CH240752A - Karbidgasgeneratoranlage. - Google Patents

Karbidgasgeneratoranlage.

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CH240752A
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CH
Switzerland
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carbide
piston
gas
metering cylinder
container
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Application number
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English (en)
Inventor
Gebrueder E Und O Haenni
Original Assignee
E Und O Haenni Geb
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Application filed by E Und O Haenni Geb filed Critical E Und O Haenni Geb
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H15/00Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure
    • C10H15/06Acetylene gas generators with carbide feed, with or without regulation by the gas pressure with automatic carbide feed by valves

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


      Karbidgasgeneratoranlage.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     Karbidgasgeneratoranlage,    in welcher  das Karbid in dosierten Mengen in Abhän  gigkeit des Gasdruckes dem     -\NTasserraiun    zu  geführt wird. Erfindungsgemäss hat die An  lage einen über dem Wasserraum angebrach  ten Dosierungszylinder, aus welchem bei Ab  fall des Gasdruckes unter ein bestimmtes  Mass durch einen Kolben eine dosierte Menge  Karbid ausgestossen und in den Wasserraum  eingeworfen     wird.     



  Beiliegende Zeichnung zeigt eine bei  spielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes. Es ist       F'ig.    1 ein Schnitt durch die     Behälter-          achat    und       F'ig.    2 ein Schnitt gemäss Linie     II-II    in       Fig.    1 durch ein Detail der Anlage.  



  Der stehende Behälter 1 mit dem     Ablass-          si:utzen    2 und dem Entleerungsorgan 3 an  seinem Boden hat etwa in halber Höhe einen       Einlassstutzen    4 für das Wasser, welches im  Betrieb ungefähr den eingezeichneten Stand  hat. Unmittelbar oberhalb des Eintrittes des    Stutzens 4 in den Behälter ist ein trichter  förmiges Blech 5 an der Behälterwand be  festigt, welches den Wasserspiegel beruhigt  und Wasserspritzer zurückhält. Im obern  Teil des Behälters 1, der durch den weg  nehmbaren Deckel 6 nach     oben    abgeschlossen  ist, ist der     Karbidvorratsbehälter    7 unter  gebracht und durch die Winkeleisen 8 am  Behälter 1 abgestützt.

   Zwischen den Behäl  tern 1 und 7 befindet sich ein schmaler Ring  raum 9, durch den das Gas nach oben gelan  gen kann. Der Vorratsbehälter 7 hat an sei  nem trichterförmigen Boden eine Öffnung  10, welche durch ein durch die Eisen 11 ab  gestütztes Blech 12 überdacht ist. An diese  Öffnung 10 ist der Stutzen 13 des schräg  angeordneten Zylinders 14 angeschlossen.

   In  diesem Zylinder befindet sich der     platten-          förmige    Kolben 15, von dessen Kolbenstange  16 durch Schlitze 17 des Zylinders 14 senk  recht zur Zeichenebene nach oben und unten  Stangen 18 ausgehen,     die    ausserhalb des Zy  linders 14 abgebogen     sind,    hierauf parallel  zur Zylinderachse verlaufen und hernach sich      am Ende des Bolzens 19     wieder    vereinigen.  Auf den Bolzen 19 mit seiner Mutter 20 ist  der Zylinderdeckel 21 aus weiter unten be  schriebenen Gründen lose aufgesteckt und  steht unter der Wirkung der Feder 22.

   Die  einerseits am Zylinder und anderseits durch  das Eisen 23 am Gestänge<B>18</B> befestigte Fe  der 35 hat fortwährend das Bestreben, Kol  ben 15 und Deckel 21 nach rechts zu be  wegen. Am Haken 24 des Bolzens 19 hängt  das umgebogene Ende der     .Stange    25, die am  Anker 26 des Elektromagneten 27 befestigt  ist. Dieser Elektromagnet     wird    von einem  Druckrelais 28 gesteuert, welches durch die  Leitung 29 mit dem Magneten in Verbindung  steht. Das Druckrelais ist an den Behälter 1  angeschlossen und steht mit dem Gasraum in  Verbindung. Es spricht z. B. bei einem Gas  druck von     2/1o    atü an.

   Der Gasaustritt ist von  einer halbzylindrischen, an der Wandung des  Behälters 1 vorgesehenen Leitung 30 gebildet  (Querschnitt siehe     Fig.    2), welcher durch  eine Einbuchtung 31 des Vorratsbehälters 7  Raum geschaffen ist und die in den An  schlussstutzen 32 ausmündet. Im Bereiche des  Baumes 9 ist auch noch das Sicherheitsven  til 33 angeschlossen.  



  Angenommen nun, der Vorratsbehälter 7  sei mit trockenem Frischkarbid angefüllt und  ebenso sei der untere Teil des Behälters 1 bis.  zum angedeuteten Niveau     mitWasser    gefüllt.  Der Kolben 15 sei im weiteren in der gezeich  neten Stellung und der Gasdruck sei etwas  über     2/1o        atii,    desgleichen sei der Zylinder  links vom Kolben 15 mit     Karbid    angefüllt,  das zwischen Blech 12 und Boden des Behäl  ters 7 hindurchgefallen ist. Das Blech 12 ver  hindert ein Verstopfen der Öffnung 10 und  0  lockert das Karbid zum Durchfallen.

      Sinkt nun der Druck auf     2/1o    atü, so  spricht das Relais 28 an, betätigt den Ma  gneten 27, dessen Anker 26 den Deckel 21  und den Kolben 15 entgegen der Wirkung  der Feder 35 nach links bewegt. Der Kolben  15     schiebt    dabei das Karbid vor sich her, und  da der Deckel 21 die Zylinderöffnung frei  gemacht hat, kann eine     bestimmte    Dosis Kar-         bid    ins Wasser fallen, wo es sich am Boden  ansammelt. Die vermehrte Gasentwicklung  erfolgt plötzlich; der Druck steigt, das Relais  schaltet z. B. nach     3/10o        at    Druckerhöhung ab,  der Magnet ist nicht mehr erregt und unter  dem Einfluss der Feder 35 gehen Kolben 15  und Deckel 21 in die gezeigte Lage zurück.

    Es kann kein Karbid mehr herabfallen. Für  den Fall,     dass    ein     Karbidstückchen    den     Dek-          kel    21 am vollständigen Schliessen hindert,  wird bei der Rechtsbewegung die Feder 22  etwas stärker komprimiert, so     da.ss    der Kol  ben 15 also doch ganz in seine Ausgangslage       zurückgelangen    kann, der Zylinder also in  gleichem Masse gefüllt und beim nächsten  Ansprechen des Relais wieder genau die  gleich grosse Dosis ausgestossen wird. Dieses  nächste Ansprechen tritt ein, sobald der  Druck wieder auf     2/1o    atü sinkt.

   Man sieht,       d.ass    auf diese Weise die Gasentwicklung  immer dem Gasbedarf sofort angepasst wird.  



  Da der Antrieb der     Einwurfvorrichtung     - angenommen, es handle sich um eine An  lage an einem Fahrzeug - hier nicht, wie  bei bekannten Anlagen, von der Motorwelle  aus erfolgt, so braucht die Anlage nicht der  besonderen     Fahrzeugtype    angepasst zu wer  den. Jede     Karbiddosis    wird auf einmal ein  geworfen, so dass der Druck auch plötzlich  ansteigt.  



       Ber    Behälter ist stehend angeordnet.  Durch starke     Schwankungen    bei scharfer  Fahrt     wird    daher der unten sich anlagernde  Schlamm nicht aufgewühlt, weil das Wasser  viel weniger in Bewegung kommt als bei lie  genden Behältern. Sollten trotz     d--2        Bleches    5  noch Wasserspritzer bis zur     Auswurfstelle     gelangen, so können sie trotzdem das Karbid  im Zylinder 14 nicht erreichen, weil letzterer  schräg angeordnet und durch den Deckel 21  abgeschlossen ist. Abgesehen davon stösst das  nachfolgende Karbid bei der Vorwärtsbewe  gung des Kolbens 15 allfällige     Unreinigkei-          ten    weg.  



  Der obere Teil des Behälters 7 ist vom  eigentlichen     Gasentwicklungsraum    so ge  trennt, dass er während der Fahrt kühl bleibt.      Es schlägt sich somit oben keine Feuchtigkeit  nieder, die das Karbid im Behälter 7 angrei  fen und so zu gefürchteten sogenannten  Nachvergasungen führen würde. Die ein  geworfene Dosis kann sehr klein gehalten  werden, so dass auch     beim    Anhalten des Fahr  zeuges unmittelbar nach Einwurf keine über  mässige Drucksteigerung zu befürchten ist.       Somit    kann das übliche Expansionsgefäss  wegfallen.  



       Einwurfvorrichtung    und Behälter 7 blei  ben im Betriebe trocken, bedürfen also vor       eubeschickung    keiner besonderen Reinigung.  N<B>N</B>  Versagt das Druckrelais, so wird einfach  kein Karbid mehr geliefert. Unzulässige  Drucksteigerungen sind somit unmöglich.  Auch     Drucksteigerungen    durch ungeschicktes  Manipulieren können nicht vorkommen.  



  Wenn das Druckrelais 28     infolge    Defek  tes einmal nicht ausschalten würde, so bleibt  der Kolben 15 in seiner obersten, linken Stel  lung und ein weiterer Einwurf durch ihn ist  nicht möglich. Da ausserdem infolge der  Schrägstellung des Zylinders 14 kein Karbid  von selbst herausfallen kann, so wird der Mo  tor des Fahrzeuges laufen, bis die Gasent  wicklung der letzten Dosis beendet ist.  



  Da das Karbid auf den Boden des Be  hälters 1 fällt,     durchquert    das erzeugte Aze  tylen eine lange Strecke Wasser und wird da  durch gut gereinigt und gekühlt. Eine beson  dere Reinigung und Kühlung des Gases ist  nicht mehr     nötig.     



  Da die Anschlüsse für Relais,     Gasauslass     und Sicherheitsventil alle vom schmalen  Ringraum 9 ausgehen, wo kein Schmutz hin  gelangt, ist auch     eine    Verschmutzung dieser  Anschlüsse     vermieden.     



  Das Gewicht der beschriebenen Anlage ist  gegenüber bekannten Anlagen sehr gering,  der Materialaufwand sehr klein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Karbidgasgeneratoranlage, in welcher das Karbid in dosierten Mengen in Abhängigkeit des Gasdruckes dem Wasserraum zugeführt wird, gekennzeichnet durch einen über dem Wasserraum angebrachten Dosierungszylin der, aus welchem bei Abfall des Gasdruckes unter ein bestimmtes Mass durch einen Kolben eine dosierte Menge Karbid ausgestossen und in den Wasserraum eingeworfen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben des Dosie rungszylinders durch einen Elektromagneten betätigt wird, welcher seinerseits von einem am Gasbehälter angeschlossenen Druckrelais gesteuert wird.
    2. Anlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dosierungszylinder in Richtung des Kolbenvorschubs schräg anstei gend im aufrecht stehenden Gasbehälter un tergebracht ist. B. Anlage nach Unteranspruch 2, gekenn zeichnet durch einen federbelasteten Dosie- rungszylinderdeckel, welcher sich beim Vor schub des Kolbens zum Durchlass einer Kar biddosis vom Zylinder abhebt und dem Kol ben den vollen Rückgang gestattet, auch wenn er selbst am vollen Rückgang verhin dert ist. 4.
    Anlage nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dosierungszylinder an einen über ihm im Gasbehälter angeord neten Frischkarbidbehälter angeschlossen ist, wobei zwischen beiden Behältern ein Ring raum besteht, in welchen Relaisanschluss, Gasaustrittsleitung und Sicherheitsventil- anschluss einmünden.
CH240752D 1943-06-29 1943-06-29 Karbidgasgeneratoranlage. CH240752A (de)

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