CH216746A - Verfahren zum Vergüten von Metallstäben und -drähten durch Kaltverformung. - Google Patents

Verfahren zum Vergüten von Metallstäben und -drähten durch Kaltverformung.

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CH216746A
CH216746A CH216746DA CH216746A CH 216746 A CH216746 A CH 216746A CH 216746D A CH216746D A CH 216746DA CH 216746 A CH216746 A CH 216746A
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CH
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Koehler Franz Ing Dipl
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Koehler Franz Ing Dipl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D3/00Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts
    • B21D3/12Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts by stretching with or without twisting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description


      Verfahren    zum Vergüten von Metallstäben und     -drähten    durch     Naltverformung.       Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zum Vergüten von Metallstäben und     -drähten     durch Kaltverformung, und besteht darin,  dass währenddem die Metallstäbe oder     -drähte     kalt verwunden werden, auf sie eine die Zug  fliessgrenze des     Materials    nicht überschrei       tende        axiale    Zugspannung ausgeübt wird, .so  dass durch diese keine Reckurig des Materials  stattfindet.  



  Es ist bekannt,     Vierkantstäbe    mit fixem       Ein.spannabstand    in sich kalt zu verwinden.  Erfolgt die Verwindung solcher Vierkant  stäbe mit in ihrer Längsrichtung frei beweg  lichen     Einspannköpfen,    so verkürzen     isie    sich.  Wird jedoch während der Verwindung der       Einspannabstand    konstant gehalten, so wird  dadurch eine Verkürzung unmöglich gemacht,  es wird daher beim     Verwinden    die     Zugfliess-          grenze    überschritten, d. h. das Material wird       gestreckt.     



  Es wurde auch ein Verfahren vorge  schlagen, nach welchem Stäbe axial oder zu  sammen kalt verbunden werden, wobei sie  gleichzeitig gereckt werden, Bei der Ver-         windung    wird der     Einspannabstand    konstant  gehalten, um eine durchgehende Berührung  der zusammen verwundenen Stangen zu er  zielen.

   Da. beim     Zusammenverwinden    von  zwei oder mehreren Stangen eine Verkürzung  stattfindet, so wird bei     konstanter    Einspann  länge das Material ähnlich wie bei Vierkant  stangen gereckt, d. h. über die     Zugfliessgrenze          beansprucht.    Wird nun während der Ver  windung den     Einspannköpfen    eine gegen  seitige     lAngsbewegung    voneinander weg er  teilt, so findet ,eine zusätzliche Reckurig     des     Materials statt.

   Die während der     Verwindung          bezw.    durch die     Längsbewegung    der Ein  spannköpfe auftretenden Zugkräfte sind  demnach so gross, dass das Material über die       Zugfliessgmenze    beansprucht, also gereckt  wird.     Bei    in ähnlicher Art     verwundenen          Einzelstäben    treten ähnliche     Erscheinungen     auf.  



       Bekanntlich    kann durch die     Kaltverwin-          dung    von Stangen in sich oder durch das  Zusammenwirken von     Stangen,    eine Festig  keitssteigerung des Stangenmaterials erzielt      werden. Wird aber während der Verwindung  noch gleichzeitig eine zusätzliche, über der  Fliessgrenze liegende Zugspannung, also eine  zusätzliche     Reckung    ausgeübt, so findet da  bei keine weitere Verbesserung der Festig  keitseigenschaften statt, diese werden im  Gegenteil sogar verschlechtert.

   Werden Stan  gen, die sich bei der Verwindung verkürzen,  wie z.     B.        Vierkantstangen    oder mehrere zu  sammenverwundene Stäbe, mit konstantem       Einspannabstand    verwunden, so ist die Grösse  der dadurch auf die Stangen einwirkenden  Zugkraft und somit die Höhe der     Reckung     von dem Grade der Verwindung abhängig.  Es kann daher die Grösse der auf die Stange  wirkenden Zugkraft nicht beliebig     gewählt      erden.  



       Beim    Verfahren gemäss vorliegender Er  findung können der     Verwindegrad    und die  während der Verwindung auf die Stange       wirkende    Zugbeanspruchung     unabhängig    von  einander, beliebig und in der für das be  treffende Material und den vorliegenden  Querschnitt günstigsten Grösse gewählt wer  den. Es können auch Stangen, die sich     bei    der       Verwindung    verkürzen, mit einer unter der       Zugfliessgrenze    liegenden Beanspruchung  verwunden werden, so dass dabei eine zusätz  liche Streckung des Materials, also eine da  durch bedingte Verschlechterung der Festig-         keitseigenschaften,    vermieden werden kann.

    Die axiale Zugspannung kann während des       Verwindens    konstant     behalten    oder variiert  werden.  



  Das vorliegende Verfahren ist für die  Herstellung von     Armierungseinlagen    mit  durchgehends gleichen Festigkeitseigenschaf  ten vorteilhaft geeignet,     wobei    Fehler, die im  Material solcher Stangen     oder.dergl.    vorhan  den sind, während des     Vergütens    so deutlich  zu     Tage        treten,    dass die Stangen oder     dergl.     leicht ausgeschieden werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Vergüten von Metall stäben und -drähten durch Kaltverformung, dadurch gekennzeichnet, dass, währenddem die Metallstäbe oder -drähte kalt verwunden wer den, auf sie eine die Zugfliessgrenze des Materials nicht überschreitende axiale Zug spannung ausgeübt wird, so dass durch diese keine Reckung des Materials stattfindet. UNTERANSPRUCH:
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die axiale Zugspannung während des Verwindens konstant gehalten wird.
CH216746D 1940-06-01 1940-06-01 Verfahren zum Vergüten von Metallstäben und -drähten durch Kaltverformung. CH216746A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0080832A1 (de) * 1981-11-18 1983-06-08 Allied Steel Limited Vorrichtung zur Kaltbearbeitung von Metallstangen
FR2606304A1 (fr) * 1986-11-07 1988-05-13 Bruss Polt I Procede et dispositif de dressage d'un fil metallique

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0080832A1 (de) * 1981-11-18 1983-06-08 Allied Steel Limited Vorrichtung zur Kaltbearbeitung von Metallstangen
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