DE726862C - Zweimotoriges Triebwerk fuer Flugzeuge - Google Patents

Zweimotoriges Triebwerk fuer Flugzeuge

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DE726862C
DE726862C DEW98279D DEW0098279D DE726862C DE 726862 C DE726862 C DE 726862C DE W98279 D DEW98279 D DE W98279D DE W0098279 D DEW0098279 D DE W0098279D DE 726862 C DE726862 C DE 726862C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D35/00Transmitting power from power plants to propellers or rotors; Arrangements of transmissions
    • B64D35/08Transmitting power from power plants to propellers or rotors; Arrangements of transmissions characterised by the transmission being driven by a plurality of power plants
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D35/00Transmitting power from power plants to propellers or rotors; Arrangements of transmissions
    • B64D35/04Transmitting power from power plants to propellers or rotors; Arrangements of transmissions characterised by the transmission driving a plurality of propellers or rotors
    • B64D35/06Transmitting power from power plants to propellers or rotors; Arrangements of transmissions characterised by the transmission driving a plurality of propellers or rotors the propellers or rotors being counter-rotating

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Zweimotoriges Triebwerk für Flugzeuge Die Erfindung betrifft zweimotorige Flugzeuge. Bei den üblichen Flugzeugen dieser Art sind die beiden Motoren je an einer Seite des Flugzeugrumpfes angeordnet, und zwar in einem Abstande von der Wandung dieses Flugzeugrumpfes, der wesentlich größer ist als der Halbmesser der Luftschraube. Die je eine Luftschraube antreibenden Motoren sind ferner im allgemeinen in der Flügelebene und an der vorderen Flügelkante mit nach vorn gerichtetem Kurbelwellenstumpf angeordnet und durch eine an die Flügelbespannung anschließende Haube geschützt. Wenn ein Motor versagt, hat das Drehmoment des einzigen noch umlaufenden Motors das Bestreben, das Flugzeug um so mehr umzulegen, als es sich in einem ziemlich großen Abstande von der Längsmittellinie des Flugzeuges auswirkt, -weshalb der Flugzeugführer gezwungen ist, den Auftrieb auf der sich neigenden Seite> somit die Rücktrift, zu erhöhen. Ferner erhöht auch noch die stillstehende Luftschraube die Rücktrift auf derselben Seite. Diese beiden einseitigen Rücktrifterhöhungen, die das Flugzeug _ umzulegen suchen, müssen vom Flugzeugführer mit Hilfe des Steuerruders bekämpft werden, -voraus sich eine weitere Rücktrifterhöhung infolge der Schrägstellung des Ruders ergibt. Die Folge hiervon ist letzten Endes, daß, wenn nur ein einziger Motor im Betrieb bleibt, die Luftschnittigkeit des Flugzeuges bedeutend herabgesetzt ist, weshalb das Fliegen mit :einem einzigen Motor, namentlich bei beladenem Flugzeug, schwierig, gefährlich ist und wegen der Ermüdung des überlasteten Motors nicht lange möglich ist.
  • Diese Nachteile lassen sich zwar beseitigen, wenn gemäß einer bekannten Anordnung die beiden Motoren hintereinander im Flugzeugrumpf untergebracht werden und zwei am Bug des Flugzeugrumpfes eingebaute gleichachsige, gegenläufige Luftschrauben antreiben. In diesem Falle bedarf es eines Flugzeugrumpfes mit großem Querschnitt, der Sitz des Flugzeugführers ist weit rückwärts verlegt, und der Führer hat beim Landen keine gute Sicht auf das Gelände. Gegenüber den außerhalb des Flugzeuges angeordneten Motoren hat diese Anordnung noch den großen Nachteil, daß die Bequemlichkeit der Fluggäste durch das Geräusch, die Hitze, den.lästigen Geruch und andere kaum zu beseitigende Begleiterscheinungen stark beeinträchtigt wird. Diese Art der Anordnung hat sich denn auch nicht in der Praxis behaupten können. Endlich ist sie auch bei luftgekühlten Motoren nicht anwendbar. Die Vorteile dieser beiden Anordnungen sind in der Anordnung gemäß der Erfindung vereinigt, während ihre Nachteile ganz beseitigt sind. Die Erfindung besteht in der Verbindung eines bekannten Systems von zwei gegenläufigen, gleichachsig getrennt angetriebenen Luftschrauben mit zwei Motoren, insbesondere luftgekühlten Sternmotoren, die beide vor der vorderen Flügelkante in der Flügelebene liegen, wobei der nach hinten gerichtete Kurbelwellenstumpf mit der entsprechenden Luftschraube durch eine mit Kardangelenken versehene und leicht zur Längsmittelebene des Flugzeuges geneigte Zwischenwelle verbunden ist.
  • Dabei sind die gleichachsigen Luftschrauberiwellen am Bug des Flugzeugrumpfes in einem festen Gehäuse gelagert, das gleichzeitig als Lagerung der Zwischenwellen ausgebildet ist.
  • auf diese Weise wird nämlich der Innenraum des Flugzeugrumpfes vollständig frei; denn seine Abmessungen hängen nicht mehr von den Abmessungen der Motoren ab. Der Flugzeugführer kann den die beste Sicht gewährenden Platz einnehmen, und die Motoren sind vom Passagierraum entfernt. Da ferner der Kurbelwellenstumpf nach hinten ,gerichtet ist, brauchen die zu den Schrauben führenden Zwischenwellen nur einen sehr spitzen Winkel mit der Längsmittellinie des Flugzeuges zu bilden, so daß der Bug des Flugzeugrumpfes so spitz zulaufen kann, als es nur die gesuchte Windschnittiglceit erfordert, sofern diese Wellen im Bug unterkommen. Ferner gestattet diese besondere Anordnung der Mo-, toren, diese der Blaswirkung der Luftschraubenflügel unmittelbar auszusetzen und eine bessere Kühlung zu erzielen als bei gleichachsiger Anordnung des Motors und der Luftschraube. Endlich ist eine überverdichtung im Verdichter möglich. Vor allem gestattet aber diese Anordnung zum ersten Male, bei einem zweimotorigen Flugzeug das bekannte System zweier gleichachsiger Luftschrauben mit luftgekühlten Motoren zu verwenden.
  • Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, Motoren zu beiden Seiten des Flugzeugrumpfes anzuordnen und durch zwei schräge Zwischenwellen mit einer einzigen am Bug des Flugzeugrumpfes eingebauten Luftschraube zu verbinden. Bei dieser bekannten Anordnung sind die Motoren jedoch innerhalb der Flügel untergebracht, weshalb nur dicke Flügelquerschnitte mit verhältnismäßig großer Mindestrücktrift benutzt werden können. Ferner liegt die Längsmittellinie dieser Motoren in der Flucht der zur Luftschraube führenden Verbindungswelle und ist deshalb zur Längsmittellinie des Flugzeuges stark geneigt. Es ist deshalb nicht möglich, die Motoren außerhalb des Flügels anzuordnen. Die Verbindungswellen bilden ebenfalls einen großen Winkel mit der Längsmittellinie des Flugzeuges, und dieser Winkel läßt sich nur herabsetzen, wenn die Motoren in den Innenraum des Flugzeugrumpfes verlegt werden. Endlich ist diese :%,nordnung der Motoren innerhalb der Flügel hei Sternmotoren nicht anwendbar.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch eine Ausführungsform der Erfindung an einem Flugzeug in Aufsicht.
  • In dieser Zeichnung sind i und 2 Motoren, die unmittelbar am Rumpf 3 in die Flügel .1 eingebaut sind. Ihre Getriebestirnseite ist nach hinten gerichtet und über die Wellen g bzw. i o mit den gleichachsigen, einander umfassenden Wellen 7 und 8 der gegenläufigen Luftschrauben 5 und 6 gekuppelt. Die Wellen 9 und i o enthalten Kardangelenke i i.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweimotoriges Triebwerk für Flugzeuge, bei dem die beiden je an einer Seite des Flugzeugrumpfes im Tragflügel angeordneten Motoren über mit der Rumpfachse einen Winkel bildende `'Fellen unter Zwischenschaltung biegsamer Kupplungen mit einer am Bug des Rumpfes befindlichen Luftschraubenanordnung verbunden sind, gekennzeichnet durch die Verbindung zweier gegenläufiger, gleichachsig angeordneter, einzeln angetriebener Luftschrauben, über Zwischenwellen mit zwei vor der vorderen Flügelkante in der Flügelebene liegenden Motoren, insbesondere luftgekühlten Sternmotoren, deren nach hinten gerichtete Getriebestirnseite kraftschlüssig mit dem hinteren Ende der mit Kardangelenken (i i) versehenen Zwischenwellen (9, i o) verbunden ist. a. Triebwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichachsigen Luftschraubenwellen (7, 8) am Bug des Flugzeugrumpfes (3) in einem festen Gehäuse gelagert sind, das gleichzeitig der Lagerung der Zwischenwellen (9, io) dient.
DEW98279D 1935-08-01 1936-03-06 Zweimotoriges Triebwerk fuer Flugzeuge Expired DE726862C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
JP726862X 1935-08-01

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DE726862C true DE726862C (de) 1942-10-22

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ID=13496488

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW98279D Expired DE726862C (de) 1935-08-01 1936-03-06 Zweimotoriges Triebwerk fuer Flugzeuge

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DE (1) DE726862C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3629867A1 (de) * 1986-09-02 1988-03-10 Sita Bauelemente Zahnradgetriebe fuer luftfahrzeuge
DE29503764U1 (de) * 1995-03-09 1995-05-04 Schulze, Jürgen, Dipl.-Ing., 64711 Erbach Faltenglätter an Rohrbiegemaschinen
DE102008048915A1 (de) * 2008-09-26 2010-04-29 Airbus Deutschland Gmbh Leistungsverteilungssystem

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US8672263B2 (en) 2008-09-26 2014-03-18 Airbus Operations Gmbh Power distribution system
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