CH238299A - Verfahren zur Herstellung eines isolierenden Überzuges auf heissen und kalten Flüssigkeitsleitungen aller Art sowie nach diesem Verfahren hergestellter Überzug. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines isolierenden Überzuges auf heissen und kalten Flüssigkeitsleitungen aller Art sowie nach diesem Verfahren hergestellter Überzug.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines isolierenden Überzuges auf heissen und kalten Flüssig keitsleitungen aller Art sowie nach diesem Verfahren hergestellter Überzug. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines iso lierenden Überzuges auf heissen und kalten Flüssigkeitsleitungen aller Art sowie auf einen nach diesem Verfahren hergestellten Überzug. Nach der Erfindung wird Natronwasser- glas und Schlackenwolle zu einer zähflüssi gen, streichfertigen Masse verarbeitet, welche in mehreren Anstrichen auf die zu isolie rende Leitung aufgetragen wird. Nach einer bevorzugten Ausführungsart des Verfahrens werden 750 Gewichtsteilen Natronwasserglas etwa 250 Gewichtsteile Schlackenwolle beigemischt und das Ganze durch Umrühren zu einer zähflüssigen, streichfertigen Masse verarbeitet. Vor dem Aufbringen des Isolationsmittels auf die zu isolierende Leitung wird dieselbe zunächst von Fett und Rost gründlich ge reinigt. Hierauf wird die Masse mittels eines Pinsels auf die Leitung aufgestrichen und der Anstrich während fünf bis sechs Stun- den trocknen gelassen. Hiernach erfolgt ein zweiter Anstrich, den man wieder trocknen lässt. Hierauf wird einem Teil der aus Na tronwasserglas und Schlackenwolle bestehen den zähen Flüssigkeit so viel von einem aus Gips, Champagnerkreide und Ockerfarbe be stehenden Pulver beigemischt, bis die ent stehende Masse bis zu einer ihre Streich fähigkeit nicht behindernden Konsistenz ein dickt. Das der Natronwasserglas-Schlacken- wollenmisehung zugesetzte Pulver enthält zweckmässig etwa 30 Gewichtsteile Gips, 20 Gewichtsteile Champagnerkreide und 5 Gewichtsteile Ockerfarbe. Statt Champagner kreide kann dem Pulver auch Talkum beige mischt werden. Die so entstandene Masse wird nun eben falls auf die Leitung aufgestrichen und trocknen gelassen. Die Flüssigkeitsleitung ist nun mit einem vorzüglichen Wärme- und Kälteisolationsmantel von etwa 2 mm Schicht dicke versehen, welcher sich sowohl für heisse wie auch für kalte Flüssigkeitsleitungen sehr gut bewährt, vorausgesetzt., dass die Leitun gen nicht starken Fibrationen unterworfen sind. Sollen stark fibrierende Leitungen isoliert werden, so wird auf die entfettete und iso lierte Leitung zunächst ein Anstrich aus Natronwasserglas-Schlaehen-,volle aufgetra gen und dieser während etwa drei Stunden trocknen gelassen. Hierauf wird die nun schon angetrocknete Schicht mit einer Bandage umwickelt, und zwar in steilen Windungen, welche sich an den Längsrändern nur wenig überdecken. Hiernach wird einem Teil der aus Natron- wasserblas und Schlackenwolle bestehenden Flüssigkeit ein aus Gips, Champagnerkreide (oder Talkum) und Ockerfarbe bestehendes Pulver beigemischt und die so entstandene Masse mittels eines Pinsels auf die Bandage aufgestrichen und trocknen gelassen. Nöti genfalls kann der so hergestellte Isolations mantel mit einem weiteren aus Na.tronwasser- glas und Schlackenwolle bestehenden An strich versehen werden. Ein wie vorstehend beschrieben herge stellter Isolationsmantel ist durchaus feuer sicher und hat den Vorteil, dass er weder fault noch rostet; ausserdem kann kein Unge ziefer darin nisten. Es ist auch möglich, für die Herstellung des Isolationsmantels alte Bandagen zu verwenden. Gegenüber den ban- dagierten Leitungen bekannter Systeme er möglicht das erfindungsgemässe Verfahren eine Einsparung an Bandagematerial bis zu <B>80% .</B> Während das Natronwasserglas und die Schlackenwolle schon vor der Verwen- dung gemischt werden können, ist es zweck mässig, die Pulvermischung dem Natron- wasserglas-Schlackenwolle-Gemisch erst un mittelbar vor der Verarbeitung bezw. vor dem Anstrich zuzusetzen.
Claims (1)
- PATEN TAN SPR (JCIIE I. Verfahren zur Herstellung eines isolie renden Ü berzul;es auf heissen und kalten Flüssi.gheitsleitungen aller Art, dadurch ge- kennzeichnet, dass Natronwasserblas und Schlackenwolle zu einer zähfliissigen, streich- fähigen Masse verarbeitet.werden, welche in mehreren Anstrichen auf die zu isolierende Leitung aufgetragen wird. Il. Isolierender Überzug, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I. UNTERÄNSPRtrCIIE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass 750 Gewichts teilen Natronnvasserglas mindestens ange nähert 250 Gewichtsteile Sehla.ckenwolle zu- "setzt und das Ganze gut durchgemischt wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der aus Natron- wasserglas und Schlackenwolle bestehenden Flüssigkeit so viel von einem aus Gips, Cha,m- pagnerkreide und Ockerfarbe bestehenden Pulver beigemischt wird, bis die (so ent stehende :Masse eine ihre Streichfähigkeit nicht. behindernde Konsistenz erhält. 3.Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass 31) Gewichtsteile Gips mindestens angenähert mit 20 Gewichts teilen Champagnerkreide und 5 Gewichts teilen Oderfarbe vermengt und innig durch gemischt werden. 4.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der aus Natron wasserglas und Schlackenwolle bestehenden Flüssigkeit so viel von einem aus Gips, Tal kum und Ockerfarhe bestehenden Pulver beigemischt, wird, bis die entstehende Masse eine ihre Streichfähigkeit nicht beeinträch- tigende Konsistenz erhält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH238299T | 1944-01-21 |
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| CH238299D CH238299A (de) | 1944-01-21 | 1944-01-21 | Verfahren zur Herstellung eines isolierenden Überzuges auf heissen und kalten Flüssigkeitsleitungen aller Art sowie nach diesem Verfahren hergestellter Überzug. |
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|---|---|
| CH (1) | CH238299A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1990012139A1 (en) * | 1989-04-06 | 1990-10-18 | Oy Partek Ab | Insulating product of mineral fibre wool, intended in particular for heat insulation of pipes, and method for making this product |
-
1944
- 1944-01-21 CH CH238299D patent/CH238299A/de unknown
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