CH233447A - Einrichtung zur elektrischen Übertragung von Schaltbefehlen unter Verwendung von Steuerquittungsschaltern. - Google Patents

Einrichtung zur elektrischen Übertragung von Schaltbefehlen unter Verwendung von Steuerquittungsschaltern.

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CH233447A
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description


  Einrichtung zur elektrischen     Übertragung    von Schaltbefehlen unter Verwendung  von     Steuerquittungssehaltern.       Die elektrische Übertragung von Schalt  befehlen,     beispielsweise    von Schaltwarten  aus an     Apparate,    Maschinen und dergleichen  Organe, geschieht oft unter Verwendung       sogenannterSteuerquittungsschalter,    .die nicht  nur die     Steuerung    des     betreffenden:    Organes,  sondern auch die Erfassung     ihres    Betriebs  zustandes sowie allfällige Änderungen des  selben gestatten.

   Zur Anzeige ,des Betriebs  zustandes werden meist verschiedenfarbige  Signallampen     verwendet.    Letztere werden  mit dem Schalter zusammengebaut oder in  neueren Warten in     Leuchtschaltbildern    an  geordnet.     Die        8teuerquittungsschalter    sind  unmittelbar oder mittelbar über Zwischen  relais und eine gewisse Anzahl von Leitun  gen mit dem gesteuerten Organ verbunden.  



  In einer bekannten Ausführungsform       weist    der     Steuerquittun.gsschalter    je eine       Stellung    für die Steuerung und je eine Ruhe  stellung für jeden     der        beidenBetriebszustände          "Ein."    und "Aus" auf, wobei die beiden       Ruhestellungen    einander benachbart sind und    um eine     Viertelsdrehung        auseinanderliegen.     Im     Ruhezustand    leuchtet .die ,dem     herrschen-          ,den        Betriebszustande    entsprechende Rück  meldelampe mit ruhigem Licht.

   Beim Über  gang in den andern     Betriebszustand    wird  zwecks     genntlichmachung    des zu erreichen  den     Zustandes    vorgezeichnet, das heisst, es  wird der diesem     Zustande    entsprechenden       Rückmeldelampe    bei Verdrehung .des Schal  ters zunächst in die neue Ruhelage Blink  licht zugeführt und damit das zu betätigende  Organ im     Leuchtschaltbild    zwecks Überprü  fung der     beabsichtigten    Schalthandlung sinn  fällig gekennzeichnet. Beim kurzzeitigen  Überdrehen des     Steuerquittungsschalters    über  .die neue Ruhelage hinaus in die Steuerstel  lung wird -die Steuerung eingeleitet.

   Die       Rückmeldelampe    blinkt noch so lange, bis .die  Umschaltung vollzogen ist, und wechselt  dann in     ruhiges,    die     Beendigung    der Schalt  handlung anzeigendes Licht.  



  Diesem bekannten Vorgehen haftet der       Nachteil    an,     dass    für die Zeit des Steuer-           beginnes    bis zum Vollzug der     Schaltba.ad-          lun.g    keinerlei Kontrolle derselben besteht.  Dies ist insbesondere dann unangenehm, wenn  der Schaltvorgang, wie etwa beim automati  schen Anlauf grösserer     Maschinengruppen.     längere Zeit benötigt, oder gar     nichtauto        ia-          tische    Schalthandlungen darin vorkommen.  



  Die Erfindung bezweckt die Behebung  dieses Nachteils. Gegenstand der Erfindung  ist somit eine Einrichtung zur     elektri:sclieri          Übertragung    von Schaltbefehlen unter Ver  wendung von     Steuerquittungsschaltern,    bei  welch letzteren     mindestens    je eine Stellung  für Steuerung und je eine Ruhestellung sowie  je eine     Rüekmeldelampe    den beiden Befehlen       "Ein"    und "Aus" zugeordnet ist.

   Die Ein  richtung     ist    dadurch gekennzeichnet, dass  beim Herausdrehen eines     Steuerquittungs-          schalters    aus einer Ruhelage in die andere zu  nächst der der zu erreichenden neuen     Schalt-          stellungzugeordneten        Rückmeldelampe    Blink  licht zwecks Vorzeichnung zugeführt wird,  welches bei der weiteren Betätigung des  Schalter, zwecks     Befehlserteilunin    Blink  licht anderer     Blinkfrequenz    wechselt, das  zwecks Kontrolle der Befehlsausführung so  lange anhält, bis der Befehl ausgeführt wor  den     i:

  st,    und sodann in     ruhendes,    die Errei  chung der neuen Schaltstellung anzeigendes  Licht übergeht.  



  Die Einrichtung kann dabei so ausgebil  det sein, dass mit je<B>,</B> einem den beiden Be  triebsstellungen des durch den Schaltbefehl  betroffenen Organes zugeordneten     Rüek-          meldekontakten    sowohl ein     Befehlsausfüh-          rungsorgan    als auch ein Melderelais in     Reihe     geschaltet sind, und dass letzteres von einem  Arbeitskontakt des der entgegengesetzten  Stellung zugeordneten Steuerrelais überbrückt  ist, wobei Kontakte der Rückmelde- und  Steuerrelais vorgesehen sind, über welche die  der Vorzeichnung und Kontrolle der     Befehls-          ausführun,

  g    dienenden Signalströme den       Rückmeldelampen    über den     Steuerquittungs-          sehalter    zugeführt werden.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes schema  tisch :dargestellt. Es handelt     .sich    um die         Steuerung    eines     entfernten        Schaltorganes    T  mit     Rüelkmeldung,

      dessen jeweilige Stellung  an     -der        Befehlsstelle        mittels    der beiden im       Leuchtschaltbildteil    I     airgeordneten        Rüek-          rneldelampen        RE        für    die "Ein"- und     RA    für  die     "Aus"-Stellung        angezeigt    wird.

   Die       Steuerung    geschieht von einem im Teil     11          bezeigten    Steuerpult aus, mit Hilfe     eiacs    vier  Schaltstellungen     sta,        rcr,        re,        ste        aufweisenden          Steuerquittungsschalters,

      bestehend     aus    drei       gekuppelten        Unischaltern        Stl    bis     S13.    Zwi  schen .dem Relaisteil     III    und der Schalt  anlage IV sind meist     grössere    Entfernungen  vorhanden, welche     ans        wirtschaftlichen        Grün-          den    die     Verwendung    einer möglichst kleinen  Zahl von     Verbindungsleitungen    verlangen.  Im     Beispiel    sind für das zu steuernde, d. h.

    durch den     Schaltbefehl    betroffene Organ T  nur zwei Leiter     vorhanden,    während der  ebenfalls in den Teil IV geführte Batterie  leiter     (-f-)    auch noch von allen übrigen etwa  vorhandenen gesteuerten     Einrichtungen        ge-          meinsa.ru    benutzt werden kann.  



  Diese kleine Zahl von Leitungen macht  die Verwendung mehrerer Hilfsrelais, der       Steuerrelais        SE    und     SA    sowie der     Melde-          rela.is        IIE    und MA notwendig, welche in der  Nähe des     Steuerteils    11 angeordnet werden.  Die beiden     Riiekmel,deköntakte    des Schalters       T    sind     liier    zum Umschaltkontakt     t    vereinigt.

    In Reihe mit je einer Ausgangsklemme des  selben sind die     Befehlsausführungsorgane    BE       bezw.        B,4    sowie die Melderelais<I>DIE</I>     bezw     <I>111A</I> geschaltet, welche letzteren von Arbeits  kontakten     sal        bezw.        sel    der Steuerrelais  überbrückt sind.

   Im gezeichneten     "Aus"-Zu-          stande    fliesst der     Rüekmeldestrom,    dessen  Höhe zur Betätigung des     Befehlsausfülirirags-          organes   <I>BE,</I> hier einer Befehlslampe, nicht  ausreicht, über den gestrichelt bezeichneten  Weg und bringt das     Melderelais        1'11A    zum  Anzug.

       Damit    gelangt Strom für das ruhige       Rückmeldelicht    vom     Pluspol        (+)    über den  Arbeitskontakt     i>w,2    und     Stl,    Kontakt     ra          (Ruhestellung        "Aus"),    zur Lampe     RA,          welche    das dem Schalter T zugeordnete  Leuchtsymbol in der Farbe, des     "Aus"-Zu-          standes    ausleuchtet.

   Mit     Il        ist    sowohl dieses      Symbol als auch der angrenzende, gegebenen  falls auch beleuchtete Leitungszug be  zeichnet.  



  Soll das Organ T eingeschaltet werden,  so wird der Steuerschalter in die .dem     "Ein"-          Zustand    zugeordnete Ruhelage     re    gedreht.  Damit erlöscht<I>RA</I> und es wird der Lampe  RE das der Vorzeichnung dienende, mit der  Frequenz     f22        pulsierende    Blinklicht (Blink  kontakte F) über den Arbeitskontakt.     ina3     des Melderelais     l1        TA    sowie den Ruhekontakt       re    des     Umschalters        f    zugeführt.

   Beim  Weiterdrehen des     Steuerquittungsschalters    in  die     Steuerstellung        ste    erhält das .Steuerrelais       SE    über diesen Kontakt des     Umschalters        St3     Spannung     und    bringt, das Relais<I>NA</I> durch       Kurzschliessen    seiner Wicklung     mittels    des  Kontaktes     sel    zum Abfall.

   Damit erhält  einerseits die Befehlslampe     BE    über     sel    die  volle Spannung, anderseits die Rückmelde  lampe RE das der     Kontrolleder    Befehlsaus  führung dienende Blinklicht mit der Fre  quenz f 1 über den Arbeitskontakt     se4    und  den     Umschalter        St2,        .Stellung        ste.    Man kann  also annehmen,     dass    der gegebene Befehl  durchgegangen ist. Wird er nun durch Ein  schalten des Schalters T von Hand ausge  führt und somit t umgelegt, so verlöscht die       Lampe   <I>BE</I> und fällt das Relais NA ab, wo  durch auch das Blinklicht f 1 aussetzt.

   Ferner  zieht über<I>t</I> das Relais<I>NE</I> an, und es ge  langt ruhiges Licht über     me2,    812, Kontakt       re    .auf RE und meldet den Vollzug des Be  fehls. Um -das     sogenannte        Pumpen,    eines mit  selbsttätiger Ein- und     Auslölsevorrichtung          versehenen    Schalters zu vermeiden, muss der  Steuerschalter     sofort    nach     Befehlserteilung     in die     Ruhestellung        re        bezw.        ra    zurück  genommen werden.

   Um damit nicht auch den  Befehl durch Auslöschen der Lampe     BE    so  wie das Blinklicht f l zurückzunehmen, wird       dass    Relais SE über     se2,        sa3    und     mel    gehal  ten. Durch Anzug von     ME    wird     Se    zum Ab  fall gebracht und kann auch bei eventuellem       Wiederaus:schalten    von T nicht mehr selbst  tätig anziehen.

   Anderseits blinkt RE bis zur  Beendigung des Schaltvorganges mit der       Koutrollfreduenz        f   <B>l.</B> Die Haltung von     SE       über     sa3    .gibt,     ..sofern    der Schalter<I>T</I> noch  nicht betätigt worden ist, auch die Möglich  keit der Zurücknahme des Befehls durch  kurzzeitiges Drehen     des,Steuerquittungsschal-          ters    in die     Steuerstellung    des     "Aus"-Zustan-          des.    Damit wird über     St3,

          sta    das Relais     SA     zum Anzug gebracht und also     SE    durch       Üffnen    von     sa3    abgeworfen.<I>NA</I> kann nun       -wieder    anziehen, womit der in .der Zeichnung  dargestellte     Schaltzustand    hergestellt ist.  Bei Ausgabe des Schaltbefehls     "Aus"        (Stl          biss    3 auf     sa    und     sta)    .gehen :die     Vorgänge     analog vor sich.  



  Au     Stelle    des beschriebenen     Steuerquit-          tungsschalters    mit einem Betätigungsgriff  kann auch ein solcher andern Aufbaues ver  wendet werden. Beispielsweise kann er aus  einem der Quittierung und einem der Steue  rung dienenden Teil bestehen.

   Der erste Teil  ersetzt dann -die Umschalter     Stl    und     St2,    der  zweite Teil, bestehend etwa aus zwei die       Kontakte        ste    und     sta    ersetzenden Druckknöp  fen, den Umschalter     St3.    Ferner können am       Steuerquittungsschalter,    am gesteuerten Or  gan T     und/oder    an den Relais weitere Kon  takte vorgesehen kein, mittels welcher Ab  hängigkeitsschaltungen aufgebaut oder auch  beide Blinksignale weiteren     Meldestellen    zu  geleitet werden können. Das Vorhandensein  zweier Blinkfrequenzen erhöht die hierin lie  genden Möglichkeiten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur elektrischen übertragung von Schaltbefehlen unter Verwendung von Steuerquittungsschaltern, bei welch letzteren mindestens je eine Stellung für .Steuerung und je eine Ruhestellung sowie je eine Rück- mel.delampe den beiden Befehlen "Ein" und "Aus" zugeordnet ist, :
    dadurch gekennzeich net, dass beim Herausdrehen eines Steuer quittungsschalters aus einer Ruhelage in die andere zunächst der der zu erreichenden neuen Schaltstellung zugeordneten Rück meldelampe Blinklicht zwecks Vorzeichnung zugeführt wird, welches bei der weiteren Be tätigung des Schalters zwecks Befehlsertei lung in Blinklicht anderer Blinkfrequenz wechselt, das zwecks Kontrolle der Befehls- ausführung solange anhält, bis der Befehl ausgeführt worden ist, und sodann in ruhen ,des, :
    die Erreichung der neuen Schaltstellung anzeigendes Licht übergeht. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit je einem den beiden Betriebsstellungen des durch den Schaltbefehl betroffenen Organes zugeord neten Rückmeldekontakt sowohl ein Befehls- ausführungsorgan als auch ein Melderelais in Reihe geschaltet sind und da.ss letzteres von einem Arbeitskontakt des der entgegenge setzten :
    Stellung zugeordneten Steuerrelais überbrückt ist, wobei Kontakte der Rüel@- mel.de- und Steuerrelais vorgesehen sind, über welche die der Vorzeichnung und Kontrolle der Befehlsausführung dienenden. Signal ströme den Rückmeldelampen über den Stenerquittungs'schalter zugeführt werden.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass dass der Vorzeich nung dienende Blinklicht der einen Rück- mel-delampe über den dieser Stellung zuge- ordnei:
    en Ruhekontakt des Steuerquittungs- schalters in Reihe mit einem Arbeitskontakt des. der entgegengesetzten ,Stellung zugeord neten Melderelais und das -der Kontrolle der Befehhausführung dienende Blinklicht der gleichen Lampe über einen Arbeitskontakt des diesem Befehl zugeordneten Steuerrelais zugeführt wird. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einem Steuerrelais die Reihenschaltung eines eigenen Arbeitskontaktes mit einem Ruhe kontakt des derselben Stellung des gesteuer ten Organes zugeordneten Melderelais und einem Ruhekontakt des andern Steuerrelais zugeordnet ist, über welche seiner Wicklung der Haltestrom zugeführt werden kann.
CH233447D 1943-04-08 1943-04-08 Einrichtung zur elektrischen Übertragung von Schaltbefehlen unter Verwendung von Steuerquittungsschaltern. CH233447A (de)

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