CH229752A - Zur Übertragung von elektrischen Signalen über eine Leitung dienende Anlage. - Google Patents

Zur Übertragung von elektrischen Signalen über eine Leitung dienende Anlage.

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CH229752A
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Ag Standard Telephon Und Radio
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/44Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current
    • H04Q1/442Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with out-of-voice band signalling frequencies
    • H04Q1/4426Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using alternate current with out-of-voice band signalling frequencies using two or more signalling frequencies, transmitted in succession or simultaneously

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Description


  Zur     Übertragung    von     elektrischen    Signalen über eine Zeitung dienende Anlage.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine zur Übertragung von elektrischen       Signalen    über eine Leitung dienende An  lage, in welcher am     Sendeende    eine Signal  sendevorrichtung und am     Empfangsende     eine auf Signale     ansprechende    Vorrichtung  vorhanden ist, welche Anlage sich erfin  dungsgemäss dadurch auszeichnet,

       dass    beim  Senden zwei Ströme verschiedener Frequenz  durch     @dne        Signalsendevorrichtung        abwechs-          lungsweise        mindestens        einem.    Signaldraht  zugeführt werden, welche Ströme zwei  Elemente der     Signalempfangsvorrichtung,     welche Vorrichtung Mittel zur Wiedergabe  des von der Sendevorrichtung übertragenen       S        S        ignals        enthält,

          abwechselnd        wahlweise        zum          Ansprechen    bringen.  



  Für die ,genannten     Elemente    können Röh  ren mit kalter Kathode an sich     bekannter          Art        verwendet        werden.    Die beiden je einer       ,dieser    Röhren zugeführten Frequenzen kön  nen über einen     einzigen        Signaldraht    oder ge  trennt über je einen     Leiter    einer Zweidraht-         leitung    oder in     :Simplegachaltung    über     beide     Leiter einer solchen Leitung     übermittelt     werden.  



  Die     Erfindung    ist     nachstehend    an Hand  von zwei     beispielsweisen        Ausführungsformen,     die     in,    den     Fig.    1 und 2 der Zeichnung     sche-          matisch    dargestellt     sind,    näher     beschrieben.     



  In der     Pig.    1 ist     mit        IMP        ein.    Impuls  sender bezeichnet,     welcher    beispielsweise die       Nummemn@s,ch:eibe        eines        Te#lep:honapparates-          o:der        eine        eonstige        Impulsgabevorriehtung     sein kann.

   Das     Relais        Sr    ist .das     Impuls-          relais    am     Sendeende,    welches wahlweise eine  .der zwei     Frequenzen   <I>f l</I> und<B>f22</B> an den  Signaldraht legt.  



  Am     Empfangsende    sind zwei     Filter,    zwei  Röhren mit     kalter        Kathode,    zwei Steuer  relais und     einige    Hilfsvorrichtungen vor  handen.  



  Das eine     Filter,        welches    aus dem Kon  densator Cl und der     Induktivität        S'1    be  steht, ist derart     abgestimmt,        idass    bei     der     Frequenz f 1- Resonanz     auftritt.         Der Kondensator     C5    dient zur     @'ber-          brückung    des     Gleichstromwiderstandes    eines       Potentiometers    P (welcher Widerstand     hoeh-          ohmi.g    sein kann) für     Wechselstrom.     



  Das andere Filter besteht aus     dein        Kon.-          densator    C2 und der     Primärwicklung    des  Transformators T, die in     Nebenschluss        zum     Kondensator C3 liegt. Das zweite Filter ist  so abgestimmt,     dass    bei der Frequenz f? Re  sonanz auftritt.  



  Die Röhren mit     kalter    Kathode sind an  sich bekannter Art und benötigen     eine    be  sondere     Überschlagsspannung        I'x    für die       Ionisierun.g    der zwischen den beiden Elek  troden     e1    und     e2        liegenden        Steuerstrecke,

       während für die     zwischen    der Anode 3 und  jeder der beiden Elektroden     e1    und     e2    liegen  den Hauptstrecken zu deren     Ionisierung          eine    wesentlich höhere     Überschlagsspannung          I'y    benötigt wird. Sobald einmal die Steuer  strecke ionisiert ist, genügt     eine    Spannung       Z'z,    die     bedeutend    niedriger     als.        I'-y    ist, zur  Aufrechterhaltung     eines    Stromes in der  Hauptstrecke.  



  Aus     Fig.    1 ist ersichtlich, dass die  Anode der Röhre     L1    in     Reihe    mit dem Relais       Arl    geschaltet ist, während im Anoden  stromkreis der Röhre     L2    das Relais     -4r2     liegt. Die Elektrode e2 ist mit der negativen  Klemme des bereits erwähnten     P'otentio-          meters    P verbunden, das parallel zu einer  Batterie von beispielsweise     13(1    Volt geschal  tet ist, während die Elektrode ei.

   (Steuer  elektrode) mit einer am     Potentiozneter    ab  gegriffenen     Vorspannung    verbunden ist,  welche     kleiner    ist als die Ü     berschh,gsspan-          nung,    die zur     Ionisierung    der Steuerstrecke  benötigt wird.  



  Die beiden Steuerrelais     ,Irl    und      < 1r2     steuern die Röhren mit kalter     Aiiode    in der       weiter    unten beschriebenen     Wreise.    Das Relais       Arl    ist das tatsächliche     Röhrensteuerrelais,     während das Relais     Art    das     Signalwieder-          gabereIais        ist.     



  Die Anordnung nach     Fig.    1 arbeitet     wie     folgt:  Wenn die Impulsgabe beginnen soll, legt  der     Steuerstromkreis    des     Sendeen.des    eine         Spannurig    von der Frequenz f I     über    den  Ruhekontakt des Relais     Sr    an den Signal  draht.

   Diese Spannung bewirkt, dass ein  Strom durch (las Filter     Cl-Sl    fliesst, wel  ches auf die Frequenz     f1        abgestimmt    ist.      -o-          bei    die     Spannung    an der     Steuerelektrode        e1     der Röhre     LI    auf einen solchen Wert er  höht wird, dass an der Steuerstrecke die       Überschlag.s.spannung    erreicht -wird.

   Dadurch  wird .die     Steuerstrecke        ionisiert.    In diesem       Zeitpunkt    ist der     Anodenstromkreis    der  Röhre     R1    immer noch am rechten Arbeits  kontakt des Relais     1r2    offen, so dass sich  weiter nichts ereignet.  



  Sobald der erste Impuls     beginnt,        das    heisst  sobald der Impulssender     IIIP        zum    ersten       l@a.l    eine Erde nach dein Relais     Si-    durch  sehaltet, spricht dieses     Relais    an und schal  tet eine Spannung von der Frequenz     f--)    (an  Stelle der Frequenz     f1)    nach dem Signal  draht durch.

   Diese     Spannurig    bewirkt einen       Stromfluss    im zweiten Filter     C2-T        welches     auf die Frequenz f?     abgestimmt    ist, so dass in  der     Sekundärwicklung    des Transformators  eine Spannung     induziert    wird,     welche    zur       Vorspannung    der Elektrode     e1-    der Röhre     L2     hinzukommt, was einen Spannungswert er  gibt,     der    der     Überschlagsspannung    der     Steuer-          strecke    entspricht.

   Die     Steuerstrecke    wird  daher ionisiert und bewirkt die sofortige       Ionisierung    der Hauptstrecke und die Erre  gung des Relais<I>1r2</I> im Anodenstromkreis  der Röhre     L2.    Das Relais     .Ir.)    schliesst bei       seiner        Erregung    an     seinem    linken Arbeits  kontakt den Signalstromkreis des Empfangs  endes und     bereitet    an seinem rechten Arbeits  kontakt den     Anodenstromkreis    des Relais       _4r1    vor.  



  Wenn der Anker     -des    Relais     Sr    seine  Ruhestellung verlässt     bezw.    dessen Ruhe  kontakt geöffnet wird, wird die     Spannung     von der Frequenz f l vom Signaldraht abge  schaltet und dadurch die Röhre L1, deren  Anodenstromkreis geöffnet ist, gelöscht.  



  Nach dem ersten Impuls, das heisst wenn  der Impulssender     LITP    die Erde vom Relais       8r    abschaltet, wird dieses Relais     aberregt     und     schaltet    die Spannung     voll    der Frequenz           f2    vom Signaldraht ab.

   Die Röhre L2 bleibt  jedoch nach     em    Öffnen des     Arbeitskontaktes     des     Relais        Sr    ionisiert, da ihr Anodenstrom  kreis geschlossen     bleibt.    Sobald das Relais     Sr     den Ruhekontakt schliesst,     wird    eine Span  nung von der Frequenz     f    1 nachdem Signal  draht durchgeschaltet.

   Diese Spannung be  ivirkt in der oben     beschriebenen    Weise die       Ionisierung    der Steuerstrecke der Röhre     L1,     und in diesem Zeitpunkt wird die     H.aupt-          z;trecke    der Röhre L1 ebenfalls     ionisiert,    da  der Anodenstromkreis für das Relais     Arl     über den     rechten    Arbeitskontakt des     Relais          .1r2        geschlossen    ist.  



  Das     Relais        Arl    spricht daher an und so  bald es seinen     Ruhekontakt    öffnet, wird auch  der     Anodenstromkreis    der Röhre L2     geöffnet,     so     dass.diese    Röhre erlischt.

   Das     Relais;    Art  fällt -daher ab     und    öffnet     dabei    den     Signal-          stromkreis    des     Empfangsendes    und den       Anodenstromkreis    der     Röhre        L1,    wodurch  die     Aberrebgung    des Relais<I>Art</I> bewirkt wird.  



  Die     Steuerstrecke,der    Röhre     L1    bleibt ioni  siert, -da der Signaldraht, wie oben beschrie  ben, eine Spannung von der Frequenz f1       führt.     



  Parallel zur Wicklung     des        Relais        Arl    ist  ein nicht induktiver     Widerstand    r4 geschal  tet, um bei     deröffnung,des    Erregungsstrom  kreises dieses Relais den Extrastrom der       Px:elaiswicklung    aufzunehmen. Dies ist     wün-          chenswert,    da es die     Entionisierung    der  Röhre L1 beschleunigt.  



  Es ist nun ein Impuls gesendet worden  und die, Stromkreise     befinden    sich nun wieder       irr    gleichen     Zustand    wie zu Beginn .der Im  pulsgabe. Alle weiteren Impulse werden in  genau gleicher Weise übertragen.  



  Aus der obigen Beschreibung geht hervor,       da.ss    die Anordnung nach     Fig.    1 eine sehr  empfindliche     Signalübertragung    ermöglicht,  ,die sieh beispielsweise für     Lokalimpulsüber-          trag ungss:tromkreise    oder     .Stromkreise    für die  Übertragung von Impulsen über Fernleitun  gen eignet.  



  Die     beschriebene    Anordnung beruht auf  dem Prinzip, :dass die Impulsübertragung  beim Senden mit     zwei    verschiedenen Fre-         quenzen        geschieht,        welche    am Empfangs  ende über je ein geeignetes Filterempfangen  werden, wobei jeder der zwei Ströme ver  schiedener Frequenz zur     Ionisierung    je einer  Röhre mit kalter Kathode benützt     wird.     



       Die        Fig.    2 zeigt ein     weiteres    Ausfüh  rungsbeispiel, welches sich von     demjenigen     nach der     Fig.    1 durch die Ausbildung der       Anodenstromkreise        der    Röhren     unterseheid@et.     In der     Fig.    2 ist das     Anodensteuerrelais     durch einen Kondensator C4 ersetzt, während  das     Signalre    eis<I>Ara</I> in Reihe zu beiden  Anoden     geschaltet        ist.     



  Die Anordnung nach     Fig.    2     .arbeitet,    wie  folgt:  Wenn die Impulsgabe beginnen .soll,  wird     eine    Frequenz f 1 an den     Signaldraht          angelegt    und dadurch, wie bereits früher be  schrieben worden     ist,    die Röhre     L1    ionisiert.  Es fliesst nun     ein    Anodenstrom über den  Widerstand r3.

   Da die     Spannung    zur Auf  rechterhaltung der     Ionisierung    in der Röhre       L1    ungefähr 75 Volt beträgt, so ist .die Span  nung im     Punkte    a ungefähr - 55 Volt ge  genüber dem Punkte o     (Batterie    von<B>130</B>  Volt). Der     Kondensator    C4     wird    daher     in,der     durch die ausgezogen gezeichneten     -I-    und   Zeichen aufgeladen, .da der Punkt b den  gleichen Spannungswert aufweist wie der       Punkt    o.  



  Sobald die Impulsgabe beginnt, wird  das Relais     85'r    erregt     und    die     Frequenz    f 2 an  den Signaldraht     angelegt,    wodurch die     Ioni--          s.ierung    der Röhre L2 bewirkt     wird    und damit  .die Erregung     ges    Impulsrelais<I>Ara.</I> Die       Spannung    im     Punkt    b     fällt    nun auf - 55  Volt, bezogen auf den     Punkt    o, mit     dem.    Re  sultat, dass der Kondensator - C4 entladen  wird.

       Dieser    Entladungsstrom verursacht  einen zusätzlichen vorübergehenden     Span-          nungsabTall        im    Widerstand     r3,        wodurcheine     Herabsetzung .der Spannung im     Punkte        a     gegenüber dem Punkte o bewirkt wird.

   Da  die Gesamtspannung an     der        Hauptstrecke     = 130 Volt beträgt     und    da .der     Spannungs-          abfall    an den Klemmen des Widerstandes r3  grösser als 55 Volt ist, so ist die verfügbare  Spannung zwischen der     Hauptstrecke    der      Röhre kleiner als 75 Volt, mit dem Resultat,       da-ss    die Röhre L1 erlischt. Sobald er Strom  im Widerstand r3 verschwindet, erreicht die  Spannung im Punkte a. den gleichen Wert  im     Punkte    o. Der Kondensator C4 wird nun  in umgekehrter Richtung geladen, wie dies  durch die     gestrichelten-!-    und - Zeichen  angedeutet ist.  



  Wenn der erste Impuls vorüber ist, wird  das Relais     Sr-        aberregt    und wiederum die  Frequenz f l an den Signaldraht angelegt.       Die    Röhre     L1    wird ionisiert und die Span  nung im Punkte     a    fällt wieder auf ungefähr  - 55 Volt, bezogen auf den     Punkt    o.

   Der       Kondensator    C4 beginnt nun mit seiner     Ent          ladung    und der     Entladestrom    verursacht       einen    zusätzlichen Spannungsabfall im Relais  <I>Ara,</I> wodurch das Erlöschen der     Röhre    L2  und die     Aberregung,des    Relais Ara bewirkt       uvird.    Der Punkt b     erreicht    dann die gleiche  Spannung wie der Punkt o und der ursprüng  liche Zustand ist wieder hergestellt. Weitere  Impulse werden in genau gleicher Weise       übertragen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zur Übertragung von elektrischen Signa len über eine Leitung dienende Anlage, in welcher am Sendeende eine Sign:al#s@ende- vorrichtung und am Empfangsen.de eine auf Signale ansprechende Vorrichtung vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass beim Senden zwei Ströme verschiedener Frequenz durch die Signalsendevorrichtung abwechslungs weise mindestens einem Signaldraht zuge führt werden, welche Ströme zwei Elemente der Signalempfaugsvorrichtung,
    ivelehe Vor richtung Mittel zur Wiedergabe des von der Sendevorrichtung übertragenen Signals ent hä1t, abwechselnd wahlweise zum Ansprechen bringen. UN TERANSPR üCHE 1.
    Anlage nach Patentanspruch, in wel cher die Signalsendevorrichtung ein Impuls reIais aufweist, welches durch eine Impuls gabevorrichtung gesteuert wird, dadurch ge kennzeichnet, da.ss die beiden verschiedene Frequenz aufweisenden Ströme dem Signal draht auf solche Weise zugeführt werden, dass der Strom der einen Frequenz durch den Ruhekontakt des Impulsrelais und der Strom der andern Frequenz durch den Arbeits kontakt dieses Relais angeschaltet wird. 2.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfangsvorrich tung elektrische Filter zum getrennten Emp fang der beiden verschiedene Frequenz auf weisenden Ströme besitzt. 3.
    Anlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Signalempfangseinrichtung zwei Röhren mit kalter Kathode aufweist, deren Steuerelektrode mit den elektrischen Filtern auf solche Weise verbunden sind, da.ss die Spannung der einen Frequenz nur der Steuerelektrode der einen Röhre und die Spannung der andern Frequenz nur der Steuerelektrode der andern Röhre angelegt wird. 4.
    Anlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Steuerelektroden der zwei Röhren mit einer solchen Vorspannung ver bunden sind und die elektrischen Charakte ristiken der Filter derart sind, dass jeder der zwei empfangenen Signalwechselströme das Zünden .der Steuers@treeke der entsprechenden Röhre mit kalter Kathode bewirkt. 5.
    Anlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Zünden und Löschen der Hauptstrecke der beiden Röhren mit. kalter Kathode durch zwei Relais gesteuert wird, von denen das eine im Anodenstromkreis der einen Röhre und das andere im Anoden stromkreis der andern Röhre liegt, wobei die Anordnung so ist, dass der Empfang des Signalstromes der einen Frequenz das Zün den der einen Röhre und die Erregung des einen, Steuerrelais bewirkt, während der Empfang des Signalstromes der andern Fre quenz das Zünden.
    der andern Röhre und die Erregung des andern Steuerrelais bewirkt, welch letzteres bei seiner Erregung den über die Hauptstrecke der ersten Röhre führen den Stromkreis öffnet und die Aberregung des ersten Steuerrelais bewirkt, welches seinerseits bei seinem Ansprechen den über die Hauptstrecke der zweiten Röhre führen den Stromkreis öffnet und dadurch :die Ab erregung des zweiten Steuerrelais bewirkt (Fig. 1). 6.
    Anlage nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das Zünden und Löschen der Hauptstrecke der zwei Röhren mit kalter Kathode durch eine Kombination aus einem Relais, einem Widerstand und einer Kapazi tät gesteuert wird, in welcher Kombination das Relais und der widerstand je in Reihe mit einer Hauptstrecke einer der beiden Röhren liegt, während ,die Kapazität im Ne benschluss zum Relais und zum Widerstand liegt, wobei die Anordnung so ist,
    dass der Empfang des Signalstromes der einen Fre- quenz das Zünden der entsprechenden Röhre und das Aufladen des Kondensators mit der einen Polarität bewirkt, während der Emp fang des Signalstromes der andern Frequenz das Zünden der zweiten Röhre und das Ent- laden des Kondensators bewirkt, um die Spannung an der Anode der ersten.
    Röhre herabzusetzen, wodurch das Löschen: dieser Röhre bewirkt wird, worauf der Kondensa tor mit entgegengesetzter Polarität aufgela den wird und damit für die Wiederholung des Empfangsvorganges bereit ist (Fig. 2).
CH229752D 1942-06-20 1942-06-20 Zur Übertragung von elektrischen Signalen über eine Leitung dienende Anlage. CH229752A (de)

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