CH240302A - Lösbare Verbindung mindestens zweier Teile. - Google Patents
Lösbare Verbindung mindestens zweier Teile.Info
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Description
tösbare Verbindung mindestens zweier Teile.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine lösbare Verbindung mindestens zweier Teile. Nach der Erfindung weist wenigstens einer dieser Teile einen Dauermagneten auf und besitzt ein anderer dieser Teile ein ferromagnetisches Stück, das mit dem Dauermagneten einen magnetischen Kreis bildet, so dass dadurch dieser Teil mit dem ersten Teil lösbar verbunden ist.
Die Verwendung von Dauermagneten in der Elektrotechnik ist bekannt. Dort dienen sie aber nicht zum erfindungsgemässen Zwecke der lösbaren Verbindung zweier Teile.
Im folgenden werden beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beschrieben.
Die Enden eines Rohrstückes aus ferromagnetischem Material sind durch zwei dauermagnetische Körper derart abgeschlos- sen, dass die Rohrstücke loubar miteinander verbunden sind und einen allseitig geschlos- senen Hohlkörper bilden.
Eine aus Holz gefertigte Zimmertür ist an mehreren Randstellen an ihrer Oberfläche mit kleineren ferromagnetischen Körpern ver- sehen, die auch dauermagnetisch sein können.
An den entsprechenden StelIen des hölzernen Türrahmens sind gleichfalls kleinere dauermagnetische Körper angebracht. Diese Korper sind ortlich so angeordnet, dass, falls die Tür in SchlieBstellung gebracht wird, diese Schliessstellung durch das Zusammenwirken der ferromagnetischen und dauermagnetischen gorperpaare gesichert wird. Die vorstehend beschriebene Verschlusseinrichtung einer Tür ermöglicht, dass sich durch geeignete Abmessungen und Formgebungen der ferromagnetischen Körper auch dann noch ein gutes Schliessen erreichen last, wenn Tür und Tür- rahmen, wie fast stets nach kürzerer oder längerer Zeit, ihre ursprüngliche Passform verloren haben.
Die Türe kann zum Beispiel auch eine Schiebetüre sein, bei der eine Sicherung des Verschlusses der beiden Flügel miteinan- der besonders erwünscht ist. Eine Tür kann auch, wenn sie für längere Zeit geöffnet bleiben soll, ein ferromagnetisches Stück und der Fussboden oder die Zimmerwand einen Dauer magneten aufweisen, um die Tür offen zu halten.
Der beschriebene Verschluss kann auch zur ErgÏnzung der blichen Verschl sse der Türen von Kraftwagen und Eisenbahnwagen wie der Verschlüsse von Schiffsfenstern und dergl. dienen, um so eine Sicherung zu bieten, wenn jene Verschlüsse unwillkürlich geöffnet werden oder versagen.
Der Verschlu? kann zum Beispiel bei Türen. Fenstern und andern GegenstÏnden, bei denen sich die beiden verbundenen Teile berühren auch so ausgebildet werden, dass er bei genügender Ausdehnung oder Vielheit der ferromagnetischen Körper einen Abschluss der Türen und Fenster über die gesamte Berührungsfläche der zusammengehaltenen Teile, also eine Abdichtung gegen Kälte.
WÏrme. Zugluft, Feuehtigkeit, Geriiche, Geräusche, Staub, Ungeziefer, Gase und dergl. gewährt.
Die magnetische Verbindung kann auch in vielen Fällen als ErgÏnzung an sich bekannter Verbindungen verwendet werden.
Beispielsweise können das Sockelgewinde einer Glühbirne und der entsprechende, den Kontakt vermittelnde Teil der Fassung eines Beleuchtungskörpers aus ferromagnetischen Stoffen, einer davon dauermagnetisch, aus- geführt werden. In einem solchen Fall kann etwa die iibliche Zahl der Gewindegänge. sogar bis auf Null, herabgesetzt werden.
Verschlüsse von Behältern aller Art, wie @laschen, KonservenglÏsern, Konservendosen, Büchsen Schachteln. Tubez Kisten. Topfen.
Kanistern, Kesseln für Rohstoffe und Halb- und Fertigfabrikate, können im Sinne der Er findung ausgeführt werden.
Beispielsweise besteht der Rand eines Kochtopfes und der entspreehende Rand des Topfdeckels aus beliebigen Stoffen, in denen korrespondie, rende ferromagnetisehe und dauermagnetische Eörper an oder in den Be rührungsflächen angebracht sind. Diese An ordnun,, ermöglicht ausser einem leichten Schliessen wie Offnen des Topfes eine bye- wisse Abdichtung.
Eine Blechclose mit ferromagnetischen Körpern-zum Beispiel an den in der Waagrechten verbreiterten Rändern des Grundteils der Dose und ihres Deckels-bietet die M¯glichkeit eines leichten Schliessens wie Offnens der Dose.
Der Verschluss einer Zigarrenkiste wird bisher fast ausschlie?lich durch Nagelung bewirkt. Durch die Anordnung von dauermagnetischen und ferromagnetischen Stücken, z. B. am Rand der obern FlÏche der Vorderseite der Kiste und entsprechend an der vordern FlÏche des Deckels, lässt sich ein bequemeres Offnen und Wiederschliessen und gleichzeitig eine Abdichtung erreichen.
Die genannten ferromagnetischen Verbin- dungsstiicke k (innen an einem Flaschenhals und am Flaschenverschlussteil angeordnet werden und ergeben für gewisse Fälle einen zureichenden Verschluss und die Möglichkeit, die Flasche mit der einen Hand zu ¯ffnen und sie, gleichfalls mit ; einer Hand, wieder zu verschliessen. Der Verschlussteil kann mit Einlagen von Kork versehen sein, oder die ein ander berührenden Flächen der zusammengehaltenen Teile können mit einer gläsernen Auflageschicht versehen sein.
Ferner können Verschlüsse f r Damen handtaschen, Geldtaschen, Aktentaschen, Koffern. Säcke, Kleidungsstücke. Unter- wÏsche, Schuhe, Gamaschen. Giirtel, Strumpfbandhalter, Sehränke. Schubfächer in der beschriebenen Art ausgeführt werden.
Auch kann an Stelle von Knöpfen aller Art, Reissverschlüssen, Haken und Ösen, Sehnallen Giirtelschlössern, Bändern, Senkeln und dergl. die Verbindung mit ferromagnetischen Stücken treten.
Eine Ausführungsform dieser Art wird an einem Herrenmantel nachstehend erlÏutert.
Auf der Innenfläche der bisher mit Knopfloch versehenen, iiberzuknöpfenden Seite und auf der Aussenfläche der andern Seite. die sonst den Knopf trägt, befinden sich mehrere Paare ferromagnetischer Plättchen (davon je eines dauermagnetisch), die, in Berührung gebracht, den Mantel magnetisch schliessen. Das zweite Plättchen des Paares kann sich bei dünneren Stoffen auch auf der Innenfläche der zweiten Mantelhälfte befinden, so dass sich ein unsichtbarer Verschluss ergibt. Die beiden Plättchen können so bemessen-oder geformt sein, daB durch eine unwillkürliche Bewegung die Verbindung nicht gelöst wird ; auch so, dass ohne weiteres ein Nachstellen (Verengen und Erweitern) möglich ist.
Eine Vergrösserung der Plättchen oder eine entsprechende Anordnung einer Vielheit der Plättchen ergibt einen VerschluB, mit welchem man gröBere StoBstellen von Kleidungsstücken und dergl.-in der Wirkung ähnlich wie ein ReiBverschluB-zu schlie Ben und zu offnen vermag. Eine Vielheit der Plättchen kann auf Stoffstreifen usw. maschinell befestigt dem Benutzer geliefert werden, so daB er nicht jedes einzelne Plättchen anzunähen braucht.
AuBerdem können elektrische Anschluss- schnüre wie auch Installationskabel in den Strom nicht leitenden Formstücken, die mit ferromagnetischen Körpern versehen sind, enden. Durch blouse magnetische Haftung der beiden Formstücke aneinander kann dabei eine Lage der Teile zueinander erreicht und gewahrt werden, in der der Strom geschlossen wird. Damit können die üblichen federnden Steckkontakte und AnschluBdosen sowie Bajonettverschlüsse fortfallen. Wo gewünscht, kann auch die bisher übliche Verbindung eines Steckers mit einer Anschlussdose durch Benutzung ferromagnetischer Körper verbessert werden.
Die Befestigung von FuBboden-und Treppenbelägen kann auch durch ferromagnetische
Stücke erreicht werden.
Weitere Anordnungen der Verbindung ergeben sich bei Verbindungen und Verschlüs- sen von Röhren, bei der Befestigung der Dek kel von Schreib-und Nähmaschinen sowie bei der Verbindung der Zusammensetzteile von Modellkästen usw.
An und für sich ist es möglich, im ge gebenen Fall jeweils entweder eine hohe Remanenz oder eine hohe Koerzitivkraft der Ma gnete zu wählen. Die Erfindung sieht grund sätzlich die Wahl einer hohen Remanenz und die Vernachlässigung der Elöhe der flÇoerzitiv- kraft vor.
ZweckmäBig werden für die Dauermagnete Werkstoffe verwendet, deren Pro dukte aus Remanenz und Eoerzitivkraft grö- Ber sind als der bezügliche Wert bei einem 35% igen Robaltstahl.
Für die Magnete eignen sich insbesondere auch Werkstoffe, die zu der Gruppe der Al- conit-und Ticonalstähle gehören.
Vorteilhaft wird für den Dauermagneten ein Werkstoff verwendet, dessen Wert B. H. max. über 1, 0. 10 oder sogar über 1, 1. 10"Gauss-Oersted liegt, oder ein solcher, dessen Eoerzitivkraft mehr als 200 oder sogar über 250 Oersted beträgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Lösbare Verbindung mindestens zweier Teile, dadurch gekennzeichnet, daB wenigstens einer dieser Teile einen Dauermagneten aufweist und ein anderer dieser Teile ein ferromagnetisches Stück besitzt, das mit dem Dauermagneten einen magnetischen Kreis bildet, so dass dadurch dieser Teil mit dem ersten Teil loubar verbunden ist.UNTERANSPRÜCHE : 1. Lösbare Verbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB sie zwei Teile verbindet, die aus ferromagnetischen Stoffen bestehen.2. Lösbare Verbindung nach Patentaspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei Teile verbindet, die aus ferromagnetisch-n und nichtferromagnetischen Stoffen bestehen.3. Lösbare Verbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB zur Verstärkung der magnetischen Verbindung noch zusätzliche Verbindungsmittel vorgesehen sind.4. Lösbare Verbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB der eine Teil eine Türe und der andere Teil ein Türrahmen ist.5. Lösbare Verbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die beiden verbundenen Teile sich berühren.6. Lösbare Verbindung nach Unteran- spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die sich berührenden Flächen der beiden Teile mit einer gläsernen Auflageschicht versehen sind.7. Lösbare Verbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff des Dauermagneten ein höheres Produkt der Werte Remanenz und Koerzitiv- kraft als 35% piger Kobaltstahl aufweist.8. Lösbare Verbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da? der Wert B. H, max. des Werkstoffes des Dauermagneten über 1, 0. 106 Gauss-Oersted liegt.9. Löshare Verbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB der Wert B. H. max. des Werkstoffes des Dauermagneten über 1, 1. 106 Gauss-Oersted liegt.10. Lösbare Verbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert der Koerzitivkraft des Werkstoffes des Dauermagneten über 200 Oersted liegt.11. Lösbare Verbindung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert der Koerzitivkraft des Werkstoffes des Dauermagneten über 250 Oersted liegt.
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1157013B (de) * | 1962-02-01 | 1963-11-07 | Siemens Ag | Druckwerk und Rollenzaehlwerk aufnehmendes Gehaeuse, dessen vor dem Einfuehrungsschlitz angeordnete Klappe mittels Dauermagneten an das Gehaeuse dicht anpressbar ist |
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1941
- 1941-09-08 CH CH240302D patent/CH240302A/de unknown
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