CH240984A - Kunstdarm. - Google Patents

Kunstdarm.

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CH240984A
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Kassler Felix
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Kassler Felix
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C13/00Sausage casings
    • A22C13/0013Chemical composition of synthetic sausage casings

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


  Kunstdarm.    Es sind     Kunstdärme    aus strukturlosen  Folien, z. B.     Zellulosehydrat,    bekannt, die  sich vornehmlich für Weichwürste eignen.  Für härtere Würste werden im allgemeinen  künstliche     Wursthüllen    benutzt, welche aus  einer Papiergrundlage bestehen, die mit ganz  oder teilweise gehärtetem Eiweiss, z. B. Gela  tine, Kasein oder Gemischen dieser Stoffe,  allenfalls     mit    Zusätzen, wie Harz und der  gleichen, getränkt oder überzogen sind.  



  Den Gegenstand der Erfindung bildet ein  Kunstdarm mit einer Papiergrundlage, der  dadurch gekennzeichnet ist, dass er aus     mit     einem     Polymerisationskunststoff    behandeltem  Papier besteht. Das Papier kann mit dem       Polymerisat        beipielsweise    imprägniert oder  überzogen sein.

   Es kommen vornehmlich       Polymerisate    von     Äthylenderivaten,    wie       Styrolpolymerisate,        Polymerisate    von     Vinyl-          estern,        Vinyläthern,        Vinylcarbazol,        Vinyl-          methyl-Keton,        Acrylsäure-    und     Metacryl-          säureverbindungen,    z.

   B.     Acronal,        Igelit,          Plextol    (eingetragene Warenzeichen), oder         Mischpolymerisate    solcher     Verbindungen    in  Betracht. Die     Polymerisate        enthalten    vor  zugsweise noch Weichmacher. Gemäss einer  besonderen Ausführungsform der Erfindung  ist die Wursthülle ausserdem noch mit einem  dünnen     Überzugsfilm    aus einem gehärteten,  elastischen Kondensationskunstharz versehen.  Ein solcher     Überzug    kann z.

   B. aus modi  fiziertem     Carbamid-Formaldehydharz        (wie    es       beispielsweise    unter dem Warenzeichen     "Pla-          stopal"        im    Handel ist) bestehen.  



  Zur Herstellung des Kunstdarmes gemäss  der     Erfindung        kann    man sich der zur Erzeu  gung von mit Kunststoffen wasserdicht im  prägnierten     Geweben    bekannten Arbeitswei  sen bedienen     (Melliands    Textilberichte     XXIII,     1942, S.

   30 bis 32 sowie Seite 125/126), in  dem man entweder das Papier mit Lösungen  oder Dispersionen der     Polymerisate    imprä  gniert oder     mit    der Streichmaschine streicht,  wobei der Verwendung wässeriger Lösungen       bezw.    Dispersionen der Vorzug gegeben wird,  oder indem man nach dem     sogenannten    Pa-           stenverfahren    eine Paste aus dem     Polymeri-          sat    und einem     Weichmachungsmittel    auf der  Papierbahn gelatiniert.

   Die     Verklebung    der  sich überlappenden Kanten des mit der  Schicht aus     Polymerisaten        versehenen    Pa  pierblattes oder der Papierbahn kann nach  der     Formung    zum Schlauch unter Verwen  dung der     Polymerisate    als     Klebemittel    in der  Wärme und unter Druck erfolgen; oder die  Kanten können auch bei der Schlauchbildung  zufolge des Belages mit dem Kunststoff ver  schweisst     werden.     



  Die Papiergrundlage kann 'aus geleimtem  Papier bestehen, vorzugsweise wird aber       harzleimarmes    oder     harzleimfreies    Papier ge  wählt.  



  Der Kunstdarm gemäss der Erfindung ist       widerstandsfähig,    unterliegt nicht dem An  griff von Bakterien und zeigt ein schönes,  gleichmässiges, sauberes Aussehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kunstdarm, dadurch gekennzeichnet, dass er aus mit einem Polymerisationskunststoff behandeltem Papier besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kunstdarm nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Papier mit einer Schicht von Polymerisaten von Ä.thy-. lenderivaten überzogen ist. 2. Kunstdarm nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Papier mit DZischpolymerisaten von Äthylenderivaten iiberzogen ist.
    Kunstdarm nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Polymerisat Weichmachungsmittel enthält. 4. Kunstdarm nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er ausserdem noch mit einem dünnen Überzugsfilm aus einem gehärteten elastischen Kondensationskunst harz versehen ist.
CH240984D 1942-08-31 1943-07-15 Kunstdarm. CH240984A (de)

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CH240984D CH240984A (de) 1942-08-31 1943-07-15 Kunstdarm.

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