CH236232A - Verfahren zur Herstellung von Emulsionen pigmentierter Nitrocelluloselacke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Emulsionen pigmentierter Nitrocelluloselacke.

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CH236232A
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nitrocellulose
pigmented
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emulsion
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D101/00Coating compositions based on cellulose, modified cellulose, or cellulose derivatives
    • C09D101/08Cellulose derivatives
    • C09D101/16Esters of inorganic acids
    • C09D101/18Cellulose nitrate

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Emulsionen pigmentierter     Nitrocelluloselacke.       Es ist bekannt, dass sich pigmentierte     Ni-          trocelluloselacke    nur schwer in Emulsionen  überführen lassen, und     dass    die     Haltbarkeit          -derartiger    Emulsionen, auch in anwendungs  technisch üblicher     Verdünnung,    wesentlich       geringer        ist    als die von     unpigmentierten        Ni-          trocelluloselacken.    Man hat daher schon vor  geschlagen,

   zunächst eine Emulsion eines  nicht     pigmentierten        Nitrocelluloselackes    her  zustellen und dieser Emulsion vor dem Ge  brauch in beliebiger Menge einen pigmentier  ten     Nitrocelluloselack        unter    kräftigem Schüt  teln oder Rühren     zuzusetzen.    Man erhält auf  diese Weise, besonders nach dem Verdünnen  mit Wasser auf gebrauchsübliche Konzen  tration, zwar beim Gebrauch beständige  Emulsionen, muss aber in Kauf nehmen, dass  die endgültige Fertigstellung der gebrauchs  fähigen pigmentierten Emulsion dem Lack  verbraucher zufällt,

   dem kräftig     wirkende          Schüttel-    oder Rührvorrichtungen meist nicht  zur Verfügung     stehen.     



  Es wurde nun gefunden, dass man be-    ständige _ Emulsionen     pigmentierter        Nitro-          celluloselacke    erhält, wenn man einerseits  eine     wässrige    Emulsion     eines    pigmentierten       Nitrocedluloselackes,    der höchstens 50  Weichmacher, bezogen auf     Nitrocellulose,     enthält, und anderseits eine     wässrige    Emul  sion     eines    pigmentfreien     Nitrocelluloselackes,     der über 200% Weichmacher, bezogen auf       Nitrocellulose,        enthält;

          herstellt    und beide  Emulsionen mischt.  



  Die für die     pigmenthaltige    Emulsion noch  zulässige Menge des Weichmachers ist von  der Art und Menge .des verwendeten Pig  ments abhängig. Sie ist jedoch nicht höher  als 50%, bezogen auf     Nitröcellulose.    Vorteil  haft liegt die     verwendete    Menge wesentlich       darunter    oder man benutzt überhaupt keinen  Weichmacher bei der     Herstellung    dieser  Emulsion.

   Die pigmentfreie Lackemulsion  enthält mehr Weichmacher als übliche ge  brauchsfertige     Nitrocelluloselackemulsionen,     das heisst mehr als 200%, bezogen auf     Nitro-          cellulose.    Die     zulässige    Höchstmenge hängt      hier von der Löslichkeit und Verträglichkeit  des Weichmachers :sowie von der     Emulgier-          barkeit    dieses     weichmacherreichen        Nitro-          celluloselackes    ab.  



  Die Herstellung der Einzelemulsionen  kann in beliebiger Weise erfolgen. Das neue  Verfahren hat gegenüber den bekannten den       Vorteil,        dass    die Herstellung von weitgehend       weichmacherfreien    pigmentierten     Nitrocellu-          loselackemulsionen    weit weniger Schwierig  keiten bereitet als die der übliche Mengen an  Weichmachern enthaltenden Emulsionen:       ferner    sind     beide    Einzelemulsionen be  liebig lange beständig, und auch das Gemisch  ist, besonders in der üblichen gebrauchsferti  gen Verdünnung mit Wasser, praktisch un  begrenzt haltbar.

   Für -den Lackverbraucher  hat die Verwendung der Einzelemulsionen  den Vorzug, dass sie ohne Verwendung von  kräftig wirkenden Rühr- oder Schüttelvor  richtungen zu     gebrauchsfertigen    Emulsionen  gemischt werden können. Da weiterhin der  überwiegende     Anteil    der Weichmacher in  einer der Einzelemulsionen vorhanden ist,  können durch Wahl     geeigneter    Mischungs  verhältnisse Lackemulsionen     erhalten    wer  den, mit denen Lacküberzüge der verschie  densten Elastizität erzeugt werden können.  



  Die im nachstehenden Beispiel angegebe  nen Teile sind Gewichtsteile.  



       Beispiel:     Man     emulgiert        einerseits    60 Teile eines  aus 10%     nie,drigviskoser        Gollodiumwolle,     3 % Russ, 2 %     Hexylphosphat,    6 %     Butanol,     <B>30%</B>     Methylcyclohexanon    und 49 %     Xylol       bestehenden Lackes unter Zusatz von 0,6 Tei  len hochsulfoniertem     Ricinusöl    und 0,

  6 Tei  len     Oxäthylmethylcellulose    in 40 Teilen  Wasser und     anderseits    60 Teile eines aus       8/'0        niedrig-Viskoser        Collodiumwolle,    8 % He  xylphosphat., 42%     Ricinusöl,    8 %     Butanol,     14%     lblethy        lcyclohexanon    und     20/-,        Xylol     bestehenden Lackes mit     Hilfe    von je 0,6 Tei  len der genannten     Emulgatoren    in 40 Teilen  Wasser.

   Vor dem Gebrauch mischt man zu  <B>100</B> Teilen der     pigmentierten    Emulsion die  pigmentfreie,     weichmacherreiche        Emulsion     und verdünnt mit Wasser auf die     anwen-          .dungstechnisch    günstigste 'Konzentration. Die  Menge der zugesetzten pigmentfreien,     weich-          macherreiehen    Emulsion kann in weiten  Grenzen schwanken; sie richtet sich nach der  gewünschten Elastizität des zu erzeugenden  Lackfilmes. Im allgemeinen genügt ein Zu  satz von     etu-a    10 bis 50 Teilen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Emulsionen pig.mentierterNitrocellulos@elacke, dadurch ge- kennzeichnet, dass man einerseits eine wässrige Emulsion eines pigmentierten Nitrocellulose- lackes, der höchstens<B>50%</B> Weichmacher, be zogen auf Nitrocellulose, enthält, und ander seits eine wässrige Emulsion eines pigMent- freien Nitrocellulosela.ckes,
    der über 200 ZVeichmacher, bezogen auf Nitrocellulose, enthält, herstellt und beide Emulsionen mischt.
CH236232D 1942-03-07 1943-02-27 Verfahren zur Herstellung von Emulsionen pigmentierter Nitrocelluloselacke. CH236232A (de)

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