CH220401A - Mehrmotoriges Flugzeug. - Google Patents

Mehrmotoriges Flugzeug.

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CH220401A
CH220401A CH220401DA CH220401A CH 220401 A CH220401 A CH 220401A CH 220401D A CH220401D A CH 220401DA CH 220401 A CH220401 A CH 220401A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
aircraft
engine
wing
longitudinal axis
behind
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Application number
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English (en)
Inventor
Dornier-Werke G M B H
Dornier Claude Dr-Ing E H
Original Assignee
Dornier Werke Gmbh
Dornier Claude Dr Ing E H
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C11/00Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description


      Mehrmotoriges    Flugzeug.    Die Erfindung     betrifft    ein     mehrmotoriges     Flugzeug und bezieht sich auf eine Kombi  nation an sich bekannter     Merkmale.     



  Als bekannt gelten     mehrmotorige    Flug  zeuge, bei welchen beispielsweise zwei Motoren  in Flügel-Motorgondeln untergebracht sind und  auf Zugschrauben arbeiten, die auch als ge  genläufige Doppelluftschrauben ausgebildet  sein können.  



  Ferner ist es bekannt, vier Motoren in Tan  demanordnung in zwei Flügel-Motorgondeln  anzuordnen, wobei zwei Motoren zwei vor dem  Flügel befindliche, einfache oder doppelte Zug  schrauben und die beiden andern Motoren zwei  hinter dem Flügel befindliche, einfache oder  doppelte Druckschrauben antreiben.  



  Endlich wurde auch schon vorgeschlagen,  an Flugzeugen, deren als Leitwerksträger aus  gebildetes Rumpfende spindelförmig gestaltet  ist, ausser der am Rumpfbug eine Zugschraube  antreibenden, einmotorigen Vortriebsanlage  noch eine zusätzliche, auf Druckschrauben am  Rumpfende arbeitende einmotorige Anlage  einzubauen. Die Weiterbildung dieses Gedan-    kens ist in jenem Vorschlag zu sehen, nach  welchem zwei Motoren im Rumpf hinter den  Besatzungsräumen hintereinanderliegend so  angeordnet sind, dass sie über eine Verlänge  rungswelle eine hinter dem     Leitwerk    liegende  gegenläufige Doppelluftschraube antreiben.

    Das Bestreben der Flugzeugbauer, bisher be  kannte mehrmotorige Flugzeugmuster mit er  heblich stärkerer Vortriebsanlage auszurüsten,  führte dazu, jenes mit zwei in     Flügel-Motor-          gondeln    untergebrachten Motoren versehene  Flugzeugmuster mit einem weiteren, im Rumpf  bug eingebauten und auf     eine    Zugschraube  arbeitenden Motor zu versehen. Wohl war auf  diese Weise     eine    Vergrösserung des Stirnwider  standes dieses Flugzeugmusters vermieden.  Gleichzeitig gingen hierbei aber sämtliche Vor  teile verloren, die ein Rumpfbug ohne Vor  triebsanlage bietet, beispielsweise die Vorteile       freier    Sicht, günstiger Unterbringung von  MG-Ständen, Beobachtungsposten, Führer  und Fahrgastsitzen und dergleichen.

   Man  musste ferner feststellen, dass der Einbau  wirkungsgrad der am Rumpfbuge arbeitenden      Schraube     verhältnismässig    schlecht wurde.  Die Belästigung der im Rumpf hinter der  mittleren Motorenanlage untergebrachten Fahr  gäste durch Abgase, deren Eindringen in den       Fahrgastraum    nie vollständig vermieden wer  den konnte, wurde von den Fahrgästen be  sonders unangenehm empfunden.  



  Ein Flugzeug nach der Erfindung dagegen  ermöglicht eine erhebliche Verstärkung der  Vortriebsanlage unter Vermeidung der oben  genannten Nachteile, ohne     dass    hierbei der  Stirnwiderstand des zu verbessernde Flug  zeuges erhöht wird. Die Erfindung besteht in  der Kombination mindestens einer hinter dem  Leitwerk angeordneten Heckschraube mit min  destens zwei symmetrisch zur Längsachse am  Flügel angeordneten Schrauben.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind meh  rere Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes dargestellt, und zwar zeigen die  Fig. 1-4 je ein Beispiel eines     mehrmoto-          rigen    Flugzeuges in Draufsicht.  



  Das Flugzeug nach Fig. 1 weist zwei sym  metrisch zur Flugzeug-Längsachse vor dem  Flügel 1 angeordnete Zugschrauben 2 auf.  Ausserdem besitzt es eine hinter dem Leit  werk 3 angeordnete Heckschraube 4.  



  Das Flugzeug nach Fig. 2 weist zwei sym  metrisch zur Flugzeug-Längsachse hinter dein  Flügel 1 angeordnete Druckschrauben 5 auf,  wiederum in Kombination mit einer hinter  dem Leitwerk 3 angeordneten Heckschraube 4.  



  Beim Flugzeug nach Fig. 3 sind in Kombi  nation mit einer hinter dem Leitwerk 3 ange  ordneten, über eine Verlängerungswelle 6 durch  einen im     Rumpfhinterteil    befestigten Motor 7  angetriebene     Heckschraube    4 zwei symmetrisch  zur Flugzeug-Längsachse am Flügel 1 ange  ordnete, mit einfachen     Luftschrauben    8 aus  gerüstete Tandem-Aggregate 9 vorgesehen.  



  In ähnlicher Weise sind beim Flugzeug  nach Fig. 4 in Kombination mit zwei koaxial  angeordneten, gegenläufigen Heckschrauben  10, die durch zwei im Rumpf hinter den Be  satzungsräumen hintereinanderliegend ange  ordnete Motoren 11, 12 angetrieben werden,  zwei symmetrisch zur Flugzeug-Längsachse  am Flügel 1 angeordnete, mit einfachen Luft-    schrauben 8 ausgerüstete Tandem-Aggregate  9 vorhanden. Hierdurch wird hier der Einbau  einer Vortriebsanlage ermöglicht, deren Lei  stung derjenigen anderer bisher bekannt ge  wordener und denselben Stirnwiderstand auf  weisender Flugzeuge mit freiem Rumpfbug  raum weit überlegen ist.  



  Bei, den Flugzeugen nach Fig. 3 und 4  könnten die Tandem-Aggregate 9 statt mit  einfachen mit doppelten Luftschrauben ver  sehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: 'Mehrmotoriges Flugzeug, gekennzeichnet durch die Kombination mindestens einer hinter dem Leitwerk angeordneten Heckschraube mit mindestens zwei symmetrisch zur Flug zeug-Längsachse am Flügel angeordneten Schrauben. UNTERANSPRÜCHE: 1. Mehrmotoriges Flugzeug nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei symmetrisch zur Flugzeug-Längsachse vor dem Flügel befindliche Zugschrauben aufweist. 2. Mehrmotoriges Flugzeug nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei symmetrisch zur Flugzeug-Längsachse hinter dem Flügel befindliche Druckschrauben aufweist.
    3. Mehrmotoriges Flugzeug nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei symmetrisch zur Flugzeug-Längsachse ange ordnete Tandem-Aggregate aufweist. 4. Mehrmotoriges Flugzeug nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, d.ass die Tandein-Aggregate mit einfachen Luftschrauben ausgerüstet sind. 5. Mehrmotoriges Flugzeug nach Patent anspruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Tandem-Aggregate mit doppelten Luftschrauben ausgerüstet sind.
    6. 'lehrmotoriges Flugzeug nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei koaxial angeordnete, gegenläufige Heckschrau ben aufweist.
CH220401D 1939-03-25 1941-08-21 Mehrmotoriges Flugzeug. CH220401A (de)

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CH220401A true CH220401A (de) 1942-03-31

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CH220401D CH220401A (de) 1939-03-25 1941-08-21 Mehrmotoriges Flugzeug.

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