CH226505A - Kopierfräsmaschine. - Google Patents

Kopierfräsmaschine.

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CH226505A
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Montag G M B H Mueller
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Mueller & Montag G M B H
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    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D25/14Linings or internal coatings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description


      Kopierfräsmaschine.       Die Erfindung bezieht sich auf eine  Kopierfräsmaschine, insbesondere zum Ab  graten oder Abrunden der Zahnkanten     voll     Getrieberädern. Die     bekannten    Maschinen  zum Abrunden der Zahnkanten von Ge  trieberädern des sogenannten     "Cross-Sy-          stems",    bei welchem durch einen im Halb  kreis geführten Formfräser nur der Kopf  des Zahnes abgerundet wird, genügen den  gesteigerten Anforderungen, welche insbe  sondere an :die Schiebräder von Schaltgetrie  ben gestellt werden, nicht mehr.

   Es wird       heute    oft Abrundung auf der ganzen     Zahn-          oder        Verzahnungskontur    zur Vermeidung  einer Verkohlung des Zahnmaterials beim  Härten und' des Entstehens von Härterissen  verlangt. Dabei soll ferner die Möglichkeit  bestehen, verschiedene Formen der Abrun  dung bei den vorkommenden Zahnformen zu  erzielen. Zum Beispiel erhalten     Schieberäder     und Kupplungen durch spiralförmige Mehr  keilwellen einen Eingriff, der einseitige  Abschrägung verlangt. Innen verzahnte Rä-    der mit schwach dimensionierten Zahnkrän  zen können oft mit ,den bekannten Maschinen  mit einem Fräser nicht zweckentsprechend  bearbeitet werden.

   Der schmale Zahnkranz       würde    durch die Bearbeitung zu sehr ge  schwächt.  



  Zum Abgraten der Zähne von Getriebe  rädern sind bis jetzt sogenannte     "Schlag-          zahnmasehinen \    bekannt, welche den     Fräs-          grat    in der Weise entfernen, dass ein Messer  zwischen den Zahnflanken eines schräg ge  lagerten Rades hindurchgeht und den Grat  an den     Enden    der Zähne abschlägt. Solche       Maschinen    genügen, weil sie nicht die vollen  Zahnkonturen abrunden, oftmals nicht den  vom Maschinenbau     gestellten    Anforderun  gen. Die Erfindung ermöglicht die Be  hebung der genannten Mängel der bekannten  Abrund- und Abgratmaschinen.

   Sie besteht  darin, dass     das    Werkstück während seiner  Bearbeitung eine Drehbewegung ausführt, dass  die     Frässpindel    in ihrer     Längsrichtung    und  quer zu dieser Richtung verstellbar ist, wo-      bei eine Kurvenscheibe über ein Hub  gestänge die Querbewegung der Frässpindel  und eine Hubscheibe über ein Bewegungs  gestänge in Zusammenwirkung mit einer  Feder die Längsbewebung der Frässpindel  entsprechend der vom Werkzeug zu beschrei  benden Bahn steuert.    Bei der Kurvensteuerung spielt die  Zähnezahl keine Rolle, und es sind nur  einige Kurven für die     Steuerung    erforder  lich.

   Die Kurvengesteuerte Maschine hat den  Vorzug, dass für gleiche Räder keine um  ständlichen, von einem Einrichter vorzuneh  mende Einstellungen erforderlich sind. Es  brauchen nur die bestimmten Kurven- und  Hubscheiben aufgesetzt zu werden und die  Maschine ist arbeitsfertig.  



  Bei einer Ausführungsform, die allen An  forderungen gerecht werden kann, ist der Spin  delkopf für den horizontal arbeitenden Frä  ser auswechselbar gegen ein Vorsatzgerät  mit senkrechter Frässpindel bezw. gegen ein  Vorsatzgerät mit Stosswerkzeug, um mit  letzterem zum Beispiel auch solche Zähne,  die mit Fräsern nicht erreichbar sind, ent  graten oder     abschrägen    zu können.  



  Die     Zeichnungen    veranschaulichen ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes.  



  Fig. 1 ist eine Vorderansicht und  Fig. 2 eine Seitenansicht des Beispiels;  Fig. 3 ist ein senkrechter Teilschnitt in  Richtung der Frässpindel;  Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der in  Fig. 3 gezeichneten Linie 4-4;  Fig. 5 ist. ein Schnitt durch das Gehäuse  in Richtung der Spindel und eine Ansicht  der innenliegenden Teile, wobei nur der  Spindelkopf, wie in Fig. 3, in senkrechtem  Schnitt gezeichnet ist;  Fig. 6 ist ein Teilquerschnitt nach der  gebrochenen Linie 6-6 der Fig. 7;  Fig. 7 ist in grösserem Massstabe ein  waagrechter Schnitt. durch das Gehäuse und  die Wellenlager nach der Linie 7-7 der  Fig. 3;    Fig. 8 und 9 zeigen in einer Teilansicht  und in einen Teilgrundriss die Führung des  Spindellagnerkörpers ;  Fig. 10 zeigt teils in senkrechtem Schnitt,  teils in Ansicht das Vorschubgetriebe für  das Werkstück;

    Fig. 1.1 ist ein waagrechter Teilschnitt  nach Linie 1.1-11 der Fig. 10;  Fig. 12 zeigt in einer Teilansicht die An  ordnung der Räder für die Vorschubände  rung des Getriebes;  Fig. 13 zeigt den Kopf der Spindel und  des Spindellagerkörpers mit angesetztem  Vorsatzgerät für eine senkrecht arbeitende  Frässpindel in einem in der Richtung der  Spindel     geführten        Schnitt;     Fig. 14 zeigt den Kopf der Spindel- und  des Spindellagerkörpers mit angesetztem       Vorsatzgerät    für ein Stosswerkzeug in einem  in Richtung der     Werkzeugführung    geführ  ten Schnitt;

    Fig. 15-19 zeigen eine Anzahl von     Ab-          rundungs    und Abschrägungsformen, die  mit waagrechtem Fräser herstellbar sind;  Fig. 20 -22 zeigen die mit senkrechtem  Fräser herstellbarel Abgratung oder Abrun  dung der Zähne auf ihrem vollen Umriss,  und zwar    Fig. 20 für ein Stirnrad und  Fig. 21 und 22 im Schnitt und Ansicht  für ein     innen    verzahntes Zahnrad;  Fig. 23-25 zeigen die mit einem senk  rechten Fräser herstellbare Abschrägung der  Zahnkanten, und zwar  Fig. 23 für ein Stirnrad,  Fig. 24 und 25 im Schnitt und in An  sieht für ein innen verzahntes Zahnrad;  Fig. 26 und 2 7 zeigen die Arbeitsstellun  gen des Stossgerätes für die Abschrägung der  Zahnkanten eines innen verzahnten Rades;

         Fig.    28 und 29 sind entsprechende Teil  ansichten des     Werkstückes;          Fig.    30 und 31 zeigen in zwei Ansichten  ein     D%        orsatzgerät    mit zwei     gegenüberliegen.     den     Fräsepindeln    zum     Abgraten    der Zähne  auf beiden Seiten zugleich;      Fig. 32 und 33 zeigen die Anordnung zur  Benutzung der Maschine als Kopierapparat  in Ansicht und Grundriss;  Fig. 3'4 und 35 zeigen die Vorrichtungen  zum Einspannen des Werkstückes teils in  Ansicht, teils im Schnitt, und  Fig. 36 zeigt in schematischer Darstel  lung .die Bewegungsbahnen des Werkstückes  und des     Werkzeuges.     



  Die Maschine besitzt ein Kastengestell 1,  an dessen Vorderseite auf einer senkrechten  Führung 2 verschiebbar ein Konsol 3 ge  führt und mittels einer Radkurbel 4 ver  stellbar ist. Auf der Oberseite des Konsols 3  ist ein Arbeitstisch 5 horizontal verschieb  bar geführt und mittels der Handkurbel 6       verstellbar.    Auf dem Tisch 5 ist ein nach  Belieben auswechselbarer Haltebock 7 für  das zu bearbeitende Zahnrad 8 befestigt.  



  Im Innern des     Kastengestelles    ist ein  Antriebsmotor 9 montiert, der seinen An  trieb durch ein Keilriemengetriebe 10 auf  eine Zwischenwelle 11 und von dieser durch  ein weiteres Keilriemengetriebe 12 auf eine  Frässpinde1 13 (Fig. 3) überträgt. Die auf  der Spindel 13 .sitzende Scheibe 14 des Keil  riemengetriebes 12 nimmt die Spindel. 13  durch Rollen 15 mit, welche in trapezförmige       Längsnuten    16 ,der Spindel 13 eingreifen und  an der Keilriemenscheibe 14 gelagert sind.  Die Riemenscheibe 14 läuft mittels Kugel  lagern auf einer Büchse 17, in der das hin  tere Ende der Spindel 13 gelagert ist.

   Die  Büchse 17 ist in das-     hintere    Ende eines  Schwingarmes 18 (Fig. 5) eingesetzt, der am  gleichen Ende in einem Stützbock 19     auf          Zapfen    2,0 schwenkbar gelagert ist.  



  An seinem andern, freien Ende besitzt  der Schwingarm 18 einen Bogenschlitz 21, in  welchem ein Rollenwagen 22 sich führt.       Letzterer    ist an das gegabelte Ende eines  Schwingarmes 2,3 angelenkt, der bei 24 im  Maschinengestell .schwenkbar gelagert ist.  Der Schwingarm 23 ist mit einem Rollen  arm 25 versehen, dessen Rolle 26 auf dem  Umfang einer Kurvenscheibe 27 läuft  (Fig. 5, 6). Die Teile 18, 21, 22, 23 bilden  ein Hubgestänge.    Auf der Oberseite des freien Vorderendes  des Schwingarmes 18, das sieh im allgemei  nen in waagrechter     Richtung    erstreckt, ist  ein wannenartiger     Führungsteil    28 von       u-förmigem    Querschnitt, dessen Seitenwände  mit 2,9 bezeichnet sind, befestigt (Fig. 4, 5).

    Aussen sind an den Seitenwänden 29 mittels  Bolzen 30 Hebelarme 31 eines     Geradfüh-          rungs-Hebelsystems    angelenkt, deren freie  Enden durch Bolzen 32 mit zweiarmigen He  beln 33 gelenkig verbunden sind. Die paar  weise durch Bolzen     3'4    verbundenen untern  Enden .der Hebel 33 sind in am Boden der  Wanne 28 angeordneten Gabelführungen 35  in senkrechter Richtung geradegeführt. Die  obern geradegeführten Enden der Hebel 33  sind paarweise durch Bolzen 36 verbunden,  auf welchen ein     Führungsteil    37 sitzt.

   In  einer schwalbenschwanzförmigen Führungs  nut an der     Unterseite    des Führungsteils 3 7  führt sich mittels einer     Führungsleiste    38  ein Spindellagerkörper 39, in welchem die  Frässpindel 13 in Kugellagern läuft. Der  Lagerkörper 39 'ist am hintern Ende zwi  schen Führungsflächen, die auf     den;    Innen  seiten der Wannenwände 29 angeordnet sind,  geführt, während sein vorderes Ende zwi  schen Führungskeilen 46     (Fig.    6) geführt  ist, die im Vorderteil 47 einer haubenartigen  Abdeckung der Spindel angeordnet sind.

    Der Lagerkörper ist also auf dem in seiner  Höhenlage von der Kurvenscheibe 27 ge  steuerten Ende des Hebels 18 mittels     d.er          Geradführungen    31, 33, 35 gelagert, wobei  die Teile 31, 33, 35 den Führungsteil 37  tragen, wobei der Vor- und Rückschub des  Teils 37 mit     Hilfe    von Hebel 41 geregelt  wird.  



  Auf der Innenseite einer Seitenwand des       Maschinengestelles,    ist bei 40 ein zweiarmi  ger Hebel 41 .schwenkbar gelagert     (Fig.    5),  dessen unteres Ende mit einer Laufrolle 42  versehen ist, die auf dem Umfang einer  Hubscheibe 43 läuft. Das obere Ende des  zweiarmigen Hebels 41 führt sich in einem  Führungsteil 44, der     durch    einen Schlitz 45  einer     Wannenseitenwand:    29 hindurch mit  dem Führungsteil 37 drehbar verbunden ist.      Die Teile 37, 41, 44 bilden ein Bewegungs  gestänge.

   Die Scheiben 27, 43, von welchen  letztere (43.) durch den Hebel 41 die     Ein-          etellung    der Frässpindel in ihrer Längsrich  tung und' die andere (27) die Bewegung der  Spindel quer zu dieser Längsrichtung steuert.  sitzen auf im Maschinengestell quergelager  ten Wellen 48 bezw. 49 (Fig. 7, 12), welche  über Zahnräder 50 bezw. 51 von einem Zahn  rad 52 angetrieben werden. Auf der Welle  53 des Zahnrades 52 sitzt auch ein     Schnek-          kenrad    54, das mit einer auf der Vorgelege  welle 11 sitzenden, nicht gezeichneten  Schnecke kämmt.

   Scheibe 2 7 steuert über  das Hubgestänge 18, 21, 22, 23 die Quer  bewegung der Frässpindel, während Scheibe  43 über Bewegungsgestänge 37, 41, 44 in  Zusammenwirkung mit einer Feder 90 die  Bewegung der Frässpindel in ihrer Längs  richtung     steuert.     



  Von dem Zahnrad 52 wird     ferner    über  Planetenräder 55, 56 ein Zahnrad 57 ange  trieben, das auf der Welle 48 lose drehbar  sitzt und mit einem Nabenfortsatz 58 in  einer Seitenwand des Maschinengestelles ge  lagert ist. Auf dem auf der Aussenseite des  Maschinengestelles vorspringenden linde des  Nabenfortsatzes 58 ist ein Kegelrad 59 auf  gekeilt, das mit einem auf einer senkrech  ten Welle 61 sitzenden Kegelrad 60 kämmt.  Die Planetenräder 55, 56 sind von um die  Achsen 53, 48 schwenkbaren Armen 62,     i>:3     getragen, -die durch Schienen 64 gelenkig  verbunden sind.

   Die Arme 62 sind ferner  durch Gelenkschienen 65 mit einem bei 40  am Maschinengestell angelenkten -Irin 66  gelenkig verbunden, der seitlich eine Lauf  rolle 67 besitzt, die auf dem Umfange einer  Kurvenscheibe 68 läuft.     Letztere.    sitzt auf  der Welle 49 und regelt durch den vorher  beschriebenen Planetenrädertrieb, der durch  die     Kurvenscheibe    68 verstellt wird, die     Um-          la.ufgesehwindigkeit    des Zahnrades 57, das  über den Kegelrädertrieb 59, 60 (Fig. 6),  die Welle 61, einen Kegelräderwechseltrieb  69 (Fig. 10), eine Welle 70, einen     Schnek-          kentrieb    71, 72 (Fig. 11), eine Welle 73  (Fig.

   10, 11) und Zahnräder 74 das Zahn-    rad 8 antreibt, dessen in einer Stirnfläche  liegende Zahnkranzkontur zu bearbeiten ist.  Die Drehrichtung wird durch Verschieben  der     w'e'lle    70 mittels des Handrades 75  (Fig. 11) eingestellt. Durch Drehen des  Handrades 75 wird die Welle 70 verschoben  und dadurch der Kegelräderwechseltrieb 69       unigestellt.        Je    nach der Stellung des letzteren  wird     Zahnrad    8 in der einen oder andern  Richtung gedreht. Die auf der Welle     "i    0  sitzende Stellmuffe 76 (Fig. 10) gestattet       mittels        eines    Indexes 77, die Einstellung zu  ,sichern.

   Die Schnecke 71, welche auf der       Welle   <B>70</B> durch Federkeil und Nut ver  schiebbar, aber urdrehbar sitzt, ist in einem  Gehäuse 78 (Fig.ll) spielfrei geführt. Das       Schneckengehäuse   <B>78</B> besitzt an     einem    Ende  einen Gewindezapfen 79, auf welchen eine  mit einem Handrad 80 festverbundene Mut  ter 81. aufgeschraubt ist, Mutter und Hand  rad sind in dem     Lagergehäuse    82 gesichert.  Das Zahnrad 74, das mit dem Werkstück 8       "kämmt,    ist in einer     sogenannten    Radschere  83 (Fig. 10) gelagert, die auf einem Lager  vorsprung 84 des Lagergehäuses 82 auf  geklemmt ist und dazu dient, dieses Zahn  rad' 74 an das Werkstück anzudrücken.

   Das  ganze Lagergehäuse 82 ist in einer Bohrung  am obern Ende des am     Maschinengestell        b(-          festigten    Lagerkörpers 85 für die senkrechte       'Welle    61 drehpaar eingesetzt und wird von  einer Stütze 86 gehalten, welche in einer  Klemme 87 (Fig. 14) am Tischsockel be  festigt ist.  



  Wie aus den Fig. 8 und 9 Hervorgeht,  ist; zwischen den Wannenwänden 29 auf       eirein    sie verbindenden     Querriegel    88 ein  Zylinder 89 angebracht, in welchem eine  Druckfeder 90 angeordnet ist. Diese wirkt  durch eine Platte; 91, eine Spindel 92, Hand  rad 93 auf die Brücke 37. Dadurch wird der  Spindellagerkörper 39 nach Massgabe der  Kurvenscheibe 43 gegen das Werkstück hin  gedrückt. Die Druckfeder hat     nämlich    das       Bestreben,        den        Spindellagerkörper    39 gegen  das     Weirkst        ic.k    vorzuschieben. Der Vorschub  wird aber durch die Hubscheibe 43 geregelt.

    Der Rückzug des     Spindellagerkörpers    wird      zwangsweise durch die Hubscheibe 43 be  werkstelligt. Das     Handraid    93 dient in Ver  bindung     mit    den     Muttern    94 zur Regelung  der Druckspannung der Feder 90.  



  Auf dem Lagerkörper 39 der Spindel ist  eine Mutter 95 (Fig. 9) angeordnet, in wel  che eine Schraubenspindel 96 eingeschraubt  ist, die auf dem     Teil    37 in einem Lager 97       gelagert    ist. Die Schraubenspindel 96 steht  durch einen Kegeltrieb 98 mit einer mit  einem Handrad 99 versehenen Stellwelle in  Verbindung, so dass durch Drehen des Hand  rades der Spindellagerkörper in bezug auf  den Teil 37, an dem er geführt ist, einge  stellt werden kann. Eine Schraube 100 dient  zum Festklemmen der     beiden        Teile    gegenein  ander. Die Bohrungen     101    .(Fix. 8) in den  Seitenwänden 29 dienen zur Aufnahme der  Gelenkbolzen der Geradführungshebel 31.  



  Der das vordere Endei des Lagerkörpers  -3.9 bildende Frässpindelkopf 102 (Fix. 3)  (ist zum     auswechselbaren    Einspannen eines  Fräswerkzeuges 103 eingerichtet. Das freie  Ende des Lagerkörpers, 39 der Frässpindel  ist mit einer unterschnittenen Nut 104 für  Befestigungsschrauben versehen, die nach  Entfernung des Fräswerkzeuges die Anbrin  gung von Vorsatzgeräten und die Kupplung  ,der Frässpindel mit dem Antriebswellen  ,stumpf des     Vorsatzgerätes    ermöglichen. Als  (solche Vorsatzgeräte kommen in Frage ein  !solches .mit senkrechter Frässpindel, ein  Stossapparat und ein Kopierapparat.  



  Das Vorsatzgerät mit senkrecht arbeiten  der Frässpindel, das die Bearbeitung der  Zahnkanten derart ermöglicht, dass das.  Werkzeug der Verzahnungskontur des Werk  stückes folgt, besteht zum Beispiel, wie  Fig. 13 zeigt, aus einem Gehäusekopf 105,  in welchem die senkrechte Frässpindel 106       ,gelagert    ist. Ein auf der Spindel 106 sitzen  des Kegelrad 1:07 kämmt mit einem Kegel  rad 108. Der Wellenstumpf 109 des Vor  satzgerätes wird an Stelle des Horizontal  fräsers in den Spindelkopf 102 mittels der  Überwurfmutter l(10 festgespannt.  



  Bei dem durch Fig. 14 veranschaulichten  Vorsatzgerät mit Stosswerkzeug ist ein    Stahlhalter 111 in dem Gehäusekopf 112  senkrecht verschiebbar geführt und wird von  einer Kurbel oder einem Exzenter 113 be  tätigt, dessen. Wellenstumpf 114 in der vor  her beschriebenen Weise im Spindelkopf 102  an Stelle des Fräsers eingespannt ist, wobei  dem Werkzeug durch die Kurbel     eine        Auf-          und    Abbewegung .erteilt wird.  



  Mit horizontal: arbeitendem Fräser .gemäss  Fig. 3 wird die Zahnkante nur im Kopfteil  des Zahnes bearbeitet, wobei durch Benut  zung .eines Formfräsers und entsprechend ge  stalteter Scheiben 27, 43, 68 für die, Bewe  gung des Fräsers in senkrechter Ebene be  liebige Abrundungs- und Abschrägungsfor  men erzielbar sind. Bei der Bearbeitung der  Zahnkantanabschnitte, die sich der senkrech  ten Bewegungsebene des Fräsers mehr oder  weniger nähern, wird durch die Wirkung  der entsprechend gestalteten     Kurvenscheibe     68 die Drehbewegung des     Werkstückes    ver  langsamt.  



  Bei der Zahnkantenabrundung zur Er  zielung von Abrundungs- oder Abschrä  gungsformen gemäss Fig. 15 bis 19 wird ein  Formfräser 103 (Fix. 3) in den     Frässpindel-          kopf    102 einsgespannt und .das zu fräsende  Zahnrad auf den Zapfen 8 des Haltebockes 7  aufgeschoben, auf welchem es vom Zahnrad  57 über das Kegelräderpaar 59, 60, -die  Welle 61, das Kegelräderwechselgetriebe 69,  die Welle 70, den     Schneckentrieb    72, die  Welle 73 und .die     ,Stirnräder    74 in langsame  Drehung gesetzt wird.

   Während der Dre  hung des Werkstückes werden die Zahnkan  ten an den     Zahnstirnseiten    von dem Fräs  werkzeug 103 bearbeitet, (las eine dem Masse  der Drehung des Zahneis entsprechende Be  wegung in senkrechter Richtung ausführt.  Diese Bewegung wird von der Kurvenscheibe  27 vermittels des Hebels 23, des Rollen  wagens ' 22, Bogenschlitzes 21 und des  Schwingarmes 18, auf welchem die     Spindel-          lagerbüchse    ruht, gesteuert, indem der Trag  arm 18 um sein Gelenk 20 gehoben oder     ge-          senkt    wird.

   Je nachdem     ider        Fräser    einen       'waagrechten    Kantenabschnitt (Zahnspitze)  oder einen geneigten, der .senkrechten Rieh-      tun- sich nähernden Kantenabschnitt (Zahn  flanken) bearbeitet, wird die Drehungs  geschwindigkeit des Werkstückes beschleu  nigt oder verlangsamt, damit der Fräser irr  gleichen Zeiten möglichst gleiche Längen  der Zahnkontur bearbeitet. Die Beschleuni  gung und Verlangsamung der Drehungs  geschwindigkeit des Werkstrickes wird von  der Kurvenscheibe 68 vermittels des Armes  66 und des Planetenrädertriebes 55, 56 be  werkstelligt, durch welchen je nach seiner  von der Kurvenscheibe 68 gesteuerten Be  wegung- dem Zahnrad 57 und dem von ihm  abhängigen Werkstückantrieb eine Beschleu  nigung oder Verzögerung erteilt wird.

   Bei  dieser Art der Zahnkantenabrundung findet  eine     Bewegung    des     Werkzeuges    in der Spin  delrichtung nicht statt; die Hubscheibe 43  ist daher ausgeschaltet bezw. durch eine  Kreisscheibe ersetzt.  



  Mit senkrecht zum, Werkstück arbeiten  dem Fräser lässt sieh die Zahnkante in ihrem  ganzen Umriss abgraten oder abrunden oder  abschrägen, wie in Fig. 20-25 veranschau  licht ist.  



  Wenn die Zahnkanten eines Rades in  dieser Weise bearbeitet werden sollen, wird  das durch Fig. 13 veranschaulichte Vorsatz  gerät mit senkrechter Frässpindel 106 an  das freie Ende des Lagerkörpers 39 der  Frässpindel angesetzt und ein Wellenstumpf  109 mit der Frässpindel 13 gekuppelt. Das  Werkstück wird in gleicher Weise wie bei  der vorher beschriebenen Arbeitsweise auf  den Zapfen des Haltebockes aufgesetzt und  mit dem Drehungsantrieb in Verbindung ge  bracht. Bei dieser Arbeit findet     eine    Be  wegung des Fräsers in senkrechter Richtung  nicht statt; ,die Kurvenscheibe 2 7 wird daher  ausgeschaltet bezw. durch eine Kreisscheibe  ersetzt.

   Dagegen wird die Hubscheibe 43  eingesetzt, -welche die Bewegung- der     Fräs-          spindel    in der Spindelrichtung im Einklang  mit der Werkstückdrehung steuert. Das  senkrecht gerichtete Fräswerkzeug führt  dabei eine radiale Bewegung zum     Werk-          stÜck    aus, wobei wiederum die Drehung in  dem     Masse    verzögert wird, in dem der zu    bearbeitende Kantenabschnitt sich der radia  len Richtung nähert.

   Die Hubscheibe 43 be  wegt den Fräser entsprechend der Zahnkon  tur in radialer Richtung zum Werkstück  vorwärts     Lind    rückwärts über den zweiarmi  gen Hebel 41, Führungsteil 44, Führungs  brücke 37, den Spindellagerkörper 39, mit  der Spindel     1.3.     



  Vor Beginn des Fräsens erfolgt eine Ein  stellung des Fräswerkzeuges zum Werk  sti:iek vermittels des Handrades 99 in der  Spindelrichtung und vermittels des Hand  rades 93 eine Regelung der Druckspannung  der Feder 90, -durch welche der Spindel  lagerkörper 39 nach Massgabe. der Hub  scheibe 43 in der Richtung auf das Werk  stück gedreht wird.  



  Der Stossapparat wird in besonderen  Fällen angewandt, wenn, wie zum Beispiel  bei kleinen Zahnrädern und kleinen Zähnen,  mit dem Fräser nicht ,gearbeitet werden  kann. Mit Hilfe eines auf dem Tisch be  festigten sogenannten Universalbockes 115  (Fig. 5) kann dabei das zu bearbeitende  Zahnrad je nach Zahnform nach allen Rich  tungen     gestellt    werden.  



  Bei Benutzung des Vorsatzgerätes mit  dein Stosswerkzeug zur     Herstellung    von  Zabnabschrägungen gemäss Fig. 26 bis 29  ist die Wirkungsweise die gleiche wie vor  her beschrieben.  



  Durch doppelte Anordnung eines Vor  satzgerätes mit senkrecht zur Antriebsspin  del arbeitendem Fräser 106 und Befestigung  des Werkstückes 8 auf einer horizontal ge  lagerten Welle kann, wie Fig. 30 und 31       veranschaulichen,    das Werkstück auf beiden       Stirnseiten    zugleich     bearbeitet    werden.  



  In Fig. 32-36 ist ein Vorsatzgerät 105  mit senkrechter Frässpindel benutzt und auf  dem     Maschinentisch    ist ein Rundtisch 116  angeordnet, der von den Zahnrädern 74 an  getrieben wird. Durch entsprechende Steue  rung der Spindelbewegung und der     Dreh-          gescbwindigkeit    des Tisches können mit  senkrechtem     Fräser    radiale,     tangentiale    und       hogenförmige        Fräsungen    ausgeführt werden.      In den Fig. 32\36 ist beispielsweise die  Bearbeitung einer das     Werkstück    bildenden  Turbinenschaufel     11'7    dargestellt.

   Zum Ein  spannen des,     Werkstückes    dient ein auf     dein     Tisch 116 befestigter Einspannkörper 118,       geben    den das Werkstück mit Hilfe von zwei       Klemmstücken    119, 120     festgespannt    wird.  Die     Klemmstücke    sind durch Bolzen 121 mit  Querstücken 122 bezw. 123 verbunden, in  welche je eine     Druckschraube    124 einge  spannt ist, die sich auf der andern     Seite     gegen den Einspannkörper 118 stützt. Das  Werkstück 117 führt hier     während    der Be  arbeitung eine Drehbewegung um: die Axe  x-x, also nicht um die eigene Axe aus.

   In  Fig. 36 ist y die Bewegungshahn des Werk  stückes und, Z die Bewegungsbahn des.     Werk-          zeuges.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kopierfräsmaschine, insbesondere zum Ab- gra.ten oder Abrunden der Zahnkanten. von Getrieberädern, dadurch gekennzeichnet., dass das Werkstück während seiner Bearbeitung eine Drehbewegung ausführt, dass die Fräs- spindel (13) in ihrer Längsrichtung und quer zu dieser Richtung verstellbar ist, wo bei eine Kurvenscheibe (27) über ein Hub gestänge (18, 21, 22, 23) die Querbewegung der Frässpindel (13) und eine Hubscheibe (43) über ein Bewegungsgestänge (37, 41, 44) in Zusammenwirkung mit einer Feder (90) die Längsbewegung der Frässpindel (13) entsprechend der vom Werkzeug zu be schreibenden Bahn steuert.
    UNTERANSPRüCHE : 1. Kopierfräsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Kurvenscheibe (68) vorgesehen ist, um die Drehgeschwindigkeit des Werk stüokes (8) über ein Planetengetriebe (55, 56) zu steuern. 2. Kopierfräsmaschine nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der La- gerkörper (39) der Frässpindel (13) auf dem in seiner Höhenlage von der Kurvenscheibe (27) gesteuerten Ende eines am andern Ende schwenkbar gelagerten Hebels (18) mittels Geradführungen (31, 33, 35) angeordnet ist. 3.
    Kopierfräsmaschine nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerkör per (39) der Frässpindel (13) in einem von den Geradführungen (31, 33, 35) getragenen Führungsteil (37) längsverschiebbar geführt ist und der Vor- und Rückschub des Füh rungsteils (37) durch die Hubscheibe (43) mittels Hebels (41) geregelt wird. 4. Kopierfräsmaschine nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kurven scheibe (68) für die Drehgeschwindigkeit des Werkstückes (8) das im Antrieb des Werk stückes (8) vorgesehene Planetengetriebe (55, 56) verstellt. 5.
    Kopierfräsmaschine nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass das Vorderende des beweglichen Lagerkörpers (39) der Fräs- spindel (13) zur Befestigung eines Vorsatz- berätes mit senkrechter Frässpindel (l06) und Kegelrädertrieb eingerichtet ist, dessen Antriebswellenstumpf (109) an Stelle des Fräswerkzeuges in den Spindelkopf (102) einspannbar ist. 6.
    Kopierfräsmaschine nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass der bewegliche Lagerkörper (39) :der Frässpindel (13) zur Büfestigung eines Vorsatzgerätes mit Stoss werkzeug und Kurbeltrieb .eingerichtet ist, dessen Kurbelwellenstumpf (114) an Stelle des Fräswerkzeuges in den Spindelkopf (102) ein & pannbar ist.
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