CH242012A - Schaltung zum Konstanthalten der Klemmenspannung eines mit Gleichstrom zu speisenden Verbrauchsgerätes. - Google Patents
Schaltung zum Konstanthalten der Klemmenspannung eines mit Gleichstrom zu speisenden Verbrauchsgerätes.Info
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- G05F1/00—Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
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- G05F1/46—Regulating voltage or current wherein the variable actually regulated by the final control device is DC
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Description
Schaltung zum Konstanthalten der Klemmenspannung eines mit Gleichstrom ' zu speisenden Verbrauchsgerätes. Die Erfindung betrifft eine Schaltung zum KonstanthaUen der Klemmenspannung eines mit Gleichstrom zu speisenden Ver brauchsgerätes mittels einer in Reihe mit dem Verbrauchsgerät geschalteten, gitter gesteuerten Regelröhre und einer zur Ver stärkung der dem Steuergitter der Regelröhre zugeführten Steuerspannung dienenden Ver- stärkerröhre.
Zur Sicherung, dass die für die Verstär- kerröhre erforderlichen hohen Betriebsspan nungen, wie die Anoden- und eventuell die Schirmgitterspannung, unabhängig von Schwankungen der Speisespannung der Schal tung sind, ist es bekannt, .sie der zwischen den Ausgangsklemmen der, Schaltung auf tretenden, von der Regelröhre geregelten Spannung zu entnehmen.
Diese Schaltung hat den Nachteil, dass :die Spannung am Verbrauchsgerät wenigstens einen der für die Verstärkerröhre niedrigst zulässigen Anodenspannung entsprechenden Wert besitzen muss und daher praktisch nicht weniger als annähernd 40 Volt betragen darf.
Um diesen. Übelstand beseitigen zu kön nen, ist in der erfindungsgemässen Schaltung, bei :der die Anodenspannung der Verstärker röhre der geregelten Spannung entnommen ist, in Reihe zum Verbrauchsgerät ein vor zugsweise aus einer Glimmentladungsröhre bestehender spannungskonstanter Widerstand geschaltet, und es liegt die Kathoden- Anodenstrecke der Verstärkerröhre über einen Widerstand, an welchem die verstärkte Steuerspannung für die Regelröhre entnom men ist,
parallel zu der aus Verbrauchsgerät und spannungskonstantem Widerstand beste henden Reihenschaltung.
Die am Verbrauchsgerät auftretende Spannung kann nun beliebig gering gewählt werden, ohne dass der Potentialunterschied zwischen der Anode und der Kathode der Verstärkerröhre zu gering wird, da dieser Po tentialunterschied wenigstens der Brennspan- nung der Glimmentladungsröhre, verringert um den Spannungsabfall am Widerstand, an welchem die verstärkte Steuerspannung für die Regelröhre entnommen ist, entspricht.
Um die negative Speiseleitung,der Schal tung sowie die negative Anschlussklemme des Verbrauchsgerätes erden zu können, liegt der spannungskonstante Widerstand vorzugs weise in der positiven Speiseleitung der Schaltung.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Schal tung gemäss der Erfindung dargestellt.
Nach ,der Zeichnung ist ein Verbrauchs gerät 1 mit einer konstanten Gleichspannung geringer Grösse aus einer Spannungsquelle 2 gespiesen, die eine Gleichspannung veränder licher Grösse liefert und beispielsweise aus einer an ein. Starkstromnetz anzuschliessenden Gleiehrichterschaltung bestehen kann.
Zum Konstanthalten der dem Verbrauchs gerät zugeführten Spannung ist zwischen der Spannungsquelle 2 und dem Verbrauchsgerät 1 eine Schaltung mit Eingangsklemmen 3 und Ausgangsklemmen 4 vorgesehen, die eine in der positiven Speiseleitung 5 liegende, als Regelröhre benutzte Dreipolröhre 6 sowie eine zur Verstärkung der dieser Röhre zuge führten Steuerspannung dienende, als Fünf polröhre dargestellte Verstärkerröhre 7 auf weist, deren Kathode mit der negativen Speiseleitung 8 verbunden ist, während die Anode über einen Anodenwiderstand 9 und das Schirmgitter unmittelbar mit der Kathode .der Dreipolröhre verbunden ist.
Die Anoden spannung der Verstärkerröhre 7 wird mithin durch die zwischen dem Steuergitter der Drei polröhre 6 und der negativen Speiseleitung 8 auftretenden, von der Dreipolröhre geregel ten Spannung .gebildet.
Um zu verhindern, dass bei geringer Spannung am Verbrauchsgerät die Anoden- und die Schirmgitterspannung der Verstär- kerröhre 7 unzulässig gering werden, wird die zwischen der Kathode der Dreipolröhre und der negativen Speiseleitung auftretende Spannung nicht, wie bei bekannten Schaltun gen des vorliegenden Typs üblich ist, unmit- telbar dem Verbrauchsgerät,
sondern der Reihenschaltung des Verbrauchsgerätes und eines aus einer Glimmentladungsröhre 10 be stehenden, spannungskonstanten Widerstan des zugeführt. Damit die negative Speise- leitung 8 und die negative Anschlussklemme des Verbrauchsgerätes 1geerdet werden kön nen, ist letzterer Widerstand in die positive Speiseleitung 5 eingeschaltet.
Die dem Steuergitter der Verstärkerröhre 7 zugeführte Steuerspannung kann auf ver schiedene, gewünsehtenfalls gleichzeitig an wendbare, an sich bekannte Weisen je nach der gewünschten Regelwirkung erhalten wer den. So kann z. B. zur Erzielung einer Vor wärtsregelung die Steuerspannung den Än derungen der .den Eingangsklemmen 3 zu geführten Speisespannung oder aber, zur Er zielung einer vom Speisestrom abhängigen Regelung, einem in der negativen Speiselei tung liegenden Widerstand entnommen wer den.
Ausserdem kann die Steuerspannung zur Erzielung einer Rückwärtsregelung den am Verbrauchsgerät auftretenden Spannungs schwankungen entnommen werden.
Im letzteren Fall ist das Steuergitter der Veratärkerröhre 7 vorzugsweise auf die an gegebene Weise durch Vermittlung einer Varspannungsbatterie 11 mit dem Verbin dungspunkt des spannungskonstanten Wider standes und des Verbrauchsgerätes ver bunden.
Besondere Vorteile ergeben sich bei Schal tungen des dargestellten Typs, bei denen die Spannung am Verbrauchsgerät bis auf einen sehr geringen Wert einstellbar sein soll, was, wie an ,sich bekannt ist, durch Änderung der Steuergittervorspannung der Verstärker röhre 7 bewirkt werden kann.
Zu diesem Zweck kann z. B. die Span nung der Batterie 11 regelbar sein, wie in der Figur mit einem Pfeil angedeutet ist, oder aber das Steuergitter :der Verstärker röhre 7 mit einem einstellbaren Anzapfpunkt eines parallel zum Verbrauchsgerät geschal teten Widerstandes verbunden sein. Zur Er zielung einer hohen Spannung am Ver brauchsgerät kann die Glimmentladungsröhre 10 gewünschtenfalls mit Hilfe eines Kurz schlussschalters 12 überbrückt werden.
Es ist zu bemerken, dass selbstverständlich zur Verstärkung der Steuerspannung für die Regelröhre nicht nur eine einzige Verstär- kerröhre, sondern zwei oder mehrere Verstär- kerröhren vorhanden sein können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltung zum Konstanthalten der Klem menspannung eines mit Gleichstrom zu spei senden Verbrauchsgerätes mittels einer in Reihe mit dem Verbrauchsgerät geschalteten, gittergesteuerten Regelröhre und einer zur Verstärkung der dem Steuergitter der Regel röhre zugeführten Steuerspannung dienenden Verstärkerröhre, deren Anodenspannung der von der Regelröhre geregelten Spannung ent nommen ist, dadurch ,gekennzeichnet, dass in Reihe zum Verbrauchsgerät ein .spannungs konstanter Widerstand liegt und die Katho- den-Anodenstrecke der Vers.tärkerröhre über einen Widerstand,an welchem die verstärkte Steuerspannung für die Regelröhre entnom men ist, parallel zu der aus Verbrauchs- gerät und spannungskonstantem Widerstand bestehenden Reihenschaltung geschaltet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schaltung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der spannungs konstante Widerstand aus einer Glimment- ladungsröhre besteht. 2. Schaltung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch ,gekennzeichnet, dass der spannungskonstante Widerstand in der positiven Speiseleitung der Schaltung liegt. 3.Schaltung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Steuergitter der Ver- stärkerröhre mit dem Verbindungspunkt .des spannungskonstanten Widerstandes und des Verbrauchsgerätes verbunden ist. 4. Schaltung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der spannungskonstante Widerstand ausschaltbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL242012X | 1942-10-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH242012A true CH242012A (de) | 1946-04-15 |
Family
ID=19780612
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH242012D CH242012A (de) | 1942-10-17 | 1943-10-15 | Schaltung zum Konstanthalten der Klemmenspannung eines mit Gleichstrom zu speisenden Verbrauchsgerätes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH242012A (de) |
-
1943
- 1943-10-15 CH CH242012D patent/CH242012A/de unknown
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