CH214722A - Einrichtung zum Einstellen der Eigenfrequenz von elektrischen Schwingungskreisen. - Google Patents

Einrichtung zum Einstellen der Eigenfrequenz von elektrischen Schwingungskreisen.

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CH214722A
CH214722A CH214722DA CH214722A CH 214722 A CH214722 A CH 214722A CH 214722D A CH214722D A CH 214722DA CH 214722 A CH214722 A CH 214722A
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CH
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spiral
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scale
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/02Indicating arrangements
    • H03J1/04Indicating arrangements with optical indicating means
    • H03J1/041Pointers, markers, or the like, for tuning dials; Folding dials

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Description


  Einrichtung zum Einstellen der Eigenfrequenz von elektrischen     Schwingungskreisen.       Die vorliegende Erfindung     befasst    sich  mit Einrichtungen zum Einstellen der Eigen  frequenz von     elektrischen    Schwingungskrei  sen, wie sie beispielsweise in Sende- und  Empfangsapparaten oder in Messgeräten für  Hochfrequenz und dergleichen benötigt wer  den. Von solchen Einrichtungen wird ver  langt,     dass    einerseits die Einstellung selbst  genügend     fein    erfolgen kann und dass     die          Ablesegenauigkeit    auf der Skala einen be  stimmten Wert, beispielsweise plus oder  minus ein Kilohertz, nicht unterschreitet.

   Die  Feineinstellung der Skala kann durch spiel  freie Übersetzungsgetriebe nahezu     beliebig     hoch getrieben werden; die     Ablesegenauig-          k,eit    auf der Skala ist hingegen ausschliess  lich durch den vom     Skalenzeiger    zurückge  legten Weg bestimmt und erfordert beson  ders bei Kurzwellen grosse Abmessungen der  bisher Üblichen Skalen.  



  Nach der vorliegenden Erfindung kann  man auch bei geringen Abmessungen der  Skala, eine sehr hohe     Ablesegenauigkeit    erhal  ten.     Dies    wird dadurch erzielt, dass die das         elektrische    Schaltelement verstellende An  triebsvorrichtung eine drehbare Skalenscheibe  besitzt, auf welcher die Frequenz- oder Wel  lenlängeneinteilung längs einer mindestens  eingängigen Spirale aufgezeichnet ist und  dass ferner der Skalenzeiger mittels einer be  sonderen, mit der     Antriebsvorrichtung    ge  kuppelten     Einrichtung    in radialer Richtung  entsprechend der     Steigung    der Spirale ver  schoben wird.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung sind  in der Zeichnung schematisch dargestellt,  und zwar zeigt     Fig.    1 eine     Skala    mit Antrieb  und     Umschaltvorrichtung    für zwei Bereiche,  während an Hand der     Fig.    2 eine besonders  vorteilhafte     Beschriftung    der Skala bespro  chen wird. In     Fig.   <B>3</B> ist schliesslich ein Ver  bindungsgetriebe zwischen Skala und Skalen  zeiger wiedergegeben, welches     vorzugsweise     verwendet wird, wenn drei oder noch mehr  Frequenz- oder     Wellenlängenbereiche    durch  die     Umischaltvoimichtung        erfa.sst    werden sol  len.

    



  In den     Fig.    1 bis 3     ist    die kreisförmige      Skala 1. auf der Welle ? befestigt,     -welche     unmittelbar einen Teil der .das     elektrische     Schaltelement verstellenden Antriebsvorrich  tung bildet, -die hier aus Gründen der Über  sichtlichkeit     nicht    eingetragen ist. Auf der  Welle '     kann    ferner der     Einstellknopf    3  angeordnet sein, der natürlich auch über ein  weiteres     Feineinstellgetr2ebe    entweder die  Welle     \?    oder den     Verstellmechanismus    des  elektrischen Schaltelementes unmittelbar an  treiben kann.

   Vorzuziehen     ist    jedoch die in       Fig.    1 angegebene Anordnung, bei     -welcher     die     Skala    und der     Einstellknopf    auf dersel  ben Welle befestigt sind. Auf der Skala. 1  ist nun die Frequenz- oder Wellenlängenein  teilung längs einer mindestens     eingangigen     Spirale 4' aufgezeichnet. Für mehrere Wel  lenbereiche wird dabei jedem Bereich eine  besondere Spirale zugeordnet, wobei sämt  liche Spiralen einen gemeinsamen     1llittel-          punkt    besitzen, so dass sie sich nicht über  schneiden.

   In     Fig.    1 und 2 sind zwei Wellen  bereiche angenommen und dementsprechend  auch zwei Spiralen 4' und 4" eingetragen.       Zwecks    besserer     Übersichtlichkeit    wird man  ferner die den     verschiedenen        Wellenbereichen          zugeordneten    Spiralen einschliesslich     den    Be  schriftungen mit verschiedenen Farben aus  führen, so     da,ss    jedem Bereich eine bestimmte  Farbe     zugeordnet    ist.     Beispielsweise    kann  also die Spirale 4' in rot und die Spirale 4"  in gelb     ausgeführt    sein.  



  Der Skalenzeiger 5 ist nun in radialer  Richtung beweglich und wird mittels der mit  einem     Schlitz    6 versehenen Zahnstange 8 von  den Bolzen 7 geführt. Zwischen der Zahn  stange 8 und der Welle     \?    ist.     ferner    eine Ein  richtung vorgesehen, so     dass    der Skalenzeiger  beim Drehen der     Skala    1 automatisch in ra  dialer Richtung entsprechend der ,jeweiligen  Steigung der Spirale verschoben wird. Be  sonders einfach     -wird    diese     Einrichtung-,    wenn  die Spirale eine konstante Steigung besitzt,  so dass der Durchmesser proportional mit dem  Drehwinkel der Skala wächst.

   Die     Bewegung     des Skalenzeigers 5 in radialer Richtung er  folgt dann ebenfalls     proportional    mit dem       Drehwinkel,    so dass ohne Verwendung     voll            iittrvenscheiben    und dergleichen die     Über-          trabunb    zwischen der Welle 3 und -der Zahn  stange 8 ausschliesslich mittels Zahnradge  trieben möglich ist.  



  In     Fig.    1 ist ein     Getriebe    mit drei und  in     Fig.    3 ein solches mit fünf Zahnrädern  dargestellt. Die reine V     erwendung    von Zahn  radgetrieben ist besonders vorteilhaft, wenn  mehrere Wellen     bereiclle    vorhanden sind,  weil dann die     L'insclialtvorriclitunb,    welch       den        Skalenzeiger    von einer Spirale auf die       nächste    verschiebt,     sehr    einfach in ihrem       Aufbau    sein kann.

   In     Fig.    1 und 3 ist zur       Bereichumschaltim-    ein Hebel 9 angebracht,       aer    gleichzeitig mit den     Kontaktumschaltern,     die hier weggelassen sind,     bewegt    wird.

   Der  Hebel 9 ist. auf der Welle     9.        drehbar        --ela-          -ert    und trägt das Verbindungsgetriebe, wel  ches in     Fig.    1 aus einem auf der Welle ? be  festigten Zahnrad     10,    einem in dasselbe ein  greifenden Zahnrad 11,     welches    mittels der  Achse 1 2 auf dem Hebel 9 gelagert ist, und  einem von     demselben        angetriebenen        Ritzel     13 bestellt, das seinerseits in die Zahnstange  8 eingreift.

   Beim Drehen des     Einstellknopfes          und    bei     arretierleni    Hebel 9 wird der     Ska-          lenzeiger    5 in der beschriebenen Weise der  Spirale     folgen.        Prellt    man. nun den Hebel 9  beispielsweise nach. oben, so     wird    ersichtlich  der Skalenzeiger 5 ebenfalls nach oben     ver-          sehoben,    ohne dass die     Skalenselieibe    1 mit  menommen     -werden    kann.

   Die     Drehbeu-egnng     am Hebel 9 wird     nlni    so     ,gewählt,    dass bei  einer     Betä.ti@-ung    des     Bereichumselialtcrs    der       Skalenzeio-er    5     nri    um diejenige     Strecke    ver  schoben damit. er auf die     dieseln    Be  reich zugeordnete Spirale zeigt. Bei diesem  Getriebe ist     natürlich.        Vorailssetzung-.    dass       das        R.itzel    13 und die Zahnstange 8     stets     ineinander eingreifen.

   Für nur zwei     Bereiche     ist der     Drehwinkel    am Hebel 9 so klein, dass       (lies    stets möglich ist.     -Bei    mehr als     zwei    '       Wellenbereichen        empfiehlt    sich ,jedoch ein  Getriebe, wie es in     Fig.    3 angegeben ist.

   Das  Zahnrad 13 greift: im     Gegensatz        zii        Fig.    1       nicht    in die Zahnstange 8,     sondern    in das  Zahnrad 14     des        Räderpaares    14, 15 ein, des-     i          seil        Acbse    16 in einer zur Zahnstange 8 par-           a.llelen    Führung     17    verschiebbar     ist    und von  der Feder 18 an das Zahnrad 13 angedrückt  wird. Das mit dem Zahnrad 14 verbundene       Ritzel    15 treibt die Zahnstange 8 an.

   Der     IIe-          bel    9 ist über das Verbindungsstück 19 an  den mit dem     Bereichumschalterknopf    20 ver  bundenen Hebel 21     angelenkt.    Irgendwelche       Klemmungen    sind bei diesem Zwischenge  triebe offensichtlich vermieden, welches     vor-          zugsweise    stets dann angewendet wird, wenn  drei oder noch mehr Bereiche vorhanden sind.  



  Die     Beschriftung    der Skala 1 wird im  allgemeinen in Kilohertz erfolgen. Verlangt  wird dabei,     .dass    beispielsweise auf je 10 Kilo  hertz 3 bis 6 mm Weg vorhanden ist, um  eine genügende     Ablesegenauigkeit    sicherzu  stellen. Ferner     ist    es erwünscht, dass der ein  mal gewählte     Frequenzabstand    zwischen auf  einander folgenden Teilstrichen auf der gan  zen Spirale, das heisst sowohl innen wie  aussen derselbe bleibt.

   Diese     Bedingungen     lassen sich erfüllen, sei es durch entspre  chende Abstufung des zu verändernden elek  trischen Schaltelementes oder     durchZwischen-          ";etriebe    zwischen demselben und der Welle  2 unter Verwendung von Kurvenscheiben,  welche den gewünschten Zusammenhang  zwischen dem Drehwinkel der Welle 2 einer  seits und der Frequenz- oder Wellenlängen  änderung     des    zu     verstellenden    Schwingungs  kreises anderseits herstellen. Am besten ist  es jedoch, den angestrebten Zweck dadurch  zu erzielen, dass der abzustimmende Schwin  gungskreis aus einer festen Selbstinduktion  und einem     abstimmbaren    Kondensator mit  logarithmischem Plattenschnitt besteht.

   Trägt       rna.n    unter diesen Umständen die tiefste Fre  quenz innen und die höchste Frequenz aussen  auf der Spirale auf, wie dies in     Fig.    2 für  beide Spiralen 4' und 4" angegeben ist, so  erhält man längs den Spiralen eine gleich  mässige     Frequenzteilung.        Entsprechend    wird  bei Wellenlängeneinteilung verfahren     und    die  längste Welle innen, die kürzeste Welle  aussen auf der Spirale angeschrieben. An sieh  könnte man die Beschriftung auch     umgekehrt     vornehmen und dem Drehkondensator einen  entsprechenden Plattenschnitt geben, so dass    also auf der Spirale die tiefste Frequenz sich  aussen befindet.

   Für gleichmässige Einteilung  erhält man dann aber stark flügelförmige       Kondensatorplatten,    welche einen grossen  Raum einnehmen     und    daher in den meisten  Geräten nicht anwendbar erscheinen.  



  Die vorliegende     Erfindung    ist keines  wegs auf die beschriebenen Ausführungs  beispiele beschränkt. Hinsichtlich er     Be-          reichumschaltung        und    der erforderlichen  Zwischengetriebe, sowie auch der baulichen  Ausführung der Skala und des     Skalenzeigers     sind zahlreiche Varianten im Rahmen des Er  findungsgegenstandes denkbar.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einrichtung zum Einstellen der Eigen frequenz von elektrischen Schwingungskrei sen, dadurch gekennzeichnet, dass die das elektrische Schaltelement verstellende An- triebsvorrichtung eine drehbare Skalen scheibe besitzt.. auf welcher die Frequenz oder Wellenlängeneinteilung längs einer mindestens eingängigen Spirale aufgezeich net ist, und dass ferner der Skalenzeiger mit tels einer besonderen, mit der Antriebsvor richtung gekuppelten Einrichtung in radialer Richtung entsprechend der Steigung der Spirale verschoben wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach. Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei umschaltbaren Frequenz- oder Wellenlängenbereichen jedem Bereich eine besondere Spirale zugeordnet ist, wobei sämtliche Spiralen einen gemeinsamen Mittelpunkt besitzen, so dass sie sich nicht überschneiden, und dass der radial bewegliche Skalenzeiger durch den Bereichumschalter jeweils auf die diesem Bereich zugeordnete Spirale verschoben wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spirale eine konstante Steigung besitzt, so dass ihr Durch inesser proportional mit dem Drehwinkel der Skala zunimmt und ferner die Bewegung des Skalenzeigers in radialer Richtung ebenfalls proportional dem Drehwinkel erfolgt. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der abzustim mende Schwingungskreis aus einer festen Selbstinduktion und einem abstimmbaren Kondensator mit logarithmischem Platten schnitt besteht.
    4. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass bei Frequenz- teilung auf der Spirale die tiefste Frequenz innen und die höchste Frequenz aussen auf der Spirale aufgetragen ist. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, da.ss bei Wellenlängen einteilung auf der Spirale die längste Welle innen und die kürzeste Welle aussen auf der Spirale aufgetragen ist. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Bedienungs knopf auf der Skalenwelle befestigt ist und der radiale Zeigervorschub mittels einer Zahnstange und einer von der Skalenwelle angetriebenen Zahnradübersetzung erfolgt. 7. Einrichtung nach Unteranspriicben 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Be- reichumschaltxmg die auf die Zahnstange wirkende Zahnradübersetzung auf einem auf der Skalenwelle gelagerten Hebel gelagert ist und dass dieser Hebel vom Bereichumschalter um Winkel gedreht wird,
    die dem Abstand zwischen den verschiedenen Bereichspiralen entsprechen. B. Einrichtung nach Vxiteranspruch '7, da durch gekennzeiclxnet, da,ss die Achse des auf die Zahnstange eingreifenden Zahnrades in einer zur Bewegung der Zahnstange parallelen Führung verscbiebba.r ist und von der auf dem Hebel gelagerten Zalxrxradiibersetztxng angetrieben wird.
    9. nach t?xxteranspruch 1, da durch gekennzeichnet. dass die Spiralen ein schliesslich den Beschriftungen mit unter schiedlichen Farben ausgeführt sind, so dass jedem Frequenz- bezw. -#Vellenlänbenbex^eich eine besondere Farbe auf der Skala zugeord net ist.
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