CH237635A - Vorrichtung zum gleichzeitigen Ab- und Aufspulen eines endlosen, einen einzigen Wickel bildenden Filmbandes. - Google Patents

Vorrichtung zum gleichzeitigen Ab- und Aufspulen eines endlosen, einen einzigen Wickel bildenden Filmbandes.

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CH237635A
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    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
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Description


  Vorrichtung zum gleichzeitigen Ab- und Aufspulen eines endlosen, einen einzigen  Wickel bildenden Filmbandes.    Die     Erfindung    bezieht sich auf eine Vor  richtung zum     gleichzeitigen    Ab- und     'Auf-          spulen    eines endlosen, einen einzigen Wickel  bildenden Filmbandes in zwei Drehrich  tungen.  



  Insbesondere in der     Kinotechnik    ist es  üblich, sollen Dauervorführungen eines Fil  mes stattfinden, z. B. zu Reklamezwecken,  dass     ein    Filmband zu     einem.    endlosen Band       zusammengeklebt    und auf besonderen     Vor-          richtungen    von ein und demselben Film  wickel gleichzeitig ab- und aufgewickelt  wird. Dieses Abwickeln macht bis zu be  stimmten Filmlängen von innen nach aussen  keine Schwierigkeiten, da das Filmband sich  leicht von     innen    abnehmen     und    aussen wieder  auftragen lässt.

   Es sind aber auch Vorrich  tungen,     insbesondere    für längere Filme, be  kannt, die     eine    Umwicklung von aussen nach  innen ermöglichen. Es ist oft erforderlich,  mit derselben Vorrichtung das Band auch  rückläufig     umspulen    zu können, um (z. B.    bei einem Unterrichtsfilm) eine     interessante     Szene nochmals vor Ablauf des ganzen Film  bandes zu     wiederholen.    Analog ist dieser       Rücklauf    erforderlich bei der     Verwendung     der     Vorrichtung    z.

   B. bei einer mit einem  Band     arbeitenden    Diktiermaschine, um eine  Wiederholung     etwa    des letzten Satzes her  beizuführen.  



  Nach der     Erfindung    zeichnet sich die       Vorrichtung    aus     durch        ein    in     einer    Richtung  vom Hauptantrieb unabhängig     drehbaren     Teller und eine eine     Andrückrolle    tragende  Brücke,     ferner    durch ein anzutreibendes,  konzentrisch zum Teller     liegendes        Kernstück     mit einem     kreiszylinderförmigen    Kernman  tel, das Ganze derart,

   dass der Filmwickel um  das     Kernstück    herum auf den Teller gelegt  werden kann und mit     einem.    Stück des Film  bandes, welches zwischen dem Kernmantel  und der     Andrückrolle    durchzuführen ist,       ausserhalb    des Filmwickels     eine    Schlaufe ge  bildet werden kann.      Bei einer bevorzugten Ausführungsform  besitzt der Filmteller einen     preisförmigen,          konzentrischen    Ausschnitt, in dem sich eine.  mit der Kernachse fest verbundene Scheibe  befindet, welche durch eine gegen eine Aus  sparung im Rande des     Filmtelleraussehnittes     stossende Feder den Filmteller in einer Dreh  richtung mitnimmt.

   Bei der gegenläufigen  Drehrichtung der Scheibe kann sich der Auf  lageteller frei drehen.  



  Die dargestellte     Ausführungsform    kann  dann Verwendung finden, wenn es sich um  das Umspulen von Filmbändern handelt, die  eine Länge     bis    etwa 100 m besitzen.  



  Auf der Zeichnung     ist    ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt ein zu     einem    Wickel zusam  mengerolltes endloses Filmband,       Fig.    2 zeigt einen     1Vlitnehmer    für den       Filmauflageteller    im Schnitt,       Fig.    3 zeigt eine Schnittansicht der     Fig.    2  gemäss der Linie     VI-VI,          Fig.    4 zeigt einen Schnitt durch die Vor  richtung auf einem feststehenden Bolzen lau  fend ohne das Kernstuck und veranschau  licht zwei Antriebsmöglichkeiten, eine     von     oben und eine von der linken Seite.  



       Fig.    5 zeigt eine schaubildliche Schnitt  ansicht gemäss     Fig.    6,       Fig.    6 zeigt einen Schritt durch die ge  samte     Vorrichtung    ebenfalls mit zwei An  triebsmöglichkeiten, eine von unten und eine  von der linken Seite.  



  In der Filmtechnik sind heute zwei inter  national genormte Perforierungen, die eine  
EMI0002.0021     
  
EMI0002.0022     
    Der Unterschied von 0,3 mm ist praktisch  belanglos und macht sich in keiner Weise  störend bemerkbar.  



  Soll die     Umspulvorrichtung    in ihrer An  wendung universell bleiben, so ist auch auf    für Normal- und die andere für Schmalfilm       gebrä        uchlicb    ; hierbei ist der mit einer Licht  tonaufzeichnung versehene Schmalfilm nur       einseitig    perforiert. Es ist für besondere  Zwecke     erwünscht,    solche verschieden ge  normte Filme auch als endlose Bänder auf       derselben    Apparatur vorführen zu können.  



       U    m     zit    ermöglichen, dass Filmbänder mit  verschiedener Perforation auf der Vorrich  tung auf- und abgewickelt werden können,  ist das über die Kernachse 1. durch Ketten  rad 3 und Kette 4 angetriebene     Kettenrad    5  mit einem Zahnkranz     ()(i    versehen, dessen  Teilung der     Normalfilniperforationsteilung     von 4,74 mm entspricht.

   Dieser Zahnkranz     6a     greift in die Perforation 6 am untern Rand  des     kreiszylinderförinigen,    konzentrisch zum  Filmwickel liegenden Kernmantels 7 ein und  treibt diesen an,      -odureh        wiederum    der Zahn  kranz 8 mit der Verzahnung der     Schmalfilm-          perfora,tionsteilung    von 7,62? mm durch die       Perforation    9 am     obern    Rand des Kernman  tels 7     mit-genomnmen    wird. Die Teile 3, 4, 5,  7, 8     bilden    den     Hauptantrieb    der Vorrich  tung.

   Die Länge des Umfanges des Kern  mantels 7 ist so     gewählt,    dass sie ein ganzes  Vielfaches der beiden     Zahnteilungen    bildet.  Es ergibt sich hieraus,     dass    der Durchmesser  des     Kernstückes    10 nicht beliebig gewählt  werden     kann.    Eine für die Praxis brauch  bare Grösse liegt zwischen 100 und 150 mm,  die dann auch den Teller für Gebrauchs  zwecke nicht zu     gross        werden    lässt.

   Für den       Normalfilmtransport    sind am Kernmantel 7  achtzig Perforationslöcher     angebracht:    da  mit bekommt dieser einen Durchmesser    die     Normung    der     Filmahlaufgesclim-indigkeit     Rücksicht zu nehmen. Daraus ergibt sich  folgendes: Da die     Filmablaufgesehwindigkeit     mit 45,6 cm pro     Sekunde    für Tonfilm fest  gelegt ist, muss der Kernmantel 7 am Umfang      diese Geschwindigkeit aufweisen. Bei einem       Kernmanteldurchmesser    von 121 mm mit  etwa 380 mm Umfangslänge muss der Kern  mantel 7 in einer     Sekunde    1,2     bezw.    in einer  Minute 72 Umläufe machen.  



  Der Zahnkranz 6a hat     nun    16 Zähne,  was einem Normalzahnkranz .der Kinotech  nik entspricht, und weist somit einen Umfang  von 16 X 4,75 = 76 mm oder einen Durch  messer von 24,2 mm auf. Die Grösse des       10-zahnigen    Schmalfilmkranzes 8 ergibt  sich zu 10 X 7,62 = 76,2     mm    Umfang oder  24,2 mm Durchmesser. Der     Zahnkranz    6a  macht nun pro     Minute    bei 72 Umläufen des  Kernmantels 360 Umläufe, denn 80: 16 X 72       ==360    Umläufe pro Minute. Das Überset  zungsverhältnis der Kettenräder 3 und 5 be  trägt 1:4,6.

   Das Rad 5 hat 10 Zähne und  das Rad 3 infolgedessen 46 Zähne; sie sind  damit noch     innerhalb    des Kernmantels     unter-          zubringen.    Mit dieser Übersetzung macht die  Kernachse 1     achtundsiebzig        Umdrehungen     pro Minute, das     entspricht    der Normal  umdrehungszahl     eines    Schallplattentellers.  



  Wird statt der     Zahnkränze    6a und 8 bei  spielsweise für ein Band ohne     Perforation     eine glatte Rolle zum Antrieb verwendet,  dann kann der Durchmesser des Kernstückes  auch andere Werte erhalten.  



  Es ist ohne weiteres ersichtlich, welche       Anwendungsmöglichkeiten    sich für die dar  gestellte Ausbildung der     Umspulvorrichtung     in der Lichtbild- und Tontechnik ergeben,  dadurch, dass die bestehenden internationa  len     Normungen    für die Perforation berück  sichtigt wurden, und dass auch brauchbare  Abmessungen der     Einzelteile    zu     finden    wa  ren, die die genormten Grössen von Licht  bild- und Tontechnik bei Film und Schall  platten berücksichtigen.

   Es ist nämlich mög  lich, die     dargestellte        Umspulvorrichtung    ohne       Änderung    von Teilen     in    verschiedenartigen       Zusammensetzungen    mit bekannten Geräten       anzuwenden,    wie sich aus folgenden Beispie  len ergibt, bei denen immer der Filmwickel  14 um das Kernstück 10 herum auf den in  einer Richtung vom     Haupttrieb    unabhängig  drehbaren Teller 13 gelegt wird     und    mit    einem Stück des Filmbandes, welches zwi  schen dem Mantel 7 und einer     Andrückrolle     durchgeführt ist,

   ausserhalb des Wickels eine  Schlaufe gebildet     wird.    So kann die Vor  richtung:  1. z. B. nach     Fig.    5 und 6 auf ein nor  males Schallplattengerät, das als Antrieb  dient, aufgesetzt werden, in dem durch festes  Einsetzen     eines        Zwischenstückes    12     mit    koni  scher     Bohrung    in das untere, hohle Ende der  Kernachse 1 die     Umspulvorrichtung    an Stelle  des Plattentellers auf die Welle des Schall  plattengerätes aufgesteckt wird.

   Hierbei hält  der     Haltebügel    16, welcher zur Auswechs  lung des auf dem     Filmteller    13 liegenden  Filmwickels 14     (Fig.    1) um den Punkt 15  schwenkbar ist, die Brücke 17 mittels der  Stifte 18, 19 fest, so     dass    sie sich nicht  drehen kann. An dieser Brücke 17 sind die  Zahnkränze 6a und 8 und das Kettenrad 5  um die Zapfen 20, 21 drehbar     befestigt.    Die       Brücke    trägt auch die     Andrüekrollen    22, 23.

    Vom     Zahnkranz    24 aus erfolgt dann mittels  Kette oder auch in anderer geeigneter Weise  der Antrieb     einer    nicht gezeichneten Trom  mel, die das     Filmband    zum Aufnehmen oder  zum Abnehmen von Bild und/oder Ton an  dem Aufnahme- oder Abnahmeorgan vorbei  fährt.  



  2. Die     Umrollvorrichtung    kann auch nach       Fig.    4 unter     Fortlassung    des Zwischen  stückes 12 auf einen Zapfen 25 drehbar auf  gesteckt werden, der z. B. an einem Kino  projektor angebracht ist.

   Die Kernachse 1  besitzt zu diesem Zwecke     eine        zylindrische          Bohrung    und erhält dann ihren Antrieb über  das von ihr getragene     Kettenrad    24 vom  Projektor von einer in der     Fig.    4     links    dar  gestellten Welle, die 180 oder 360 Umläufe  pro Minute macht, woraus sich ein Unter  setzungsverhältnis von     2,3:1    oder 4,6:1  ergibt, um für die Kernachse 1 die erforder  lichen 78 Umdrehungen pro     Minute    zu  erhalten.  



  3. Der Antrieb der     Umspulvorrichtung     kann schliesslich auch durch einen     Mitneh-          men    der     _oben    an der     Kernachse    1 zu tiefe-           stigen    ist, erfolgen (siehe Pfeil in     Fig.        4@).     Damit ist es dann möglich, die U     mspulvor-          richtang        auswechselbar        unterhalb    des zum  Antrieb zur     Verwendung    kommenden Appa  raten anzuordnen.  



  Es     ist    selbstverständlich auch möglich,  für spezielle Zwecke, z.     B.    wenn ein Film  band ohne Perforation     Vei@vendung    findet,  den Zahnkranz 6a durch eine glatte Rolle  zu ersetzen, die den Mantel 7 antreibt. In  diesem Fall wird der Zahnkranz 8 und die  Andruckrolle 23 überflüssig. Der Kernman  tel 7 wird dann durch eine glatte Rolle an  getrieben, welcher Mantel seinerseits das  Filmband formschlüssig mitnimmt.  



  Wie aus     Fig.    4, 5 und 6 hervorgeht, ist  der     Filmauflageteller    13 gesondert auf dem  von der Kernachse 1 getragenen Kugellager  26 gelagert und daher zunächst unabhängig  von der Kernachse 1 und dem Kernstück 10  drehbar, denn die     Umlaufgeschwindigkeit    des  den Filmwickel 14 tragenden Tellers 13 muss  sich in einer Drehrichtung an die Geschwin  digkeit des ablaufenden     Filmbandstückes    an  gleichen können (siehe     Fig.    1), da,

   der Ab  lauf- und der Auflaufpunkt des die Schlaufe  bildenden Filmstückes ortsfest bleiben sollen  und die     Abspul-    und     Aufspulgeschwindig-          keit    trotz den verschiedenen     Durehme#.serii     27 und 28 gleich sind.

   Beträgt z.     B.    die  Länge des Filmbandes 100     ni    und ist der  innere Durchmesser 28 des Wickels, der  unter     Berücksichtigung    des     erforderlichen     Platzes 29 für die     Andrückrollen    22, 23 ge  wählt werden muss, 140 mm, so     besteht    der  Wickel     aus    ca. 200     Winduiigsla.gen    Film  band und würde bei einer Filmstärke von  0,3 mm einen äussern Durchmesser 2 7 von       ca,.    300 mm haben.

   Der zum äussern Durch  messer 27 gehörende Umfang, kurz äusserer  Umfang genannt, ist dann 942 mm und der  zum     innern        Durchmesser    28 gehörende Uni  fang, kurz innerer Umfang genannt, rund  <B>565</B> mm. Der eine Umfang ist also<B>377</B> mm  länger als der andere. Diese Länge muss aber  beim     Umspulen    des endlosen Bandes ausge  glichen werden.

   Erfolgt die     Umspulung    des       Bandes        in    der     Richtung    des Pfeils 30, also    von innen nach     aussen,    dann wird der in       Fig.    1 den     Auflaufpunkt    31     bildende    Teil  des Bandes nach     ca.    200     LI        mdrehungen    des       Filmwickels    14 am innern Umfang angelangt  sein. Es findet also pro Umdrehung des  Filmwickels eine Verschiebung der Lagen  gegeneinander uni ca.<B>377</B> mm Längendiffe  renz : 200 =     ca.    1,9 mm statt.

   Da die Kern  achse 1 1,3     Umläufe    in der Sekunde macht  und der Filmwickel 14 mit derselben Um  laufzahl mitläuft, erfolgt die Verschiebung  der Filmlagen gegeneinander mit 1,9 mm X  1,3 = 2,47 mm pro Sekunde. Die     Versehie-          biuig    der Filmlagen gegeneinander ist dem  nach sehr klein, doch ist die Zahl 2,47 nur  ein Mittelwert, da die Verschiebung am       äussern        Umfang    des Filmwickels am grössten  ist und sieh bis zum innern Umfang immer  mehr verkleinert, um bei den letzten Film  lagen gleich Null zu werden.  



  Bei dieser     Umspulung    von innen nach  aussen kann der waagrechte Teller 13, der  den Filmwickel 14 trägt, fest mit der Kern  achse 1 verbunden sein, da dann infolge der  grösseren     Umfangsgeschwindigkeit    der äusser  sten     @Vindungslage    das Filmband aus der  Schleife immer     nachgezogen    wird, und der  Filmzug am äussern Umfang den stetigen       zlusgleich    der     Längendifferenz    zwischen  äusserem und innerem Umfang herbeiführt.

    Zu bemerken ist noch, dass die Auflagefläche  des Tellers möglichst hart und glatt sein  muss, damit die     Reibung    der aufliegenden  Filmkante nicht gross ist.     Bei    diesem Um  spulen von innen nach aussen dient zur Mit  nahme des Tellers 13 durch die Kernachse 1  die in     Fig.    2 und 3 gezeichnete Einrichtung.  Hier ist in einem Ausschnitt des Tellers eine  drehfest mit der Kernachse 1 verbundene  Scheibe 32 mit einer Feder 33 angeordnet.  In der     Drehrichtung    34 nimmt nun die Feder  33 den Teller 13 durch Anstossen an der Aus  sparung 35     ini        Rande    des Tellerausschnittes  mit.  



       Anders    ist es,     wenn    die     Uins.pulung    des  Filmbandes von aussen     flach    innen erfolgt,  wie Pfeil 36 zeigt. Dann ist der Teller unab  hängig von der     Kernachse    1 drehbar, und er      dreht sich     mit        einer    solchen Drehzahl, dass  die     Umfangsgeschwindigkeit    des Ablauf  punktes am äussern Umfang gleich der Ge  schwindigkeit des abgezogenen Filmband  stückes ist.

   Das aufrollende     Filmbandstück     wird     in    diesem Falle auf den     innern    Umfang  durch den Zahnkranz 6a     bezw.    8 zwangs  weise nachgeschoben.  



  Durch die dargestellte Flachbauweise der       Umspulvorrichtung    ist es möglich, da die  ganze Vorrichtung wenig höher ist als die  grösste Breite von Normalfilmen, bei Ver  wendung von brennbarem Filmmaterial die  Vorrichtung in einer     Feuerschutztrommel          unterzubringen,    um damit den polizeilichen  Vorschriften zu genügen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum gleichzeitigen Ab- und Aufspulen eines endlosen, einen einzigen Wickel bildenden Filmbandes in zwei Dreh richtungen, gekennzeichnet durch einen in einer Richtung vom Hauptantrieb (3, 4, 5, 7, 8) unabhängig drehbaren Teller (13) und eine eine Andrückrolle tragende Brücke (17), ferner durch ein anzutreibendes konzentrisch zum Teller liegendes Kernstück (10) mit einem kreiszylinderförmigen Kernmantel (7), das Ganze derart,
    dass der Filmwickel um das Kernstück herum auf den Teller gelegt werden kann, und mit einem Stück des Film bandes, welches zwischen dem Kernmantel (7) und der Andrückrolle durchzuführen ist, ausserhalb des Filmwickels eine Schlaufe ge bildet werden kann.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in einem Aus schnitt des Tellers (13) eine mit der Kern achse (1) fest verbundene Scheibe (32) ange ordnet ist, die in einer Drehrichtung durch eine gegen eine Aussparung (85) im Rand des Ausschnittes stossende Feder (33) den Teller mitnimmt. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Teller und das Kernstück in waagrechter Lage angeordnet sind. 3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass innerhalb des Kernstückes (10) ein Zahnkranz (6a) des Hauptantriebes angeordnet ist, dessen Zähne in Lochungen (6) des Kernmantels (7) ein greifen, derart, dass sie durch diesen hin durch auch in Perforationen eines auf dem Mantel aufliegenden Filmbandstückes ein greifen können.
    4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, gekennzeichnet durch einen Kernmantel (7), dessen Umfangslänge ein ganzes Vielfaches der Zahnteilungen zweier Zahnkränze (6a und 8) ist. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Lochungen für die beiden Zahnkränze (6a und 8) an dem obern und untern Rand des Kernmantels (7) angeordnet sind. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kernachse (1) am untern Ende hohl ausgebildet ist. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch ein Zwischenstück mit konischer Bohrung, welches in das hohle Ende der Kernachse fest einsetzbar ist, damit letztere auf die Welle eines Schallplatten gerätes aufgesteckt werden kann. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kernachse ein Kettenrad (24) trägt und zwecks Befe stigung in einem Kinoprojektor die Höhlung ihres Endes durch eine zylindrische Bohrung gebildet ist.
CH237635D 1939-06-22 1940-11-07 Vorrichtung zum gleichzeitigen Ab- und Aufspulen eines endlosen, einen einzigen Wickel bildenden Filmbandes. CH237635A (de)

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