenzelle    eines     -Schützenkastens    ein       Fühlorgan    zugeordnet.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes-     söhema.          tisch    dargestellt:       Fig.    I zeigt     einen        Schützenkasten    eines       Lancierwebstuhls    von     hinten,        _mit    der     Schuss-          spulenfühler-Einrichtung;          F'ig.        II    zeigt einen Teil der Einrichtung  von der Seite;       Fig.        III-V    zeigen die     Einrichtungen    von  oben gesehen, und zwar:

         Fig.        III,    wenn kein Schützen in-der be  treffenden     :Schttzenkastenzelle    ist,       Fig:        IV,        wenn    ein     _    Schützen     mit    voller       Schussspule        in    der betreffenden     Schützen-          kastenzelle    ist,       Fig.    V, wenn ein Schützen mit leerer       Söhussspule    in der betreffenden Schützen  kastenzelle.

       ist.        _         Die dargestellte     Schussspulenfühler-Ein-          richtung    funktioniert     folgendermassen:     Geht die Lade nach vorn, ohne dass ein  Schützen in die auf     Ladenbahnhöhe    befind  liehe     Schützenkastenzelle        eintritt,    so bleibt  die     Schützenkastenzunge    1, an welcher im  Drehpunkt 4 der     Fühlerhebel    5     angelenkt    ist,

    in der in     Fig.        III        dargestellten    Lage und der       Fühlerhebel    5     wird    durch den Hebel 9 nur  so weit betätigt, dass der Taster 11 nicht am       hintern    Ende der     Fühlernadel    6     vorbeigleiten          kann.    Die durch ein auf der Zeichnung nicht  angeführtes Bewegungsorgan der Stange 14  mit     Anschlag    15 übermittelte Bewegung     wird     deshalb durch die Druckfeder -16 aufgenom  men und kann sich nicht auf den Hebel 13  und die mit dem Taster 11     verbundene     Stange 12  <RTI  

   ID="0002.0022">   übertragen,    so dass der Hebel 13 an  einem in üblicher Weise am Webstuhl an  gebrachten Stecher der     Abstellvorrichtung          vorbeigleiten    kann, ohne dabei die     Abstell-          vorriehtung    zu     betätigen.     



  Tritt     hingegen        ein.    Schützen mit voller       Schussspule        in    die     Schützenkastenzelle        ein     -     (Fig.    TV), so wird beim     Anschlagen    der     Web-          lade    die     betreffende        Schützenkastenzunge    1  nach     hinten    gedrückt.

   Dabei     wird    der in der       Führung    3 geführte     Fühlerhebel    5 so weit  gegen den Schützen gedrückt, dass die     F'üh-          lernadel    6 bis auf die Schützenspindel.     in    den  Schützen     eindringen    würde, wenn sie nicht  durch das auf der     Schussspule    befindliche Ma  terial -daran     gehindert    würde. Die Fühler  na.del 6 wird dabei durch das     Schussmaterial     gegen die Druckfeder 7 nach hinten gedrückt,  so dass der Taster 11     wiederum.    nicht an ihr       vorbeigleiten    kann.  



  Falls ein .Schützen mit leerer     Schussspule     in die     betr.        Schützenkastenzelle        eingetreten     ist     (Fig.    V),     kann    die     Fühlernadel    6 ihre     Be-          -regung    gegen     das    Zentrum des     Schützens     ungehindert     ausführen    und in den Fühler  schlitz der     S'chussspule    eindringen,

   so dass der  Taster 11 am hintern Ende der     Fühlernadel     6     vorbeigleiten    kann und dadurch eine Dreh  bewegung des Hebels 13 ermöglicht, welche  ihrerseits über den Stecher der Abstellvor-         richtung    die Abstellung des     Webstuhls    be  werkstelligt.  



  Die Feder 8 bringt den     Fühlerllebel    5  nach dem Zurückgehen des     Betätigungshebels     9 wieder in seine     Ausgangslage,    in welcher  er am Anschlag 17 ansteht,     zurück.      Zeitlich arbeitet die     beschriebene-        Schuss-          spulenfühler-Einrichtung    wie folgt:  Sobald der gerade arbeitende Schützen  beim Vorwärtsgang der Lade     in    der betref  fenden     Schützenkastenzelle        eingetroffen    ist,  wird der Betätigungshebel 9 in Funktion ge  setzt.

   Ungefähr gleichzeitig beginnt die     Be-        -          wegung    des     Tasters:    11 aus der in     Fig.    I     ge-          zeichnetenAusgangslagenach    rechts, s_     ofern    die  Spule des eingelaufenen     Schützens    leer     ist.     Der Taster 11 muss so konstruiert     sein,    dass er  nach erfolgter Abstellung an der     Fühlernadel      6     vorbeigleiten    kann, um in seine Ausgangs  lage zurückzugehen.  



  Bei ungefähr 40      gurbelwellendrehung     nach der vordersten Ladenstellung wird bei  leerer     Schussspule    die     Abstellvorrichtung    aus  gelöst, so dass der     Lancierwebstuhl        mit    Hilfe  einer     üblichen    Bremsvorrichtung abgebremst  und ungefähr in der hintersten     Ladenstellung     zum Stillstand kommt.  



  Der 'durch     ,seine    leere Spule die     Abstel-          lung    bewirkende     Schützen    ist während der  Bremszeit gerade noch auf die andere Seite  des     Webstuhls    befördert worden. Dort     kann     die leere     Schussspule        in    üblicher Art und  Weise durch eine volle ersetzt werden.   ' Verschiebt sich der     Schützenkasten'wäh-          rend    der Funktion der     -.Schüssspulenfühler-    .

         Einrichtung    nach oben oder     unten,        -um    einen  andern Schützen auf     Ladenbahnhöhe    zu brin  gen, so     kommt    einfach der nächste     Fühler-        --          hebel    5 mit dem     Betätigungshebel    in Kon  takt. Der Betätigungshebel 9 bewegt     immer     nur den gerade auf     Ladenbahnhöhe    befindli  chen     Fühlerhebel.     



  Die jeweilige     Übertragung    der Bewegung  der     Fühlernadel    -auf die     Abstellvorrichtung     und die Steuerung des     Fühlerhebels    durch die  vom Schützen     zurückgedrückte    Schützen  kastenzunge     -könnte    auch auf     elektrischem     Wege erfolgen.

        Die     Fühlernadel    und die     SclAtzenkasten-          zunge        könnten    dann je     einen        Schalter    dessel  ben elektrischen     Stromkreises    betätigen, in       welchen    ein Magnet eingeschaltet ist, welcher  die Abstellung des Webstuhls bewerkstel  ligt, sobald er durch das gleichzeitige     Schlie-          ssen    der beiden Schalter Strom erhält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schussspulenfühler-Unriehtung an Lan- cierweb,stuhl, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Schützenkastenzunge eines Schützen kastens ein F'ühlerhebel mit einem Fühl organ (6) angebracht ist, derart, dass beim. Vorwärtsgang der Lade, kurz vor der vor dersten Ladenstellung, das Fühlorgan mit Hilfe der zugehörigen Schützenkastenzunge in Tätigkeit tritt,
    sofern sich ein Schützen in der auf der Ladenbahnhöhe stehenden Schüt- zenkastenzelle befindet. UNTERANSPRUCH: Schussspulenfühler-Einrichtung an Lan- cierwebstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstellung des Web- stuhls jeweils auf elektrischem Wege einge leitet wird.
CH242579D 1944-09-04 1944-09-04 Schussspulenfühler-Einrichtung an Lancierwebstuhl. CH242579A (de)

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