CH217697A - Schienenhobelvorrichtung. - Google Patents
Schienenhobelvorrichtung.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B31/00—Working rails, sleepers, baseplates, or the like, in or on the line; Machines, tools, or auxiliary devices specially designed therefor
- E01B31/02—Working rail or other metal track components on the spot
- E01B31/12—Removing metal from rails, rail joints, or baseplates, e.g. for deburring welds, reconditioning worn rails
- E01B31/17—Removing metal from rails, rail joints, or baseplates, e.g. for deburring welds, reconditioning worn rails by grinding
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Description
Schienenhobel-vorrichtnng. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Schienenhobelvorrichtung mit einem Fahrgestell, da.s mit Laufrollen zum Ver schieben desselben auf dem zu hobelnden Schienenstrang versehen und zur Aufnahme eines darin heb- und senkbar angeordneten Hobelträgers ausgebildet ist.
Diese Schienenhobelvarrichtung kenn zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch, dass der Hobelträger federnd am genannten Fahrgestell abgestützt und mittels eines gleichzeitig zum Verschieben des Schienen hobels dienenden Handgestänges derart steuerbar eingerichtet ist, dass beim Ver schieben dets auf dem zu hobelnden Schienen strang aufgelegten Schienenhobels mittels des Handgestänges na-ch der einen Richtung der Hobelträger mit der ,
daran angebrachten Hobelfeile durch Druck auf dieses Gestänge entgegen der Wirkung seiner Abstützfedern gesenkt werden kann, um unter Ausnützung des dem Schienenhobel verliehenen Schwunges ,den Arbeitshub auszuführen, während beim Verschieben des Schienenhobels nach der entgegengesetzten Richtung unter gleich zeitigem Na,
chla.ssen des Druckes auf .dem Handgestänge der Hobelträger zur Ausfüh- rung seines Leerhubes von den Abstützf edern wieder gehoben wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes veranschaulicht.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht einer Schie- nenhobelvorric$tung nach der ersten Aus- führungsform; Fig. 2 ist eine Oberansicht hierzu; F'ig. 3, 4 und 5 sind drei verschiedene Ansichten einer Schienenhobelvorriohtung nach der zweiten Ausführungsfarm.
Die Schienenhobelvorric$tung gemäss Fig. 1 und 2 hat ein Fahrgestell a mit zwei Seitenwangen, zwischen welchen ein federnd abgestützter Hobelträger b mit daran be- festigter Hobelfeile b1 heb- und senkbar an geordnet ist.
Zur federnden Abstützung des Hobelträgers b trägt letzterer mittels Ein- stelischrauben e zwei Längsschienen d, die an ihren beiden Enden auf Abstützfedern e aufliegen, welche sich ihrerseits wiederum auf Lagerstellen am Gestell a abstützen.
Aussen an den Seitenwangen des Gestelles a sind mittels daran befestigter Zapfen f zwei abgekröpfte, an ihren freien Enden durch eine Querstange g1 miteinander verbundene Hebelarme g angelenkt, die je mit einem Haken g- versehen sind.
Auf den beiden Längsschienen<I>d</I> sind vier Druckfedern 1i., die mittels einer zu einer Haltevorrichtung gehörenden Platte i, in ihrer Arbeitsstellung gehalten werden. Cber diese Platte i greift ein Bügel k., dessen Schenkelenden abgebogen sind und in Eingriff mit den Haken g= stehen.
An den beiden Enden des Gestelles a sind zwischen den Seitenwangen des letzteren je eine Laufrolle<I>in</I> vorgesehen, während am mittleren Teil des Gestelles a aussen an den Seitenwangen mittels Lachen o Laufräder 1) angebracht sind, die das Transportieren der Schienenhobelvorrichtung zur Arbeitsstelle oder von dieser weg; erleichtern.
Zum Gebrauch der Schienenhobelvorrich- tung wird dieselbe mit ihren beiden Rollen in auf den zu hobelnden Schienenstrang ge hoben. Hierzu wird ein im freien Ende eines am vordern Stirnende der Hobelvorrichtung vorgesehenen Auslegers r um die Vertikale drehbar angeordneter Greifbügel r1 über den Schienenkopf geJegt und die ganze Vorrich tung alsdann am Gestänge g, g1, das in der in Fig. 1 gezeigten 'Weise mittels einer Hakenstange s in niedergedrückter Stellung gehalten wird,
um den als Abstützpunkt dienenden Greifbügel r1 auf den Schienen strang gehoben. Zum Hobeln des letzteren wird der Hobel bei entriegeltem Gestänge g, g1 hin- und hergeschoben. Beim Vor schieben wird ein leichter Druck auf die Querstange g1 ausgeübt, was zur Folge hat,
dass der Hobelträger b entgegen der Wirkung der Abstützfedern e gesenkt wird und die Hobelfeile b1 unter Ausnutzung des dem Schienenhobel verliehenen Schwunges zur Ausführung seines Arbeitshubes veranlasst. Beim Zurückziehen des Hobels wird durch Aufheben des Druckes auf die Querstange g1 der Hobelträger b von den Federn e wie der nach oben verschoben, so dass der Hobel b1 einen I & erhub in vom Schienenkopf ab behobenem Zustande ausführt.
Die Aufgabe der Federn h liegt darin, zu verhindern, dass bei Ausübung eines etwas zu starken Druckes auf die Querstange g1 das Gestell a um die Eingriffsstelle zwischen dem Bügel k und den Haken g\ an den Zapfen f gehoben wird. Zu diesem Zwecke sind die.
Federn la be züglich ihrer Stärke und Vorspannung so bemessen, dass heim Niederdrücken der Querstange gl zuerst die Federn e nachgeben, bis der Hobel b1 in Eingriff mit dem Schie nenkopf gelangt, und erst bei stärkerem Druck die Federn h nachgeben. L: m die Hobelvorrichtung auch zum Hobeln von im Boden versenkten Tramsehienen verwenden zu können, könnten die Laufräder p auch in der Hölienrielit.ung verschiebbar am Gestell a angeordnet sein.
Die Schienenhobelvorrichtung gemäss Fig. 3, 4 und b unterscheidet sich von der oben beschriebenen Schienenhobelvorzichtung lediglich dadurch, dass das Gestell a. in zwei Stirnplatten r geführt ist, die je einen Bogenschlitz i#1 aufweisen, in die ein ent sprechender Bolzen am vordern und am hintern Stirnende des Gestelles a eingreift.
An diesen beiden Stirnplatten v sind die beiden Schenkel eines A-förmigen, seitwärts ragenden Auslegers u befestigt, der an seinem äussern, freien Ende eine Laufrolle ul trägt. Durch diese Massnahme ist es möglich, den Schienenhobel aus seiner normalen, vertikalen Stellung heraus in eine seitliche Schwenkstellung zu überführen, in der er mittels einer Feststellmutter n gesichert werden kann. Zweckmässig weisen die Bogen schlitze v1 eine dem Profil des Schienen kopfes entsprechende Form auf, so da.ss der Schienenkopf in einwandfreier Weise ge liobelt werden kann.
Die dargestellten Schienenhobelvorrichtun- gen haben .den grossen Vorteil, dass sie in bequemer Weise von einem einzigen Mann bedient werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCH: Sehienenhobelvorrichtung mit einem Fahr gestell, das mit Laufrollen zum Verschieben desselben auf dem zu hobelnden Schienen strang versehen und zur Aufnahme eines darin heb- und senkbar angeordneten Hobel trägers ausgebildet ist, dadurch gekennzeich- net,dass der Hobelträger federnd am genann ten Fahrgestell abgestützt und mitteas eines gleichzeitig zum Verschieben des Schienen hobels dienenden Hangestänges derart stenzer- bar eingerichtet ist, .dass beim Verschieben des auf dem zu hobelnden Schienenstrang aufgelegten Schienenhobels mittels des Hand gest.änges,nach der! einen Richtung der Hobelträger mit der daran angebrachten Hobelfeile durch Druck auf dieses Gestänge entgegen der Wirkung seiner Abstütz- federn gesenkt werden kann, um unter Aus- nützung des dem Schienenhobel verliehenen Schwungeis den Arbeitshub auszuführen, während beim Verschieben des Schienen,hobels nach der entgegengesetzten Richtung unter gleichzeitigem Nachlassen des Druckes auf dem Handgestänge der Hobelträger zur Ausführung seines Leerhubels von den Ab stützfedern wieder gehoben wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Schienenhobelvorrichtung nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hobelträger durch Vermittlung von mit Bezug auf denselben einstellbaren Stütz gliedern (d) auf den Abstützfedern aufliegt.2. Schienenhobelvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Handgestänge am Fahrgestell angelenkt ist und in Wirkungsverbindung mit einem beim Niederdrücken dieses Gestänges über Federn auf den Hobelträger wirkenden Bügel steht.d. Schienenhobelvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass aussen am Fahrgestell, im mittleren Teil desselben, Laufräder angebracht sind. 4.Schienenhobelvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrgestell an seinem vordern Stirnende einen nach vorn ragenden Ausleger trägt, der an seinem freien Ende ein um die Verti kale drehbaren Stützbügel trägt, und der es ermöglicht, die Hobelvorrichtung um diesen über den Schienenkopf gelegten Bügel am andern Stirnende des Fahrgestelles auf den zu hobelnden Schienenstrang zu heben.5. Schienenhobelvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrgestell zwischen zwei Stirnplatten schwenkbar geführt ist, an welchen ein seit- wärts ragender, an seinem freien Ende eine Laufrolle tragender Ausleger befestigt ist.6. Schienenhobeavorrichtung nach Patent anspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stirnplatten dem Profil des Schienenkopfes entsprechende Führungsschlitze aufweisen, in die am vor- ,dem und am hintern Stirnende des Fahr geetelles vorgesehene Bolzen eingreifen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH217697T | 1941-01-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH217697A true CH217697A (de) | 1941-11-15 |
Family
ID=4450250
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH217697D CH217697A (de) | 1941-01-07 | 1941-01-07 | Schienenhobelvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH217697A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2700562A1 (fr) * | 1993-01-15 | 1994-07-22 | Fassetta Cie Entr Frederic | Machine pour le décalaminage de la surface de roulement des rails de voie ferrée. |
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1941
- 1941-01-07 CH CH217697D patent/CH217697A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2700562A1 (fr) * | 1993-01-15 | 1994-07-22 | Fassetta Cie Entr Frederic | Machine pour le décalaminage de la surface de roulement des rails de voie ferrée. |
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