CH232007A - Richtungswechselgetriebe. - Google Patents

Richtungswechselgetriebe.

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CH232007A
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CH
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Es Erteke Talalmanykifejleszto
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Es Erteke Talalmanykifejleszto
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2712/00Mechanisms for changing direction
    • F16H2712/06Mechanisms for changing direction only with toothed wheels or friction wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description


  Richtungswechselgetriebe.    Bekanntlich wird die     Fahrtrichtung    von  vorwärts und rückwärts fahrenden Fahr  zeugen mit nicht umsteuerbarer Antriebs  maschine meistens durch Zahnradgetriebe ge  wechselt, in denen ein Zahnrad auf einer  Keilwelle in der Achsrichtung verschiebbar  angeordnet ist und in der einen Endstellung  in ein rechtslaufendes und in der andern  Endstellung in ein linkslaufendes Zahnrad  eingreift.  



  Dies geschieht bei den bekannten Getrie  ben gewöhnlich in der Weise, dass von der  Antriebswelle des Richtungswechselgetriebes  ausser dem diese Welle mit der Abtriebswelle  unmittelbar verbindenden Zahnräderpaar  noch ein weiteres, die Umkehrwelle treiben  des Zahnräderpaar angetrieben wird, so dass  diese ständig entgegengesetzt zur ersten  Welle umläuft. Ein weiteres Zahnrad, mit  dem das verschiebbare Zahnrad der Abtriebs  welle bei der Rückwärtsfahrt in Eingriff  steht, ist auf die Umkehrwelle aufgekeilt.    Diese Ausbildung erfordert daher für  gleiche Übersetzungsverhältnisse in beiden  Richtungen im einfachsten Fall insgesamt  fünf Zahnräder.

   Dem Wesen nach sind dieser  Ausbildung auch jene bekannten Ausbildun  gen gleichwertig, die entweder anstatt eines  verschiebbaren Zahnrades ein mit seiner  Welle kuppelbares Zahnrad aufweisen oder ;  auf der Umkehrwelle nur ein einziges Zahn  rad und als verschiebbares Zahnrad ein  Doppelzahnrad besitzen. Von den erwähnten  fünf     Zahnrädern    sind die beiden     unmittelbar     die Antriebswelle mit der Abtriebswelle ver  bindenden Zahnräder für die Übersetzung  meist ohnehin notwendig. Deshalb ist für  den Richtungswechsel ein Mehrbedarf von  drei     Zahnrädern.    anzunehmen.

   Bei     Richtungs-          wechselgetrieben    für Fahrzeuge mit zwei par  allel arbeitenden Antriebsmaschinen und zwei  selbständigen     Kraftübertragungseinrichtun-          gen    wird der Mehrbedarf an Platz, Gewicht  und Kosten noch unangenehmer, weil er dann       insgesamt    sechs     Zahnräder    beträgt.      Ziel der Erfindung ist, bei zwei Antriebs  wellen die Anzahl der für den Richtungs  wechsel erforderlichen Zahnräder zu verrin  gern. Bei entgegengesetzt umlaufenden An  triebswellen ist dies erfindungsgemäss da  durch möglich, dass für den Richtungswech  sel jene Zahnräderpaare verwendet werden,  welche für die Übersetzung ohnehin nötig  sind.

   Vorteilhaft sind innerhalb des Getrie  bes zueinander parallele und zueinander  gleichachsige Wellen vorhanden, wobei die in  einer Achse liegenden Wellen (z. B. die Ab  triebswellen) mit starr befestigten Zahn  rädern gleicher Durchmesser, die andern  Wellen dagegen (z. B. die Antriebswellen)  mit verschiebbaren Zahnrädern gleicher  Durchmesser versehen sind, derart, dass jedes  verschiebbare Zahnrad mit dem einen oder  mit dem andern der starr befestigten Zahn  räder in     Eingriff    gebracht werden kann.  



  Drei     Ausführungsbeispiele    des erfin  dungsgemässen Getriebes sind in den Fig. 1  bis 3 der Zeichnung dargestellt.  



  Beim Richtungswechselgetriebe nach Fig.1  sitzt auf der von der Antriebsmaschine 1  angetriebenen Keilwelle 2 (Antriebswelle)  das in der Achsrichtung     verschiebbare     Schiebezahnrad 3, das mit dem auf der Ab  triebswelle 5 aufgekeilten Zahnrad 4 im Ein  griff steht und bei Drehung dieser Welle im  Sinne des Pfeils I die das Fahrzeug antrei  bende Welle 6 im Sinne des Pfeils Il an  treibt. In derselben Weise treibt die sich im  Sinne des Pfeils I' drehende Antriebs  maschine 1' mit Hilfe der auf den Wellen ?'  und 5' befindlichen Zahnräder 3' und 4' die  das Fahrzeug antreibende Welle 6' im Sinne  des Pfeils II' an.  



  Die     Fahrtrichtung    wird in der Weise ge  wechselt, dass das verschiebbare Zahnrad 3  beispielsweise mittels der üblichen Schalt  gabel in die     strichpunktiert    gezeichnete       Lage    3a.     verschoben    und mit dem Zahnrad 4'  in Eingriff gebracht wird, während das ver  schiebbare Zahnrad 3' durch Verschiebung  in die Lage 3a' mit dem Zahnrad 4 in Ein  griff gebracht wird. Dabei können die  Schaltgabeln der zwei verschiebbaren Zahn-    räder miteinander mechanisch zwangläufig  gekuppelt sein, so dass sie durch ein gemein  sames     Betätigungsglied    gleichzeitig verscho  ben werden.  



  Bei dieser Ausbildung wird, falls die mit  einander in Eingriff stehenden Zahnräder       verschiedene        Durchmesser    haben, mittels der  zur Übersetzung dienenden Räder gleichzeitig  auch der     Richtungswechsel    bewerkstelligt, so  dass der Richtungswechsel überhaupt keinen       :Mehrbedarf    an Rädern verursacht und man  auf diese Weise gegenüber dem üblichen       Richtungswechselgetriebe    mit fünf Zahn  rädern für jede Antriebsmaschine je drei  Zahnräder. insgesamt also sechs Zahnräder  spart.  



  Das Ausführungsbeispiel nach Fig.  weicht von dem in. Fig. 1 dargestellten nur  darin ab, dass die Antriebsmaschine 1' in  bezug auf die Antriebsmaschine 1 auf der  entgegengesetzten Seite des Gehäuses an  geordnet ist, was jedoch auf die Verwendung  der Übersetzungszahnräder für den Rich  tungswechsel keinen Einfluss hat. Bei dem  Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind im  Gegensatz zu denjenigen nach Fig. 1 und  nicht die Abtriebswellen 5, 5', sondern die  Antriebswellen 2, 2' in eine und dieselbe  Achse gelegt. Dementsprechend sind die auf  den zueinander parallelen Abtriebswellen 5  und 5' befindlichen Zahnräder 4, 4' ver  schiebbar angeordnet. In diesem Falle kön  nen übrigens     die        Abtriebswellen    5 und 5'  auch auf ein und derselben     Seite,    z.

   B. auf  der rechten Seite der     Fia.3,    herausgeführt  sein. Sofern, wie dies gewöhnlich der Fall ist,  die Umlaufzahl ins Langsame zu übersetzen  ist, ergeben die Getriebe gemäss den     Fig.    1  und 2, bei denen die auf den Antriebswellen       befindlichen    kleineren Zahnräder verschieb  bar sind, in der zu den Wellen senkrechten  Richtung eine kleinere     Hauptabmessung    des  Gehäuses als das Getriebe gemäss     Fig.    3.  



  Es ist nicht     notwendig,    dass die Antriebs  und die     Abtriebswellen    in ein und derselben  Ebene angeordnet sind, sondern die aussen  liegenden Wellen können auch vor oder hin  ter der Zeichenebene näher an der dazu senk-      rechten Mittelebene des Gehäuses liegen, so  dass der Raum noch günstiger ausgenutzt sein  kann.  



  Die Übertragung des Antriebsmomentes  auf zwei getriebene Fahrzeugwellen über  auch für den Richtungswechsel verwendete  Zahnräderpaare kann übrigens auch dann  vorteilhaft sein, wenn nicht zwei Antriebs  maschinen, sondern nur eine gemeinsame An  triebsmaschine verwendet ist. In solchen Fäl  len können z. B. beim Getriebe gemäss Fig. 1  an die Stelle der Antriebsmaschinen 1, 1'  miteinander in Eingriff stehende Zahnräder  von gleichem Durchmesser gesetzt sein, wo  bei die gemeinsame Antriebsmaschine mit der  einen     Antriebswelle,    z.     B.    mit der Welle 2,  verbunden ist, so dass die gemeinsame An  triebsmaschine die Welle 2     unmittelbar     antreibt, die entgegengesetzt umlaufende  Welle 2' dagegen durch das erwähnte Zahn  räderpaar angetrieben wird.

   Damit bei dieser  Ausbildung die an der Stelle der Antriebs  maschinen 1, 1' befindlichen Zahnräder der  Welle 6 nicht     '].in    Wege stehen, sind die  Wellen 2, 2' in der im vorhergehenden bereits  als zweckmässig erwähnten Weise aus der  Zeichenebene heraus verlegt, so dass sie näher  aneinanderliegen. Unter Umständen kann das  den Richtungswechsel, die Übersetzung und  die Antriebsteilung ermöglichende Getriebe  trotz der neuen zwei Zahnräder baulich noch  immer einfacher sein, als wenn auf bis  herige Weise zwei selbständige Vorrichtungen  vorgesehen wären.  



  Für alle diese     beschriebenen    Ausbildun  gen ist es ganz allgemein kennzeichnend, dass  das Getriebe zwei aus je einer Antriebswelle  und einer Abtriebswelle bestehende Wellen  paare und zwischen den Wellen der einzelnen  Wellenpaare Verbindung herstellende Zahn  räderpaare enthält, wobei je ein Zahnrad der  genannten Zahnräderpaare zwecks Ermögli  chung eines paarweisen     Umschaltens    der  Verbindungen der Antriebs- und der Ab  triebswellen auf seiner Welle verschiebbar  angeordnet ist, so dass bei entgegengesetzten  Drehrichtungen der Antriebswellen durch    dieses Umschalten der Verbindungen die Ab  triebswellen ihren Drehsinn ändern.  



  Die Wellen 6, 6' stehen mit den Lauf  radwellen des     Fahrzeuges    in an sich bekann  ter Weise durch bewegungsübertragende  Glieder (Kardangelenk,     Kegelräderpaar)    in  Verbindung, die es ohne Mehrbedarf an Bau  teilen ermöglichen, die Drehbewegung von  den sich in entgegengesetzten Richtungen  drehenden Wellen 6, 6' im richtigen Sinne  abzunehmen.  



  Die Antriebsmaschine kann natürlich ein  Dampfmotor, ein Gasmotor, ein Verbren  nungsmotor, eine Turbine oder eine Kraft  maschine beliebiger Art sein. Das Getriebe  kann zum Antrieb jeglicher Art von  Strassen-,     Schienen-    oder     Wasserfahrzeugen     dienen.  



  Bezüglich der Antriebsmaschinen sind die  Ausbildungen gemäss     Fig.    2 und 3 gegenüber  der Ausbildung gemäss     Fig.l    vorteilhafter,  weil bei dieser letzteren eine rechts- und eine  linkslaufende     Antriebsmaschine    vorhanden  sein     müssen,    oder aber zwei an der gleichen  Stirnseite des Getriebegehäuses entgegen  gesetzt angeschlossene Antriebsmaschinen  verwendet sein müssen, was jedoch ohne wei  tere bauliche     Änderungen    in der Regel nicht  möglich ist.

   Demgegenüber können beispiels  weise im Falle der Ausbildung gemäss     Fig.    2  vollkommen gleich ausgeführte und auch in  bezug auf :das Getriebe gleichsinnig angeord  nete Antriebsmaschinen verwendet sein, was  daraus folgt, dass nach Verdrehung der     Fig.    2  um eine Achse senkrecht zur Ebene der  Zeichnung um 180  die Antriebsmaschine I.  in die Lage der Antriebsmaschine 1' und  diese letztere in die Lage der Antriebs  maschine 1 gelangt und gleichzeitig auch die  Drehsinne sich in der richtigen Weise ver  tauschen.

   Dieser Vorteil ist besonders dann  bedeutsam, wenn als Antriebsmaschinen Tur  binen verwendet sind, da in diesem Falle ,  auch die Anordnung .der Turbinenschaufeln  in den zwei Maschinen gleich sein kann,  während bei Anwendung rechts- und links  umlaufender Turbinen auch die Schaufeln  für jede     Turbine    dem entgegengesetzten ,      Drehsinn entsprechend verschieden gestellt  sein müssten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Richtungswechselgetriebe, gekennzeichnet durch zwei aus je einer Antriebswelle und einer Abtriebswelle bestehende Wellenpaare und durch zwischen den Wellen der einzel nen Wellenpaare Verbindung herstellende Zahnräderpaare, wobei je ein Zahnrad dieser Zahnräderpaare zwecks Ermöglichung eines paarweisen Umschaltens der Verbindungen der Antriebs- und der Abtriebswellen auf seiner Welle verschiebbar angeordnet ist, so dass bei entgegengesetzten Drehrichtungen der Antriebswellen durch dieses Umschalten der Verbindungen die Abtriebswellen ihren Drehsinn ändern. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Richtungswechselgetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass inner halb des Getriebes zueinander parallele und zueinander gleichachsige Wellen vorhanden sind, wobei die in einer Achse angeordneten Wellen mit starr befestigten Zahnrädern gleicher Durchmesser, die andern Wellen da gegen mit verschiebbaren Zahnrädern glei cher Durchmesser versehen sind. derart, dass jedes verschiebbare Zahnrad mit dem einen oder mit dem andern der starr befestigten Zahnräder in Eingriff gebracht werden kann. 2. Richtungswechselgetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander in Eingriff stehenden Zahnräder zwecks Erzielung einer Übersetzung verschie dene Durchmesser besitzen. 3.
    Richtungswechselgetriebe nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass von den miteinander in Eingriff stehenden Zahnrädern die kleine ren auf ihren Wellen in Keilnuten geführt sind. 4. Richtungswechselgetriebe nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abtriebswellen an ver schiedenen Stirnseiten des Getriebes heraus geführt sind. 5. Richtungswechselgetriebe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur gleichzeitigen Verschiebung der verschieb baren Zahnräder ein gemeinsames Umschalt glied vorhanden ist. G. Richtungswechselgetriebe nach Patent anspruch und Unteranspruch 5, gekennzeich net durch miteinander mechanisch gekuppelte Schaltgabeln.
CH232007D 1942-01-07 1943-01-06 Richtungswechselgetriebe. CH232007A (de)

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