CH237283A - Anordnung zur Banddehnung bei Radiogeräten für Kurzwellenempfang. - Google Patents

Anordnung zur Banddehnung bei Radiogeräten für Kurzwellenempfang.

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CH237283A
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • H03J3/02Details
    • H03J3/10Circuit arrangements for fine tuning, e.g. bandspreading

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  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description


  Anordnung zur Banddehnung bei Radiogeräten     für        llurzwellenempfang.       Die Erfindung bezieht sieh auf solche       Radiogeräte,    welche, zum Beispiel neben  einer Abstimmung für mittlere und lange  Wellen, zur Abstimmung von Kurzwellen  vorgesehen sind und bei welchen die Ab  stimmung eines oder mehrerer Frequenzbän  der mit Banddehnung ausgeführt wird.  



  Bei solchen Geräten, welche zum Emp  fang eines grossen     Kurzwellenbereiches,    zum  Beispiel von 16 bis 50 Meter Wellenlänge  dienen, wird zur Abstimmung üblicherweise  ein entsprechend bemessener     Abstimmkon-          densator    verwendet. Es ist bereit, vorgeschla  gen worden, neben dieser Hauptabstimmung  die Banddehnung einzelner oder aller Bänder  durch     kapazitiv    oder induktiv wirkende zu  sätzliche     Abstimmittel    vorzunehmen, was  durch getrennte Betätigung geschah.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine     solche     Anordnung zur Banddehnung, bei welcher       aber    das Zusammenwirken der Hauptab  stimmung mit der zusätzlichen Abstimmung       zwangsläufig    und selbsttätig bei der Betäti  gung der     Hauptabstimmung    erfolgt.

      Gemäss der Erfindung wird während der       Bandbestreichung    durch die stetig     fortschrei-          tende    Hauptabstimmung eine derselben ent  gegenwirkende, die     Abstimmwirkung    der       Eauptabstimmung    vermindernde zusätzliche  Abstimmung zwangsläufig     mitbetrieben,     welche den Verlauf der resultierenden Ab  stimmung so beeinflusst, dass in einem oder  mehreren Bändern eine Abflachung der Ab  stimmkurve (Banddehnung) erfolgt.  



  In den     Abstimmgebieten        zwischen    den  Bändern, vorzugsweise im Anschluss an die       Bandbestreichung,    wird zweckmässig eine der  Hauptabstimmung gleichgerichtete, die Wir  kung der Hauptabstimmung erhöhende zu  sätzliche Abstimmung angewendet, welche  den Verlauf der resultierenden Abstimmung  so beeinflusst, dass eine     Versteilerung    der Ab  stimmkurve in einem oder mehreren Gebieten  zwischen den Bändern erfolgt.  



  Zweckmässig wird ausser der zum Bei  spiel     kapazitiven    Hauptabstimmung, zu wel  chem Zwecke ein Drehkondensator     üblicher     Bauart angewendet werden kann, eine ihren           Abstimmsinn    mehrmals ändernde, zusätzliche  induktive     Abstimmung        zwangsläufi"'        mitbe-          trieben,    welche den Verlauf der     resultie        ren-          den    Abstimmung so     beeinflusst,    dass in den  Gebieten der Bänder     Abflaehun;

  en    und in  den Gebieten zwischen den Bändern     Ver-          steilerunben    der     Abstimnikurve    entstehen.  Die zusätzliche Abstimmung ist vorteilhaft  so bemessen und     ausgebildet,    dass eine weit  gehende     Zusammendrängung    des     Abstimm-          gebietes    zwischen 32 und 48     Meter        Wellen-          länce,    in welchem die Hauptabstimmung  durch zusätzliche     Abstimmung        unterstützt     wird, erfolgt.  



  Die stetig verlaufende     Abstimmkurve    der  Hauptabstimmung kann also durch die Wir  kung der zusätzlichen Abstimmung zum Bei  spiel so     gewandelt    werden,     da.ss    in den Ab  stimmgebieten der Bänder     Dehnungen    der  Abstimmung, in den Gebieten zwischen den  Bändern weitgehende     Zusammendrängungen     der     Abstimmung-    erfolgen.  



  Der Verlauf der zusätzlichen     Absti#n-          mung    ist     zweekmässicy    so     ausgebildet,    dass im  Anschluss an eine     Bandbestreichunc    eine     be-          schleunibte    Abstimmung,     vorzugsweise    eine       sprunghafte    Erhöhung der Abstimmung  durch     Federwirkung    (im     gleichgerichteten     Sinne zur     Ilauptabstimmun.g),

      eine weit  gehende     Zusammendrängung    oder eine     1_fiber-          springung    des Gebietes     zwischen    den Bän  dern bewirkt.  



  Die     Anwendung    der zusätzlichen Ab  stimmung kann sich auf alle oder nur die  wichtigsten     abstimmbaren    Kreise des     Gerii-          tes    erstrecken. Bei der     Amvendung    der Er  findung auf     Sendeanordnungen,    zum Beispiel  für     Messzwecke,    kann die zusätzliche     All-          stimmunc    zur     Durchführung    der     Banddeb-          nung    dem     frequenzbestimmenden        Oszillator     zugeordnet werden.

   Bei     Superlietei o(1yne-          Empfängern    wird man     vorleilhaftemveise    die  zusätzliche Abstimmung zur Banddehnung  nicht nur dem     Oszillatorkreis,    sondern auch  den     Abstimmkreisen    für die     Empfangsfre-          quenz    zuordnen, wobei in üblicher     Weise    eine  gleichlaufende Abstimmung     Synchronisa-          tion)    der Kreise erfolgen kann.

   In gleicher    Weise kann die     Banddehnung    auch Sperr  und     Sangkreisen        (Ahsorptionskreisen)        zuge-          Ordnet        werden.     



  Für eine     induktive        zusiitzliche        Abstim-          inung        kann        eine    Serien- oder Parallelspule       ziir        lireis.pute    oder zu Teilen dieser Spule       verwendet        weiden,        tvobei    an :ich bekannte       Abstiinmkerne    anzuwenden sind.  



       I)ie        znsii.tzliclie        Abstimmun-    kann durch       inelirere,    nacheinander wirkende. mit der       Hauptahstimniung        zwangsläufig        mitbetrie-          bene.    mit der     Kreisspule    zusammenwirkende  Kerne aus     bomogenem    Metall oder aus     Hoch-          freiluenz-Eisenmasse    in bestimmbaren     Ab-          sl;dinden    erfolgen.  



  Die     Zeicbnun,    zeigt     Ausfüliritagsbei-          spiele    des     Erfindungsgegenstandes.    Bei dem       .@usführung:sbeispiel    nach der     Fig.    1 sind die  Kerne 6-7-8 (entsprechend der Zahl der  Bänder) als Metallamellen     ausgeführt    und  am     Umfang    der     Scbeibe    5     angeordnet,         -elche          auf    der     Rehse        5n    de= Kondensators     befe.stir,,t     ist.

   Die genaue     Einstellung    der Kerne wird       durcb        Schraube    und     Scblitz    und     Biegung    er  möglicht. Bei der     Abstimmung    wird demnach  die Scheibe 5     mit-edreht,    wobei die Kerne  G-8, nacheinander in unmittelbarer Nähe  der Spule 1 und     ihres    Kernes ?     vorbeigeführt     werden. Die Anordnung der Teile ist aus       Fig.    3 ersichtlich.

   Es wird zum     Ab-leicb    der  Spule ein     Scbraubkern    4 und ein     fester    Kern  zur     Erböhun--    der     Abstimmwirkung    ver  wendet. Beim     Vorbeifübren    der     Metallamt,l-          lE,n        (zum    Beispiel aus     Aluminiumblech)    wird       zunächst    die     Indlihtivitiit    der Spule 1 ver  mindert, his     zii    einem     Mindestwert.,

      welcher  durch radiale     Verstellung    der Lamelle oder       Regelung    ihres     Abstandes    vom Kern 2 der  Spule I     bestimmt        werden    kann.

   Im     weiteren          Vorbeifiibren    erfolgt dann die     Vergrösserung     der     lndul;iivität    bis auf ihren     Anfangswert.          Tler        Abstimmvorgang        wird    .durch     die        nächst-          fol-eiiden        Lamellen    in gleicher     Weise    wieder  bolt.

   Die Breite der Lamellen bestimmt dem  nach     gemeinsam    mit dem     Spulendurchmesser     den     MTirkuncsbereich    der induktiven Ab  stimmung.      Das Zusammenwirken der Hauptabstim  mung mit der     zusätzlichen    Abstimmung ist  aus -der     Fig.    2 zu     ersehen.    Die     Abstimmkurve          A-B    für einen     Teilabschnitt    der Hauptab  stimmung ist als gerade Linie dargestellt,  wobei die Wellenlänge vertikal und die dem  Drehwinkel des     Hauptabstimmelementes     (zum Beispiel Drehkondensator) entspre  chende Skalenteilung in Metern Wellenlänge  horizontal aufgetragen ist.

   Die Wellenlänge  oder Kapazität sei bei der     Betätigung    der  Scheibe 5     (Fig.    1) in Richtung des Pfeils  zunehmend. Im Punkt     a    der     Abstimmkurve,     welcher zum Beispiel 25 Meter Wellenlänge       entsprechen        könnte,    befindet sich die Lamelle  7 am Anfang ihrer     Abstimmwirkung.     



  Die Zunahme der Kapazität wird bei der       weiteren    Abstimmung in Pfeilrichtung durch  die Verminderung der     Induktivität    zum Teil  aufgehoben, wodurch sich eine Abflachung  der resultierenden     Abstimmkurve    im<B>Ab-</B>  schnitt     c-b    ergibt.  



  Die Wirkung der zusätzlichen Abstim  mung kann hierbei zum Beispiel so bemessen  werden, dass an einer Stelle der     Abstimm-          kurve,    welche für die Hauptabstimmung  allein 28     Meter    entsprochen hätte,     (Abszis-          senskala    I) durch gleichzeitige Wirkung der  zusätzlichen Abstimmung     (Induktivitätsver-          minderung)    sich der     Abstimmwert    von  26 Meter ergibt     (Abszissenskala        II).    Das       25-Meterband    wird sich hierbei also bis zu  einem Punkt erstrecken;

   welcher sonst 28 Me  ter entsprochen hätte, was einer Banddeh  nung von 3 zu 1 entspricht. Der Verlauf der  zusätzlichen Abstimmung für sich allein ist  auf der     Fig.        \2    (unten) punktiert dargestellt.  Bei einer grösseren Dehnung, von etwa 4 zu 1,  müsste demnach der     Wirkungsbereieh    der zu  sätzlichen Abstimmung bis zum     29-Meter-          punkt    ausgedehnt werden, wobei die Wir  kung derselben (h) entsprechend zu erhöhen       wäre.     



  Bei der weiteren Abstimmung im Ab  schnitt     b-c    der resultierenden     Abstimm-          kurve    wird die Hauptabstimmung durch  Wirkung der zusätzlichen Abstimmung (In-         duktivitätsvergrösserung)    unterstützt und  verläuft steil bis zum Punkt     e,    in welchem,  bei 31 Meter, die     Bestreichung    des nächst  folgenden Bandes mit Hilfe der benachbar  ten Lamelle 8 beginnen kann. Wie ersicht  lich, ist die Dehnung des Bandes von 25 bis  <B>6</B> Meter auf Kosten des     zusammengedräng-          2          ten        Abstimmgebietes    zwischen 26 und 31 Me  ter erfolgt.  



  Der Verlauf der     Abstimmkurve    der zu  sätzlichen Abstimmung bei der     Bandbestrei-          chung    kann     unter        Anwendung    verschiedener  Hilfsmittel regelmässig und     :,geradlinig    ge  halten werden. Es kann zu diesem Zwecke,  wie in     Fig.    1 gezeigt, eine     Abschrägung    der  einen     Lamellenkante    vorgenommen werden.

    Auch ist die Anwendung von Kernen     .(2)    mit  rechteckigem Querschnitt     vorteilhaft.    Des  gleichen kann durch     geeignete    Ausbildung  der Lamellen eine sehr weitgehende     Zusam-          mendrängung    der Gebiete zwischen den Bän  dern erfolgen.

   Bei der Anwendung eines  Drehkondensators zur Hauptabstimmung  können die Bänder von 16, 19, 25, 31 und  50     Meter    Wellenlänge in einem     Abstimm-          gang    nacheinander abgestimmt werden, weil  der     Abstimmbereich    durch die Anwendung  der     beschriebenen    Banddehnung nicht einge  schränkt     wird.     



  Zur Erzielung grösserer Dehnungen kann  die Aufteilung der zu beeinflussenden Spule  in zwei Teilspulen 1 und 3 gemäss     Fig.    4 vor  teilhaft sein.     Ausser    den     beiden        Innenkernen     2 und 4 ist noch der verstellbare Aussenkern  10 vorgesehen, welcher zum     Abgleich    der       Induktivität    dienen kann. Die     Abstimmwir-          kung    der Lamelle 6 sowie der Verlauf der  Abstimmung können bei     dieser    Ausführung  höheren Anforderungen angepasst werden.  



  An Stelle des homogenen Metallkernes 6  kann bei dieser Anordnung mit guter Wir  kung auch ein flacher gern aus     Hochfre-          quenzeisen        (Massekern)    - verwendet werden,  wobei eine bedeutende Vergrösserung der In  duktivität infolge des weitgehenden Schlus  ses des     magnetischen    Weges erreicht wird.

    Bei der Drehung einer mit solchen     Kernen         versehenen Seheibe 5 in     Richtung    des     Pfeils     wird hierbei     zunächst,        eine        Vergrösserung    der       Induktivitä.t,    dann     eine        Verminderung    der  selben     bis    zum     Aufangswert        eintreten,    so dass  die Banddehnung im     Anschluss        in    ein     zusain-          mengedrängtes    'Gebiet erfolgen wird.

   In glei  eher Weise ist die     Spulenanordnung        gemiiss          Fig.    5 mit     weitgehend    geschlossenem Kern  aus     Ilochfrequenzeisen    für     grössere        Abstinini-          wirkung    gut     geeignet.    Es kann hierbei ent  weder ein homogener Metallkern 6 oder auch  ein Kern     a.us        Hoehfreqiienzeisen        angewendet          werden.     



  In manchen Fällen wird es vorteilhaft  sein,     Kerne    aus homogenem Metall mit     z:ol-          chen    aus     Hoehfrequenzeisen    zu kombinieren  und nacheinander wirken     zii    lassen, wobei  eine     gesteigerte        Ahstimmwirkung    und ein       vergrösserter        Wirkungsbereich,    auf den     Dreh-          winkel    der Seheibe 5 bezogen, erreicht wer  den kann.  



  Sofern die Scheibe 5     (Fig.    1) auf der  Achse des Drehkondensators     augebraeht    ist,  kann die Anordnung so     getroffen    werden,       da.ss    zwei     Spulen,    die     Oszillatorspule    und die       Eingangskreisspule,    durch die bleiche Scheibe  5 mit Kernen beeinflusst werden. In diesem.  Falle sind die beiden Spulen um 180 Grad  gegeneinander     versetzt    bei     doppelter    Anzahl  der Kerne (6-8).  



  Bei einem andern     Ausführungsbeispiel    ge  mäss     Fiz.    6 werden die Kerne 2, 4, 6, 8,  welche auf der     Fernführung    5, zum Beispiel  einer Schnur, angebracht     sind,    der Reihe  nach durch das Feld der Spule 1 geleitet, wo  bei sich das Zusammenwirken mit der Haupt  abstimmung wie beim ersten     Ausführungs-          beispiel        abwickelt.    Es können hierbei Ah  stimmkerne     aus        1-foehfrequenzeisen    oder       solche    aus homogenem Metall verwendet  werden.  



  Die zusätzliche induktive     Abstimmung     kann auch durch einen im     Spulenfeld    befind  lichen, in beiden     Richtungen        bewegbaren    Ab  stimmkern erfolgen. Bei dem     Ausführungs-          beispiel    nach     Fig.    7 ist die Scheibe 5 auf der  Achse     5a    des     Hauptabstimmelementes    (zum  Beispiel Drehkondensator) angebracht und    mit.     den        verstellbaren        MÜn < binern    11 bis 13  versehen.

   Bei der Drehung der Scheibe  wird die     Bewegung    durch     ;;leitenden    Eingriff  auf den     Hebel    9     übertragen,    welcher im  Punkt 16     drehbar        gelagert    ist.  



  Am     Anfam,    der     Abstimmung        eines    Ban  des befindet sieh der Mitnehmen (Stift) 13  in der     darge,tel.lten        Stellung.    Bei der     Dre-          hling    der Scheibe 5 in     Richtung    des Pfeils  (zunehmende     Kapazität)    wird eine stetige       Verlagerung    des Hebels 9 nach rechts ent  gegen der Federwirkung<B>1.8</B> erfolgen, wobei  die     Bewegung    auf die Kernachse 17 übertra  t' wird.

   Hierbei erfolgt eine     Verlagerung     der     auslloehfrequenzeisen    bestehenden Kerne  2 und 4 im Felde der     Spulen        l    und 3 im  Sinne einer     lnduktivitätsverminderung.    was  eine     Verminderung    der     Abstimmwirkung    der       kapazitiven        Haupi;ilistimmung    zur Folge bat.

    Bei der     weiteren    Drehung der Seheibe 5 er  folgt längs der steil verlaufenden Hebelkante       ein\riiekwä,rtige        Bewegung    des Hebels 9 und  der Kerne 2 und 4 unter     Einwirkung    der Fe  der 18.

   Hinsichtlich der Bemessung     derNern-          wirkung,    welche durch die Ausbildung der  Hebelkanten und Stellung der Mitnehmen 11  bis 13 willkürlich beeinflusst werden kann,       g        o        elten        'bei        entsprechender        Anwend-unty        n        die        zu     den     Fig.    1 und 2     gemachten        Ausführungen..     Die Anordnung kann auch     nach    der       Fig.    8 getroffen werden.

   Die     Betätigung    des  Hebels 9 erfolgt hierbei durch die verstell  baren     Kurvenabschnitte    11 bis 15, welche mit.  dem Stift des     Hebels    9 (oder Rolle) zusam  menwirken. Bei dieser     Äusführungsform    ist  die getrennte     Einstellbarkeit    .des entsprechen  den     Kurvenabschnittes    für     jedes    einzelne  Band als Vorteil zu erwähnen.

   Bei beiden       Aucfiihrungsheispielen        (Fig.    7 und     Fig.    8)  ist die Anordnung so getroffen, dass bei einem  langen Kurvenabschnitt für die Banddeh  nung ein     möglichst    kleiner Drehwinkel für  das     Abstimm@gebiet    zwischen den Bändern       (Rückstellung)    entsteht, und     da,ss    a     ,

  lieh.    in der       Drehrichtung        gegen    den Pfeil eine     Überwin-          dung    des steilen Abschnittes ohne merkliche       Erschwerung    des     Ganges    erfolgt. Hierzu ist  beim     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    7 ein be-           sonderer    Hilfshebel 9a von Vorteil, welcher  am Hebel 9 so     angeordnet    ist, dass die glei  tende Bewegung in eine rollende umgewan  delt wird.  



  Die beiden Spulen 1 und 3     (Fig.    7 und       Fig.    8) können dem     Oszillator-    und dem Ein  gangskreis eines     Superhetempfängers    zuge  ordnet sein, welche durch die entsprechenden  Sektionen des Drehkondensators 8 in üblicher  Weise abgestimmt werden.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    8 ist die  Übertragung auf die Kernachse 17, welche  im Gestell 19 gelagert ist, durch den Seil  radsektor 21 bewirkt. Die auf der Kernachse  17 angebrachte Feder 18 stützt sich auf den  Kernträger 22, an welchem die Kerne 2 und  4 befestigt sind. Die Spulen 1 und 3 sind auf  dem Montageboden 24 angeordnet und so ver  setzt, dass eine gegenseitige Beeinflussung  vermieden ist. Durch Federwirkung 18 im  Sinne des Pfeils     wird,der    Hebel 9 zur siche  ren Auflage an den     Kurvenabschnitten    11 bis  15 der Scheibe 5 gebracht.

   Der Hebel 9, und  der     Seilradsektor    21 können an verschiedenen  Stellen der Welle<B>10</B> montiert sein, wobei  eine     unmittelbare    Befestigung der Welle 16  durch zwei Lagerbügel 10 am Drehkonden  sator 8 zweckmässig ist. Aus Gründen der  Stabilität ist auch der Montageboden 24 un  mittelbar am     Drehkondensator    8     befestigt.     



  Im Anschluss an die     Abstimmung    des 31  Meterbandes (Kurvenabschnitt 14) erfolgt  eine unmittelbare und weitgehende Zunahme  der     Induktivität    der Spulen 1 und 3 durch  Einführung der aus     Hochfrequ.enzeisen    be  stehenden     Abstimmkerne    2 und 4 in die Spu  len. Hierbei gleitet der Hebel 9 längs der  Kante     nun    des Kurvenabschnittes 14.  



  Durch ein     solches    Zusammenwirken der  induktiven Abstimmung mit der     kapazitiven     Hauptabstimmung des     Kondensators    8 findet  eine weitgehende Zusammendrängung des       Abstimmgebietes    zwischen 3,2 und 48     Meter          NVellenlänge    statt. Diese Zusammendrängung  ermöglicht die Verlegung des     31-Meterbandes     in die Höhe des Bandes von 49-50 Meter,  so dass für die Bänder von 13, 16, 19, 25 und  31 Meter ein erheblich grösserer Abstim-         mungsraum    gewonnen wird.

   Nötigenfalls  kann im Abschnitt     m-n    eine Stufe für     .das     weniger wichtige     41-Meterband    vorgesehen  werden. Die Abstimmung des     letzten    Bandes  von 48-50 Meter erfolgt durch den Kurven  abschnitt 15, welcher mit dem Hilfehebel 9a  zusammenarbeitet. Bei der Abstimmung der  Bänder zwischen 13 und 31 Meter können  sich die Kerne 2 und 4 in der dargestellten  Stellung im Anfangsteil der Spulen 1 und 3  hin und zurück bewegen, an welcher Stel  lung die Wirkung der gerne auf die     Induk-          tivität    der Spulen noch weniger     wirksam    ist  und stetig verläuft.

   Nach dem     31-Meterband          erfolgt    dagegen     eine    weitgehende     Einführung          iäer    Kerne bei voller     Wirksamkeit        derselben.     



  Die Anordnung der     Kernabstimmung     kann auch     so.getroffen    werden,  & ss die wäh  rend der Bandabstimmung jeweils     bewirkte     Verminderung der     Induktivität    nach erfolg  ter     Bandbestreichung,    bei der Rückstellung  des Kernes, nicht voll aufgeholt wird, son  dern die     Aufholung    dieses Rückstandes erst  bei der     Induktivitätsvergrösserung    im An  schluss an das     31-Meterband    erfolgt.

       Hierbei     wird man demnach mit einer     Kernstellung     anfangen, bei welcher die Kerne bereits zur  Hälfte in die Spulen     eingeführt        sind.     



  Zur besseren     Regelung    des Verlaufes der  Kernabstimmung während der     Bandbestrei-          chung    kann ein zweiter Kern 2a aus homo  genem Metall, welcher mit dem Eisenmassen  kern 2 zusammenarbeitet, vorgesehen werden.  Die     Einstellung    des Kernes 2a kann durch  Gewinde erfolgen.  



  Die Kurvenabschnitte 11 bis 15 können  auch als Kreisabschnitte     ausgeführt    werden,  wobei die     Befestigung    und     Verstellung    zum  Beispiel durch Schrauben erfolgen kann. In  manchen Fällen wird man ausserdem \die       Spulenkörper    der Spulen 1 und 3 zwecks Ab  gleichung     verstellbar    anordnen, wobei auch  andere, an sich bekannte     Abgleichmethoden,     wie zum Beispiel unterteilte gerne und  Wicklungen, angewendet werden können.  Beim Aufbau wird man die     Anordnung    so  treffen, dass die Spulen unterhalb des     Chas-          sisbodens    20 untergebracht sind.

      
EMI0006.0001     
  
    Die <SEP> Anordnung <SEP> kann <SEP> auch <SEP> so <SEP> aus-eführt
<tb>  werden, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Rückstellung <SEP> der <SEP> Kerne <SEP> nach
<tb>  der <SEP> Bandabstimmun- <SEP> als <SEP> MoinentversIellun  durch <SEP> Federwirkun- <SEP> erfol-t. <SEP> Bei <SEP> dein <SEP> Aus  führungsbeispiel <SEP> gemäss <SEP> Fig. <SEP> 9 <SEP> wird <SEP> der <SEP> auf
<tb>  der <SEP> Welle <SEP> 16 <SEP> drehbar <SEP> angeordnete <SEP> Hebel <SEP> 9
<tb>  von <SEP> den <SEP> -.#Iitnehinerätifteii <SEP> 12, <SEP> 13 <SEP> der <SEP> Seheibe
<tb>  5 <SEP> bei <SEP> der <SEP> Drehun- <SEP> derselben <SEP> in <SEP> der <SEP> Richtun- <SEP>   des <SEP> Pfeils <SEP> der <SEP> Reihe <SEP> nach <SEP> mitgenommen.

   <SEP> In
<tb>  der <SEP> punktierten <SEP> Stellung <SEP> erfolgt <SEP> eine <SEP> selbst  täti-e <SEP> A.u-slösun- <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> 9 <SEP> und <SEP> eine <SEP> Me  mentrückstellunb <SEP> in <SEP> die <SEP> Anfairgssiellung,
<tb>  wobei <SEP> die <SEP> Feder <SEP> 26 <SEP> über <SEP> den <SEP> Hilfshebel <SEP> <B>11)</B>
<tb>  und <SEP> den <SEP> L'berträ-er <SEP> 24 <SEP> als <SEP> Rückstellfede <SEP> r
<tb>  wirkt. <SEP> Die <SEP> induktive <SEP> Abstimmung <SEP> kann <SEP> (v-1.
<tb>  Fig. <SEP> 8) <SEP> wieder <SEP> von <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 16 <SEP> abgeleitet
<tb>  werden, <SEP> so <SEP> dass <SEP> eine <SEP> Wiederholung <SEP> der <SEP> Dar  stellunb <SEP> entbehrlich <SEP> isst.
<tb>  



  Die <SEP> Wirkung <SEP> der <SEP> Momentriickstellung <SEP> ist
<tb>  aus <SEP> der <SEP> Fib. <SEP> 10 <SEP> ersichtlich, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> punk  tierte <SEP> -erade <SEP> Linie <SEP> A-ss <SEP> (v-1. <SEP> Fi-. <SEP> ?) <SEP> der
<tb>  Kondensatorabstimmung <SEP> des <SEP> Teilbereielies
<tb>  entspricht. <SEP> Der <SEP> Punkt <SEP> a. <SEP> entspricht <SEP> der <SEP> dar  gestellten <SEP> Stellung <SEP> des <SEP> Stiftes <SEP> 13 <SEP> bei <SEP> zum
<tb>  Beispiel <SEP> \?5 <SEP> Meter <SEP> (Feg. <SEP> 9).

   <SEP> Durch <SEP> die <SEP> induk  tive <SEP> Abstimmung, <SEP> -welche <SEP> der <SEP> kapazitiven
<tb>  entgegenwirkt, <SEP> erfolgt <SEP> eine <SEP> Abflachung <SEP> der
<tb>  Abstimmkurve <SEP> im <SEP> Abschnitt <SEP> <I>a-b,</I> <SEP> wobei <SEP> der
<tb>  Punkt <SEP> b <SEP> dein <SEP> Anfan- <SEP> des <SEP> näclistfol-enden
<tb>  Bandes, <SEP> also <SEP> 31 <SEP> Meter, <SEP> entsprechen <SEP> kann.
<tb>  



  An <SEP> dieser <SEP> Stelle, <SEP> welche <SEP> der <SEP> punktierten
<tb>  Darstellung <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> 9 <SEP> entspricht <SEP> (reg. <SEP> 9),
<tb>  erfol-t <SEP> die <SEP> Auslösung <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> ;) <SEP> und <SEP> die
<tb>  Momentrüekstelluno- <SEP> desselben <SEP> in <SEP> die <SEP> Aii  fanbsstellun- <SEP> und <SEP> damit <SEP> die <SEP> Ruielzstellttng
<tb>  der <SEP> induktiven <SEP> Abstimmung, <SEP> -was <SEP> sieh <SEP> als
<tb>  sprun-artige <SEP> Induktivitätsv <SEP> ei#-rösserun <SEP> aus  wirkt <SEP> und <SEP> im <SEP> vertikalere <SEP> Absclinitt# <SEP> <I>b-c</I>
<tb>  (Fig.10) <SEP> zum <SEP> Ausdruck <SEP> komme.

   <SEP> Ini <SEP> Punkt <SEP> c
<tb>  kann <SEP> die <SEP> Abstimmung <SEP> des <SEP> nächstfolgenden
<tb>  Bandes <SEP> von <SEP> 31 <SEP> Meter <SEP> durch <SEP> den <SEP> nächst@o@gcn  den <SEP> Stift <SEP> beginnen.
<tb>  



  Es <SEP> wird <SEP> hierbei <SEP> also <SEP> kein <SEP> :@.hstiinmratim
<tb>  für <SEP> die <SEP> Rückstellun- <SEP> lxieötibt, <SEP> so <SEP> dass <SEP> der
<tb>  ganze <SEP> Abst.immraum <SEP> zwischen <SEP> den <SEP> Bändern
<tb>  für <SEP> die <SEP> Dehnung <SEP> aus-ewci,-tet <SEP> --erden <SEP> kann.
<tb>  Bei <SEP> der <SEP> Drehung <SEP> der <SEP> Scheibe <SEP> 5 <SEP> in <SEP> der <SEP> Rieb  t'     
EMI0006.0002     
  
    geben <SEP> den <SEP> Pfeil <SEP> erfolgt <SEP> lediglich <SEP> ein
<tb>  Ausweichen <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> 9, <SEP> wobei <SEP> keine <SEP> Be  täti-uiib <SEP> der <SEP> induktiven <SEP> Abstimmung; <SEP> und
<tb>  dcinnacli <SEP> keine <SEP> Banddehnung <SEP> eintreten <SEP> wird.
<tb>  



  Während <SEP> der <SEP> Auflage <SEP> des <SEP> Stiftes <SEP> 13 <SEP> am
<tb>  Hebel <SEP> 9 <SEP> kann <SEP> denniacli <SEP> das <SEP> Band <SEP> jeweils <SEP> in
<tb>  beiden <SEP> Riclitun-en <SEP> bestrichen <SEP> werden, <SEP> nach
<tb>  der <SEP> Auslüsunb <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> 9 <SEP> kann <SEP> beim <SEP> Zu  rüel@drelren <SEP> 'der <SEP> Scheibe <SEP> 5 <SEP> (gegen <SEP> deii <SEP> Pfeil)
<tb>  das <SEP> während <SEP> derBandabstirnmung <SEP> übersprun  bene <SEP> Abstimnigebiet <SEP> (zum <SEP> Beispiel <SEP> zwischen
<tb>  26 <SEP> und <SEP> 31 <SEP> Meter) <SEP> lückenlos <SEP> ab-estimmt <SEP> wer  den.

   <SEP> In <SEP> der <SEP> -leiclien <SEP> Weise <SEP> wird <SEP> sich <SEP> das
<tb>  Band <SEP> von <SEP> 31-32 <SEP> llettr <SEP> nach <SEP> dcni <SEP> Abschnitt
<tb>  <I>c-d</I> <SEP> auf <SEP> den <SEP> Abstimmrauni <SEP> bis <SEP> zu <SEP> etwa.
<tb>  37 <SEP> Meter <SEP> erstrecken, <SEP> nach <SEP> welchem <SEP> Punkt
<tb>  eine <SEP> Momentverste <SEP> llung <SEP> der <SEP> Induktivität <SEP> (Ab  sclinitt <SEP> <I>d-e)</I> <SEP> erfolgen <SEP> wird. <SEP> Es <SEP> wird <SEP> dem  nach <SEP> in <SEP> der <SEP> Abstimmriclitunb <SEP> mit <SEP> Pfeil <SEP> die
<tb>  Skala <SEP> b'-2, <SEP> und <SEP> in <SEP> entgegengesetzter <SEP> Rieli  tung <SEP> die <SEP> Skala <SEP> B-1 <SEP> zur <SEP> Artwendung <SEP> ge  lan-en.
<tb>  



  Zur <SEP> Vergrösserung <SEP> der <SEP> Induktivität <SEP> irn
<tb>  Anschluss <SEP> atz <SEP> das <SEP> 31-Meterband <SEP> kann <SEP> der
<tb>  Hilfshebel <SEP> 10 <SEP> und <SEP> der <SEP> Mitnelimerstift <SEP> 14 <SEP> ver  wendet <SEP> -%verden, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> t <SEP> lx@rtragung <SEP> 24 <SEP> so
<tb>  eingerichtet <SEP> ist, <SEP> ilass <SEP> hierdurch <SEP> die <SEP> Betüti  grunb <SEP> des <SEP> Hebels <SEP> 9 <SEP> und <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 16 <SEP> in <SEP> der
<tb>  entge-engesetzteti <SEP> Richtung <SEP> (zunehmende <SEP> In  duktivität) <SEP> erfolgt.
<tb>  



  Durch <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Federn <SEP> ?6 <SEP> und <SEP> 27,
<tb>  welche <SEP> an <SEP> einem <SEP> Ansatz <SEP> der <SEP> Welle <SEP> 25 <SEP> an  greifen <SEP> und <SEP> dnrch <SEP> die <SEP> Anschlüge <SEP> 28 <SEP> einstell  bar <SEP> sind, <SEP> werden <SEP> die <SEP> Hebel <SEP> 9 <SEP> und <SEP> 10 <SEP> in <SEP> der
<tb>  gezeigten <SEP> Stellung <SEP> gehalten, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> Be  wegung <SEP> in <SEP> lwiden <SEP> Richtungen <SEP> gegen <SEP> Feder  kraft <SEP> erfol(ren <SEP> kann. <SEP> Sofern <SEP> ein <SEP> kleinerer
<tb>  1)relewinkel <SEP> auf <SEP> den <SEP> Hebel <SEP> 9 <SEP> für <SEP> ein <SEP> be  ,stinimtes <SEP> Band <SEP> übertragen <SEP> werden <SEP> soll, <SEP> kann
<tb>  unter <SEP> entspr < schender <SEP> Einstellung <SEP> der <SEP> Mit  nehmerstifte, <SEP> aueb <SEP> der <SEP> Hebelansatz <SEP> 9a <SEP> ver  wendet <SEP> werden.

   <SEP> Zur <SEP> Durchlassung <SEP> derjenigen
<tb>  Stifte, <SEP> welche <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Hebel <SEP> 9 <SEP> zusammen  arbeiten <SEP> sollen, <SEP> ist <SEP> der <SEP> Hilfshebel <SEP> lt) <SEP> mit <SEP> eni  #qprechenden <SEP> Aussparungen <SEP> versehen.
<tb>  



  Die <SEP> Hcbelanorclnun@r <SEP> gemäss <SEP> heg. <SEP> 9 <SEP> kann
<tb>  aiieli <SEP> so <SEP> angeordnet <SEP> --erden. <SEP> dass <SEP> die <SEP> Rüek  stellting <SEP> des <SEP> Hebel!) <SEP> aus <SEP> der <SEP> punktiert <SEP> dar-              gestellten    Stellung stetig erfolgt.     Dieses    kann  durch den Stift 14 bewirkt werden, welcher  vor der Auslösung .des Hebels 9 in     -die    dar  gestellte     Stellung        gelangt.     



       Die    Banddehnung nach     Fig.    10 kann auch  über den Anfang des nächstfolgenden Ban  des hinaus, zum Beispiel bis zum Punkt b-1,  betrieben werden, was durch     entsprechende     Bemessung des Hebels 9 und     Stellung    der  Stifte 12,     13,        bestimmt    werden kann. Der       Lbergang    auf     das    nächstfolgende Band wird  dann nicht auf den Anfang, sondern zum  Beispiel auf     die        Mitte        des    Bandes erfolgen,  welches von diesem Punkt aus wiederum in  vollem Umfange bestrichen werden kann.  



  Der Hebel 9 kann auch zur Betätigung  einer besonderen     Anzeigevorrichtung    (Skala)  für die     Bandabstimmung    verwendet werden,  wobei nach Belieben     ,eine    oder mehrere Ska  len für die     einzelnen    Bänder vorzusehen sind.  Demgegenüber     kann    :die     Hauptanzeigevor-          richtung    (Hauptskala) von der Scheibe 5 in  üblicher Weise angetrieben werden, wobei die  Bänder auf der     Hauptskala    nebeneinander  (unmittelbar     aneinandergereiht)    anzuordnen  sind.  



  Die Momentrückstellung der     induktiven     Abstimmung kann auch bei der Anordnung  mit     tangential    anliegendem Hebel, gemäss       Fig.    7 und 8, angewendet     werden,    wobei der  Eingriff des     Stiftes    mit dem     Kurvenabschnitt     von     verschiedenen    Seiten des     Kurvenab-          schnittes,    je     nach        Drehrichtung    der     Scheibe     5, erfolgen wird.

   Die Anordnung kann auch  so .durchgeführt werden, dass ein Teil der  Bänder in der einen Drehrichtung, der andere  Teil der Bänder in der andern Drehrichtung  der Scheibe 5 abgestimmt und     gedehnt    wer  den kann. Hierdurch kann der     Abstimmraum     der Skala für     Bänder    doppelt     ausgewertet           erden.     



  Zur Anzeige des jeweils zur Abstimmung  gelangenden Bandes können Signalmittel  mechanischer oder elektrischer Art angewen  det werden.  



  Im Zusammenwirken mit der     kapazitiven          Hauptabstimmung    kann auch in manchen  Fällen eine     kapazitive    zusätzliche Abstim-         mung,    welche     während    der     Bandbestreichung     der     kapazitiven    Hauptabstimmung entgegen  gerichtet ist, angewendet werden.

       In        Anbe-          tracht,der    sich mit der Abstimmung ständig  ändernden Kreiskapazität, wird sich     ,die    Ka  pazitätsänderung der zusätzlichen Abstim  mung am Anfang und am Ende des     Abstimm-          bereiches    verschieden auswirken, so dass mit  einer schwierigeren     Abgleiahung    gerechnet  werden muss.  



  Im Zusammenhang mit einer     induktiven          Hauptabstimmung        ist    in gleicher Weise eine       kapazitive    zusätzliche     Abstimmung    von Vor  teil, obwohl auch eine     induktive    zusätzliche       Abstimmung,    ihrer einfachen     Ausbildung     wegen, angewendet werden kann.

   Als zusätz  liche     kapazitive        Abstimmung        kann    zum Bei  spiel eine an Stelle der     induktiven    Abstim  mung nach     Fig.    7-8     eingesetzte        kapazitive     Einrichtung     mit        Teleskopkondensator,    das  beisst zwei     Zylindern,    welche mit Luftab  stand     nneinandrgeschaben        sind,        vorgesehen     sein.  



  Ausser der zusätzlichen Abstimmung für  die Banddehnung können .auch an sich be  kannte elektrische     Umschaltungen    verschie  dener Art, wie     Zuechaltung    von Kapazitäten  oder     Induktivitäten,    zwangsläufig bei der  Betätigung der Abstimmung     mitbetätigt     werden.  



  Die Abschaltung der Banddehnung, zum  Beispiel bei der Abstimmung anderer Be  reiche, kann durch     geeignete    Verlagerung des       Steuerungshebels    (Abheben von der Scheibe)  erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zur Banddehnung bei Radio geräten für Kurzwellenempfang, dadurch ge- kennnzeichnet"dass während der Bandbestrei- chung durch die stetig fortschreitende Haupt abstimmung eine derselben entgegengerichtet wirkende, die Abstimmwirkung :der Haupt= abstimmung vermindernde zusätzliche Ab stimmung zwangsläufig mitbetrieben wird, welche den Verlauf der resultierenden Ab stimmung so beeinflusst, :
    da.ss in einem oder mehreren Bändern ein Abflachung der Ab- stimmb-urve erfolgt. - UNTERANSPRÜCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Abstiniinge- biet zwischen den Bändern, im An:
    sehluss an eine Bandbestreicliung, eine der Hauptab stimmung bleichgerichtete, die Wirkung der Hauptabstimmung erhöhende zusätzliche Ab stimmung zwangsläufig mitbetrieben wird, welche den Verlauf der resultierenden Ab stimmung so beeinflusst, dass eine Ve.rsteile- rung der Abstimmkurve in einem oder meh reren Gebieten zwischen den Bändern erfolg i. 2.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit einer kapazitiven Hauptabstimmung eine ihren Abstimmsinn mehrmals ändernde, zii- sä.tzliche induktive Abstimmung zwangsläu fig mitbetrieben wird, welche den Verlauf der resultierenden Abstimmung so beeinflusst,
    dass in den Gebieten der Bänder Abflachun- gen und zwischen denselben Versteilerungen der Abstimmkurve entstehen. 3. Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine weitgehende Zusammendrängung des @b.stimmgebiete zwischen 32 und 48 Meter Wellenlänge er folgt. 4.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass im Ansehluss an eine Bandbestreieliunb eine beschleunigte Ab stimmung infolge Rückstellung des Abstimm- elementes der zusätzlichen AbstinimunY; durch Federwirkung erfolgt. 5. Anordnung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass eine vollständige Auswertung des Abstimmgebietes zwischen den Bändern für die Banddebnunb erfolgt.. 6.
    Anordnung nach Unteranspruch 4-, da durch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Banddehnungen nur in der einen Betäti gungsrichtung der Hauptabstimmung erfolgt. 7. Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Abstimmung durch mehrere, nacheinander wirkende, mit, der Hauptabstimmung mitbe- triebene Abstimmkerne, deren gegenseitiger Abstand regelbar ist, erfolgt.
    EMI0008.0062 B. <SEP> Anordnung <SEP> nach <SEP> Unteransprüchen <SEP> 2 <tb> und <SEP> 7, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> Abstimm kerne <SEP> aus <SEP> Hochfrediic@rizeisen <SEP> vorgesehen <SEP> sind. <tb> 9. <SEP> Anordnung <SEP> naeli <SEP> Unteransprüchen <SEP> <B>29</B> <tb> und <SEP> 7. <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> in <SEP> den <tb> Spulen <SEP> feste <SEP> Abgleichkerne <SEP> vorgesehen <SEP> sind. <tb> <B>10.</B> <SEP> Anordnung <SEP> naeli <SEP> Unteransprüchen <tb> und <SEP> 7, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Be wegung <SEP> der <SEP> Absiiminlzerne <SEP> quer <SEP> zur <SEP> Rich tun#g <SEP> der <SEP> Spulenaebse <SEP> erfolgt. <tb> 11.
    <SEP> Anordnung <SEP> naeli <SEP> Unteranspruch <SEP> 1(l, <tb> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> zur <SEP> Erböliung <tb> der <SEP> @b-stimmwirkung <SEP> ein <SEP> feststehender <SEP> In nenkern <SEP> der <SEP> Spule <SEP> in <SEP> Verbindung <SEP> mit <SEP> quer <tb> lxweaten <SEP> Kernen <SEP> vorgesehen <SEP> ist, <SEP> so <SEP> dass <SEP> eine <tb> Konzentration <SEP> des <SEP> inagnetisclien <SEP> Kraftfeldes <tb> der <SEP> Spule <SEP> erfolgt. <tb> 1?. <SEP> Anordnnn- <SEP> nach <SEP> 1?nteranspruch <SEP> 11. <tb> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> eine <SEP> Untertei lung <SEP> der <SEP> abstimnibaren <SEP> Spule <SEP> vorgenommen <tb> ist <SEP> und <SEP> eine <SEP> Beeinflussung <SEP> denelben <SEP> an <SEP> meb rercn <SEP> Stirafliielien <SEP> stattfindet. <tb> 18.
    <SEP> Anordnung <SEP> nach <SEP> linteraaspriieh <SEP> <B>11,</B> <tb> dadureli <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> eine <SEP> Scheibe <tb> mit <SEP> lioniogenen <SEP> Metallamellen <SEP> vorhanden <SEP> ist, <tb> deren <SEP> Antrieb <SEP> von <SEP> der <SEP> Hauptabstimmung erfolgt. <tb> 14. <SEP> Anordnung <SEP> narb <SEP> Unteranspruch <SEP> 8, <SEP> da d11rcli <SEP> gekennzeielInet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> zusätzliche <tb> -@1istininiunb <SEP> durch <SEP> einen <SEP> im <SEP> Spulenfeld <SEP> be findlichen, <SEP> in <SEP> beiden <SEP> Richtungen <SEP> der <SEP> Ab stimmung <SEP> bewegbaren <SEP> Abstiniinkern <SEP> erfolgt. <tb> 15. <SEP> Anordnung- <SEP> nach <SEP> U <SEP> nie <SEP> ransprueh <SEP> 14, <tb> dadurch <SEP> gekennzeiebilet, <SEP> dass <SEP> zur <SEP> Steuerung <tb> des <SEP> Abstimniherne.
    <SEP> niechanischelütt@eI, <SEP> welche <tb> in <SEP> gleitendem <SEP> Eingriff <SEP> ziiainmenarbeiten, <tb> vorgesehen <SEP> sind. <tb> 16. <SEP> Anordnung <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 15, <tb> da.d,irch <SEP> gehcnnzeicbnet, <SEP> dass <SEP> zur <SEP> Steuerung <tb> ein <SEP> tangeniial <SEP> zii <SEP> einer <SEP> Sebeibo <SEP> angeordneter <tb> Hebel <SEP> vorgesehen <SEP> ist. <tb> 17. <SEP> Anordnung <SEP> nach <SEP> Unteranspruch <SEP> 15, <tb> dadurch <SEP> gelcennzeicbnet, <SEP> dass <SEP> zur <SEP> Steuerung <tb> ein <SEP> radial <SEP> zii <SEP> einer <SEP> Seheibe <SEP> gerichteter, <tb> 4#ehm-enkbarer <SEP> H@@lic-l, <SEP> dessen <SEP> Rücl@stellung <tb> durch <SEP> Federkraft <SEP> erfolgt, <SEP> vorgesehen <SEP> ist. <tb> 18.
    <SEP> Anordnung <SEP> nach <SEP> Unteransprueli <SEP> 15. <tb> daclureh <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> zur <SEP> Steuerung verstellbare Mitnehmer und Kurvenabschnitte vorgesehen sind. 19. Anordnung nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass Mitnehmerstifte von verschiedener Länge .an der Scheibe an g o eordnet sind. 20. Anordnung nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine besondere Anzeigevorrichtung für die Bandabstim inung, welche vom Steuerungshebel betätigt wird, vorhanden ist. 21.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass eine kapazitive zusätzliche Abstimmung vorgesehen ist. 22. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ausser der zusätz lichen Abstimmung zwangsläufig mit ihr betätigte elektrische Umschaltungen erfolgen. 23. Anordnung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente der zusätzlichen Abstimmung und der Steue rung mit dem Hauptabstimmelement zu einer kompletten Baueinheit verbunden sind. 24.
    Anordnung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerungs hebel derart verlagerbar ist, dass eine Ab schaltung der Banddehnung vorgenommen werden kann.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905863C (de) * 1948-10-02 1954-03-08 Siemens Ag Mehrkreisvariometer mit verschiebbaren Eisenkernen
DE945263C (de) * 1950-04-04 1956-07-05 Blaupunkt Werke G M B H Zweign Anordnung zur Bandspreizung in Hochfrequenz-Empfangsgeraeten
DE1246059B (de) * 1960-08-06 1967-08-03 Telefunken Patent Kanalschalterantriebsvorrichtung

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