CH237984A - Gerät zur Kontrolle von runden Öffnungen. - Google Patents

Gerät zur Kontrolle von runden Öffnungen.

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CH237984A
CH237984A CH237984DA CH237984A CH 237984 A CH237984 A CH 237984A CH 237984D A CH237984D A CH 237984DA CH 237984 A CH237984 A CH 237984A
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Maag Max
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Maag Max
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/08Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring diameters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  



  Gerät zur Kontrolle von runden Íffnungen.



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Kontrolle runder Öffnungen, mit Tast  korpern, die gegen    die Wandung der zu kontrollierenden Íffnung durch eine in einem GehÏuse gef hrte, wenigstens stellenweise kegelige Nadel gedrückt werden, deren Verschiebung gemessen wird. Bei bekannten Ge  räten dieser    Art dienen als Tastkorper Ku  geln,    und da, die Nadel durch Anlage an die  sen Kugeln allein keine eindeutig bestimmte    Stellung erhalten w rde, ist sie im Gehäuse des Gerätes spielraumfrei verschiebbar geführt.



   Erfindungsgemäss wird nun ein sehr genau arbeitendes Gerät dadurch erhalten, da¯ die Nadel mit Spiel im Gehäuse gelagert ist, so da.   sie sieh ungehindert    an die Innenflächen der Tastkorper anlegen kann, auch wenn ihre Achse nicht genau mit der Achse des Ge  häuses    zusammenfällt
In der Zeichnung sind verschiedene Aus  führungsbeispiele    des Gerätes dargestellt.



   Fig.   1    ist ein Längsschnitt durch ein Gerät zur Messung des Durchmessers von zylin  drischen Bohrungen,    mit axial verschiebbarer   Messnadel,    bei welchem zur Messung der   Achsialverschiebung der MeBnadel eine Mi-    krometerschraube benutzt wird.



     Fig. la zeigt    ein   DetailderAusführung    gemäss Fig.   1    ;
Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig.   1    ;
Fig. 3 ist ei Querschnitt durch das GerÏt nach der Linie II-II der Fig.   1    ;
Fig. 4 zeigt ein zum Messen des Durchmessers längerer Bohrungen geeignetes Ge  rät,    teilweise im Längsschnitt, teilweise in Ansicht ;
Fig. 5 und 6 zeigen zwei   Nadelausfüh-    ru, ngen. In
Fig. 7 endlich ist eine zum   Ausmessen    des Durchmessers sehr   langer Bohrungen geeig-    note Ausführungsform dargestellt.



   Fig. 8 zeigt in Ansicht und teilweise im Sehnitt eine weitere Ausführungsform des Gerätes.



   Beim Beispiel gemϯ   : Fig. 1,    la, 2 und 3 bedeutet 1 einen hülsenförmigen Körper, der mit einem Gewindeteil 2 versehen ist. auf welchem ein Messkopf 3 auswechselbar aufgeschraubt ist. 4 ist eine am   vordern    Ende leicht konisch ausgebildete Nadel,   welche    in den Schieber 5 eingeschraubt eingeschraubt Letzterer besitzt   reichliches    Spiel in der Bohrung 6 der H lse 1. Das hintere Ende   5a    des Schiebers 5 hat einen kleineren Durchmesser als der Vorderteil. Auf dem Teil 5a sitzt eine Feder 7. welche in der Bohrung   6    untergebracht ist.



  Diese Feder stützt sich einerseits an der Schulter 8 des Schiebers 5 und anderseits an einem Gegenring 9 ab, welcher durch eine Schraube 10 in der Hülse   1    festgehalten wird.



  Quer durch die Hülse   1    und den Schieber 5 geht eine Hülse 11, welche zur Aufnahme von Griffen 13 und 14, mit einem Innengewinde 12 versehen ist. Für den Durchgang der   Quer-    hülse 11 besitzt der Schieber 5 eine Bohrung 15 und die Hülse   1    einen Schlitz 16. Die Bohrung 15 lϯt der Querh lse 11 allseitig reichliches Spiel, wÏhrend der Schlitz   16 eine Ver-      schiebung der Querhülse    11 und damit des Schiebers 5 und der Nadel 4 ermöglicht. Letztere kann entgegen der Wirkung der Feder 7 mit den Griffen 13 und 14 nach rechts    bye-    zogen werden.

   Auf der Hülse 1 sitzt verschiebbar eine Schutzhülse 17, welche mittels der Griffe 13 und 14 mit der   Querhülse    11 fest verbunden ist, so daB sie die Verschiebung der H lse 11 mitmacht. 18 und 19 sind in der Schutzhülse 17 angeordnete Filzabdichtungen, welche das Eintreten von Staub und   derglei-    chen in den Schlitz 16 verhindern. Im Schieberende 5a ist ein Ansehlagbolzen   20    eingepresst, gegen welchen ein weiterer Anschlag 21 geführt werden kann. Dieser sitzt fest in einer Mikrometerschraube 22,   welche ihrer-    seits in einem Innengewinde 23 der H lse   1    gedreht werden kann. Mit der   Mikrometer-    schraube 22 ist eine Kappe 24, welche eine Me¯trommel 25 trägt, fest verbunden.

   Letztere ist auf der Kappe   24    durch eine Mutter 26 festgeklemmt. Die Me¯trommel 25 besitzt, wie in Fig. 4 dargestellt, eine Abschrägung ; 27, auf welcher eine Einteilung 28 (Fig. 4)   eingraviert    ist. Die MeBtrommel 25 reiclit   -über    einen fest auf die Hülse   1    aufgepre¯ten Ring 29, der einen Strich 30 (Fig. 4) trägt, mittels dessen die   Verdrehung der Messtrom-    mel abgelesen werden kann. Der Ring 29 besitzt einen Fortsatz   31,    dessen hinteres Ende mit einem Flansch 32 ausgerüstet ist. Gegen diesen Flansch st¯¯t das Füssehen eines in der    Kappe 24 eingelassenen Schräubchens 33.    wenn die Mikrometerschraube 22 ganz nach aussen geschraubt worden ist.

   In dieser Stel  lung    stehen die AnschlÏge 20 und 21 so weit voneinander ab, dass der Schieber 5 frei ver   schoben werden kann. was durch Anlegen des      Handballens    am hintern Ende der Kappe 24 und durch Ziehen der Finger an den Griffen 1. 3 und 14 erfolgt, unter Überwindung der Spannung der Feder   7.    Der Messkopf 3 ist mit zwei Gruppen von je drei Radialbohrungen   34    versehen. Jede   Bolzengruppe    ist in einer   senkrecht zur Kopfachse stehenden    Ebene angeordnet. In diesen Bohrungen sind zylin  drische,    die   Tastkorper    bildende Bolzen 35 radial zur Achse der Nadel 4 verschiebbar eingelassen.

   Ihre Bewegung wird begrenzt durch die F ¯chen von   Sebrauben    36, welche mit dem zum Messen erforderlichen Spiel in Querbohrungen 37 der Tastbolzen 35 hineinreichen. Die Begrenzung dieser Bewegung hat den Zweck, zu verhindern, dass die Tastbolzen 35 aus dem Messkopf herausfallen oder so weit in die   Bohrung 38    des Messkopfes eintreten, dass sie beim Aufsehrauben des Me¯kopfes 3 auf die Hiilse 1, an der Nadel 4 ansto¯en. Die Bohrung 38 des Messkopfes 3 ist durch einen Deckel 39 vor dem Eindringen von Staub und dergleichen gesch tzt. Bei der Verschiebung der   Querhülse    11 im   Seblitz    16 naeh rechts wird die Nadel 4 ebenfalls nach rechts gezogen. In dieser Stellung wird das Gerät in die zu messende   Bohrung 40    eines Werkstückes 41 eingeführt.

   Damit dabei die aus dem Messkopf 3 etwas herausragenden Tastbolzen 35 nicht   hinderlieh    sind, ist deren äussere Stirnseite so gewölbt, dass die Bolzen beim   Einfiihren    des Kopfes, durch das Anstossen an die Vorderkante der Bohrung des s Werkstückes 41 so weit nach innen getrieben werden, als dies die zurückgezogene Nadel zulässt. Lässt man nun die Griffe 13 und 14 los, so bewegen sich die Schieber 5 und 4 unter Wirkung der Feder 7 wieder nach vorn.



  Die Tastbolzen 35 werden nach au¯en gedrückt, bis sie an der Wandung der Bohrung 40 zur Anlage kommen. Die Kraft der Feder 7 wird durch den sehr flachen Konus der Nadel 4 vervielfacht, so dass die einerseits an der Innenwand der Bohrung und anderseits an der Nadel anliegenden Tastbolzen eine kräftige   Richtwirkung    auf die Nadel 4 aus  ben, so dass sich deren Achse genau nach der Achse der Werkstückbohrung ausrichtet.



  Diese Ausrichtung wird durch das Spiel des Schiebers 5 in der Hülse   1    und im Ring   9,      sowie das Spiel der Querhülse    11 in der Bohrung 15 ermöglicht. Wäre dieses Spiel nicht vorhanden, so w rde die Achse der Nadel nur dann genau mit der Achse der   Werkstück-    bohrung 6 zusammenfallen, wenn alle Teile völlig fehlerfrei gearbeitet wären, was praktisch nicht zu erreichen ist. Anderseits ergäbe die geringste Schiefstellung der   Nadelachse    zu der   Werkstückachse    eine zu kleine Nadelverschiebung, weil die Nadel nur an den Kanten der Tastbolzen anzuliegen käme.

   Diese    Verkleinerung der Nadelverschiebung wäre    bei   flachem Nadelkonus    sehr gross und würde Messfehler bewirken, welche bei einem In  strument,    mit dem auf 1/1000 mm genau gemessen werden soll, nicht zulässig sind. Die Be  arbeitungs-Ungenauigkeiten    fallen besonders ins Gewicht, wenn   Verlängerungshülsen 42    (Fig. 4) verwendet werden. Wenn die Nadelachse mit der Achse der H lsenbohrung 6 nicht genau übereinstimmt, so kommt auch der Schieber 5 im Instrument mehr oder weniger exzentrisch oder schief zu stehen. Während die blo¯e   Exzentrität unschädlich ist,    verursacht die Schiefstellung des Schiebers einen gewissen Messfehler, da diese in der Wirkung einer Längenänderung der Nadel gleichkommt.

   Solche Längenänderungen, welche auch durch verschiedene Erwärmung der Teile auftreten, haben aber nur einen sehr geringen Einfluss auf das Messresultat, weil    deren Wirkung durch den flachen Nadel-    konus beträchtlich verringert wird. Beträgt der Anzug des   Nadelkonus    zum Beispiel 4 %, so wird die Wirkung aller   Längenfehler auf    die   Bohrungsmessung auf t125 reduziert, wäh-    rend sich die mangelhafte Anlage der Nadel an den Tastbolzen, wie sie sich bei spielfreier
F hrung des Schiebers im   Instrumentenkor-    per ergeben würde, direkt als Messfehler aus wirken würde.



   Die   Richtwirkung    der Tastbolzen auf die    Nadelachse    wird durch die Anordnung zweier oder mehrerer Tastbolzenreihen wesentlich verbessert. Sie ist aber schon bei der Anord nung nur einer Tastbolzenreihe vorhanden, wenn die Aussenflächen der Tastbolzen als
Zylindermantelsegmente mit zur   Nadelachse       konzentrischer Erümmungsaxe ausgebildet    sind.

   Da mit einem Messkopf Bohrungen von verschiedenen, wenn auch nur   wenig unter-      schiedlichen Durchmessern    gemessen werden sollen (gleich dem maximalen Unterschied der zu messenden Bohrung gegenüber dem
Durchmesser einer Normalbohrung), und so mit die Kr mmung des Au¯enendes der Tast bolzen nicht in jedem Falle derjenigen der zu messenden Bohrung entsprechen kann. wird der Krümmungsradius der Aussenfläche der
Tastbolzen um einen geringen Betrag kleiner gemacht als derjenige der kleinsten zu mes senden Bohrung.

   Desgleichen können die   In-       inenflächen der Tastbolzen, nicht    bei jeder
Stellung der Nadel genau mit dem Nadel    konus tbereinstimmen.    Um auch hier stets eine lineare Berührung zwischen Tastbolzen und Nadelkonus herbeizuführen, schleift man die Tastbolzen-InnenflÏchen nach einem etwas grösseren Kegel aus als derjenige der Me¯ nadel an der Stelle, wo diese in der   vorder-    sten Me¯stellung mit den Tastbolzen zusam    menwirkt, wie    dies aus Fig. 2 ersichtlich ist.



   Zum Messen von Bohrungen verschiedenen
Durchmessers können zum   Gerat    verschieden grosse,   einzeln am Gehäuse ansehliessbare, das    heisst auswechselbare Messkopfe 3 vorgesehen werden. Da mit jedem solchen Messkopf nur ein Messbereich von etwa   1    mm gemessen wer den soll, wobei zum Beispiel 10 um je 1/10 mm in der StÏrke abgestufte Nadeln verwendet werden, so weichen die Krümmungen der
Tastbolzenflächen nur wenig von   den ent-    sprechenden Krümmungen von Bohrung und   Nadel a. b,    so da¯ praktisch eine fast völlige   Anlage der Tastbolzen an der Bohrungswand    und am   Nadelkonus    stattfindet.



   Zum Messen des Durchmessers einer Bohrung wird zunächst die Mikrometerschraube soweit als nötig herausgeschraubt und die Nadel soweit als möglich zurückgezogen. worauf das Instrument in die Bohrung   eine-    f hrt werden kann. Da der Messkopf nur wenig kleiner ist als die Bohrung, so findet schon durch die blosse Einführung des In  strumentes    in dieses   annähernd eine Ausrich-    tung desselben statt, welche vollkommen wird. sobald die Nadel losgelassen und die Tastbolzen an die Bohrungswand angepresst werden. Gleichzeitig richtet sich die AIessnadel nach den Innenflächen der Tastbolzen aus. was durch das Spiel des Schiebers in der Bohrung 6   ermöglieht    ist. Je nach dem Durchmesser der Bohrung   versehiebt sieh    die Nadel unter den Tastbolzen mehr oder weniger.

   Die Grösse des Durchmessers der Bohrung wird nun in der Weise   gemessen, dass die Mikro-    meterschraube wieder so weit in die Hülse 1 eingeschraubt wird, bis der Anschlag 21 am Anschlag 20 zur Anlage kommt, wobei die Grösse der dazu n¯tigen Drehung der Mikrometerschraube durch die Skala 28 der Messtrommel 25 angezeigt wird. Bei zweckmässig nach dem   Eonusanzug    und der Steigung der Mikrometerschraube geteilter Skala und bei Einstellung ihres Nullpunktes nach einem   Normalkaliberring    kann der Durchmesser der Bohrung in jeder gewünschten Masseinheit direkt an der Skala abgelesen werden.



   Fig. 4 zeigt eine zur Messung des Durehmessers von längeren Bohrungen dienende Ausführungsform, welche sich von der beschriebenen dadurch unterscheidet, dass   zwi-    schen   Hiilss      1    und Messkopf 3 eine Verlänge  rungshülse    eingeschaltet und die Nadel länger ist. Nach der Messung an einer Stelle schraubt man die Mikrometerschraube 22 wieder zurück und zieht die Nadel nach hinten. Dadurch versehwindet der Druck der Nadel auf die Tastbolzen und diese fallen zurück. Das Instrument lässt sich in der Bohrung wieder leicht verschieben und   weitere Messunoen    können an jeder beliebigen Stelle   vorgenom-    men werden.

   Handelt es sich um das Ausmessen sehr langer Bohrungen, wie zum Beispiel von   Geschützrohren,    so verwendet man ein Instrument nach Fig. 7. Dort stellt 3 wieder den Messkopf mit den Tastbolzen 35 und 4 4 die Nadel dar. Um dem unter Umständen mehrere Meter langen Instrument in allen Stellungen eine gute Führung zu geben, weist diese Ausführungsform zu beiden Seiten des   Messkopfes    3   Führungsteilc    43,   44.    45 und 46 auf. Diese Teile sind sehr wenig kleiner als die zu messende Bohrung und sind durch   Verlängerungshülsen 47.    48 und 49 miteinander verbunden. Der Teil 45 ist vor dem Teil 3 angeordnet, damit dieser bereits beim   Ein-    treten in die zu messende Bohrung eine gute Führung hat.

   Die Nadel 4 erhält durch ihre Länge so viel   Biegsamkeit, dass    sie sich stets vollkommen zwischen die Tastbolzen legen kann, auch wenn man ihr in den Teilen 46 eine   Führung    gibt. welche zwar ihre freie Verschiebbarkeit ermöglicht, aber einen   all-       zugrossen Durchhang verhindert. Damit man    bei der grossen Länge des Instrumentes stets genau weiss. auf welcher Stelle gemessen wird. wird zweckmässigerweise auf den hinter dem Teil 3 befindlichen Teile 44 und   Fils-      rungshiilsen    eine   Längenskala 50 eingeritzt.    deren Nullpunkt zum Beispiel bei der   vorder-    sten Tastbolzenreihe des Teils 3 liegt.

   Damit    beigrossenVerschiebungendiesesInstrumen-    tes die Nadel nicht dauernd mit der Hand zurückgezogen werden muss, ist an der H lse l ein sattelförmiger, umlegbarer Riegel 51 angeordnet, welcher sich bei zurückgezogener Nadel gegen die Schutzzhiille 17 legt und die Nadel in ihrer hintern Stellung festhält.



  Beim Umklappen des Riegels 51 in die strichpunktiert gezeichnete Stellung 52 kann wieder ungehindert gemessen werden.



   Wenn das Gerät zur   Priifung    der Rundheit einer Bohrung dienen soll, kann es auch nur eine einzige aus zwei oder drei um die Nadel verteilte   Tastbolzen gebildete Bolzen-    reihe aufweisen. 



   Fig. 5 zeigt   einen Teil einer Ausführungs-    form, bei welcher die Nadel 4 nur an der gegenüber der   vordem, das heisst linken    Bolzenreihe (Tastbolzenreihe) liegenden Stelle die zur Einstellung der Bolzen in   Kontroll-      lage erforderliche Dicke und Eegelform    besitzt, während die gegenüber der hintern Bol  zenreihe liegende Stelle    um einen ganz geringen Betrag dünner gearbeitet ist, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Die hintere Bolzenreihe wird nun beim Messen nicht nicht der Bohrung anliegen, steht aber so wenig ab, dass sie dem Instrument beim Einf hren in die Bohrung eine sehr gute Führung gibt. Das GerÏt wird durch den Druck auf die Nadel beim Messen wirksam ausgerichtet, trotzdem dieser nur auf eine Bolzenreihe wirkt.



   Die beschriebenen Ausführungsformen eignen sich zum Messen des   Durohmessers der    Laufbahn von Kugellagerringen nicht, weil sie sich wegen des sehr kleinen radialen Weges der Tastbolzen nicht in die Bohrung   ein-    fiihren lassen. Diese Schwierigkeit konnte zwa. r durch einen   wesentlichsteilerenNadel'       konus behoben werden. Dadurch ginge aber    die durch den flachen Konus erzielte liohe Messgenauigkeit verloren, welche gerade bei solchen   Rugellagerringen    erforderlich ist.



  Prinzipiell k¯nnte zwar ein genügend grosser Weg der Tastbolzen durch eine entsprechend grössere   Achsia. lverschiebung der sehwach ko-    nischen Nadel erzielt werden, was aber   kon-      struktive Nachteile hat. Zum Ausmessen    solcher Ringe verwendet man   zweckmässiger-    weise ein   Geräb    mit Nadel mit Doppelkonas, wie in Fig. 6 dargestellt. Dort bedeutet 4 wieder die Nadel mit dem Messkonus   53,    welcher sich an der Spitze der Nadel in einem wesent  lich      steileren Eonus    54 fortsetzt.

   Diese Nadel ermögliaht, da¯ der mit einer Abschrägung 55 versehene Tastbolzen nach Rückzug der Nadel weit genug nach innen treten kann, damit die Einführung des Messkopfes 3 in den   Kugellagerring    56 möglich wird, bis die Tastbolzen in der Mitte der Laufrille stehen.



  Lϯt man nun die Nadel los, so verschiebt der   stei, le Konus    54 die   Tastbolzen zunächst rasch    bis nahe   auf den Ghpund der Laufrille.   



   Die weitere zum   Messen taugliche    Nadelverschiebung drückt die Bolzen vollends an die Laufbahn an, wobei das Ma¯ für den gröBten Durchmesser der Rille gewonnen wird. Das äussere Ende der Tastbolzen ist dem Durchmesser der Laufbahn entsprechend ab  gerundet. Die Tastbolzen sind    mit einem Schlitz 37 versehen, damit sie sich genügend weit verschieben können.



   Fig. 8 stellt eine Ausführungsform dar. bei welcher die Messung nicht mittels   Miro-    meterschraube, sondern mittels einer   Indika-      tor-Uhr    58 erfolgt, welche in das   Gewinde 23    (Fig.   1)    der   Hülse l eingeschraubt    ist und deren Taster 59 stÏndig unter leichtem Federdruck am Anschlag 20 anliegt und allen Na  delVerschiebungen    folgt. Diese Anordnung bietet den Vorteil, dass   dasMessresultat    je  weils nach Loslassen    der Nadel sofort abgelesen werden kann.

   Sie erscheint daher besonders geeignet für die rasche Kontrolle von grösseren   Seriens gleicher    Arbeitsstücke, insbesondere wenn die Indikator-Uhr mit ver  schiebbaren Toleranzmarken    60 und 61 aus  gerüstet    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Gerät zur Kontrolle runder Öffnungen, mit Tastkörpem, die gegen die Wandung der zu kontrollierenden Íffnung durch eine in einem Gehäuse axial verschiebbare, wenig- stens stellenweise kegelige Nadel gedrückt werden, deren Versehiebung gemessen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Nadel mit Spiel im Gehäuse gelagert ist, so da¯ sie sich ungehindert an die Innenflächen der Tast korper anlagen kann, auch wenn ihre Achse nicht genau mit der Achse des Gehäuses zu sammenfällt.
    UNTERANSPR¯CHE : l. Gerät nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen in die zu kontrollierende Íffnung einzuf hrenden Kopf, welcher mindestens eine Gruppe von Tastbolzen enthält ; welche Bolzengruppe in einer senkrecht zur Kopfachse stehenden Ebene angeordnet ist.
    2. Gerät nach Unteranspruch 1. mit hinter einanderliegenden Tastbolzengruppen, da- durch gekennzeichnet, dass der Nadelkonus nur im Bereich der Bolzen der vordern Tast bolzengruppe die zum Messen erforderliche StÏrke besitzt, wÏhrend dessen im Bereich der hintern Tastbolzengruppe liegender Teil etwas schwächer gearbeitet ist.
    3. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ die Tastkörper in einem in die zu kontrollierende Íffnung einzuf h renden Kopf des Gerätes radial verschiebbar angeordnet sind, und dal3 der radiale Weo, eines jeden Tastkörpers nach innen und aussen durch eine in eine Ausnehmung des Tast korpers ragende, im Gerätkopf angeordnete Sehraube begrenzt ist.
    4. Gerät nach Patentanspruch, geeignet zum Kontrollieren von Bohrungen, deren Durchmesser an der zu kontrollierendenStelle gr¯¯er ist als an der Einfuhrstelle für das KontrollgerÏt, dadurch gekennseichnet, da¯ die Nadel mit Doppelkonus versehen ist, wobei der vordere Tonus steiler ist als der hintere.
    5. Gerät naeh Patentanspruch zum Kaon- trollieren langer Bohrungen, dadurch gekennzeichnet. dass das die Nadel aufnehmende hülsenformige Gehäuse sowie die Nadel selbst ausmehreren,auswechselbarenTeilenzusam- mengesetzt sind, wobei Führungsköpfe ange- ordnet sind. welche einerseits der F hrung des Instrumentes in der Bohrung und ander seits der F hrung der Nadel im Instrument dienen.
    6. Gerät nach Unteransprnch tieli gekennzeichnet durch einen ein-und ausschwenkba- ren Regel, welcher es erm¯glicht, die Nadel in zur ckgezogener Lage zu sperren.
    7. GerÏt nach Unteransprue 5. gekenn- zeichnet durcheineLängenteilungaufden auswechselbaren Teilen des hülsenformigen K¯rpers, an welcher die jeweilige Messtiefe abgelesen werden kann.
    8. Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Kopf auswechselbar am Gerät angeordnet ist.
CH237984D 1941-12-30 1941-12-30 Gerät zur Kontrolle von runden Öffnungen. CH237984A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110230970A (zh) * 2019-07-20 2019-09-13 成都飞机工业(集团)有限责任公司 一种可变直径检查装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN110230970A (zh) * 2019-07-20 2019-09-13 成都飞机工业(集团)有限责任公司 一种可变直径检查装置

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