DE802279C - Verfahren zum Schutz von Lehmbauten gegen Wettereinwirkungen - Google Patents

Verfahren zum Schutz von Lehmbauten gegen Wettereinwirkungen

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DE802279C
DE802279C DEP13026A DEP0013026A DE802279C DE 802279 C DE802279 C DE 802279C DE P13026 A DEP13026 A DE P13026A DE P0013026 A DEP0013026 A DE P0013026A DE 802279 C DE802279 C DE 802279C
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Germany
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buildings against
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Expired
Application number
DEP13026A
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English (en)
Inventor
Heinrich Heetkamp
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/84Walls made by casting, pouring, or tamping in situ
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Schutz von Lehmbauten gegen Wettereinwirkungen Die Außenwände von Lehmbauten müssen vor \\'ettereinflüssen. insbesondere vor Schlagregen. geschützt «-erden, da sie hei einer Durchfeuchtung erweichen und dann nicht einmal ihr eigenes Gewicht zu tragen vermögen. Die bisher gemachten Vorschläge zum Schutz der \Vände gegen Wettereinwirkungen sind teilweise unbrauchbar, zum Teil ist ihre Durchführung so umständlich und schwierig. daß dadurch der große Vorteil des Lehmbaus, seine Billigkeit, in Frage gestellt wird.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, die Außenwände eines Lehmbaus in verhältnismäßig einfacher Weise mit einer wetterfesten und mechanisch genügend harten Oberfläche zu überziehen. Erfindungsgemäß wird die gut getrocknete Lehmwand an ihrer Außenfläche kurzzeitig auf so hohe Temperaturen erhitzt, daß diese sowie die unmittelbar unter der Oberfläche liegenden Lehmschichten mehr oder weniger gebrannt werden. Durch diese Wärmebehandlung erhält man eine äußerst feste, glatte Außenhaut, die infolge des allmählichen Überganges zu der unveränderten Kernmasse der Wand an dieser gut haftet. Für die angegebene Wärmebehandlung werden Flammenwerfer oder eigens für diesen Zweck gebaute Gasbrenner benutzt, die eine Behandlung der Wand in breiten Streifen ermöglichen.
  • Man kann die Brenntemperatur des Lehmes durch ein vorheriges Eintragen eines Flußmittels, z. B. Soda oder Wasserglas, in die Oberflächenschichten der N\'and beträchtlich herabsetzen und dadurch die Behandlung beschleunigen und erleichtern. Durch Zumischung von Koksgrus zu der Lehmmasse an der Oberfläche der Wände erzielt man weiterhin eine gute Wärmeleitung nach dein Inneren der Wand und damit' 'eine besonders gleichmäßige Übergangsschicht von der harten Oberfläche zu dem unbeeinflußten Kernbaustoff.
  • Je nach der zu erwartenden' Behnspruchung der einzelnen Teile der Wand können diese durch mehr oder weniger- kräftige Behandlung verschieden hart" und widerstandsfähig gemacht werden. Mit dem Verfahren nach der vorliegenden Erfindung kann man insbesondere die Kanten des Mauerwerkes stärker härten als die glatten Wandflächen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Schutz von Lehmbauten gegen Wettereinwirkungen, ,dadurch Bekennzeichnet, daB die gut getrockneten Wände an ihrer Oberfläche kurzzeitig auf eine so höhe Temperatur erhitzt werden, daß sich eine gebrannte Außenhaut und eine, mehr oder weniger harte Zwischenschicht auf dem unbeeinfl_ußten Kernbaustoff bilden. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ge-'kennzeichnet, daß vor der Trocknung und Wärmebehandlung.,in die Oberflächenschichten der Lehmwand ein FlußmitteJ,, z. B. Soda oder 'Wasserglas, eingebracht wird. . 3. Verfahren nach den AnsprüehM_i# und z, dadurch gekennzeichnet, daß def,;I.ehintnasse an der Oberfläche der Wände Koksgrülegemischt wirf. ,
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