DE333732C - Filmpackung fuer Kinoaufnahmen - Google Patents

Filmpackung fuer Kinoaufnahmen

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DE333732C
DE333732C DE1920333732D DE333732DD DE333732C DE 333732 C DE333732 C DE 333732C DE 1920333732 D DE1920333732 D DE 1920333732D DE 333732D D DE333732D D DE 333732DD DE 333732 C DE333732 C DE 333732C
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film
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    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14—Details
    • G03B21/32—Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/321—Holders for films, e.g. reels, cassettes, spindles
    • G03B21/323—Cassettes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

Der Film für kinematographische Aufnahmen wird bisher allgemein in der Dunkelkammer in lichtdichte Kassetten gelegt. Die Kassette wird bei Tageslicht iradie Aufnahmekamera gesetzt und ein aus der Kassette herausgezogenes Filmstück in das Transportwerk der Kamera eingeführt. Zum Aufwickeln des belichteten Films wird der Film in eine ähnliche Kassette geleitet. Diese Kassetten sind
ίο umständlich zu handhaben und verteuern die Herstellungskosten der Kamera erheblich.
Die Erfindung bezweckt nun, die Kassetten dadurch entbehrlich zu machen, daß mehrere Einzelmaßnahmen, von denen einzelne für die
is sogenannte Rollfilmkamera schon bekannt sind1, vereinigt werden. Es wird nämlich der Negativfilm auf einen Kern gewickelt, der beiderseitig durch zwei lichtundurchlässige Teller begrenzt wird. Diese Teller legen sich dicht an 'den Film und verhindern eine seitliche Belichtung. Damit der Film vor und nach! der Aufnahme auch von außen gegen Licht geschützt ist, werden an beiden Enden des Films entsprechend lange, lichtundurchlässige Papierstreifen befestigt, welche die gleiche Breite und Lochung haben wie der Film. Außerdem ist am äußeren- Ende des Films zwischen den bei der aufnahmefertigen Spule obenaufliegenden Papierstreifen und den lichtempfindlichen Film ein etwa 50 cm langer unemulsionierter, mattierter Filmstreifen oder ein1 ebenso langer feinkörniger, transparenter Papierstreifen geklebt. Auf diesem. kann die Scharfeinstellung des vom Objektiv entworfenen Bildes vorgenommen . werden. Dies ist vorteilhaft, da das Einstellen auf dem mit der Emulsion versehenen lichtempfindlichen Film erfahrungsgemäß sehr schwierig ist.
Der lichtundurchlässige Papierstreifen kann einerseits rot, anderseits schwarz gefärbt sein, und es lassen sich auf ihm noch besondere Hinweise und Merkmale anbringen, welche das ordnungsgemäße Einlegen in die Kamera betreffen. Bei der Aufnahme muß immer die Schichtseite des lichtempfindlichen Films dem Objektiv zugekehrt sein. Damit die richtige Seite des eingeführten Films dem Objektiv zugekehrt wird, muß die Spule mit ■einer bestimmten Seite auf den im Apparat befindlichen Dorn gesteckt werden. Dies wird! nach der Erfindung dadurch gewährleistet, daß von den beiden Tellern der Spule nur der eine durchbohrt ist.
Bei dem Film nach der Erfindung ist dieses Hilfsmittel von besonderer Wichtigkeit, da , beim Einsetzen der- Negativfilm nicht sicht- ; bar ist, also nicht erkannt werden kann, welches die Schichtseite ist.
Die Erfindung ist. in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht des Films mit den '■ an seinen Enden befestigten Streifen.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Filmspule.
α ist der Negativfilm, h ein an seinem äußeren Ende befestigter Streifen von etwa 50 cm Länge, und zwar entweder ein Filmstreifen, dessen eine Seite statt mit einer lichtempfindlichen Schicht mit einer Mattierung versehen ist, oder ein Streifen aus durchsichtigem Papier, z. B. Pergamentpapier. c% ist ein am äußeren Ende, c2 ein
am inneren Ende befestigter Streifen aus undurchsichtigem Papier. Die Streifen b, c1 und cz haben die gleiche Breite und die gleiche Lochung wie der Film α. d ist ein Dorn, auf welchen die Filmspule aufgesteckt wird. Die Filmspule besteht aus dem durchbohrten Kern e, der durchbohrten Scheibe f und der nicht durchbohrten Scheibe g.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Filmpackung für Kinoaufnahmen, dadurch gekennzeichnet, daß der Film (ο) auf einen Spulenkern (e) zwischen zwei eng anschließenden, lichtundurchlässigen Scheiben (/ und' g) aufgewickelt ist, an seinem äußeren Ende einen Einstellstreifen (b), z. B. aus mattiertem, unemulsioniertem Film, und an beiden Enden Streifen (c1 und ca) aus lichtimdurchlässigem Papier trägt, welche Streifen (b, c1 und c*) die gleiche Breite ■ und Lochung haben wie der Negativfilm.
  2. 2. Filmpackung rjach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme des Films dienende Spule eine durchbohrte Seitenscheibe (/) und eine nicht durchbohrte Seitenscheibe (g) besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    QBDRUCKT HT
DE1920333732D 1920-05-12 1920-05-12 Filmpackung fuer Kinoaufnahmen Expired DE333732C (de)

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