CH238570A - Mit schwenkbarer Schiefscheibe versehenes Schiefscheibengetriebe. - Google Patents

Mit schwenkbarer Schiefscheibe versehenes Schiefscheibengetriebe.

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CH238570A
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Co W Schlafhorst
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Schlafhorst & Co W
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H39/00Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


  Mit schwenkbarer Schiefscheibe versehenes Schiefscheibengetriebe.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist. ein mit schwenkbarer Schiefscheibe     ver-          sehenes    Schiefscheibengetriebe. Das     Schief-          sQheibengetriebe    wird zum Beispiel bei     mehr-          zylindrigen    Pumpen, deren Zylinder auf  einem greise und parallel zueinander liegen,  angewendet und gestattet eine     bequeme    Ver  stellung der Fördermenge von Null     bis    zu  einem Grösstwert in beiden     Strömungrich-          tungen,

      ohne dass die Drehzahl oder Dreh  richtung der Pumpenantriebswelle verändert  wird.  



  Bei allen Schiefscheibenpumpen, bei denen  die Kolbenpleuel in Pfannen der Schiefscheibe  gelagert sind,     besteht    die Aufgabe, die  Schiefscheibe mit dem Zylinderkörper durch  ein Getriebe zu verbinden. Diese Getriebever  bindung bereitet erhebliche     Schwierigkeiten,     da sie bei allen Schwenklagen der Schief  scheibe wirksam sein     muss.    Es ist schon be  kannt, die Verbindung mittels einfachen oder  doppelten Kardangelenken oder ähnlich wir  kenden Vorrichtungen     herzustellen.    Es be  stehen auch schon Ausführungen, bei denen    der Antrieb lediglich unter Verzicht auf ab  solute gleichförmige Übertragung durch die  Pleuel der Kolben geschieht.

   Die genannten  Anordnungen haben sich jedoch in der Pra  xis nicht bewährt oder beanspruchen unver  hältnismässig viel Raum, zumal dann, wenn  über das     Kardangelenk    das volle Antriebs  drehmoment der Schiefscheibe übertragen  werden muss. Es sind auch schon Schief  seheibengetriebe bekannt, bei denen die  Schiefscheibe mit dem Zylinderkörper über  eine Kegelverzahnung verbunden ist. Jene  sind jedoch stets in ihrer Winkelstellung  bezw. Fördermenge nicht verstellbar ausge  führt.  



  Demgegenüber sieht die vorliegende Er  findung an zwei zum Antrieb der Schief  scheibe dienenden, rotierenden, gegeneinander  verschwenkbaren Teilen aussen eine sphä  rische Evolventenverzahnung vor, deren     Evol-          venten    auf einer ihren Mittelpunkt     im'Schnitt-          punkt    der Drehachsen jener beiden Teile be  sitzenden     Kugeloberfläche    liegen und .deren  Zähne so gestaltet sind, dass sie über den      ganzen Verstelbereich der Schiefscheibe in  gegenseitigem Eingriff bleiben und bei     un-          verschwenkter    Schiefscheibe eine Klauen  kupplung bilden.

   Dadurch ist ein dauernder  Eingriff der Zähne von der grössten Schräg  lage der Schiefscheibe bis zu deren     unver-          schwenkten    Lage gewährleistet. Die sphä  rische Evolventenverzahnung die später näher  erklärt wird, hat die spezifische Eigenschaft  auch     bei    verschiedenen Schräglagen der  Schiefscheibe stete einen kinematisch     ein-          wandfreien,    das heisst gleichförmigen An  trieb zu ergeben.

   Bei unverschwenkter Schief  scheibe wirken die Zähne wie eine     Klauen.-          kupplung.    Die Vorteile dieser erfindungsge  mässen Antriebsverbindung sind folgende:  einwandfreie     gleichförmige    Antriebsver  bindung über den ganzen Verstellbereich der  Schiefscheibe;  die betriebssichere Ubertragung auch  auch  grösster Drehmomente;  einfache Bauart ohne Vielzahl von Teilen,  wie sie zum Beispiel bei Gelenken     vorhanden     sind;  billige Herstellung.  



  Des weiteren     ergibt    sich daraus die<B>--Mög-</B>  lichkeit, bei mit diesem     Getriebe        ausgerüste-          ten,    mit rotierendem Zylinderkörper     versehe-          nen    Kolbenpumpen höhere Flüssigkeitsdrücke  zu erreichen und dadurch zum Beispiel die  solche Pumpen besitzenden Flüssigkeitsge  triebe kleiner zu bauen. Durch die Anwen  dung erwähnter Verzahnung an einem     An-          triehsteil    und der Schiebscheibe dieser Pum  pen entstehen zusätzliche Querkräfte, welche  der in der Verzahnung wirkenden Umfangs  kraft entsprechen.

   Um diese unschädlich zu  machen bezw. aufzunehmen, wird zweck  mässig die Schiefscheibe mit einer besonders  wirksamen Querlagerung ausgerüstet, die       darin    besteht, dass zwei zylindrische Lager  von verschiedenem Durchmesser konzentrisch  ineinander angeordnet sind. Es     bestände    die  Möglichkeit, die eine     Verzahnung    unmittelbar  am Zylinderkörper anzubringen bezw. zu be  festigen. Durch den     obengenannten    Seiten  druck entstehen aber Schwierigkeiten in der  Abdichtung am Steuerspiegel.

   Zweckmässig    wird deshalb auf der     Pumpenwelle    ein vom  Zylinderkörper     getrenntes    Zahnrad vorge  sehen, welches     seinerseits    am Umfang im Ge  häuse gelagert ist und     Bohrungen    für den  Durchlass der Kolbenpleuel und Kolben be  sitzt. Anstatt dieser oder neben dieser be  kannten Zahnradlagerung kann auch die  Pumpenwelle mit einer Kugel versehen wer  den, welche in der Schiefscheihe so gelagert  ist, dass ihre Mitte genau in der Schwenk  achse der Schiefscheibe liegt.  



  Zur Erklärung des Begriffes "sphärischer  Evolventverzahnung" wird folgendes be  merkt:  Die gewöhnliche Evolvente ist eine Kurve,  die sich in einer Ebene ausdehnt. Zahnräder,  die mit dieser Kurvenform     ausgerüstet.    ge  statten bis zu einem     gewissen    Mass eine Ab  standsvergrösserung der Achsen, ohne dass die  kinematisch richtige Abwälzung der Zahn  flanken     gestört    wird. Das getriebene Zahn  rad dreht sich also mach wie vor mit genau  gleicher Winkelgeschwindigkeit wie das trei  bende.

   Betrachtungen über diese Tatsache       führten    zu dein Gedanken,     denselben    Vor  gang ins Räumliche zu     übertragen,    indem die  Darstellung der Evolvente auf der Kugel  oberfläche vorgenommen wird (daher sphä  rische Evolvente).  



  Die der ebenen Evolvente entsprechende  sphärische Evolvente kann geometrisch fol  genderweise gedeutet werden:  Wenn der Grosskreis einer     Kugelober-          flä;elie    sieh an einem zweiten, kleineren Kreis  derselben     Kugeloberfläche    ohne zu gleiten  abrollt, so beschreibt jeder Punkt des Gross  kreises auf der Kugeloberfläche eine sphä  rische Evolventenkurve. Diese sphärische  Evolvente ergibt eine kinematisch richtige       Bewegungsübertragung,    wenn in Analogie zu  der ebenen Evolvente die Achsen von zwei  damit ausgertüsteten Zahnrädern um ihren  Schnittpunkt eine Schwenkung ausführen.  



  Der grundsätzliche     Unterschied    der Ei  genschaften der ebenen     Evolvente    und der  sphärischen     Evolvente        besteht        also    darin, dass  bei     Änderung    der     Zahneingriffstiefe    bei der  ebenen     Evolvente    die Achsen der .damit aus-           gerüsteten        Zahnräder    zwecks Beibehaltung  der     gegenseitigen        Drehverhältnisse    der letzte  ren eine     Bewegung    ausführen     müssen,

      beider  ihre Parallelität nicht     gestört    wird, wogegen  für den gleichen Zweck bei     Zahnrädern    mit  einer sphärischen Evolventenflankenform die  Zahnradachsen" zueinander um den Schnitt  punkt der beiden Achsen geschwenkt werden  müssen.  



  Die Zeichnung     betrifft    ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes,    und  zwar zeigen  Fig. 1 eine Schiefscheibenpumpe im  Schnitt;  Fig. 2 die Zahnkränze schematisch in  Draufsicht.  



  Die     Platte    1,     das:    Zwischenstück 2     un'     der Deckel 3     bilden,        das    Gehäuse einer     mehr-          zylindrigere    Schiefscheibenpumpe. Auf die  Pumpen- bezw. Treibwelle 4 ist der Zylinder  block 5 aufgesteckt     und    :durch die Verzah  nung 6 mit ihr verbunden. Im Deckel 3 ist  das Schwenklager 7 für :den Schiefscheiben  zapfen 9 verstellbar geführt. Die Schief  scheibe 8 wird von der Welle 4 durch die als  Teile für sich hergestellten Zahnscheiben 16,  17 angetrieben; die Zahnscheibe 16 auf der       Treibwelle    4 besitzt Bohrungen für den  Durchlass -der Pumpenkolben und Kolben  pleuel.

   Die Zahnscheibe 16 stützt sich ab in  einer Lagerbohrung 18 des Gehäuses., die  Scheibe 17 in radialer Richtung auf einem  behufs Bildung     konzentrisch    ineinander     an-          geordneter    zylindrischer Lager vorgesehenen       Ringansatz    19 :des     Schwenklagers    7 und in  axialer Richtung gegen die     Stirnflächen    10  des Lagers 7;

   :die der Bewegungsverbindung  dienenden zwei     Zahnscheiben    16, 17     besitzen     aussen eine sphärische Evolventenverzahnung  mit     Zahnabmessungen,        die    einen     ständigen     Eingriff bei jeder     in    Betracht kommenden  Winkelstellung des Schiefscheibenzapfens 9  zur Antriebswelle 4     gewährleistet.    Treib  welle 4 und Schiefscheibe 8 sind durch ein       Kugelgelenk        .gegenseitig        gelagert,    und zwar       sitzt    die     Treibwelle    4 in einer zentral in der  Schiefscheibe 8 gelagerten, Kugel 21,

   indem  sie .sich mit ihrem vordern Ende 20 verschieb-    bar über die     Kugelmitte    hinaus in der Kugel  abstützt.  



  Die     gezeichnete    gegenseitige Stellung der       Zahnscheiben    16, 17 entspricht .dem grössten  Schwenkwinkel,     den    die Achsen x und y des  Getriebes bilden können. Bei diesem Schwenk  winkel hat die Pumpe das grösste     Förder-          volumen.    Mit abnehmendem     Schwenkwinkel     greifen an der     Eingriffsstelle    die     Zähne,der     Zahnscheiben 16, 17 immer weniger     tief    in  einander und bilden, wenn die     Achsen    x und  y     --ich    in     gestreckter    Lage befinden,

   schliess  lich eine normale Klauenkupplung, indem  alle Zähne an     ihren    Gegenzähnen anliegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit schwenkbarer Schiefscheibe versehenes Schiefscheibengetriebe, dadurch gekennzeich- ne, dass zwei für den Antrieb der Schiefscheibe dienende, .gegeneinander verschwenkbare, ro tierende Teile aussen mit einer sphärischen Evolventenverzahnung versehen sind, deren Evolventen auf einer ihren Mittelpunkt im Schnittpunkt der Drehachsen jener beiden Teile besitzenden Kugeloberfläche liegen und deren Zähne so gestaltet sind,
    dass sie über den ganzen Verstellbereich der Schiefscheibe in gegenseitigem Eingriff bleiben und bei unverschwenkter Schiefscheibe eine Klauen- kupp'lung bilden. UNTEREINSPRÜCHE 1. Getriebe nach Patentanspruch, in An wendung bei einer Pumpe mit rotierendem Zylinderkörper, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Pumpenwelle ein Antriebszahnrad an geordnet ist, welches mit Bohrungen für den Durchlass der Kolbenpleuel und Kolben ver sehen ist. 2.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass :das Antriebszahnrad für die Schiefscheibe an seinem Umfang gelagert isst. 3. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibwelle mittels einer Kugel in der Schwenkachse der Schief scheibe gelagert ist. 4.
    Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiefscheibe mit einer Querlagerung versehen ist, die konzen trisch ineinander angeordnete zylindrische Lager besitzt. 5. Getriebe nach Patentanspruch, in An wendung bei einer Pumpe mit rotierendem Zylinderkörper, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Pumpenwelle ein Antriebszahnrad für .die Schiefscheibe angeordnet ist, welches Bohrungen für den Durchlass der Kolben pleuel und Kolben besitzt, und dass die Treib- welle mittels einer Kugel in .der Schwenk- aelLse der Schiefscheibe gelagert und die Schiefscheibe mit einer Querlagerung ver sehen ist,
    die konzentrisch ineinander ange ordnete zylindrische Lager besitzt.
CH238570D 1954-01-09 1942-04-04 Mit schwenkbarer Schiefscheibe versehenes Schiefscheibengetriebe. CH238570A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038863B (de) * 1953-01-12 1958-09-11 Georg Wiggermann Verzahnung fuer die Antriebsverbindung zwischen der Schiefscheibe und dem Zylinderkoerper von Fluessigkeitsgetrieben

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038863B (de) * 1953-01-12 1958-09-11 Georg Wiggermann Verzahnung fuer die Antriebsverbindung zwischen der Schiefscheibe und dem Zylinderkoerper von Fluessigkeitsgetrieben

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