CH239255A - Zubringevorrichtung für Flachmaterial an einer Bearbeitungsmaschine. - Google Patents

Zubringevorrichtung für Flachmaterial an einer Bearbeitungsmaschine.

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CH239255A
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lever
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A Mueller C Aktiengesellschaft
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Mueller & Cie Maschinenfabrik
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    • B27L5/00Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor
    • B27L5/08Severing sheets or segments from veneer strips; Shearing devices therefor; Making veneer blanks, e.g. trimming to size
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Description


  Zubringevorrichtung für Flachmaterial an einer Bearbeitungsmaschine.         Gegenstand        vorliegender    Erfindung ist  eine Zubringevorrichtung für Flachmaterial  an einer Bearbeitungsmaschine, mit einem  Träger, mittels welchem das Werkstück       parallel    zu sich     selbst    zum     Werkzeug    geführt  werden, kann.  



  Gemäss der Erfindung weist der Träger  Mittel auf, dank welchen das von ihm gehal  tene Werkstück gegenüber der Vorschubrich  tung verschwenkt und auch in verschwenkter  Lage parallel zu sich selbst zum Werkzeug  bewegt werden     kann.     



       Beiliegende        Zeichnung    zeigt eine beispiels  weise Ausführungsform der erfindungsgemä  ssen Vorrichtung an einer Furnierschere.  



  Es ist:  Fig.1 ein Vertikalschnitt durch die Achse  der Antriebswelle des Werkzeuges,  Fig. 2 eine Ansicht von der Bedienungs  seite her, einzelne Teile geschnitten,  Fig. 3 ein Grundriss,  Fig. 4 und 5 der Antrieb des Messerbal  kens,    Fig. 6 ein Grundriss der Griffe in grösse  rem Massstab,  Fig. 7 ein Schnitt nach der Linie  VII-VII der Fig. 6,  Fig. 8 ein Detail zu Fig. 6,  Fig. 9 ein weiteres Detail,  Fig. 10 und 11 ein Furnierblatt in zwei  verschiedenen Stellungen zur Förderrichtung,  Fig. 12 eine Ansicht des Details nach  Fig. 9.  



  Auf den Laufflächen 1 des Ständers 2  läuft mittels der Rollen 3 ein Wagen . Dieser       letztere    hat eine     Hauptplatte    4, an welcher  die Rollen 3 befestigt sind. Ausserdem sind  an dieser Platte 4 noch zusätzliche Laufrol  len 5 befestigt (Fig. 6 und 9), die sich eben  falls auf Laufflächen des Ständers 2 ab  stützen.

   Damit der Wagen so leicht wie     mög-          lieh    bewegt werden kann, steht er unter dem  Einfluss von Gewichten 76, deren Träger bei  77     versch-cvenkbar    am     Ständer    2 gelagert und       mittdls    der Lenker 78 und der     Rallen    79 mit  der     Platte    4     verbunden        sind.    Die Torsions-      feder 86 sorgt dafür, dass der Wagen bei  Loslassen der Griffe 18 selbsttätig in seine  äusserste Linksstellung (Fig. 1) zurückfährt.

    Auf der Oberseite der Hauptplatte 4 sind     mit-          tels    der Führungen 6 die Leisten 7 hin und  her beweglich gelagert. Die beiden Leisten 7  sind durch einen mittels Drehzapfen 8 an der  Hauptplatte 4 drehbar befestigten Hebel 9  miteinander verbunden. Der Anschluss dieses  Hebels 9 an die Leisten 7 erfolgt mittels der  Kulissenführungen 10. Der Zweck des Hebels  9 wird später beschrieben. Die Leisten 7 sind  an ihrer dem Scherenmesser 11 zugekehrten  Seite nach unten abgebogen (Fig. 1). An die  sen abgebogenen Enden trägt jede der beiden  Leisten einen federbelasteten Schnapphebel  12, zwischen dessen Greiffläche 13 und der  auf dem Niveau der Tischfläche 14 liegenden  Gegenfläche 15 die Furniertafel 16 fest  geklemmt werden kann, nachdem sie vorher  an den Anschlägen 17 angeschlagen wurde.

    Auf den beiden Leisten 7 sind im weiteren  Handgriffe 18 festgeschraubt, die erlauben.  entweder auf weiter unten beschriebene Weise  die Leisten 7 für sieh oder zusammen mit der  Wagenhauptplatte 4 zu bewegen. Unterhalb  der einen der beiden Leisten 7 und unterhalb  der Hauptplatte 4 ist im Ständer 2 eine  Schiene 19 verschiebbar gelagert. Diese letz  tere wird normalerweise durch eine an ihr an  greifende Feder 20     über    eine Rolle 2l an     eine     Anschlagfläche 22 des Ständers 2 angepresst  (siehe insbesondere Fig. 9 und 12), also, in  Fig. 1 gesehen, in ihrer äussersten linken Lage  gehalten.

   Diese Schiene 19 muss aus weiter  unten     beschriebenen        Gründen    fest mit der  über ihr liegenden     Leiste    7 und der     Platte    4  verbunden werden können. Zu diesem Zwecke  tritt ein mit Links- und Rechtsgewinde     ver-          sehener    Bolzen 23 durch einen Schlitz 24 der  Platte 4 und einen Schlitz 25 der Schiene 19  hindurch (Fig. 6 und 7). Er trägt an seinem  untern Ende eine Gegenmutter 26 und an     sei-          nein    obern Ende einen     Handhebel   <B>27,</B> dessen  freies Ende beim einen der Handgriffe 18  liegt und mit diesem zusammen erfasst wer  den kann.

   Zwischen Platte 4 und Schiene 19  ist eine Seheibe 28 eingesetzt, welche bei Ver-    schwenkurig des Handhebels 27 ein Zusam  menklemmen der Teile 7, 4 und 19 ermög  licht. Der Hebel 27 steht unter dem Einfluss  einer Rückholfeder 29.  



  Die     Platte    4 hat auch     unter    der andern  Leiste 7 einen Schlitz 24, durch welchen der  Bolzen 30 eines weiteren Handhebels 31  geht, dessen freies Ende beim andern Hand  griff 18 liegt. Dieser Handhebel hat aber  nicht die Aufgabe, mehrere Teile miteinander  zu verklemmen, sondern sein Bolzen 30 trägt  eine     Sperrklinke    32, die sich auf Höhe des  Schlitzes 24     befindet    und     normalerweise    in  eine Raste 33 der Platte 4 eingreift (Fig. 6  und 8). Durch Drehen des Hebels 31 ent  gegen der Wirkung seiner Rückholfeder 34  kann die Klinke 32 zu einem weiter unten be  schriebenen Zwecke ausser Eingriff mit der  Raste 33 gebracht werden.  



       Über    dem vordern Ende der Tischfläche  14 befindet sich der Messerbalken 35, an wel  chem das Messer 11 befestigt ist. Dieser Mes  serbalken ist mittels der Führungen 36 im  Ständer 2 auf- und abwärts bewegbar ge  lagert. Sein Antrieb erfolgt durch die mittels  der Bolzen 37 an ihm befestigten Pleuelstan  gen 38, die durch die auf der Welle 39 des  Schneckenrades 40 aufgekeilten Exzenter  scheiben 41 bewegt werden (Fig. 4 und 5).  Das     Schneckenrad    40 arbeitet mit der auf  weiter unten     beschriebene    Art ein- und aus  rückbaren Schnecke 42 zusammen.  



  Die     Pressleiste    43, die die     Furniertafel    16       vorgängig    des Schneidens an die Tischfläche  14     anzupressen    hat, ist mittels, des lose im  Balken 35     eingesetzten        Bolzens    200 und mit  tels der Feder 44 nachgiebig am Messerbalken  35 montiert.  



  Im Innern des Messerbalkens 35 ist eine  Lichtquelle 45     angebracht,        dio    ihre Strahlen  durch einen Spalt 46 hindurch als Linie auf  die     Furniertafel    16     wirft.    Diese durch die  Lichtquelle erzeugte Linie ist parallel zur       Schnittrichtung    des     Messers    11.

   Der Spalt 46  ist in der an der     Presslei.sbe    43     befestigten          Verschalung        47        vorgesehen.        Um        jeden     mit     Ausnahme    durch den Spalt 46,  zu     verhindern,    ist auch am Messerbalken     einQ         Verschalung 48 angebracht, die an ihrem  äussern Teil durch die Filzzwischenlage 49  gegenüber der Verschalung 47 der Pressleiste  43 liehtdicht abgeschlossen ist.  



  Das Scherenmesner 11 soll nun von den  Handgriffen 18 aus nach Belieben in Tätig  keit gesetzt werden, und zwar aus Gründen  der Sicherheit nur<U>dann,</U> wenn der Arbeiter  nicht nur eine, sondern beide Hände an den  Griffen 18 hat, um so zu vermeiden, dass er  eine Hand in die Schere bringt. Dazu dient  folgende Steuerungsvorrichtung:  In jedem der beiden Griffe 18 ist ein  Drücker 50 beweglich     gelagert    und arbeitet  mit einem am Fortsatz 51 des Griffes 18 be  festigten Drehhebel 52 zusammen, an dem  das eine Ende eines Bowdenkabels 53 an  greift. Das Bowdenkabel des einen Griffes  18 führt zu einem Hebel 54 und das     Bowden-          kabel    des andern Griffes 18 zu einem hinter  dem Hebel 54 liegenden Hebel 55 (Fig. 1 und  2).

   Diese beiden Hebel, die unter der Wir  kung von Rückholfedern 56 stehen, tragen  je eine Anschlagplatte 57, die mit einem  Nocken 58 des unter der Wirkung der Druck  feder 59 stehenden, auf der Achse 60 dreh  bar gelagerten Hebels 61 zusammenarbeiten.  Fest verbunden mit dem Hebel 61 (über die  Achse 60) ist der Gabelhebel 62, der dazu be  stimmt ist, die Kupplungshälfte 63 mit der  auf der Welle 64 der Schnecke 42     aufgekeil-          ten    Kupplungshälfte 65 in und ausser Berüh  rung zu bringen.  



  Mit dem Hebel 61 durch eine unter Wir  kung der     Feder    66 sehende Stange 67 ver  bunden ist der auf der Achse 68 gelagerte  Hebel 69, der über die Achse 68 mit dem  Gabelhebel 70 fest verbunden ist. Letzterer  greift am Bremskonus 71 an und ist dazu be  stimmt, diesen Kanus mit der Brernsfläche  der Kupplungshälfte 65 in und ausser Berüh  rung zu bringen. Lose auf der Achse 68 sitzt  ferner der Führungshebel 72, der mittels des  Bolzens 73 mit den Hebeln 54 und 55 ver-  
EMI0003.0007     
  
         stellung und Bremsung des Scherenantriebes,  sobald das Scherenmesser einen vollen  Arbeitsgang ausgeführt hat. Sie besteht aus  zwei einzelnen gegeneinander verdrehbaren  Scheiben, warum, wird später gezeigt.  



  Die Arbeitsweise der geschilderten Ma  schine ist folgende:  Die Furniertafel 16, aus der die Fehler  herausgeschnitten werden soll en, wird nach  Öffnen der     Schnapphebel    12 unter letztere  geschoben und nach deren Loslassen von die  sen festgeklemmt und damit am Wagen ge  halten. Die Lichtquelle 45 ist eingeschaltet,  und durch den Spalt 46 dringt ein als     Richt-          mittel    dienender Lichtstreifen. Die in Fig. 10  auch im Grundriss dargestellte Furniertafel  habe eine Reihe von Fehlern a, b, c, d usw.  in Form von Ästen, Rissen und dergleichen.  Diese Fehler sollen mit möglichst kleinen Ver  lusten herausgeschnitten werden. Nun fasst  der Arbeiter beide Griffe 18 ohne vorerst auf  die Drücker 50 oder auf die Handhebel 27  und 31 zu drücken.

   Er schiebt nun den  Wagen und damit die Furniertafel 16 nach  vorn gegen die Schere zu. Sobald der Licht  streifen 80     (Fig.    10)     unmittelbar        hinter    dem       vordersten    Fehler a sich befindet,     hält    der  Wagen an und     drückt    nun mit dem Daumen  der linken Hand den Handhebel 27. Dadurch  wird, wie weiter oben dargetan, die eine  Leiste 7 und damit der ganze Wagen mit der  Schiene 19 verklemmt. Diese Schiene war  bisher     ini    ihrer     äussersten        Linksstellung          (Fig.    1).

   Sie ist so lang, dass ihre     rechte     Stirnfläche 81 bei dieser äussersten Linksstel  lung von der Anschlagfläche 82 des Ständers  einen Abstand hat, der genau ,gleich     ist    dem  Abstand     zwischen        Lichtstreifen    80 und       Schneidkante    des Scherenmesners 11. Nach  ,dem nun der     Arbeiter,        wie    oben gesagt, ver  klemmt hat, fährt er mit dem Wagen in  Richtung Scherenmesner weiter, bis die Stirn  fläche 81 an der Anschlagfläche 82     anstösst.     Jetzt     befindet    sich die     Schneidkante    des      kante vorwärts bewegt werden konnte.

   Nun  kann also die Furniertafel unmittelbar hinter  dem Fehler a durchgeschnitten werden, und  zwar genau parallel zum Lichtstreifen 80.  Man weiss also beim     Einstellen    des Fehlers  auf den gut sichtbaren und leicht und un  gefährlich zugänglichen Lichtstreifen zum  vornherein ganz genau, wie der Schnitt ver  laufen wird.  



  Der Arbeiter hat nun also die Schere  durch Drücken und nachheriges Loslassen der  Drücker 50 einzuschalten. Dies kann er nur,  wenn er auf beide Drücker 50 drückt, also  beide Hände an den Griffen 18 hat. Dann  nämlich verschwenken die beiden Bowden  züge 53 die Hebel 54 und 55 so, dass die an  letzteren befestigten Anschlagplatten 57 ausser  Berührung mit dem am Hebel 61     befestigten     Nocken 58 kommen. Der Hebel 61 und mit  ihm der Gabelhebel 62, also auch mit Hilfe  der Stange 67, der Hebel 69 und der Gabel  hebel 70, werden durch die Feder 59 im Uhr  zeigersinn (Fig. 1) verschwenkt. Dadurch  wird der Bremskonus 71 von der Kupplungs  hälfte 65 abgehoben und die     Kupplungs-          hälfte    63 mit der Kupplungshälfte 65 in Be  rührung gebracht.

   Nun wird die Schnecke 42  und     damit    die Schere durch den schon vor  her eingeschalteten Motor 83 angetrieben.  Kurz bevor die Schneidkante des Messers 11  die Furniertafel 16 erreicht, setzt sich die  Pressleiste 43 auf letzterer ab und gibt unter  Zusammendrückung der Feder 44 nach, da  bei die Furniertafel an die Tischlfläche 14  anpressend. Bei weiterer Abwärtsbewegung  des Messerbalkens 35 erreicht die Schneid  kante des Messers 11 die Tafel 16 und schnei  det sie hinter dem Fehler a durch. Der weg  geschnittene Abfall fällt zwischen dem Stän  der und dem Auffangtisch 84 für die fehler  freien Furnierstreifen hindurch auf ein     Ab-          leitblech    85.  



  Bei einem Hin- und Hergang des Messers  l l macht die 'Welle 39 und damit auch die  Nockenscheibe 75 eine U mdrelrung. Am Ende  rlieser U mdrehung befindet sieh der Nocken  der Scheibe 75 auf der Höhe der Rolle 741.  Die Fig.1 zeigteine Stellung unmittelbar vor-    her; bewegt sich also der Nocken noch etwas  weiter, so schiebt er die Rolle 74 und damit  die beiden Hebel 54, 55 nach links. Im Ver  laufe dieser Linksbewegung stossen die An  schlagplatten 57 bei losgelassenen Drückern  50 gegen den Nocken 58 des Hebels 61 und  bewegen dann diesen, den Gabelhebel 62, den  Hebel 69 und den Gabelhebel 70 im     Gegen-          uhrzeib    rsinn (Fig. 1), was eine     Entkupp-          lung    und eine Bremsung der Schneckenwelle  zur Folge hat.

   Die Schere steht somit auto  matisch still, bis zu einer erneuten Betätigung  der Drücker 50.  



  Würde der Arbeiter nur den einen oder  den andern der beiden Drücker 50 betätigen,  so würde entweder nur der Hebel 54 oder der  Hebel 55 verschwenkt, also dem Nocken 58  des Hebels 61 nur durch einen der Hebel 54,  55 der Weg frei gemacht. Der Hebel 61  könnte also durch die Feder 59 nicht     ver-          schwenkt    werden, und so wäre auch ein Ein  schalten der Schere nicht möglich. Der Arbei  ter ist also gezwungen, beide Hände an den  Griffen 18 zu haben. Es ist ihm also jede  Möglichkeit genomnmen, seine Finger unter  dem Messerbalken und gar im Schnittbereich  des Messers zu haben.  



  Die Anordnung von zwei Griffen 18 hat  aber auch noch einen andern Vorteil: Die  Lage der Fehler c und d in der Furniertafel  (Fig. 10 und 1l) ist zum Beispiel so, dass,  würde man senkrecht zur Längsriehtung der  Furniertafel 16 schneiden, man einen Strei  fen von der     Breite    s     herausschneiden    müsste.  Gelingt es aber.     schräge        Schnitte    zu machen.  so     entsteht    nur ein Abfall von der Breite f.

         -Mit    Hilfe des     zweiten'        Griffes    18 gelingt es       nun        tatsächlich,    die bereits durch die       Sdinapplrelml   <B>12)</B> festgeklemmte     Furniertafel     16     gegenüber    der     durch    den Pfeil A an  ge ,     benen        Fahrtrichtung        des        Wagens    zu     ver-          schwenken.    ,

  so     .dass    der Lichtstreifen 80 so  wohl     unmittelbar    hinter dem Fehler c als  auch     unmittelbar    hinter dem Fehler     d    ver  läuft. Um dies zu erreichen,     drückt    der       Arbeiter    mit dem rechten Daumen auf den  Helm' 31. so dass die Klinke 32     ausser    Ein  griff mit der Raste 33 kommt. Nun können      die Leisten 7 in ihrer Längsrichtung gegen  über der Platte 4 mittels der Griffe 18 ver  schoben werden. Bewegt der Arbeiter die  rechte Leiste 7 nach vorn, so bewegt sich  dank der Verbindung der beiden Leisten 7  mittels des Drehhebels 9 die linke Leiste 7  nach hinten, so dass sich die Furniertafel aus  der Richtung A heraus verschwenkt.

   Man  manipuliert so lange an den Griffen 18, bis  man den Lichtstreifen 80 unmittelbar hinter  die beiden Fehler c und d gebracht hat, dann  drückt man mit dem linken Daumen auch den  Hebel 27 und fährt mit dem Wagen nach  vorn, bis die Fläche 81 an der Fläche 82 an  schlägt. Alles andere wiederholt sich wie vor  her.  



  Die     geschilderte    Zubringe- und Richtvor  richtung kann nicht nur an einer Furnier  schere, sondern auch an einer andern Holz  bearbeitungsmaschine, wie zum Beispiel an  einer Kreissäge mit einem quer zur Fahr  richtung des Wagens sich vorschiebenden  Kreissägeblatt, vorgesehen werden. Die Richt  marke braucht nicht unbedingt durch einen  Lichtstreifen gebildet zu werden. Es können  auch andere Mittel, wie zum Beispiel Lineale  oder Saiten, verwendet werden. An Stelle der  Bowdenzüge kann zum Beispiel auch eine  elektrische, hydraulische oder pneumatische  Fernsteuerung treten.  



  Es lassen sich mit der beschriebenen Ma  schine nicht nur Einzelfurniere, sondern auch       Furnierpakete    schneiden. Beim Schneiden  von Paketen ist es oft erwünscht, nach er  folgtem Schnitt noch Leim aufzutragen. Das  soll geschehen, solange das Paket noch durch  die Pressleiste 43 festgehalten ist. Zu diesem  Zwecke werden die beiden Nockenscheiben 75  gegeneinander so verdreht, dass ihre Nocken  nicht mehr     hintereinander    liegen, und zwar  so, dass die Schere durch den ersten Nocken  stillgesetzt wird, wenn die Schneidkante des  Messers 11 die Oberkante des Furnierpaketes  überschritten hat, die Leiste 43 aber das  Paket noch festhält. Dann wird der Leim  aufgetragen. Hernach wird mittels der     Drük-          ker    50 nochmals eingeschaltet.

   Der zweite  Nocken schaltet die Schere dänn erst aus,    wenn die Leiste 48 abgehoben und in ihrer  obern Ruhestellung ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zubringevorrichtung für Flachmaterial an einer Bearbeitungsmaschine, mit einem Träger, mittels welchem das Werkstück par allel zu sich selbst zum Werkzeug geführt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger Mittel aufweist, mittels welchen das von ihm gehaltene Werkstück gegenüber der Vorschubrichtung verschwenkt und auch in verschwenkter Lage parallel zu sich selbst. zum Werkzeug bewegt werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Zubringevorrichtung nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch ein Richtmittel, gegenüber welchem das vom Träger gehal tene Werkstück durch Verschwenken mittels der Mittel des Trägers .ausgerichtet werden kann und weiter gekennzeichnet durch Mit tel, durch welche der Träger bei Weiter bewegung nach vollzogener Ausrichtung in zur Bearbeitung des 'Werkstückes richtiger Lage stillgesetzt wird.
    2. Zubringevorrichtung nach Unteran spruch 1, gekennzeichnet durch ein Organ, welches nach Ausrichten des Werkstückes gegenüber dem Richtmittel mit dem Träger in feste Verbindung gebracht werden kann und bei Weiterbewegung des Trägers diesen in zur Bearbeitung des Werkstückes richtiger Lage stillsetzt. 3. Zubringevorrichtung nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zurücklegbare Weg des den Träger stillset zenden Organes gleich demAbstand zwischen dem Richtmittel und der Schnittebene des -Werkzeuges der Maschine ist.
    4. Zubringevorrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Richtmittel ein Lichtstreifen ist. 5. Zubringevorrichtung nach Unteran spruch 1, gekennzeichnet durch Griffe zur Verschwenkung des Werkstückes am Träger. 6. Zubringevorriehtung nach Unter anspruch 5, gekennzeichnet durch zwei die Griffe tragende, an Leisten vorgesehene Klemmen zum Halten des Werkstückes am Träger, welche Leisten auf einer Platte des Trägers nach Ausrücken eines Kupplungs- organes verschiebbar und durch ein Schwenk organ miteinander verbunden sind. 7.
    Zubringevorrichtung nach Unteran sprüchen 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass beim einen Griff ein Hebel zum Aus rücken des Kupplungsorganes, beim andern Griff ein Hebel zur Festklemmung des den Träger in zur Bearbeitung des Werkstiückes richtigen Lage stillsetzenden Organes am Trä ger angebracht ist. B. Zubringevorrichtung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe Organe zum Einschalten des Werk- zeuges der Bearbeitungsmaschine aufweisen, derart, dass die Einschaltung nur durch die gleichzeitige Betätigung beider Griffe mög lich ist. 9.
    Zubringevorrichtung nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Organe mittels Fernsteuermitteln zwei Sperrelemente, die das Einrücken der Kupp- lung für den Antrieb des Werkzeuges ver hindern, ausser Wirkung gesetzt werden können. 10. Zubringevorrichtung nach Unteran spruch 9, gekennzeichnet durch Mittel, die das Steuerorgan am Ende eines Arbeitsgan ges des Werkzeuges selbsttätig in Ausrück stellung bringen und damit das Werkzeug stillsetzen. 11. Zubringevorrichtung nach Unteran spruch 3, gekennzeichnet durch eine Feder, welche das Organ jeweils nach Lösung der festen Verbindung mit dein Träger in seine Ausgangsstellung bringt.
    12. Zubringevorrichtung nach Unteran spruch 10, an einer Schere, dadurch gekenn zeichnet, dass die Mittel aus zwei gegenein ander verstellbaren Nocken bestehen, derart, dass beim Rückwärtsgang des Messers die Pressleiste zum Stillstand gebracht wird, so lange sie noch auf das -\Verkstiiek drückt.
CH239255D 1942-04-17 1942-04-17 Zubringevorrichtung für Flachmaterial an einer Bearbeitungsmaschine. CH239255A (de)

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CH2382801X 1942-04-17

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