DE522845C - Drehkolbenpumpe - Google Patents

Drehkolbenpumpe

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DE522845C
DE522845C DEJ33381D DEJ0033381D DE522845C DE 522845 C DE522845 C DE 522845C DE J33381 D DEJ33381 D DE J33381D DE J0033381 D DEJ0033381 D DE J0033381D DE 522845 C DE522845 C DE 522845C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C3/00Rotary-piston machines or pumps, with non-parallel axes of movement of co-operating members, e.g. of screw type
    • F04C3/06Rotary-piston machines or pumps, with non-parallel axes of movement of co-operating members, e.g. of screw type the axes being arranged otherwise than at an angle of 90 degrees

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Drehkolbenpumpe Die Erfindung betrifft eine aus zwei in einem Gehäuse unter einem Winkel gegeneinander angeordneten, mit gleicher Drehzahl umlaufenden Scheiben bestehende Pumpe, wobei ein zwischen den Scheiben in Durchmesserrichtung angebrachter Kolben den Raum zwischen den Scheiben in zwei Räume teilt, in der Weise, daß zwecks Ansaugens der Flüssigkeit in den einen Raum eine Vergrößerung desselben und gleichzeitig zwecks Herausförderns in dem anderen eine Verkleinerung erfolgt. Das Neue besteht darin, daß im Pumpengehäuse an der auswärts gekehrten Seite der einen Scheibe eine zur Ansaugeöffnung führende, ringsegmentförmige Aussparung und ihr gegenüber an der auswärts gekehrten Seite der anderen Scheibe eine ringförmige Aussparung angeordnet ist, die durch einen geraden, gegen die dortige Scheibe dichtenden Steg in zwei Räume geteilt ist, deren einer mit dem Auslaß verbunden ist. Hierdurch wird ein fast vollständiger Druckausgleich auf beiden Seiten der an der ringförmigen Aussparung anliegenden Scheibe bewirkt, um die einseitige Beanspruchung ihrer Welle aufzuheben und das Brechen derselben zu verhüten. Die Pumpe läßt sich auch als Luftverdichter und Vakuumpumpe verwenden. In letzterem Falle wird die Flüssigkeit eines oberhalb der Saug- oder Drucköffnung vorgesehenen Behälters als Dichtungsmittel benutzt, indem die Flüssigkeit dabei zum Kreislauf durch die Pumpe gebracht wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Pumpe mit axial angeordnetem Einlaß.
  • Fig. z ist ein Längsschnitt der Pumpe, Fig. a ein Querschnitt derselben; Fig. 3 bis 1q. zeigen Einzelheiten; Fig. 15 ist eine Endansicht der rechten Seite der Pumpe; Fig. 16 ist ein Querschnitt einer Ausführungsform, die als Flüssigkeitspumpe, Vakuumpumpe und Luftverdichter verwendbar ist.
  • Im Gehäuse a mit seitlichem Deckel b sind auf Welle c die Scheibe d und auf Welle g die Scheibe h schräg gegeneinander gelagert. Die Welle c rechts ist in einer Lagerbuchse z und in einem Kugellager L gelagert, die Welle g links liegt in einer Lagerbuchse i und ist außen mit einer Kugeln versehen, die in einem im Deckel b verschraubten, bei q gesicherten Teil p sitzt. Durch Einstellen dieses Kugellagers wird der Anpressungsdruck der beiden Scheiben geregelt. Der aus Fig. 7 bis 9 ersichtliche Kolben k mit teilweise prismatischen und teilweise zylindrischen Flächen ist in die radialen Aussparungen e, e" der Scheibe d (rechts) eingesetzt, während die Rippe k2 des Kolbens in den beiden schräg zueinander laufenden diametralen Nuten hl der Scheibe h liegt, wie Fig. 3 und 4 zeigt. Der Kolben k schließt außen mit seinen Enden am Rand der Scheiben d, h mit der Gehäuseinnenwand und den Scheiben dicht ab. Eine Vierteldrehung nach der Stellung von Fig. i liegt die ebene Fläche des Kolbens k auf der Außenseite der Rippe k2 in der einen Nut lal der Scheibe h an, nach einer weiteren halben Umdrehung in der anderen Nut hl. Die Dichtung findet an diesen Stellen in der Scheibe h und in der Aussparung e der Scheibe d statt, in deren Vertiefung e1 der Ringansatz k1 des Kolbens paßt. Gemäß Fig. 13 können beide Scheiben d, h kegelförmig ausgebildet sein, wobei ausschließlich rollende Reibung auftritt, wenn beide denselben Kegelwinkel zeigen.
  • In Fig. 2 ist der Einlaß mit s und der Auslaß mit t bezeichnet. Der Einlaß ist in Fig. i mit gestrichelten Linien angedeutet und führt zu einer Aussparung b1 in der rechten Gehäusewand vor der Scheibe d. Die Aussparung b1 hat mit der Welle c gleichachsige Ringsegmentform und ist begrenzt durch die Kanten b' und b4, zwischen denen sie sich mit abnehmender Tiefe erstreckt. Die Aussparung b1 steht durch einen in einen Schlitz bei b' mündenden Kanal dauernd mit dem Einlaß s in Verbindung, das Ansaugen erfolgt durch zwei Schlitzöffnungenh' in der Scheibe d nach den Räumen zwischen beiden Scheiben. Je eine der Öffnungen ha liegt auf einer Seite der Kolbenaussparung e, wie Fig. 5 und 6 zeigt. Die Scheiben d, h drehen sich in der Pfeilrichtung von Fig. 2 so, daß beim Überschreiten der Dichtungslinie zwischen ihnen durch den Kolben hinter ihm ein Raum entsteht, der bei der ersten Hälfte der Drehung sich erweitert, so daß durch die Öffnungen h' Flüssigkeit angesaugt wird, während bei der zweiten Hälfte der Drehung die Verminderung dieses Raumes und das Herausdrücken der angesaugten Flüssigkeit durch den Auslaß erfolgt. Bei einer Umdrehung wird also zweimal Flüssigkeit angesaugt und herausgefördert. Da die Ansaugeöffnungen h' nahe bei der Drehachse c verlaufen, kann eine sehr hohe Umlaufsgeschwindigkeit angewandt werden, ohne daß Störungen durch die Fliehkraft für das Ansaugen eintreten. Im letzten Teil der Umdrehung sind die Öffnungen h' vom Wandteil b' des Gehäuses verschlossen, so daß die Flüssigkeit in den Auslaß gelangt.
  • In der Wand v des Gehäuses ist zwischen Auslaß t und Einlaß s eine nach außen offene Flüssigkeitstasche u vorgesehen, die durch eine radiale Aussparung t' (Abb. 14) mit einer kreisrunden Aussparung tr an der Innenseite des Deckels b verbunden ist, so daß die Scheibe lt durch den links auf sie wirkenden Auslaßdruck gegen die Scheibe d mit einer Kraft gedrückt wird, die etwa so groß ist wie der Widerstand, den die Flüssigkeit beim Herausdrücken nach dem Auslaß leistet, so daß die Reibung zwischen Deckel b und Scheibe h bzw. die Reibung in dem Kugellager der Welle g annähernd aufgehoben wird. Aus Fig. 14 ist ersichtlich, daß die Ringaussparung tr in zwei Räume tr' und tr" geteilt ist durch einen geraden Steg f von der gleichen Höhe wie die Tiefe der Aussparung. Der Steg f dichtet somit gegen die Seitenfläche der Scheibe h ab (Fig. 2 und i4). Der Steg f verläuft etwa in der gleichen Richtung wie die Kanten b', b4 der Aussparung b1, so daß der obere Raum tr' annähernd gegenüber dem festen Wandteil b' und der untere Raum t" annähernd gegenüber der Aussparung b1 auf der Ansaugeseite liegt. Wenn nun der obere Raum tr' mit Druckflüssigkeit im Auslaß, z. B. durch eine zur Flüssigkeitstasche und zur Druckleitung führende, radiale Öffnung t' verbunden ist, so erfolgt eine ähnliche, ungleiche Druckverteilung auf der linken Seite der Scheibe h wie auf ihrer rechten Seite, wo im einen der durch den Kolben k getrennten Räume Saugdruck, im anderen Förderdruck vorhanden ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß die rechts und links auf der Scheibe h wirkenden Drücke sich fast ganz aufheben, womit auch die ungünstige Einwirkung auf die Welle g und das Kugellager n beseitigt ist.
  • Um das Einsaugen von Luft an der Welle c der Scheibe d zu vermeiden, kann in der Lagerbuchse z eine Ringnut y nahe bei ihrem äußeren Ende vorgesehen und durch einen Kanal x mit dem Auslaß t zwecks Einführung von Druckflüssigkeit verbunden werden.
  • Die Einrichtung an der Deckelseite gemäß der Erfindung, die eine gleichmäßige Beanspruchung der linken Scheibe h bezweckt, kann ergänzt werden durch Ringnuten d1, d' an den Scheiben h und d, die mit dem Raum u in Verbindung stehen.
  • Die Fig. io bis x2 zeigen eine andere Ausführungsform des Kolbens k, ohne Ringansatz k1, der in die Nut e der Scheibe d von der Seite her eingesetzt werden muß und infolge seines vollen Kreisquerschnittes in der Mitte aus der Scheibe nicht herausfällt wie der mit halbkreisförmigem Querschnitt ausgebildete Kolben nach Fig. i, 3, 4 und 7 bis g. Die Einlaß- und Auslaßöffnungen können auch am Umfang im Gehäuse angebracht sein, wobei die Öffnungen h' fortfallen.
  • Gemäß Fig. 16 ist ein Flüssigkeitsbehälter r mit Zwischenwand m und zwei Teilräumen ml und W vorgesehen, von denen der erstere mit der Saugleitung s, der letztere mit der Druckleitung verbunden ist. Bei W mündet das Flüssigkeitszulaufrohr r1 mit einem aufsteigenden Zweigrohr r2, das die Luft zuleitet; in den Raum ft2 mündet ein Druckrohr r4 für die Flüssigkeit und ein aufsteigendes Rohr zur Abführung der Luft r'. Die Rohre sind bei i, 2, 3, .I mit Hähnen verschließbar, beide Räume in' und 11a' sind durch eine Öffnung o verbunden. Diese Anordnung ermöglicht die Verwendung als Flüssigkeitspumpe sowie auch als Vakuumpumpe. Im letzteren Fall wird der Raum 11a2 beispielsweise mit einer Melkmaschine verbunden, die Hähne i und 4 geschlossen, die Hähne 2 und 3 geöffnet. Die Flüssigkeit gelangt dann durch die Öffnung o aus dem Raum 1112 in den Raum ml und durch die Pumpe als Dichtungsmittel, während Luft von der Melkmaschine durch den Hahn 2 gesaugt wird und durch den Hahn 3 ins Freie ausströmt. Die Öffnung o wird von außen mittels einer Stellschraube geregelt, so daß nur ein Teil der in der Pumpe enthaltenen Flüssigkeit umläuft. Bei der Verwendung als Flüssigkeitspumpe werden die Hähne 2 und 3 geschlossen, die Hähne i und 4. geöffnet. Als Vakuumpumpe kann die Pumpe bei offenem Behälter r arbeiten, wobei sämtliche Hähne sowie die Rohre r1 und r4 entbehrlich sind; das Rohr r2 wird unmittelbar mit dem Raum ml verbunden. Bei der Verwendung als Luftverdichter muß der Raum m' mit dem Luftbehälter und nal mit der Außenluft in Verbindung stehen.

Claims (1)

  1. PATLNTANSPRUCll: Drehkolbenpumpe, bestehend aus zwei in einem Gehäuse mit gleicher Drehzahl umlaufenden Scheiben, die einen Winkel miteinander bilden, und einem zwischen den Scheiben diametral angebrachten Kolben, welcher den Raum zwischen den Scheiben in zwei Räume teilt, deren Volumen beim Umlauf der Scheiben zwecks Einsaugens des Fördermittels in den einen Raum aus einem Einlaß und gleichzeitig zwecks Auspressens aus dem anderen Raum zu einem Auslaß wechselweise vergrößert und vermindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Pumpengehäuse an der auswärts gekehrten Seite der einen Scheibe (d) eine ringsegmentförmige Aussparung (b1) und ihr gegenüber an der auswärts gekehrten Seite der anderen Scheibe (h) eine ringförmige Aussparung (tr) angeordnet ist, die in zwei Räume (tr' und tr") mittels eines geraden, gegen die zugehörige Scheibe (h) dichtenden Steges (f) geteilt ist, wobei der eine Raum (tr') mit dem Auslaß verbunden und der Steg (f) in einiger Entfernung vom Zentrum der Aussparung (tr) und mit ungefähr derselben Neigung wie die radialen Begrenzungslinien (b', b4) der ringsegmentförmigen Aussparung (b1) angeordnet ist.
DEJ33381D 1927-03-28 1928-02-02 Drehkolbenpumpe Expired DE522845C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE522845X 1927-03-28

Publications (1)

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DE522845C true DE522845C (de) 1931-04-18

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ID=20311202

Family Applications (1)

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DEJ33381D Expired DE522845C (de) 1927-03-28 1928-02-02 Drehkolbenpumpe

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DE (1) DE522845C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2489041A (en) * 1946-06-14 1949-11-22 David O Manseau Nutating axis rotary compressor
US2496668A (en) * 1946-02-18 1950-02-07 David O Manseau Nutating axis rotary compressor
US2525907A (en) * 1943-09-16 1950-10-17 Henry Packard White Rotary hydraulic pump
US2559255A (en) * 1946-08-12 1951-07-03 David O Manseau Pump

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