CH237828A - Beisszange. - Google Patents

Beisszange.

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CH237828A
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CH
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pliers
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Inventor
Sidler Alois
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Sidler Alois
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C11/00Nail, spike, and staple extractors
    • B25C11/02Pincers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


  Beisszange.    Spanndrähte an     Einfriedungen,    wie solche  die Landwirte beispielsweise zum Einzäunen  von Viehweideplätzen verwenden, werden  gewöhnlich mit Agraffen, d. h. mit     U-för-          migen    Stiften an den Pfosten     befestigt.    Da  solche Zäune gewöhnlich nach einem     Weid-          ga.ng    wieder abgebrochen werden,     ist    es für  den Landwirt von grossem Wert, das dabei  verwendete     Material        möglichst    restlos wieder  zurückzuerhalten.  



  Beim Abbrechen einer solchen Einfrie  dung ergibt sich vor allem die Schwierig  keit, die Agraffen so zu lösen, dass der damit  gehaltene Draht nicht beschädigt oder gar  zerschnitten wird, und ferner; dass die Agraf  fen wieder verwendet werden können.  



  Bekannte Verfahren zum Entfernen der  Drähte von den Pfosten bestehen darin, dass  man mit Zangen die Agraffen     herausreisst     und dabei öfters den Draht verletzt, oder das  aus dem Holz des Pfostens herausragende  halbkreisförmig gebogene Joch der Agraffe  mit einer Beisszange durchschneidet, wobei  vor allem die Agraffe verlorengeht und der    Draht sehr oft beschädigt wird. Andere Ver  fahren, wie das Herausreissen der Agraffen  durch Eintreiben von     Dornen,    haben zu kei  nen     Resultaten    geführt, welche wesentlich  besser befriedigen, und sind zugleich sehr  zeitraubend. Man hat sich ferner damit ab  gemüht, dass man mit Klemmzangen ver  suchte, .die runden Joche der Agraffen zu  erfassen und dieselben herauszureissen.

   Diese       ,Methode    ergab häufige Misserfolge, grosse  Zeitverluste und auch Materialschäden an  Spanndrähten und Agraffen.  



  Der Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung hilft diesen     Übelständen    ab. Er betrifft  eine     Beisszange,    in deren Zangenbacken quer  zu den Schneiden Nuten vorgesehen sind.  



  Auf beiliegender     Zeichnung    ist in     Fig.    1  ein Pfosten dargestellt, von welchem die  Spanndrähte gelöst werden sollen.  



       Fig.    2 zeigt     denselben    in rechtem Winkel  zu     Fig.    1 dargestellt, wobei beim mittleren  Spanndraht gezeigt ist, wie der Draht     mit     der ihn haltenden Agraffe mit dem Erfin  dungsgegenstand gefasst werden kann.           Fig.    3     ist    eine Ansicht des Pfostens von  oben mit der zum gänzlichen Ausziehen der  Agraffe angesetzten Zange.  



       Fig.    4 veranschaulicht eine     Seitenansicht          einer        beispielsweisen    Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes, wobei ein Teil der       einen    Zangenbacke     aufgegchnit.ten        ist,    und       Fig.    5 eine Ansicht dieses Beispiels gegen  die Zangenbacken.  



  An einem Pfosten 1 sind Spanndrähte 2       mittels    Agraffen 3 befestigt. Beim Einschla  gen derselben werden sie gewöhnlich so stark  in das Holz hineingetrieben, dass sie mit einer  Zange der     bisher    bekannten Modelle nicht  mehr gefasst werden können. Hierzu dient die  erfindungsgemässe Zange. Dieselbe weist im  allgemeinen die Form einer normalen Beiss  zange auf. Die Zangenbacken 4 besitzen in  der Mitte deren     Schneidekanten    und senk  recht zu denselben verlaufend Nuten 5. Die  selben haben ungefähr die Breite der grössten  Dicke der für die genannten Zwecke verwen  deten Spanndrähte 2     und    Agraffen 3.  



  Zum Gebrauch dieses erfindungsgemässen       Gegenstandes    wird derselbe zuerst, wie in       Fig.    2 gezeigt, so angesetzt,     dass    die Zangen  backen 4 den Draht 2     untergreifen    und der  aus dem Holz des Pfostens 1 hervorragende  Teil der Agraffe in die Nuten 5 zu liegen       kommt.    Mit dem Untergreifen des Drahtes     22     mit den Zangenbacken 4 wird der Draht.  durch die schief angezogenen Flächen 6 der  Zange erfasst und vom Holz weggezogen und  damit auch die Agraffe eine kleine Strecke  aus dem Holz herausgezogen.  



  Sofern dem gänzlichen     Herausziehen    der  Agraffe aus dem Holz ein zu grosser Wider  stand entgegensteht, werden die Zangen  backen gegenüber dem Draht um einen rech  ten Winkel gedreht und die Zange nochmals  angesetzt, so dass der Draht, wie in     Fig.    3    gezeigt, durch die Nut 5 läuft und die  Agraffe von den Zangenschneiden gepackt  wird, so dass     dieselbe    aus dem Holz heraus  gerissen werden kann.  



  Der Erfindungsgegenstand kann     vorteil-          hafterweise    auch für andere Zwecke Verwen  dung     finden.    So hat sich beispielsweise schon  oft die Schwierigkeit beim Entfernen von  Nägeln aus     Verpacl@ungskisten    gezeigt, bei  denen die Nagelköpfe Unterlagen aus Fiber  oder ähnlichem Material besitzen. Solche Un  terlauen. werden durch     bekannte    Zangen ent  weder ganz zerstört und damit für weiteren  Gebrauch untauglich, oder die     Zangenbacken     gleiten an denselben ab, so dass die Nägel  nicht herausgezogen  -erden können.

   Mit der       erfindungsgemässen    Zange  -erden die vier  von den Nuten und den Schneiden gebildeten  Ecken so     stark    in die Nagelunterlage ein  greifen,     dass    dieselbe zwar vier Löcher erhält,  trotzdem aber wieder verwendet werden kann,  gleichzeitig der Nagel aber sicher herausge  zogen     wird.     



  Die     ei-findiuigsgemässe    Zange kann aber  auch noch benutzt  -erden. um im Holz tief  sitzende Nägel     herauszuziehen,        sofern    es  möglich ist. mit den Ecken an den Nuten und       Schneiden    die Köpfe solcher Nägel zu erfas  sen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beisszange, dadurch gekennzeichnet, dass in den Za,ngenba,cken quer zu den Schneiden verlaufende Nuten vorgesehen sind. UNTERANSPRUCH: Zange nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Nuten senkrecht zu den Schneidekanten verlaufen.
CH237828D 1943-12-08 1943-12-08 Beisszange. CH237828A (de)

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CH237828T 1943-12-08

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CH237828A true CH237828A (de) 1945-05-31

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ID=4460208

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CH237828D CH237828A (de) 1943-12-08 1943-12-08 Beisszange.

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