CH237192A - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Relief-Druckformen und durch das Verfahren hergestellte Druckform. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Relief-Druckformen und durch das Verfahren hergestellte Druckform.

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CH237192A
CH237192A CH237192DA CH237192A CH 237192 A CH237192 A CH 237192A CH 237192D A CH237192D A CH 237192DA CH 237192 A CH237192 A CH 237192A
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Ritzerfeld Wilhelm
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Ritzerfeld Wilhelm
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J27/00Inking apparatus
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41CPROCESSES FOR THE MANUFACTURE OR REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES
    • B41C1/00Forme preparation
    • B41C1/08Forme preparation by embossing, e.g. with a typewriter

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Printing Methods (AREA)

Description


  Verfahren und Maschine zur Herstellung von Belief-Druckformen  und durch das Verfahren hergestellte Druckform.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren     und     eine Maschine zur Herstellung von     Relief-          Druckformen    sowie eine durch das Verfah  ren hergestellte Druckform.  



  Es sind Verfahren bekannt geworden, bei  denen kaltgeprägte Metallfolien verwendet  werden, die nachträglich mit einer geeigneten  Masse bestrichen     bezw.    auf Karton aufge  klebt werden mussten, um der verhältnis  mässig niedrigen Reliefschrift genügend Wi  derstand zu geben. Die Reliefschrift kam  überhaupt nicht stark genug aus der Druck  form heraus, so dass eine einwandfreie Ein  färbung lediglich der Reliefschrift nicht     ge-          gewährleistet    war. Die verwendeten Metall  rasterfolien haben dagegen den Nachteil, dass  der Raster ständig     mitgedruckt    wird, was  sich ausserordentlich störend     bemerkbar     macht, und die Schrift vor allen Dingen auf  die Dauer nicht widerstandsfähig genug  bleibt.

   Alle diese Nachteile werden durch die  nachstehende Erfindung beseitigt.    Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass man     für    die  Druckform ein unter dem Einfluss von  Wärme leicht verformbares Material verwen  det, und dass man die Stelle des zu erzeugen  den Reliefs     frühe"#tens    während des     Erhit-          zens    prägt, wobei das erzeugte Relief beim  Erkalten erhärtet.    Die Maschine zur Ausführung des er  findungsgemässen Verfahrens ist dadurch ge  kennzeichnet, dass sie eine     Heizvorrichtung     zum Erhitzen der Druckform aufweist.

   In  einer beispielsweisen Ausführungsform des  Verfahrens nach der Erfindung wird die aus  einem unter dem Einfluss von Wärme leicht       verformbaren    Material . bestehende Druck  form spätestens während der Prägung, z.     B.     mit einer Schreibmaschine, durch Erhitzen  weich gemacht, so dass die Typen eine Re  liefschrift erzeugen, die beim Erkalten er  härtet.      Als Druckformmaterial werden z. B. Fo  lien aus Metallen oder Metallegierungen mit  niedrigem Schmelzpunkt verwendet. bei  spielsweise bis zu 600  C, wie z. B. Alumi  nium, Antimon, Zink, Blei, Cadmium,     Wis-          muth,    Zinn, Weichlote, Wismuthlote bezw.  Legierungen zweier oder mehrerer dieser Me  talle, gegebenenfalls auch unter Zusatz ande  rer Metalle.  



  Bei Prägung der Druckform wird zwe     ek-          mässig    ein hektographisches Farbblatt mit der  Farbschicht     gegen    die     spätere    Reliefseite der  Druckform gelegt, wodurch ein abdruckfähi  ges Schriftbild erzeugt wird. Von diesem las  sen sich zirka 300 Abdrucke auf feuclite  bezw. angefeuchtete Abzugblätter herstellen.  Dieses hektographische Farbbhlatt wird vor  teilhaft hinter der zu beschriftenden Druck  form derart angeordnet, dass dasselbe mit den  erhitzten Stellen der Druckform     spätestens     während der Beschriftung in Berührung  kommt. Man kann zwischen der zu beschrif  tenden Druckform und dem hektographischen  Farbblatt eine z.

   B. nicht wärmeleitende Zwi  schenlage anordnen, die jeweils nur die ge  rade zur Beschriftung     gelangende    Stelle frei  gibt. Bei der Herstellung des zu verwenden  den Hektoblattes kann ein relativ hartes     Po-          1ymerisat,    z. B. ein härteres Wachs, verwen  det werden, damit die Farbe bei der Berüh  rung mit der Komposition nur wenig leidet.  Man könnte dieses Blatt ebenfalls z. B. durch  zusätzliche Erhärtungsstoffe bearbeiten.  



  In einer Variante des Verfahrens wird die  Druckform vor der     Prägung    in einer besonde  ren Vorrichtung, z. B.     Heizkasten,    Heiz  platte, bereits vorgevärmt und vorerweicht,  worauf durch die Erhitzung spätestens wäh  rend der Prägung die restliche Erwärmung  und Erweichung erfolgt. Man lann bei     Präi-          gung    der Drueliform eine weiche Unterlage,  z. B. aus Gummi oder Löschpapier. verwen  den. Für das beschriebene Verfahren können  als unter dem Einfluss von Wr ärme leicht ver  formbarem Material, z. B. Pol vmerisat oder  ähnliche Kompositionen, ebenfalls in Fragt-,  kommen. Besonders gut eignen sich Kom  positionen aus dem Grundstoff Igelitlh nit    einem geeigneten Weichmacher, wie sie z. B.

    unter den Namen Vinidur, Decelith, Mipolam  und Luvitlermn in den Handel gebracht wer  den. Für die Zusammensetzung der Druck  form kommen als Polyvinyl-Chloride sovie  ähnliche Stoffe in Betracht. Für diese Druck  form werden dünne Folien von z. B. 0,5 bis  0,05 mm Stärke verwendet. Weiter kommen  noclh Kautschuk bezw. Gummi-Kompositio  nen, wie sie z. B. unter dem Namen Semperit  in den Handel gebracht werden, oder auch  Zelluloid-Kompositionen in Frage.  



  In einer weiteren Ausführungsform des  Verfahrens wird die Druckform vor und  w ährend der Prägung mit einer Maschine  durch Erhitzen weichgemacht. Diese Prägung  könnte ausser mit einer Schreibmaschine eben  falls mit einer Prägemaschine, einem Typen  satz, einem Druckklischee oder von Hand  ausgeführt werden. Die günstigste     Verfor-          mungstemperatur    der angeführten     Polymeri-          s;A-Koniposition        Vinidur    liegt z. B. bei zirka  70 bis     I00     C.  



       Vorzugsweise    werden zum Prägen nega  tive     S'ehrift-    oder Bildzeichen verwendet, so       ilass    auf der Rückseite der Folie das Relief  als     Spiegelbild    erscheint und unmittelbar ab  gedruckt werden kann.

   Selbstverständlich       körnen        auch    positive Typen zur Schriftprä-  
EMI0002.0027     
  
    gnng <SEP> verwendet <SEP> werden, <SEP> so <SEP> dass <SEP> auf <SEP> der
<tb>  Riickseite <SEP> der <SEP> Folie <SEP> eine <SEP> positive <SEP> Relief  s(-hrift;

   <SEP> entsteht, <SEP> die <SEP> dann <SEP> über <SEP> einen <SEP> Zwi  schenpräge <SEP> r, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> eine <SEP> Crummiwalze <SEP> oder <SEP> der  gleichen, <SEP> abgcdrucht <SEP>  erden <SEP> kann.
<tb>  Es <SEP> sei <SEP> bcinerkt. <SEP> dass <SEP> z. <SEP> B. <SEP> für <SEP> die <SEP> Adres  @ierung <SEP> die <SEP> benötigten <SEP> Adress-Druckformen
<tb>  durch <SEP> das <SEP> beschriebene <SEP> Verfahren <SEP> vorteilliaf  terweise <SEP> hergestellt <SEP> werden <SEP> können. <SEP> Vor
<tb>  allem <SEP> ist <SEP> ein <SEP> Korrigieren <SEP> der <SEP> Druckform <SEP> 1) < >i
<tb>  (!en <SEP> ver\veiirleten <SEP> Materialien <SEP> ausserordentlich
<tb>  leicht <SEP> niöglieli.

   <SEP> Die <SEP> zu <SEP> korrigierende <SEP> Stelle
<tb>  ,i-ird <SEP> vorzugsweise <SEP> finit <SEP> einer <SEP> höheren <SEP> Tempe  ratur, <SEP> als <SEP> zur <SEP> Prägung <SEP> erforderlich <SEP> war, <SEP> er  hitzt, <SEP> worauf <SEP> die <SEP> Prägung <SEP> von <SEP> selbst <SEP> oder
<tb>  auch <SEP> uni-(,i, <SEP> Anwendung <SEP> von <SEP> Druck <SEP> wieder
<tb>  verscliwindct <SEP> inid <SEP> sich <SEP> die <SEP> Druckform <SEP> glättet.
<tb>  @Iùf <SEP> der <SEP> Icorrigici-Leu <SEP> Stelle <SEP> kann <SEP> alsdann <SEP> neu
<tb>  geprägt <SEP>  -erden. <SEP> Beim <SEP> Schreiben <SEP> mit <SEP> der         Schreibmaschine braucht z. B.

   Zum Korri  gieren eines Buchstabens nur die Rücktaste  gedrückt zu werden, so dass der falsche Buch  stabe wieder unter die Heizstelle gelangt,  worauf er nach kurzer Zeit gelöscht wird und  die Stelle neu beschrieben werden kann. Auf  diese Weise können auch ganz beschriebene  Druckformen durch Erhitzen gleichsam wie  der ausgelöscht werden und sind diese Druck  formen dann für eine weitere, gegebenenfalls  wiederholte Beschriftung brauchbar. Auf  diese Weise kann praktisch eine Druckform  folie für eine unbegrenzte Anzahl verschie  dener Druckformen verwendet werden. Auch  ist es ein Vorteil, dass die Relief-Druckform  ohne Beschädigung der Reliefzeichen gut  abgewaschen und gesäubert werden kann.  



  Der wesentlichste Vorteil des beschriebe  nen Verfahrens liegt jedoch     zusammenfassend     in der relativen Einfachheit der Herstellung  der Druckform und in der Möglichkeit der  Erzielung eines rasier- bezw. grundfreien Re  liefdruckes, ebenso wie in der vielseitigen  Verwendungsmöglichkeit der Druckform als  hektographisches Spiegel-Bildoriginal, Dauer  druckform bezw. kombiniert.  



  Die beiliegende Zeichnung stellt eine bei  spielsweise Ausführungsform der Maschine  nach der Erfindung dar.  



  Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht  einer Schreibmaschine mit Heizvorrichtung.  Fig. 2 zeigt einen Grundriss der     Heizvor-          richtung.     



  Fig. 3 zeigt einen Aufriss der     Heizvor-          richtung.     



  Fig. 4 zeigt einen Seitenriss der     Heizvor-          richtung.     



  Fig. 5 zeigt eine     Vervielfältigungs-          naschine    mit Anfeuchtvorrichtung und Ein  färbevorrichtung.  



  Fig. 6 zeigt eine Vervielfältigungs  maschine, deren Anfeuchtvorrichtung ver  riegelt werden kann.  



  Fig. 1 bis 4: Auf dem Rahmen 1 der  Schreibmaschine befindet sich ein S-Stück 2,  auf dessen freiem Ende ein U-förmiges Lager  3 durch eine Ansatzschraube 4 drehbar an  geordnet ist. Das Lager 3     trägt    eine Achse 5,    auf der ein Heizkörper 6 in Lagern 7 und 8  verschiebbar angeordnet ist. Unter den Ta  sten 9 der Schreibmaschine befindet sich eine  Platte 10, die bei Betätigung der Tasten  einen Hebel 11 um den Punkt 12 dreht. Der  Hebel 11 ist mit einem zweiarmigen Winkel  hebel 13 durch eine Lasche 14 verbunden. An  dem freien Arm des Hebels 13 ist drehbar ein  Mitnehmerhebel 15 angeordnet, der hinter das  Lager 8 greift und die Heizvorrichtung bei       Betätigung    einer Taste entgegen der Wir  kung der Feder 16 zieht, so dass die Schrift  stelle beim Anschlag des Typenhebels frei  gegeben wird.

   Auf der Achse 5 ist ferner     ein     Hebel 17     verstiftet,    der auf der     Andrücker-          stange    18 aufliegt. Beim Schreiben eines gro  ssen Buchstabens wird die Walze 19 der       Schreibmaschine        angehoben,    wodurch ein  zwangsläufiges Schwenken der     Heizvorrich-          tung    herbeigeführt wird.  



  Soll die Heizvorrichtung ausser Wir  kungsbereich zu der Druckwalze gebracht  werden, so wird der     Mitnehmerhebel    15 nach  oben geschwenkt und die     Heizvorrichtung     um die Ansatzschraube 4     weggesghwenkt.    Im  Innern des Gehäuses 6 der Heizvorrichtung  befindet sich ein Heizwiderstand 20, z. B.  von 100     Watt,    der von dem Gehäuse durch  eine Asbestscheibe 21 getrennt ist. In den  Widerstand ist ein gern 22 eingeschoben, der  derart ausgebildet ist, dass seine Nase 23 die  kurz nachher zur Beschriftung gelangende  Stelle der Druckform am meisten erwärmt       fand    die etwas später zur Beschriftung gelan  genden Stellen der Druckform, d. h. von  rechts nach der Beschriftungsstelle hin all  mählich steigend erhitzt.

    



  Zur     Vorwärmung    der nächsten zu be  schriftenden Stelle, z. B. eine Zeile vorher, ist  eine besondere     Vorwärmeheizvorrichtung    24  vorgesehen     (F'ig.    1). Diese kann derart ge  staltet sein, dass die Erwärmung ähnlich wie  bei der andern Heizvorrichtung steigend er  folgt; es genügt für diesen Zweck auch eine       gleichmässige    gradlinige Erwärmung.  



  Zur Verstärkung des Anschlages zwecks  Erzielung einer höheren Reliefschrift können      die Typenhebel 25 mit Schwungmasse 26 ver  sehen sein.  



  Da weiter zur Erzielung eines kräftigen  Anschlages     vorzugsweise    ohne Farbband ge  schrieben wird, ist zwecks Lesbarmachung  der Schrift eine Einfärbwalze 27 vor dem  Typenkorb angeordnet, die mittels des Hebels  28 und des Knopfes 29 von Zeit zu Zeit von  Hand betätigt wird.  



  Die durch die beschriebene Schreib  maschine erzeugte Druckform wird dann auf  einen Rotationsvervielfältiger gelegt und zum  Abdrucken von Blättern verwendet.  



  Fig. 5 zeigt einen Rotationsvervielfältiger  mit einer Anfeuchtvorrichtung für die zu  bedruckenden Blätter und eine Einfärbevor  richtung für die Druckform, die nacheinan  der bezw. kombiniert verwendet werden sol  len. Die Drucktrommel 30 arbeitet mit einer  Gegendruckwalze 31 zusammen. Auf der  Drucktrommel ist ein elastisches Band aus  Gummi oder dergleichen 32 angeordnet, auf  dem die Druckform 33 zu liegen kommt. Die  Druckform 33 wird von Klemmschienen 31  und 35 auf der Drucktrommel gehalten. An  der Drucktrommel 30 ist eine Nockenscheibe  36 angeordnet, die über einen Hebelarm 37  mit der Rolle 38 die Anfeuchtung 39 im  Rhythmus der Trommeldrehung schwenkt.

    Die zur Verwendung kommenden Abzug  blätter werden von einem Anlegetisch 40 zu  geführt und beim Durchgehen durch die Ma  schine durch die Anfeuchtvorrichtung 39,  welche durch die Feder 41 auf sie gedrückt  wird, leicht und verflüchtend angefeuchtet.  Soll nicht mit Anfeuchtvorrichtung gearbei  tet werden, so lässt sich diese, wie in Fig. 6  beschrieben, mittels eines Riegels 42 fest  stellen. Beim Arbeiten mit Einfärbung wird  eine Einfärbewalze 43, die mit     Farbvertei-          lungswalzen    44, 45 und 46 in Verbindung  steht, mittels einer Lasche 47 in     Wirlungs-          stellung    gebracht.  



  Fig. 6 zeigt einen Vervielfältiger mit der  auf einer Achse 48 drehbaren Drucktrommel  49, welche mit einer Gegendruckwalze 50  zusammenarbeitet. Die Steuerung der An  feuchtvorrichtung erfolgt wiederum durch    eine Nockenscheibe 51. Die     Anfeuchtvorrieh-          tung    52 ist auf demn Zapfen 53 drehbar ge  lagert. Auf dem Zapfen 53 befindet sich ein  Rollenarm 54, der mit seiner Rolle 55 auf  der Kurve 51 läuft. Bei normalem Betrieb  befindet sich der Verriegelungshebel 42 in  der mit vollen Linien gezeichneten Stellung,  so dass die     Anfeuchtung    unter dem Einfluss  der Feder 56 auf die über den Anlegetisch 57  zugeführten Abzugblätter aufgedrüclkt wird.

    Wird der Verriegelungshebel 42 in die punk  tierte Stellung umgelegt, worin er durch die  Feder 58 gehalten wird, so kann sich die  Anfeuchtvorrichtung während der Drehung  der Drucktrommel nicht auf das zugeführte  Blatt senken. Dies kommt besonders in Frage  bei Verwendung von Reliefdruckformen der  gekennzeichneten Art, welche durch  eines Farbblattes etwa jeweils nach  300 Abzügen eine Erneuerung der abdruck  fähigen Reliefschrift erhalten.

Claims (1)

  1. P ATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von Relief- Druckformen, dadurch gekennzeichnet, dass man für die Druckform ein unter dem Ein fluss von Wärme leicht verformbares Mate rial verwendet und dass man die Stelle des zu erzeugenden Reliefs frühestens während des Erhitzens prägt, wobei das erzeugte Relief beim Erkalten erhärtet. 1I. Maschine zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sie eine Heizvorrichtung zum Erhitzen der Druckform aufweist. 11I. Druckform, nach demVerfa.hren nach Patentanspruch I hergestellt.
    L1-N TERANSPRt1CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass als Druckform material Folien aus Metallen mit einem Schmelzpunkt bis zii 600 C verwendet und unter dem Einfluss von Wärme geprägt -erden. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1 und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. dass bei Prägung der Druckform ein hekto- graphisches Farbblatt mit der Farbschicht gegen die spätere Reliefseite der Druckform gelegt wird, zum Zweck, ein abdruckfähiges Schriftbild zu erzeugen. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das hektographische Farbblatt hinter der zu beschriftenden Druckform der art angeordnet wird, dass dasselbe mit den erhitzten Stellen der Druckform spätestens während der Beschriftung in Berührung kommt. 4. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen der zu beschriftenden Druckform und dem hektographischen Farb blatt eine höchstens wenig Wärme leitende Zwischenlage angeordnet wird, die jeweils nur die gerade zur Beschriftung gelangende Stelle freigibt. 5. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass bei der Herstellung des zu ver wendenden Hektoblattes ein relativ hartes.
    Polymerisat verwendet wird, damit die Farbe bei der Berührung mit der Komposition nur wenig leidet. 6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Druckform vor der Prägung in einer separaten Vorrichtung bereits vor gewärmt und vorerweicht wird und durch die Erhitzung spätestens beim Prägen die restliche Erwärmung und Erweichung er folgt. 7. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass bei Prägung der Druckform eine nachgiebige Unterlage verwendet wird. B. Maschine nach Patentanspruch II, be stehend aus einer Schreibmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizvorrichtung der art angeordnet ist, dass die zur Beschriftung gelangenden Stellen unmittelbar vor der Be schriftung angewärmt werden. 9.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, gekennzeichnet durch eine Vorwärmeeinrichtung für die später zur Be schriftung gelangenden Stellen der Druck form. 10,. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 8 und 9, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Heiz- vorrichtung, dass kurz vor der Beschriftungs stelle die grösste Erhitzung erfolgt und vorher eine allmählich zur Schreibstelle hin stei gende Erwärmung stattfindet. 11. Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 8 bis 10, dadurch gekenn zeichnet, dass die Heizvorrichtung beim Schreiben mit Umschaltung entsprechend ge schwenkt wird. 19.
    Maschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 8 bis 11, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Heiz- vorrichtung, dass mindestens ein Teil der Heizvorrichtung im Augenblick des Anschla ges der Type die Schriftstelle freigibt. 13. Maschine nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Heizvorrich- tung ausser Wirkungsbereich zu der Druck form gebracht werden kann. 14. Maschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 11, gekennzeichnet durch die Anordnung von Schwungmassen an den Ty penhebeln zur Verstärkung des Anschlages.
    15. Druckform nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens teilweise aus Vinidur besteht. 16. Druckform nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens teilweise aus Decelith besteht. 17. Druckform nach Patentanspruch III; dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens teilweise aus Mipolam besteht. 18. Druckform nach Patentanspruch III, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens teilweise aus Luvitherm besteht,
CH237192D 1941-09-06 1942-08-19 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Relief-Druckformen und durch das Verfahren hergestellte Druckform. CH237192A (de)

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